Zusammenfassung E § 10 bis E § 17 Sandra Triepke
Inhaltsangabe:
1. Einleitung 3
2. George Berkeley
2.1 Eine Kurzbiographie 3
3. Zusammenfassung E §10 bis E § 17
3.1 Inhaltsangabe. 4
3.2 E § 10 5
3.3 E § 11 bis E §13 6
3.4 E § 14 7
3.5 E § 15 und E §16. 8
3.6 E § 17 9
4. Schlusswort 9
5. Bibliographie 10
Zusammenfassung E § 10 bis E § 17 Sandra Triepke
1. Einleitung
Das 18. Jh. gehört zu den Blütezeiten der philosophischen Ära. Neue Denkrichtungen veranlassen den Philosophen zu neuen Begründungen, neuen Beweisdarlegungen. Neben den Rationalisten Réné Descartes und Baruch Spinoza treten die Empiristen, John Locke und David Hume in Erscheinung. Mithilfe ihrer Theorien soll die Welt und ihr Sein der Dinge erklärt werden, welche wiederum andere Denkweisen ins Leben rufen. Die Rede ist vom Skeptizismus, Atheismus und dem Deismus, die eine treibende Kraft gegen die theologischen Philosophien darstellt. Diese mit beweiskräftigen Aussagen zu bekämpfen, ist das Ziel der Idealisten, wie George Berkeley. Der Kern dieser Philosophie ist die Verneinung über die Existenz der Außenwelt und die Behauptung, wir schließen alles Sein der Dinge aus unseren Wahrnehmungen. Das ist letzten Endes die Erkenntnis der Wirklichkeit, nämlich dass wir, das Subjekt, mithilfe von unseren Sinnen unsere Umwelt kreieren. Diese Theorie trägt von dem irischen Theologen George Berkeley stark beeinflusst den Begriff des Immaterialismus. Der Immaterialismus richtet sich in erster Linie gegen die so genannten Irreligionen, dem Freidenkertum, den Materialisten. Wie Letzteres verdeutlicht, sind die Anhänger der festen Überzeugung, dass die Welt aus Materie, „das bloß Gegebene, das an sich durch keine Operation der Vorstellungskraft ist“ 1 , also einer vom Wahrnehmen und Denken unabhängigen Außenwelt besteht. Diesen Irrglauben zu widerlegen und den hierfür erforderlichen empirischen Fakt, auch proof 2 , zu liefern, gibt George Berkeley 1710 den Anlass für sein Hauptwerk Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis. Der Leitfaden windet sich um eine aussagekräftige These: „Esse est percipi“ [Sein ist Wahrgenommenwerden] 3 .
Dabei bezieht sich sein Argumentationsaufbau immer wieder auf das Werk An Essay Concerning the Human Understanding (1690) des berühmten englischen Philosophen John Locke. Besonders in den Paragraphen § 10 bis § 17 der Einleitung, welche in den folgenden Absätzen zusammengefasst werden, widerlegt Berkeley die Behauptungen seines Mitstreiters.
2. George Berkeley
2.1 Eine Kurzbiographie
Der aus wohlhabendem Haus in Irland 1685 geborene George Berkeley, wächst mit guter Schulbildung und einem augenscheinlichem Talent für das Beobachten seiner naturellen Umwelt. 4 Beweise hierfür sind naturgetreue und detaillierte Aufsätze über das Geschehen in
1 Maimon, Salomom, Versuch über die Transzendentalphilosophie, Meiner Verlag, Hamburg 2004, 93.
2 Vgl. Gawlick, Günther / Kreimendahl Lothar, Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis,
Reclam, Stuttgart 2005, 138.
3 Gawlick, Günther / Kreimendahl Lothar, Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis,
Reclam, Stuttgart 2005, 155.
4 Vgl. Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 9.
Zusammenfassung E § 10 bis E § 17 Sandra Triepke
der Natur. Bereits mit fünfzehn Jahren begann der junge Interessierte mit seinem Studium auf dem Trinity College in Dublin, wo er sein Studium der Mathematik, diverse Sprachen, Philosophie und Logik absolviert und im Jahre 1707 dem Master of Arts 5 erlangt. Sein Bestreben nach naturwissenschaftlicher Erkenntnis und sein wissenschaftliches Engagement verhelfen ihn zum Beitritt als Fellow Mitglied der Universität 6 . Vom Ergeiz getrieben, widmet sich der junge Irländer nun intensiver dem Theologiestudium und wird 1709 Priester 7 .
Die intensivsten Jahre seines philosophischen Schaffens sind die folgenden sechs Jahre, in denen er seine drei großen Hauptwerke Der Versuch einer neuen Theorie des Sehens (1709), Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis (1710) und die Drei Dialoge zwischen Hylas und Philonous (1713) 8 verfasst.
Während seiner Londonaufenthalte verschafft sich der irische Priester Bekanntschaften in angesehenen Kreisen, die ihn als Befürworter unterstützten. Einer dieser Befürworter war Graf Peterbourgh, der Berkeley auf seine Reise nach Italien mitnimmt, bei der sie unmittelbar auch Frankreich durchqueren und der reisende Philosoph auf den berühmten französischen Philosoph Malebranche zusammentrifft. Kurze Zeit darauf begibt er sich auf eine vierjährige Reise nach Rom, Neapel, Sizilien und anderen Gegenden, in denen er sein Beobachtungsdrang stillt 9 .
Berkeleys folgende Schaffensjahre beschäftigen sich mit dem Missionierungsplan, dem Bermuda-Projekt, das mithilfe von „[…] christliche[n] Prinzipien […]“ 10 einen „[…] Idealstaat en miniature […]“ 11 in Amerika ins Leben rufen soll. Das Projekt scheitert wegen Desinteresse der Förderer. Der nun verheiratete Prediger verbringt über drei Jahre auf dem amerikanischen Kontinent, ehe er mit der Familie zurück nach England reist und 1734 sein Amt als Bischof von Cloyne aufnimmt 12 . Nach neunzehn Jahren Amtszeit stirbt George Berkeley.
3. Zusammenfassung E §10 bis E § 17
3.1 Inhaltsangabe
Berkeleys größte Herausforderung ist die Zurückweisung des Meisterwerkes Ein Versuch über den menschlichen Verstand von John Locke, in dem er sich gezielt mit seiner Abstraktionslehre auseinandersetzt. In den Paragraphen §1 bis §25 der Einleitung, auch
5 Vgl. Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 10.
6 Vgl. Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 11.
7 Vgl. Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 13.
8 Vgl. Gawlick, Günther / Kreimendahl Lothar, Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis,
Reclam, Stuttgart 2005, 155.
9 Vgl. Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 19-21.
10 Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 24.
11 Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 25.
12 Vgl. Kulenkampff, Arend: George Berkeley, Beck’sche Reihe, München 1987, 23-28.
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Sandra Triepke, 2007, Berkeleys "Prinzipien über die menschliche Erkenntnis", München, GRIN Verlag GmbH
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