die Begriffe für innerschulisches Handeln und allg. Handeln der Kirche im Bereich Jugend zu trennen. Somit würde die Skepsis, mit der Kirche in Schulen gesehen würde, allein durch klare Begriffe, abgebaut (z.B. Jugendarbeit als außerschulisches Engagement und der Begriff der Schulpastoral als innerschulisches Handeln - auch wenn es diese Begriffe schon gibt - sie kommen in der Öffentlichkeit nicht als mehr oder weniger unabhängig an). Hervorheben möchte ich beispielhaft das Projekt „sports&spirits“. Hier hat die Kirche gezeigt, dass sie bereit ist, mit dem Zeitgeist mitzugehen 3 . Diese Öffnung muss aber nach außen getragen werden - die Kirche sollte ein Raum sein, in dem man eigene Projekte entwickeln darf und kann! Ein Jugendlicher, der nicht weiß was er machen soll, könnte in die Organisation größerer Events einbezogen werden - wenn man jmd. Vertrauen schenkt und Verantwortung übergibt, wird man Menschen gewinnen können. Solche Möglichkeiten hat diese Glaubensgemeinschaft!
In kurzen Stichpunkten wäre für eine erfolgreiche Jugendpastoral u.a. wichtig:
x Jugendlichen Chancen geben (z.B. durch Verantwortung)
x Eine strengere Kontrolle von Priestern hinsichtlich ihrer Einstellung zu Jugendarbeit x Kinder und Jugendliche dort abholen, wo sie sich befinden x Gemeinsam mit Jugendlichen Projekte entwickeln - niemand weiß besser was Jugendliche wollen, als Jugendliche selbst!
Abschließen möchte ich mit einem Zitat von P.C. Höring, welches ich selbst in der Arbeit mit Jugendlichen in der Kirche und in der Schule als sehr wichtig empfunden habe: „Junge Menschen brauchen glaubwürdige Zeuginnen und Zeugen Christi.“ In diesem einen Satz findet man sehr viel für die kirchliche Jugendarbeit wieder - nur wenn wir glaubwürdige Vertreter der Kirche in die Positionen setzen, die sich um Jugend kümmern, wird die Jugendarbeit Erfolg haben. "Kirchliche Jugendarbeit […] [als, Vf.] selbstloser Dienst an der Jugend und an der Gesellschaft" verleumdet in gewisser Weise die Glaubwürdigkeit - natürlich möchte die Kirche durch ihre Arbeit neue Gläubige gewinnen -und das sollte man ehrlich vertreten.
3 Das darauf geachtet werden muss, dass die Kirche nicht ihre eigenen Werte verliert, ist selbstverständlich.
Arbeit zitieren:
Arne Loewenich, 2007, Wie kann die Kirche für Jugendliche attraktiver werden?, München, GRIN Verlag GmbH
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