2. Intentionen
Inhaltsbereich: Gleiten, Fahren, Rollen - Rollsport/Bootssport/Wintersport (Inhaltsbereich 8) Pädagogische Perspektiven: Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern (A)
2.1 Aufbau des Unterrichtsvorhabens
2.2 Ziele der Unterrichtsstunde
2.2.1 Grobziel der Stunde:
Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Körpererfahrungen und ihre Bewegungen auf und mit dem Rollbrett verbessern und erweitern, indem sie die einzelnen Stationen mit dem Rollbrett durchfahren.
2.2.2 Feinziele der Stunde:
Die Schülerinnen und Schüler sollen…
3. Darstellung der didaktischen und methodischen Schwerpunkte
3.1 Legitimation
Das Thema der vorliegenden Unterrichtsreihe legitimiert sich anhand der Richtlinien und Lehrpläne des Landes Nordrhein-Westfalen für das Fach Sport. Der Unterrichtsgegenstand ist dem Inhaltsbereich 8 des Lehrplans „Gleiten, Fahren, Rollen -Rollsport/Bootssport/Wintersport“ zuzuordnen. Im Rahmen der pädagogische Perspektive „Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern“, sollen Material-, Sozial- und Körpererfahrungen erweitert und verbessert werden sowie die Wahrnehmungsfähigkeit über verschiedene Sinneswahrnehmungen geschult werden.
Gegenwartsbedeutung
Roller, Rollschuhe, Skateboard, Fahrrad usw. - all diese Rollgeräte, in abgewandelten Formen, begeistern Kinder schon seit Generationen. Das Risiko, die Balance zu verlieren und das eventuell verlorene Gleichgewicht wieder herzustellen macht den Reiz des Rollbrettfahrens aus.
Das Material und die Form haben sich im Laufe der Zeit geändert, aber die Auseinandersetzung mit diesen Rollgeräten ist nach wie vor von dergleichen Grundidee bestimmt. Man versucht sich die Eigenschaften des Gerätes zunutze zu machen. Die Bewegungsform „Rollen“ erlebt derzeit eine Renaissance in unserer Gesellschaft. Inlineskates, Waveboard und Xlider gehören zu den neuen Trendsportarten. Sie nehmen in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert ein. Die Kinder und Jugendlichen nutzen Parkplätze, freie Straßen und betonierte Plätze, um ihre Erfahrungen mit den rollenden Gegenständen zu machen. Um Schülerinnen und Schülern in dieser Hinsicht eine gewisse Sicherheit zu vermitteln und um ihnen einen frühen Zugang zu diesem Fahrgerät zu ermöglichen ist das Thema von besonderer Relevanz.
Zukunftsbedeutung
Gegenwärtig zeigt der größte Teil der Schülerinnen und Schüler Defizite im Umgang mit dem Rollbrett auf. Um in der Zukunft möglichen Gefahren und Risiken entgegenzuwirken, verbessern und erweitern Schülerinnen und Schüler ihre Material- und Körpererfahrungen mit dem Rollbrett und schulen zudem ihre koordinativen Fähigkeiten. Desweiteren erfahren
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Schülerinnen und Schüler eine Sicherheitserziehung, wobei sie für ihre zukünftige Rolle als „VerkehrsteilnehmerInnen“ sensibilisiert werden und ihr Verantwortungsbewusstsein in dieser Hinsicht geschärft wird.
Exemplarische Bedeutung
Während der Unterrichtsreihe sowie in der vorliegenden Unterrichtsstunde werden Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit und Material-, Körper-, Sozialerfahrungen, im Bereich Rollen, Gleiten und Fahren exemplarisch an dem Sportgerät „Rollbrett“ thematisiert. Die hier gewonnenen Erfahrungen und Fähigkeiten bezüglich des Rollens und der „Sicherheit“ im Rollen, kann auf den Roll-, Boots-, und Wintersport übertragen werden.
3.2 Didaktische Reduktion
Thematischer Schwerpunkt der heutigen Unterrichtsstunde liegt in der Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit sowie in der Material-, Körper-, Sozialerfahrungen, im Bereich „Rollen“. Dieser Schwerpunkt stellt einen thematisch komplexen Sachverhalt dar, der sektoral und strukturell abzugrenzen ist. Die sektorale Reduktion liegt im Bereich der Erarbeitung von Rollbrettstationen, die auch inhaltlich eine Reduktion erfahren. Die Inhalte der heutigen Stunde werden dem „Rollsport“ untergeordnet, der dem Inhaltsbereich „Gleiten, Fahren, Rollen - Rollsport, Bootssport, Wintersport“ zu zuordnen ist.
Im Rahmen der strukturellen Reduktion erfolgt die Verbesserung und Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit, der Material-, Körper-, und Sozialerfahrungen sowie die Sicherheitserziehung im „Rollen“ an vier Rollbrettstationen: Bremsstrecke - Transport -Tunnelfahrt - Parklücke (s. Anlage). Durch die reduzierte Anzahl der Stationen wird ein größerer Lernerfolg erzielt. Desweiteren ist es davon auszugehen, dass die Begriffe Tempo, Gleichgewicht, Geschicklichkeit, Krafteinsatz, Orientierung und Reaktion (s. Beobachtungsaufgabe) bekannt sind und somit keiner Erläuterung bedürfen. Außerdem wird der Begriff „Stationsbetrieb“ nicht näher erläutert, weil Schülerinnen und Schülern diese Vorgehensweise aus den vorangegangenen Unterrichtsstunden bekannt ist.
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Arbeit zitieren:
Cagdas Firat, 2008, Unterrichtsstunde: Mit dem Rollbrett kreuz und quer durch den Straßenverkehr, München, GRIN Verlag GmbH
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