Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Joe Black 3
2.1 Filmische Darstellung der Thematik 4
2.2 Textanalyse zu „Somewhere over the rainbow- What a wonderful world“ 7
3 Theologische Aspekte. 8
3.1 Woher wir kommen. 9
3.2 Wohin wir gehen 10
4 Fazit 11
5 Literaturverzeichnis. 13
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1 Einleitung
In dieser Hausarbeit werde ich mich mit dem Thema „Woher wir kommen- Wohin wir gehen“ befassen. Die Auseinandersetzung mit dem Tod, assoziiert die Frage nach dem Leben und woher es kommt. Auch wenn es nahezu unmöglich ist, diese Frage zu beantworten, möchte ich in der Arbeit soviel wie möglich dazu herausfinden und auch im Zusammenhang mit dem Film Gedanken darüber entwerfen, wie die Frage möglicherweise beantwortet werden kann. Aus dem oben genannten Grund wird diese Frage nur am Rande untersucht werden. Für das Thema habe ich den Film ‚Roundevouz mit Joe Black’ gewählt, da er sich auf den Tod, aber auch auf das Leben bezieht. Er zeigt, dass Leben und Tod zueinander gehören und von einander abhängig sind. Ein wichtiges Element in dem Film ist die Lebensgestaltung, insbesondere die Umsetzung eines moralischen Daseins. Meine zweite Arbeitsgrundlage ist die Liedkombination ‚Somewhere over the rainbow- What a wonderful world’, die im Abspann des Filmes gespielt wird, bzw. ‚What a wonderful world’ zuvor schon gegen Ende des Filmes im Hintergrund zu hören ist. Da die Kombination der beiden Titel einen interessanten Aufbau und Inhalt aufweist, habe ich mich dazu entschlossen, sie ebenfalls in der Hausarbeit zu analysieren und interpretieren. Der erste Titel behandelt indirekt die Frage nach dem Tod, also wohin wir gehen, der zweite Titel verweist direkt auf das irdische Dasein. Anschließend wird in einem zweiten Teil der Arbeit die theologische Perspektive betrachtet, zu der ich Sekundärliteratur aus dem Bereich der Dogmatik nutzen werde. Die Arbeit wird so gegliedert sein, dass Film und Theologie zunächst getrennt betrachtet werden und am Schluss ein Fazit steht. Im Zentrum des Fazits soll das Leben von Bill Parish, dem Hauptcharakter neben dem Tod, spielen. Die gewonnenen theologischen Erkenntnisse, die diese Arbeit ergeben wird, werden bestmöglich auf sein Leben übertragen und zeigen in wie weit ein gottgefälliges Leben verwirklicht werden kann. Bill dient so als Beispiel für alle anderen Menschen, vor allem für die, die davon überzeugt werden müssen, in einer modernen Gesellschaft nach moralischen Werten zu leben.
2 Joe Black
Da die Umsetzung der Thematik „ Wo kommen wir her- Wo gehen wir hin?“ auf zwei Arten behandelt wird, werde ich zunächst mit der filmischen Darstellung beginnen. Der Film bietet ein gutes Beispiel dafür, wie moralisches Leben im Alltag umgesetzt werden kann, insbesondere wenn man mit dem Tod und dem Übergang ins Jenseits konfrontiert wird. Im Film stehen sich Leben und Tod klar gegenüber und es zeigt sich, wie ein
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Mensch- in diesem Fall der Hauptcharakter Bill Parish- seine letzten Tage gestaltet, und in wie weit ihn der Tod in seinen Handlungen beeinflusst.
Die Kombination der Lieder, die in diesem Kapitel analysiert werden, unterstreicht noch einmal die Darstellung von Tod und Leben und vor allem die Frage nach dem „Wohin“. Dieser Aspekt tritt hier noch mehr hervor als im Film, da im Titel des ersten Liedes von einem „irgendwo“ (somewhere) gesprochen wird.
2.1 Filmische Darstellung der Thematik
Der Film beginnt die Thematik mit dem Einsatz einer Stimme, die sich in einem Dialog als Tod zu erkennen gibt. Sie beantwortet die Frage „Bist du der Tod?“ mit „Ja“ (1:58 Min.) und scheint aus dem Nichts zu kommen. Dieses Nichts kann im Kontext der Fragestellung als eine transzendente Welt gedeutet werden. In dieser Welt würden somit die Seelen der Menschen „wohnen“ die nur stimmlich wahrnehmbar sind, bis zum Zeitpunkt ihrer Geburt. Hieraus resultiert die Annahme, dass es ein Leben vor dem Tod geben kann. Die anschließende „Geburt“ vollzieht sich mit dem Gang durch den Türbogen in der Bibliothek (28:55 Min.). Mit dem Eintritt in die Welt nimmt der Tod menschliche Gestalt an. Die Pforte durch die er schreitet ist ein Symbol für die Trennung von zwei Seiten, oder in diesem Fall von zwei Welten. Der Bogen, der keine Tür besitzt, symbolisiert den fließenden Übergang zwischen den Lebensbereichen. So wird schon am Anfang des Filmes darauf hingewiesen, dass es ein Leben nach dem Tod geben muss. Des Weiteren ist der Tod selbst ein Indiz für diese Annahme, da er in einer anderen Welt lebt und die Menschen dort mit hinnimmt.
Der darauf folgende Hauptteil des Filmes ist ein Beispiel für das Leben, das jeder Mensch auf Erden führen sollte. Ziel eines Menschen ist, am Ende seines Lebens glücklich zu sein und zu erkennen, dass man ein erfülltes Leben hatte. Der Tod ist zu diesem Zweck auf die Erde gekommen. Er möchte von den Menschen lernen, wie das irdische Leben verläuft. In Bill Parish hat er sich seinen Lehrer ausgesucht, weil er durch sein tadelloses und erfolgreiches Leben perfekt zu sein scheint. Im weiteren Verlauf lehrt Bill Joe wie die Menschen leben, was für Gefühle sie haben können und wie man in unterschiedlichen Situationen reagiert. Gegen Ende des Filmes hält Bill eine Rede anlässlich seines 65. Geburtstages. In dieser Rede macht er deutlich, dass er ein erfülltes und glückliches Leben hatte (151:50ff Min.). Unterstrichen wird dies in einem Gespräch mit Joe, in dem er ihm mitteilt, dass er bereit ist zu gehen. Joe dagegen scheint noch nicht bereit zu sein. Die Liebe die er für Susan, Bills Tochter, empfindet hat seine Zeit auf der Erde unvollständig gemacht. Um die Liebesgeschichte aber weiterhin außer Acht zu lassen, möchte ich erst an einer späteren Stelle erneut auf die
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Arbeit zitieren:
Bachelor of Arts Stefanie Hornig, 2006, Wo gehen wir hin?, München, GRIN Verlag GmbH
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