Inhalt
1 Vorwort 3
2 Begriffsklärung 3
2.1 Internet 3
2.2 Web 2.0. 4
2.2.1 E-Mail. 4
2.2.2 Chat 5
2.3 Lebensphase Jugend 5
2.4 Offene Kinder- und Jugendarbeit 6
3 Nutzungsanalyse des Internets durch Jugendliche anhand der JI-MStudie 20076
4 Selbstdarstellung von den „eigenen Jugendlichen“ im Internet 7
4.1 Auswertung der Fragebögen und des Interviews 8
4.2 Beschreibung der genutzten Portale 10
4.3 Motive, Beweggründe und Hintergründe für die Nutzung des Internets zur
Selbstdarstellung 13
5 Zusammenfassung 14
6 Quellen 16
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1 Vorwort
In der heutigen Zeit ist das Internet für junge Menschen nicht nur selbstverständlich, sondern vielmehr Bestandteil ihres Lebens. Mehrmals täglich gehen Jugendliche ins Internet, um sich z.B. mit Freunden zu verabreden oder sogar neue Kontakte zu schließen. Dafür nutzen sie Internetportale und Chatprogramme. In der offenen Kinder- und Jugendarbeit kann man in unserer Einrichtung dieses Phänomen der häufigen Internetnutzung täglich beobachten. Der erste Gang ist an den Computer, um ins Internet zu gehen. Bei den Kindern kann man beobachten, dass sie keine Nachrichten schreiben, sondern Portale zum Spielen besuchen. (z.B. www.jetztspielen.de) Bei den Jugendlichen sieht man, dass sie sofort Chatprogramme (z.B. ICQ) oder Internetportale, wie schüler.cc öffnen, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Anhand der JIM-Studie, welche die Medienwelt und den Medienalltag 12 - 19 Jähriger dokumentiert, möchte ich meine Beobachtungen mit denen der Studie vergleichen und auswerten. Des Weiteren habe ich einen Fragebogen entwickelt und ein Interview durchgeführt, um detaillierter an Motive und Hintergründe der Selbstdarstellung zu gelangen. Die Auswertung der von den Jugendlichen genutzten Internetseiten und - portale war ein wichtiger Bestandteil meiner Studienarbeit, da dort Bilder und eigen verfasste Inhalte beschrieben werden.
Das Internet bietet die Möglichkeit leicht und unkompliziert mit anderen in Kontakt zu treten. Für die meisten Jugendlichen ist das Internet oft die einzige Chance neue Menschen kennenzulernen, da sie in der Realität (z.B. Schule) kaum in der Lage sind andere anzusprechen. Dieser neue Weg der Kommunikation durch das Medium Internet ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grund habe ich für meine Studienarbeit das Thema: „Inszenierte Selbstdarstellung von Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Internet“ gewählt.
2 Begriffsklärung
2.1 Internet
„Das Wort "Internet" setzt sich aus zwei Teilen zusammen, nämlich aus "inter" (lateinisch für "zwischen") und net, der Abkürzung für "networking" (englisch für "vernetzen"). Im Computerbereich bedeutet "Internet" also die Vernetzung zwischen
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Computernetzen. Das Internet ist demnach ein Computernetz-Netz.“ (Vgl. www.phil-fak.uni-duesseldorf.de) Das Internet ist heutzutage ein Massenmedium, dass derzeit 42 Millionen Internetnutzer in Deutschland umfasst und ein weltweites Netzwerk mit Millionen von angeschlossenen Computern. Dabei werden durch Telefon- und Standleitungen, Satellitenverbindungen und Richtfunkstrecken die Daten ausgetauscht.
2.2 Web 2.0
„Mit dieser Bezeichnung wird der Wandel des Internetnutzers vom reinen Konsumenten von Inhalten hin zum aktiven Mitgestalter beschrieben.“ Am Web 2.0 beteiligen sich aktiv ein Viertel der Jugendlichen, in dem sie mehrmals pro Woche eigene Inhalte produzieren und in das Internet stellen. Diese Inhalte können das Einstellen von Bildern, Musikdateien oder das Verfassen von eigenen Beiträgen sein. Besonders aktiv bei der Gestaltung von Inhalten sind 14 - bis 17 jährige Jugendliche, wobei der Bildungsgrad hierbei keine Rolle spielt. (Vgl. JIM-Studie 2007, S.42) Das Internet ist zu einem „Mit-Mach-Medium“ geworden und das wiederum ist ein bedeutendes Merkmal am Web 2.0. Diese sogenannten Mitmachmöglichkeiten bewegen sich in fast allen Bereichen des menschlichen Daseins. Der Internetnutzer wird zum Produzenten und Gestalter, in dem er durch Informationen, Kommunikationen, Netzwerken oder einem Profil präsent wird. (Vgl. „Berühmt im Netz“, 2008, S.17)
2.2.1 E-Mail
Die E-Mail („electronic mail“) ist der wohl meist verwendete Dienst im Internet. In der privaten und geschäftlichen Korrespondenz gehört die Angabe einer E-Mail-Adresse zur Selbstverständlichkeit. Die E-Mail bietet für Jugendliche eine Alternative zu einem Ferngespräch oder einem handgeschriebenen Brief. Eine E-Mail zu verschicken dauert nur wenige Sekunden, allerhöchstens einige Minuten, um beim Empfänger einzutreffen und ist damit einer der schnellsten Wege eine Nachricht zu übermitteln. Da der Empfänger selbst bestimmen kann wo und wann er seine elektronische Post abholt, ist die E-Mail eine orts- und zeitgebundene Kommunikationsform. Der Sender verschickt die Post nur an das Postfach des Empfängers, welcher bei seinem E-Mail-Anbieter eine bestimmte Menge an (Speicher -) Platz in seinem Postfach zur Verfügung hat. Der Empfänger muss dann
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per Internet sein Postfach „checken“, um die Nachricht des Senders zu lesen. Ein oft genutzter und entscheidender Vorteil der E-Mail ist, dass man eine Datei an eine einzelne Nachricht anhängen kann. So können z.B. Bilder oder Word-Dokumente einfach und schnell per E-Mail verschickt werden.
Für Jugendliche ist die Einrichtung einer eigenen E-Mail-Adresse von besonderer Bedeutung, da sie für die Anmeldung in Internetportalen, wie schüler.cc oder myspace.com, meist Voraussetzung ist. (Vgl. „Wir sind das Netz“; Decius, Panzieri, 2000, S.33)
2.2.2 Chat
„Im Internet versteht man unter Chat eine Live-Online-Kommunikation zwischen mindestens zwei Teilnehmern. Es handelt sich um eine formlose Zusammenschaltung der Teilnehmer, wobei diese ihre Meinung zu bestimmten Themen äußern.“ (Vgl. http://www.itwissen.info/definition/lexikon/chat-Chat.html) Der Chat ist einer der wesentlichen Dienste im Internet. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Chat nichts weiteres, als sich zu unterhalten. Es ist eine Kommunikationsplattform, die jedem Internet-Teilnehmer die Möglichkeit bietet, Dialoge mit anderen Teilnehmern zu führen, ohne hohe Telefongebühren zu zahlen. Um mit jemandem zu chatten bedarf es lediglich eines Chat-Clients, bei denen es sich um einfach zu installierende Programme handelt, die die Internetverbindung für den Datenaustausch verwenden. Der Chat ermöglicht sich mit anderen Teilnehmern in Echtzeit über verschiedene Themen zu unterhalten. Die meisten Jugendlichen im Offenen Jugendtreff nutzen den Chat-Client „ICQ“.
2.3 Lebensphase Jugend
Im „Wörterbuch der Sozialen Arbeit“ wird Jugend in zwei Hinsichten definiert. Zum Einen ist Jugend „ein bestimmter Lebensabschnitt, eine bestimmte Phase im individuellen Lebenslauf, nämlich die Phase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, als der individuelle Weg durch das Jugendalter verstanden.“ Zum Anderen wird Jugend „einer bestimmten sozialen Gruppe einer Gesellschaft“ zugeordnet. (Vgl. „Wörterbuch der Sozialen Arbeit“, 2005, S.443) Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) § 7, Abs.1 „ist Jugendlicher, wer 14, aber noch nicht 18 Jahre alt ist.“ (Vgl. KJHG, § 7) Auf diese Altersgruppe möchte ich mich in meiner Studienarbeit beziehen.
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Arbeit zitieren:
Anne Schmalenberg, 2009, Inszenierte Selbstdarstellung von Jugendlichen in der offen Kinder- und Jugendarbeit im Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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Der Titel heißt natürlich: "Inszenierte Selbstdarstellung von Jugendlichen in der OFFENEN Kinder- und Jugendarbeit im Internet"
am Monday, December 28, 2009-