Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Inhaltsverzeichnis
VORWORT I
INHALTSVERZEICHNIS II
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS IV
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VII
TABELLENVERZEICHNIS VII
1. EINFÜHRUNG VII
h 'E d hE'hE / d hE'ZZ/d
sKZ ',E t/
2. WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DER RECHTSFORMEN LIMITED UND
GMBH IN DEUTSCHLAND 3
t /Zd , d /,dEdt/ hE'Z /D/d
t /Zd , d /,Edt/ hE'Z'D,
3. GESELLSCHAFTSRECHTLICHE GRUNDLAGEN 6
hEdZE ,DE 'ZmEhE'D/d, dhE' ,ZE hE'
/'D,/Dhd ,E' , d Z,d
/ /D/d/DE' / ,E' , d Z,d
/Z/d/ , /D/d/Ehd , E
4. GRUNDLAGEN ZUR ENGLISCHEN LIMITED IN DEUTSCHLAND 14
/E/Z hE' Z/,/d
/ zD/
mZ Z/E'
/E W/ZZd
4.3 SITZTHEORIE
'ZmEhE' d,KZ/
K / /KED/d /d 'ZmEhE' d,KZ/D/dZE/Z hE' Z/,/d
5. DARSTELLUNG BEIDER UNTERNEHMENSFORMEN MIT
GR ÜNDUNGSVORGANG 23
Z 'ZmEhE' sKZ'E'Z'D,
, h /E ' , d sZdZ'
/ZDhE /d Z' , d
''E dE hEdZE,DE
,P, dDD W/d
KEZ / dhE'EZ' , dZ
/ d hE'ZKZ'EZ' , d
h Z/E'hE' dDD W/d
'ZmEhE' sKZ'E'Z /D/d
Z 'ZmEhE' sKZ'E'
Z ,d /,Eh'ZmEhE'Z /D/d
Z '/ dZK /
KDWEz ZdZz
//
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
3
4 /EdZ'hE'/E^,E>^Z'/^dZZ'/^dZZK&KDWE/^
6. REFORMIERUNG DES GMBHG IN DEUTSCHLAND ............................................ 36
d,^hZ/ZhE'^W&>/,d
t/^,EsZ'>/,/ZhEdZE,DE^&KZDE
7. PROBLEMFELDER FÜR DIE INAKZEPTANZ DER BRITISCHEN LIMITED ......... 48
8. DEUTSCHE AUTOMOBILHERSTELLER UND IHRE ZULIERFERERFIRMEN ..... 57
9. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK .............................................................. 64
A ANHANG ............................................................................................................... 66 E>'EsZ/,E/^
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AG Aktiengesellschaft, auch: Amtsgericht
AktG Aktiengesetz
AO Abgabenordnung
Art. Artikel
BeurkG Beurkundungsgesetz
BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater e.V.
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
BGBl Bundesgesetzblatt
BGH Bundesgerichtshof
BMJ Bundesministerium der Justiz
BNotK Bundesnotarkammer
Bzgl. Bezüglich
CA 1985 Companies Act von 1985
CDDA 1986 Company Directors Disqualification Act 1986
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands
CSU Christlich-Soziale Union in Bayern e. V.
EG Europäische Gemeinschaft
EU Europäische Union
EHUG Elektronisches Handels- und Gesellschaftsregister
EuGH Europäischer Gerichtshof
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
FDP Freie Demokratische Partei
GVG Gerichtsverfassungsgesetz
HGB Handelsgesetzbuch
HR Handelsregister
HRV Handelsregisterverordnung
IA 1986 Insolvency Act 1986
i.d.R. in der Regel
IHK Industrie- und Handelskammer
i.H.v. in Höhe von
inkl. inklusive
InsO Insolvenzordnung
i.V.m. in Verbindung mit
Kap. Kapitel
KMU Kleinere und mittlere Unternehmen (Begriff der EU)
KostO Kostenordnung
Ltd. Private Company Limited by Shares („englische GmbH“)
MdB Mitglied des Deutschen Bundestages
MindestkapG Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Mindestkapi-talsder GmbH
MoMiG Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Be-
kämpfung von Missbräuchen
m.w. Nachw. Mit weiteren Nachweisen
n.F. nach Fassung
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
NJW Neue juristische Wochenschrift (Zeitschrift)
Nr. Nummer
o.ä. oder ähnliches
o.g. oben genannten
OLG Oberlandesgericht
o.J. ohne Jahr
OHG Offene Handelsgesellschaft
Rn. Randnummer
SARL Société à Responsabilité Limitée (“französische GmbH”)
SARL à 1 euro Société à Responsabilité Limitée (“französische GmbH mit
1 € Stammkapital”)
SBA Small Buisness Act
sog. Sogenannten
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands
StGB Strafgesetzbuch
u.a. unter anderem
UG Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
z.B. zum Beispiel
z.Zt zur Zeit
ZIP Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
ZPO Zivilprozessordnung
zzgl. zuzüglich
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 3.1 Insolvenzen der sonstigen Rechtsformen 7
Abbildung 5.1 Werbung des Unternehmens Go Ahead Ltd. 33
Abbildung 8.1 Insolvente Automotive-Lieferanten 60
Abbildung 8.2 Top 100 der Automobilzulieferer 63
Tabellenverzeichnis
Tabelle 5.1 Mindeststammkapital im europ. Vergleich 27
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
1. Einführung
Durch die vom EuGH entstandenen Urteile, befindet sich das europäische Gesellschaftsrecht in einem tief greifenden Umbruch.
Seit der Einführung des GmbH-Gesetzes im Jahre 1892 wurden annähernd 1.000.000 GmbHs in Deutschland gegründet. Die letzte Reform erlebte das Gesetz im Jahre 1980 weit vor dem „Limted-Zeitalter“.
Am 26. Juni 2008 verabschiedete der Deutsche Bundestag mit dem „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“, kurz (MoMiG), eine der tiefgreifendsten Reformen des GmbH-Rechts seit Bestehen der Bundesrepublik. Zielsetzung des Gesetzgebers ist es, den Missbrauch in Verbindung mit der Rechtsform GmbH einzuschränken, sowie das bisherige Regelwerk zu modernisieren. 1 Am 19. September 2008 wurde das Gesetz vom Bundesrat verabschiedet und konnte somit zum 1. November 2008 in Kraft treten. 2
Ausgangspunkt waren dabei Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes zur Niederlassungsfreiheit innerhalb der europäischen Union, die dazu führten, dass Kapitalgesellschaften aus dem EU Ausland ihren Sitz nun auch nach Deutschland verlegen konnten. 3
Als Folge dessen nutzten deutsche Unternehmer für ihre Geschäftstätigkeit immer öfter die Rechtsform ausländischer Kapitalgesellschaften, insbesondere die der britischen private company limited by shares kurz Ltd.
Hauptgrund war und ist dabei die niedrige Mindeststammkapitalanforderung im Vergleich zur deutschen GmbH.
D:^DD'
D:
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Aus diesem Grund fand die so genannte Unternehmergesellschaft, oft als „Mini-GmbH“ bezeichnet, Eingang in die Gesetzesentwürfe zum MoMiG, die gewissermaßen das deutsche Gegenstück zur Limited darstellt.
Besonderer Schwerpunkt dieser Arbeit ist der allgemeine Vergleich der beiden Rechtsformen die Problematik bezüglich der wirtschaftlichen Akzeptanz, welche insbesondere bei der britischen Limited mit Geschäftstätigkeit in Deutschland eine Reihe von Besonderheiten aufweist sowie das Image der beiden Gesell-schaftsformen für Zuliefererfirmen von Automobilherstellern.
Im Internet gibt es eine Fülle plakativer Anpreisungen von Anbietern britischer Limited, die allesamt, die Vorteile der britischer Limited gegenüber der deutschen GmbH den deutschen Gründungsinteressenten anpreisen.
1.1 Aufgabenstellung und Zielsetzung der Arbeit
Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Vergleich zwischen den Rechtsformen der britischen Limited und der deutschen GmbH gezogen. Dabei soll herausgefunden werden inwieweit eine wirtschaftliche Akzeptanz bzw. Präferenz für die eine oder andere Unternehmensform besteht und warum.
Um die genannten Ziele zu erreichen, soll nach einer kurzen Darstellung der grundlegenden gesellschaftsrechtlichen Aspekte der jeweiligen Rechtsform durch die Erläuterung der Grundlagen das Hauptaugenmerk auf die wirtschaftliche und bonitätsmäßige Akzeptanz beider Rechtsformen im Allgemeinen gelegt werden.
Eine vergleichende Darstellung beider Rechtsformen bei Zulieferern und Subunternehmen der deutschen Automobilindustrie zeigt schließlich die Bedeutung dieses Themas für einen Kernbereich der deutschen Industrielandschaft auf.
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
1.2 Vorgehensweise
Diese Arbeit berücksichtigt bei ihrer Betrachtung lediglich die Kapitalgesellschaften mit beschränkter Haftung, die sich in Deutschland und Großbritannien jeweils etwa entsprechen. Personengesellschaften und Aktiengesellschaften bleiben bei dieser Betrachtung nicht grundsätzlich außen vor. Dies schränkt das Ergebnis der Arbeit jedoch nicht ein, da die Entscheidung für eine haftungsbeschränkte Mischform für diese Arbeit vorausgesetzt wird. Neben einer Beschreibung der Gesellschaftsformen wird auch auf den jeweiligen Stand vor den Reformen der GmbH und Ltd. eingegangen. Auch soll ein Überblick über die aktuelle Reform, „Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen“, kurz (MoMiG), die am 26. Juni 2008 vom der deutschen Bundestag verabschiedete wurde, angefertigt werden. 4
2. Wirtschaftliche Entwicklung der Rechtsformen Limited und GmbH in Deutschland
2.1 Wirtschaftlichte Entwicklung der Limited
Da sich die Limited erst seit ein paar Jahren auf den deutschen Markt ausgebreitet hat, gestaltet sich die Beurteilung über die Entwicklung der Limited in Deutschland als schwierig.
Im Jahre 2006 wurde die Limited erstmals in einer Statistik beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden erfasst. Die Limited wurde in der Vergangenheit in keiner separaten Auswertung aufgenommen, sondern in der Kategorie „sonstige Rechtsformen“ oder ausländischer Rechtsformen“ erfasst. 5
^
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Basierend auf den Grundsatz der Niederlassungsfreiheit ist bei den steuerpflichtigen „ausländischen Rechtsformen“ eine erhöhte Zunahme an Gründungen in den letzten Jahren zu verzeichnen. Bereits 2003 war ein leichter Anstieg zu erkennen. 6
Nach Auswertung des Statistischen Bundesamtes zur Gründung ausländischer Rechtsformen in Deutschland, wurde nach den Urteilen (Daily-Mail; Überseering; Inspire Art) zur Niederlassungsfreiheit festgestellt, dass in Deutschland keine Gesellschaftsform wie z.B. die der französichen „Société à responsabilité - SARL á 1 EURO (Mindenstkapital 1 €) oder die der spanischen „Sociedad limitada nueva empresa - SLNE“ gegründet worden ist. 7
Der Verband der Vereine Creditreform e.V. errechnete im Mai 2007 eine Risikoquote der verschiedensten Rechtsformen. In dieser wird der o.g. Anstieg der Limited-Insolvenzen nochmals bestätigt. Ihre Auswertung ergab, dass von 10.000 existierenden Limiteds am Stichtag 1.104 Limiteds in ein Insolvenzverfahren eingetreten sind. 8
Trotzdem bestätigte das Statistische Bundesamt die Zunahme von steuerpflichtigen ausländischen Rechtsformen in den letzten Jahren. Hier wurde laut Statistischem Bundesamt ein Anstieg von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. In diesem Zusammenhang, ist auch zu erklären, dass die nicht geringe Quote der Insolvenzen bei den „sonstigen Rechtsformen“ auf die relativ hohe Zahl der Limited-Insolvenzen zurück zu führen ist. 9
^
D:>^'D,'
/E>,
^/&ZZ
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
2.2 Wirtschaftliche Entwicklung der GmbH
Die zunehmende Forderungen der Wirtschaft sowie das Wissen, dass die vor-handenen Gesellschaftsformen den Bedürfnissen von Wirtschaft und Handel nicht mehr gerecht werden konnten 10 , wurde am 20.04.1892 die GmbH in das deutsche Gesellschaftsrecht eingeführt. Die neu geschaffene Rechtsform erfreute sich schnell großer Beliebtheit und fand in kürzester Zeit Verbreitung 11 .
Die Rechtsform GmbH stellt sich als ein Unikum und gleichzeitig als besonderes Erfolgsmodell im deutschen Gesellschaftsrecht dar, das sich seit 1892 als wirtschaftliche Struktureinheit in den verschiedenen politischen Systemen Deutschlands bewährt hat. Obwohl Struktur, Funktionsweise und Missbrauchsmöglichkeiten der GmbH immer wieder Kritik und Reformbestrebungen ausgesetzt waren, blieb die GmbH an sich bis heute nahezu unverändert.
Insbesondere das GmbHG als Hauptgrundlage des GmbH-Rechts wurde trotz aller Mängel die sich im Laufe der Zeit vor allem bezüglich der Fragen des Innenrechts und der Gründungsvorschriften zeigten, 12 durch den Gesetzgeber bisher nur unwesentlich geändert. 13
Zwar haben Reformbestrebungen, allgemeine Gesetze und europarechtliche Vorgaben ihre Spuren hinterlassen eine umfassende strukturelle Veränderung der GmbH vermochten sie bisher jedoch nicht herbeizuführen. Weiterentwicklung und Fortbildung im Laufe der Zeit erfolgten vielmehr durch Rechtsprechung und Literatur.
s>E',s
W,,^W','^
s^'^
s^>ZZ','^
s^'^
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Die Rechtsfortbildung hat dabei weitgehend darauf verzichtet, sich einseitig auf das Aktienrecht oder das Personengesellschaftsrecht zu stützen, sonder vielmehr versucht, allgemeine Konturen der GmbH herauszubilden. 14
Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur ist es so gemeinsam gelungen, die Seriosität der GmbH gegenüber den anderen deutschen und ausländischen Rechtsformen stetig zu erhöhen, ohne dabei ihre Attraktivität, Eigenständigkeit und Leistungsfähigkeit gegenüber der AG zu beeinträchtigen oder gar zu zerstören. 15
Dank des guten Image der GmbH in Deutschland hat die Zahl der steuerpflichtigen GmbHs im Zeitraum von 1996 - 2000 stetig zugenommen. Jedoch stagnierte diese Zahl seit Mitte des Jahres 2001.
Im Jahre 2006 ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wieder ein kleiner Aufwärtstrend zuerkennen. 16
In den Jahren 2002-2005 erstmals eine überdurchschnittliche hohe Anzahl von GmbH-Insolvenzverfahren in Deutschland zu beobachten. Hierdurch wurde die Zahl der steuerpflichtigen GmbHs in jenen Jahren reduziert, so dass ein direkter kausaler Zusammenhang mit der Limited-Entwicklung nicht erkennbar ist.
3. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen
Nachfolgend sollen die Rechtsformen GmbH und Limited gesellschaftsrechtlich näher betrachtet und eingeordnet werden. Nach einer Darstellung zur Notwendigkeit der Haftungsbeschränkung wird kurz auf die Bedeutung der einzelnen
s^>ZZ','^
s>,','^
^t
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Rechtsformen innerhalb der nationalen Grenzen eingegangen und dann die Limited mit Zweigniederlassung in Deutschland betrachtet.
3.1 Unternehmensgründung mit Haftungsbeschränkung
Anhand der Entwicklung der Insolvenzzahlen lässt sich zeigen, dass die Gründung eines Unternehmens und der Weg in die Selbständigkeit in Deutschland mehr als zuvor ein großes persönliches und wirtschaftliches Risiko birgt und somit die Beschränkung der Haftung für den Unternehmensgründer zu einem entscheidenden Thema wird.
Abbildung: 3.1 Insolvenzen in Deutschland von 1950 bis 2007
Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsform GmbH und Limited ausgewählter deutscher Automobilunternehmen
Besonderes Augenmerk gilt hier den privaten Insolvenzen, die in den letzten Jahren sehr stark zugenommen haben. Häufig resultiert aus einer Unternehmensinsolvenz, bei der eine nicht beschränkt haftende Gesellschaftsform gewählt wurde, gleichzeitig die private Insolvenz.
Durch die Gründung einer Kapitalgesellschaft, z.B. der GmbH oder der Limited lässt sich eine Trennung von privatem und geschäftlichem Vermögen sicher stellen, so dass bei einer unternehmerischen Insolvenz die Haftung auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist und nicht gleichzeitig auch die private Insolvenz droht.
Von einer Entspannung der Insolvenzen kann auf diesem hohen Niveau nicht die Rede sein, auch wenn bei den Unternehmensinsolvenzen ein leichter Rückgang zu verzeichnen ist.
3.2 Die GmbH im deutschen Gesellschaftsrecht
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine selbstständige juristische Person des Privatrechts in der Form einer Kapitalgesellschaft. Sie selbst kann Träger von Rechten und Pflichten sein, klagen und beklagt werden (§ 13 Abs. 1 GmbHG) und kann zu jedem zulässigen, auch nicht gewerblichen Zweck gegründet werden (§ 1GmbHG) 17 .
Die GmbH weist mindestens ein fest gebundenes und zu erhaltendes Gesellschaftsvermögen in Höhe des Stammkapitals auf. Die Gesellschafter haften für die Verbindlichkeiten der GmbH nicht persönlich, sondern es steht den
^'^
Arbeit zitieren:
Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Henry Kroll, 2009, Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsformen GmbH und Limited bei ausgewählten deutschen Automobil Zuliefererfirmen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Henry Kroll's Text Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsformen GmbH und Limited bei ausgewählten deutschen Automobil Zuliefererfirmen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Henry Kroll hat den Text Wirtschaftliche Akzeptanz der Rechtsformen GmbH und Limited bei ausgewählten deutschen Automobil Zuliefererfirmen veröffentlicht
Henry Kroll hat einen neuen Text hochgeladen
Sustainable Development and the Limitation of Growth
Future Prospects for World Civ...
K. S. Losev, Igor E. Reyf, Victor I. Danilov-Danil'yan
Die Europäische Aktiengesellschaft als Rechtsform für den Mittelstand
Ein Vergleich zwischen Basel I...
Carina Handlanger
0 Kommentare