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Berliner Weisheitsparadigma

Title: Berliner Weisheitsparadigma

Term Paper , 2006 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katharina Theissig (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Seminararbeit möchte ich den Versuch unternehmen, einen Überblick über den Begriff „Weisheit“ zu geben. Dabei habe ich den Schwerpunkt dieser Arbeit auf die psychologische Erforschung von Weisheit gelegt, d.h. philosophische und religiöse Bezüge werden weitesgehend ausgeblendet. Dabei möchte ich bei meinen Ausführungen vor allem Bezug nehmen auf das von der Forschergruppe um Paul Baltes entwickelte Berliner Weisheitsmodell.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Annäherung an den Begriff "Weisheit"

3. implizite Weisheitstheorien

4. explizite Weisheitstheorien

4.1 Berliner Weisheitsparadigma

4.1.1. Definition und theoretische Verankerung

4.1.2. fünf Kriterien zur Beurteilung der Qualität weisheitsbezogener Leistungen

4.1.3. empirische Erfassung weisheitsbezogener Leistungen

4.1.4. Arbeitsmodell zur Erforschung der Vorbedingungen, Korrelate und Konsequenzen weisheitsbezogenen Wissens und Urteilens

4.1.5. empirische Befunde

4.1.5.1 Die Rolle des Lebensalters

4.1.5.2. Der Einfluss beruflicher Erfahrungswelten

4.1.5.3. Untersuchung von als weise Nominierten

4.1.5.4. Lokalisierung weisheitsbezogener Leistungen im psychometrischen Raum

4.1.6. Förderung weisheitsbezogenen Wissens und Urteilens

4.1.7. Zusammenfassung

4.1.7.1 Querverbindungen zu anderen Bereichen psychologischer Forschung

4.1.7.2. Ausblick

5. Reflexion und Schlussgedanken

6. Literaturangabe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über den Begriff „Weisheit“ mit Fokus auf die psychologische Forschung, insbesondere das Berliner Weisheitsmodell. Ziel ist es, die wissenschaftliche Definition von Weisheit als Expertise im Umgang mit grundlegenden Lebensfragen darzulegen und empirische Befunde zur Weisheitsentwicklung zu diskutieren.

  • Grundlagen und Definitionen von Weisheit in der Psychologie
  • Abgrenzung von impliziten (Laien-) und expliziten (Experten-) Theorien
  • Das Berliner Weisheitsmodell und seine Kriterien zur Leistungsmessung
  • Empirische Untersuchungen zu Alter, beruflicher Erfahrung und Weisheit
  • Möglichkeiten der Förderung weisheitsbezogenen Wissens

Auszug aus dem Buch

4.1.2. fünf Kriterien zur Beurteilung der Qualität weisheitsbezogener Leistungen

Die charakteristischen Merkmale einer weisen Antwort sind durch einen Kriterienkatalog definiert, der aus fünf theoretisch festgelegten Kriterien besteht:

Zum erstem existieren zwei Basiskriterien, die für jede Art von Expertise kennzeichnend sind. Diese sind notwendige, aber nicht hinreichende Kriterien, um Weisheit zu definieren. Auf den Bereich der fundamentalen Pragmatik des Lebens angewandt zählen dazu einerseits das Faktenwissen und andererseits das Strategiewissen in grundlegenden Fragen des Lebens.

Mit reichhaltigem faktischem Wissen über grundlegende Lebensfragen ist zum einen ein besonders umfangreicher und differenziert organisierter Bestand an allgemeinem Wissen über die menschliche Natur und die Hintergründe des Lebens gemeint. Zum anderen kennzeichnet es einen umfangreichen Bestand an spezifischem Wissen über konkrete soziale Ereignisse, über typische, an Lebensabschnitte gebundene Ereignisse einschließlich ihres erwarteten oder unerwarteten Ablaufs und über das Funktionieren von Institutionen. Hervorragendes Wissen über grundlegende Fragen des Lebens zeichnet sich dadurch aus, dass die Wissensanteile einen umfangreichen thematischen Bereich abdecken und sich dabei zum einem auf das allgemeine Wissen über die menschliche Natur und Hintergründe des Lebens beziehen und zum anderen auch auf das spezifische Wissen über die konkrete Gestaltung des Lebens und dessen institutionelle, normative und persönliche Bedingungen anwendbar sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Weisheit ein, grenzt den Fokus auf die psychologische Forschung (Berliner Modell) ein und skizziert den weiteren Aufbau der Seminararbeit.

2. Annäherung an den Begriff "Weisheit": Das Kapitel beleuchtet den Begriff Weisheit als Lebensklugheit und idealen Endpunkt menschlicher Entwicklung und diskutiert die Schwierigkeit der Abgrenzung zu anderen Konstrukten wie Intelligenz.

3. implizite Weisheitstheorien: Hier werden Laientheorien behandelt, also das intuitive Verständnis, das Menschen im Alltag mit dem Begriff Weisheit und der Nominierung weiser Personen verbinden.

4. explizite Weisheitstheorien: Dieses Kapitel stellt wissenschaftliche Theorien vor, die strengen Kriterien wie Operationalisierbarkeit unterliegen, wobei das Berliner Weisheitsparadigma den Schwerpunkt bildet.

5. Reflexion und Schlussgedanken: Das Kapitel reflektiert die Lehr- und Lernbarkeit von Weisheit und diskutiert die Verbindungsmöglichkeiten zwischen Psychologie und Pädagogik.

6. Literaturangabe: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Weisheit, Berliner Weisheitsmodell, psychologische Weisheitsforschung, Expertise, fundamentale Pragmatik des Lebens, Lebensplanung, Lebensdeutung, implizite Weisheitstheorien, explizite Weisheitstheorien, Lebensalter, berufliche Erfahrung, psychometrischer Raum, Alterspsychologie, Wissenssysteme, Urteilsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine psychologische Übersicht zum Konstrukt Weisheit, insbesondere basierend auf dem von der Forschergruppe um Paul Baltes entwickelten Berliner Weisheitsmodell.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition von Weisheit als Expertise, den Unterschied zwischen Alltags- und Expertenwissen, die fünf Qualitätskriterien weisheitsbezogener Leistungen sowie deren Entwicklung im Lebenslauf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Vorstellung des Berliner Weisheitsparadigmas und die Aufarbeitung empirischer Daten dazu, wie Weisheit wissenschaftlich gemessen und verstanden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und stellt empirische Studien vor, die mit standardisierten Lebensdilemmata und der anschließenden Auswertung durch Kriterien-Rating-Verfahren arbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretischen Grundlagen des Berliner Modells, die fünf Kriterien für weise Antworten, das ontogenetische Modell sowie empirische Befunde zu Einflussfaktoren wie Alter und Beruf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Weisheit, Expertise, das Berliner Weisheitsmodell, fundamentale Pragmatik des Lebens und das Verhältnis von Wissen und Urteilsfähigkeit.

Wie definiert das Berliner Modell Weisheit?

Es definiert Weisheit als Expertise im Umgang mit den schwierigen und ungewissen Fragen der fundamentalen Pragmatik des Lebens, etwa Fragen der Lebensplanung und -deutung.

Ist Weisheit laut den Ergebnissen eine Alterserscheinung?

Die Forschung zeigt, dass allein das Älterwerden nicht ausreicht; Weisheit ist eher das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Faktoren über den Lebenslauf hinweg.

Welchen Einfluss hat die berufliche Erfahrung?

Berufe mit Fokus auf Lebensfragen (z.B. klinische Psychologie) korrelieren stärker mit weisheitsbezogenen Leistungen, wobei die genaue Kausalität (Selektion vs. Erwerb) weiter erforscht wird.

Kann Weisheit gefördert werden?

Ja, Studien zeigen, dass weisheitsbezogene Leistungen durch Beratung oder die Anwendung spezifischer Denkstrategien vorübergehend gesteigert werden können.

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Details

Title
Berliner Weisheitsparadigma
College
University of Bamberg  (Fachbereich Persönlichkeitspsychologie)
Course
Persönlichkeit und Kompetenzen
Grade
1,0
Author
Katharina Theissig (Author)
Publication Year
2006
Pages
26
Catalog Number
V132353
ISBN (eBook)
9783640384648
ISBN (Book)
9783640385041
Language
German
Tags
Weisheit Baltes Berliner Weisheitsmodell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Theissig (Author), 2006, Berliner Weisheitsparadigma, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/132353
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