Inhaltsverzeichnis
Kapitel
1. Einleitung 2
2. Bevölkerungswissenschaft und Demographie 4
3. Die demographische Entwicklung in Deutschland 5
3.1 Der Erste Demographische Übergang 7
3.2 Der Zweite Demographische Übergang 9
3.3 Ein Versuch einer Bestandsaufnahme im frühen 21. Jahrhundert 10
3.3.1 Der langfristige Bevölkerungsrückgang 11
3.3.2 und die demographische Alterung 16
4. Demographischer Wandel und Kommunalpolitik 18
4.1 Die Bevölkerungsentwicklung in Rheinland-Pfalz
in den Jahren 1950 bis 2050 18
4.2 Bevölkerungswissenschaftliche Kernaussagen zum Landkreis Daun 21
4.3 Folgen und Herausforderungen der demographischen Entwicklung
auf kommunaler Ebene - ausgewählte Beispiele im Landkreis Daun 24
4.3.1 Abnehmender Kindergartenplatzbedarf in Daun -
Alarmsignal oder Chance? 25
4.3.2 Zur Schülerzahlenentwicklung im Landkreis Daun bis 2050 27
4.3.3 Demographische Alterung auf Landkreisebene -
Die Entwicklung der Pflegebedürftigkeit 30
5. Ausblick
32
Literaturverzeichnis 35
1 . Einleitung
Ein Rückblick auf Berlin, 02. März 2005: Jan Dittrich, Vorsitzender der Jungen Liberalen in Deutschland tritt vor die Mikrofone und Kameras, um sich zum wenige Tage zuvor veröffentlichten Armutsbericht der Bundesregierung zu äußern. Den Text der zu verlesenden Pressemitteilung hatte der 28-Jährige eigenhändig vorbereitet. „Alte, gebt den Löffel ab“, so der Titel des Statements, in dem der Jungliberale feststellt, dass „die Alten auf Kosten der Jungen leben“ und daraus die Forderung ableitet, „dass die Alten von ihrem Tafelsilber etwas abgeben [sollen] - einen Löffel oder besser gleich ein paar davon“. 1 Der Auftritt bringt Dittrich einen heftigen Gegenwind ein, für die Partei ist der Student nicht länger tragbar. Öffentlich distanzieren sich nicht nur der FDP-Parteivorsitzende Westerwelle, sondern neben anderen Interessenvertretern auch Sprecher aller übrigen politischen Parteien.
Die Empörung und Diskussion über Dittrichs Äußerungen und die damit verbundene Personalfrage hat sich mittlerweile gelegt. Von wesentlich höherer Halbwertszeit ist der Kern dessen, was Jan Dittrich zu seinen Aussagen bewegt: die sich verändernden Bedingungen zur Erhaltung einer Generationengerechtigkeit. Genau dieser Sachverhalt war unter anderem Bestandteil des Themenkomplexes, mit dem sich die Enquetekommission „Demographischer Wandel“ über einen bisher unübertroffen langen Zeitraum von drei Legislaturperioden auseinandergesetzt hatte und im April 2002 den abschließenden Bericht an den Bundestagspräsidenten übergab. 2 In dem 300 Seiten starken Papier ist zu lesen: „In den letzten Jahren wird in der Öffentlichkeit eine grundsätzliche Auseinandersetzung über die Folgen des demographischen Wandels für das Generationenverhältnis geführt. 3
Wesentlich kritischer sieht Herwig Birg, einer der bedeutendsten Experten auf dem Gebiet der Bevölkerungswissenschaft und bis 2004 Direktor des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik (IBS) der Universität Bielefeld, die Verfehlungen und Versäumnisse in Politik und Gesellschaft in der Vergangenheit. „Über kaum ein anderes Thema gehen die Meinungen so extrem auseinander. Ist es möglicherweise pure Klugheit, wenn nicht sogar Weisheit, dass die Politik das Thema Demographie jahrzehntelang unter ihrem dröhnenden Schweigen begrub, als wollte sie damit verhindern, dass es sich wie eine ansteckende Krankheit
1 Vgl. u.a. Middel, Andreas: >>Chef der Jungen Liberalen muß „den Löffel abgeben“<< http://www.welt.de/data/2005/03/05/605282.html?prx=1 (05. März 2005).
2 Vgl. Gollnick, Ines: Stichwort Enquetekommission. In: Das Parlament, Nr. 19-20, 52. Jahrgang, 10./17.05. 2002, S. 5.
3 Dokumentation: „Demographischer Wandel - Herausforderungen unserer älter werdenden Gesellschaft an den Einzelnen und die Politik.“ In: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 20/2003, 12.05.2003, S. 45.
2
ausbreitet? Die politische Quarantäne der Demographie endete mit Anbruch des neuen Jahrtausends. Um 2001 explodierte plötzlich das öffentliche Interesse an demographischen Fragen. Es ist das Jahr, in dem das Bundesverfassungsgericht den Stab über die Pflegeversicherung und über die anderen Zweige des irreführenderweise als sozial bezeichneten, in Wahrheit familienfeindlichen sozialen Sicherungssystems brach.“ 4 Noch deutlicher führt Birg an späterer Stelle des gleichen Artikels aus: „Aber es ist dreißig Jahre nach zwölf, heute kann selbst ein Anstieg der Geburtenrate auf die ideale Zahl von zwei Kindern je Frau die Alterung für Jahrzehnte nicht mehr abwenden. [...] Was Deutschland erwartet, haben Wissenschaftler in unzähligen Artikeln, Büchern und Kongressen seit Jahrzehnten einer desinteressierten Öffentlichkeit mitzuteilen versucht. Die vielzitierte Bringschuld der Wissenschaft wurde von der Politik nicht angenommen, auch die Medien brachten das vorhandene Wissen nicht unter die Leute.“ 5
Anhand einiger Vorbemerkungen zu den Begriffen „Bevölkerungswissenschaft“ und „Demographie“ und einiger Überlegungen zu der Denkrichtung Dittrichs wird zu Anfang dieser Arbeit versucht, ein bevölkerungswissenschaftliches Problembewusstsein zu wecken. Auch ohne einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Bevölkerungswissenschaft als sozialwissenschaftliche Disziplin wird zu erkennen sein, wie vielschichtig die Auswirkungen, wie langwierig die demographischen Prozesse - oder mit den saloppen Worten Birgs gesprochen - wie lang die Bremswege in der Demographie sind. 6 Die langjährige Nichtbeachtung der Bevölkerungsentwicklung trug offenbar nicht unerheblich dazu bei, dass die Äußerung des FDP-Politikers neben allgemeinem Unmut auch Verwirrung brachte und die Öffentlichkeit beunruhigte. Wäre dieses Statement 25 Jahre früher veröffentlicht worden, hätte die Politik möglicherweise frühzeitiger auf die Warnungen der Experten reagiert. Nicht zuletzt der Vorstoß Dittrichs hat mich dazu animiert, auf die bereits eingetretenen und der Bundesrepublik noch bevorstehenden Veränderungen der Bevölkerungsstruktur einzugehen.
Nachdem im zweiten Kapitel dieser Seminararbeit ein kompakter Abriss über die beiden demographischen Übergänge in Deutschland und eine Bestandsaufnahme der bundesdeutschen Gegenwart vollzogen wird, geht das dritte Kapitel auf die unmittelbaren Folgen und Herausforderungen der demographischen Entwicklung für die Kommunalpolitik
4 Birg, Herwig: >>Grundkurs Demographie: Zehnte Lektion. Der lange Bremsweg.<< In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 53, 04.03.2005, S. 37.
5 Ebd., S. 37.
6 Ebd., S. 37.
3
ein. Ziel und Schwerpunkt dieser Arbeit soll eine Darstellung der konkret bemerkbaren oder mittelfristig zu erwartenden Auswirkungen für das Leben, Planen und Gestalten in der Kommune sein. Als Betrachtungsobjekt dient der rheinland-pfälzische Landkreis Daun, der Heimatkreis des Verfassers der vorliegenden Arbeit.
2. Bevölkerungswissenschaft und Demographie
Der Abschlussbericht der Enquete-Kommission liefert eine Fülle von Analysen, Daten sowie Handlungsempfehlungen und Literaturhinweise im Umgang mit dem Thema „Demographischer Wandel“. Als Ergebnis sind besonders die Positionen zu diskutieren, die zu extremen Schlussfolgerungen kommen wie der Ansicht, „(...) dass auf Dauer den Jüngeren weder politische noch wirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten blieben, da die Älteren auf Kosten der Jüngeren leben und sie um ihre Chancen bringen würden. [...] Diese Polarisierung dramatisiert die durchaus bestehenden Probleme und Konflikte in den Generationenverhältnissen in unzulässiger Weise. Denn sie skizziert ein Bild der Auseinandersetzung zwischen den Generationen, das mit der Komplexität der Realität wenig gemein hat.“ 7 Dieser Kritik muss sich auch der Kommentar Dittrichs stellen, welcher zwar der Vielfältigkeit des demographischen Problems nicht gerecht wird, aber dennoch vor allem bei Jüngeren Anklang finden kann. Die Äußerungen des Jungliberalen sind nur ein Beispiel für den enormen Grad an Polarisierung, den das globale Phänomen der Bevölkerungsentwicklung als Verursacher gesellschaftspolitischer Probleme erreichen kann. Solche Polarisierungen sind vor dem Hintergrund der sozialwissenschaftlichen Methoden, die für bevölkerungswissenschaftliche Forschung unablässlich sind, immer als unzureichend und einseitig in ihrer Aussagekraft einzustufen und daher problematisch.
Bevölkerungswissenschaft als der weiter gefasste Begriff untersucht gesellschaftliche Probleme hinsichtlich der wechselseitigen Beziehungen zwischen der Bevölkerung auf der einen und weiteren gesellschaftlichen Bereichen wie Wirtschaft, Politik, Technik, soziale Sicherungssysteme oder Umwelt auf der anderen Seite. Zu unterscheiden ist die Bevölkerungswissenschaft vom Begriff „Demographie“, der häufig synonym verwendet wird. Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Demographie soviel wie „Volk beschreiben“ und konzentriert sich dabei stärker auf Bevölkerungszahlen, -strukturen und deren Veränderungen durch demographische Verhaltensmuster wie beispielsweise Kinderhaben, heiraten, umziehen
7
Dokumentation (Anm. 3), S. 45.
4
oder sterben. 8 Während die Demographie vorwiegend deskriptiv und in erster Linie statistisch arbeitet, liefert die Bevölkerungswissenschaft die Analyse der Fakten, der wechselseitigen Beziehungen, Hypothesen und Prognosen.
3. Die demographische Entwicklung in Deutschland
„Die Bevölkerung jedes Landes, jeder Region und jeder Gemeinde ist ständigen Veränderungen unterworfen. Diese geschehen durch Geburten und Sterbefälle sowie durch Zu- und Abwanderungen gegenüber anderen Gebieten des gleichen Landes (Binnen-wanderungen) bzw. gegenüber dem Ausland (Außenwanderungen). Von diesen vier Ursachen der Veränderung ist die erste - die Geburtenzahl - die weitaus wichtigste, denn von ihr hängen die übrigen drei auf eine elementare Weise ab: Jede Geburt führt irgendwann zu einem Sterbefall und in der Regel zu mehreren Wohnortwechseln im Lebenslauf, die in der Bevölkerungsstatistik als Zu- und Abwanderungen in Erscheinung treten.“ 9 Herwig Birg unterstreicht mit obigem Statement die Bedeutung der Geburtenzahlen für die Bevölkerungsgröße eines Landes.
Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich gegenwärtig in einer Phase des so genannten demographischen Wandels, welcher von den Sozialwissenschaftlern Bernhard Frevel und Bertholt Dietz folgendermaßen skizziert wird: „Seit der Mitte der 1960er Jahre ist die Geburtenquote in Deutschland rückläufig. Derzeit werden von 100 Frauen im Schnitt nur 140 Kinder geboren. Berücksichtigt man die Zahl der Sterbefälle, wäre allein zum Bestandserhalt der Gesellschaft eine Zahl von 210 notwendig. Etwa seit 1975 liegt die Zahl der Lebendgeburten kontinuierlich unter der der Gestorbenen. Somit sinkt der Jugendanteil in der deutschen Bevölkerung.“ 10
Trotz aller Bemühungen seitens der Bevölkerungswissenschaft, auf die enormen Fehlentwicklungen seit Mitte der 1960er Jahre in der Öffentlichkeit hinzuweisen, dauerte es bis zum Jahrtausendwechsel, ehe Politik und Gesellschaft ein Problembewusstsein für die tiefgreifenden Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur entwickelten. 11 Für die Politik auf
8 Vgl. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung: Bevölkerung, Fakten - Trends - Ursachen - Erwartungen. Die wichtigsten Fragen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, S. 7.
9 Birg, H.: Historische Entwicklung der Weltbevölkerung. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Informationen zur politischen Bildung, Ausgabe Nr. 282 „Bevölkerungsentwicklung“, Bonn 2004, S. 4.
10 Frevel, Bernhard/Dietz, Bertholt: Sozialpolitik kompakt. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, S. 145.
11 Vgl. Volkert, Heinz Peter: >>Die ganze Familie ist jetzt gefordert.<< In: Rhein-Zeitung, Nr. 63, 60. Jahrgang, 16.03.2005, S. 2.
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Bundes-, Länder- oder Gemeindeebene wird sich insbesondere der Geburtenrückgang auf unterschiedlichste Weise bemerkbar machen.
Den Ausgangspunkt des demographischen Wandels lediglich auf die 1960er Jahre zu datieren, greift nach Auffassung des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung (BiB) jedoch zu kurz. Von entscheidender Bedeutung für die Bevölkerungsentwicklung Deutschlands bis heute sind - so stellt das BiB fest - im wesentlichen zwei sich bedingende demographische Übergangsprozesse, die sich über die zurückliegenden 150 Jahre erstreckten und noch weit in das 21. Jahrhundert andauern werden. In Fachkreisen spricht man vom „Ersten Demographischen Übergang“, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Ursprung nahm und sich in ungefähr einhundert Jahren vollzog sowie dem „Zweiten Demographischen Übergang“ in der Zeit von 1965 bis 1975. 12 Seit dem zweiten Übergangsprozess hat sich das Geburtenniveau in Westdeutschland auf 1,4 Kinder je Frau stabilisiert.
Um eine Vorstellung von den vielfältigen Zusammenhängen zu bekommen, die allesamt zunächst auf die Geburten- und Sterbezahlen oder die Bevölkerungswanderungen und somit
konstante „Bevölkerungszahl“ bei der schematischen Darstellung ausgeklammert und falschen Schlussfolgerungen zum Fortpflanzungsverhalten oder dem Niveau der Sterblichkeit in der Bevölkerung vorgebeugt werden.
12
Vgl. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Anm. 8), S. 9ff.
6
3.1 Der Erste Demographische Übergang
Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der bedeutende Ausgangspunkt des Ersten Demographischen Übergangs. In diesem Zeitraum fielen sowohl die Geburten- als auch die Sterbehäufigkeiten von einem hohen auf ein niedriges Niveau herab. Bis in die 1850er Jahre hinein wuchs die Bevölkerung Deutschlands, da die Zahl der Geburten die der Sterbefälle überwog. Die Folgen waren eine boomende Volkswirtschaft, verbesserte Methoden der landwirtschaftlichen Produktion und auch neue wissenschaftliche Erkenntnisgewinne in der Medizin. Es ist auf jene Verbesserungen in Ernährung, Pflege und Behandlung zurückzuführen, dass die Menschen älter werden konnten und die Sterblichkeitsrate, insbesondere die enorm hohe Kinder- und Säuglingssterblichkeit, zurückging. 13 Im Fachjargon wird eine durch sinkende Sterblichkeit eintretende Erhöhung des Anteils junger Menschen an der Gesamtbevölkerung auch „mortalitätsgeleitete Verjüngung“ genannt. In der Grafik ist der Rückgang der Sterbefälle durch den roten Graphen dargestellt; das tendenzielle Absinken ab den 1870er Jahren ist unübersehbar. Fortschritte in der Medizin bedeuteten jedoch nicht nur ein Absinken der (Kinder- und Säuglings-)Sterblichkeit, sondern auch einen Anstieg der Lebenserwartung bei allen Altersgruppen der Bevölkerung.
Mit der Verjüngung der Gesellschaft ging folglich eine Alterung einher, die durch einen Rückgang der Geburtenhäufigkeit kurz nach der Jahrhundertwende zusätzlich verstärkt wurde. Die Kohorten aus den starken Geburtsjahrgängen 1865 bis 1879 brachten noch so viele Kinder auf die Welt, dass die jeweils nachfolgende Generation zahlenmäßig größer ausfiel als die Elterngeneration. Seit dem Jahrgang 1880 gab es in Deutschland keinen Geburtenjahrgang mehr, der sich bestandsmäßig auf diese Weise ersetzte. 14
Herwig Birg stellt einen Zusammenhang zwischen dem steilen Absturz der Geburtenziffern um 1900 und den Bismarckschen Sozialreformen (1878-1889) her. Durch die schrittweise Einführung von Kranken-, Unfall-, Invaliditäts- und Altersversicherung waren eigene Kinder für die soziale Absicherung und Versorgung in der Familie nicht mehr so bedeutsam wie in der vorindustriellen Zeit. 15 Der Erste Geburtenrückgang erstreckte sich über das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts hinweg und ist durch die blaue Linie in der Grafik 1 nachgezeichnet.
13 Vgl. Birg, H. (Anm. 9), S. 9.
14 Vgl. Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Anm. 8), S. 19.
15 Vgl. Birg, H.: (Anm. 9), S. 9. Vgl. auch Lovens, Sebastian: >>Der lange und meist erfolgreiche Weg von Fürst Bismarck zu Walter Riester.<< In: Das Parlament, Nr. 8, 52. Jahrgang, 22. Februar 2002.
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Tobias Reiche, 2005, Der demographische Wandel und seine Folgen - ausgewählte Beispiele in einer Betrachtung anhand des rheinland-pfälzischen Landkreises Vulkaneifel (Daun), München, GRIN Verlag GmbH
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