//
INHALTSVERZEICHNIS
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
ABK ÜRZUNGSVERZEICNHIS IV
1. EINLEITUNG 1
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN 2
2.1. Der Begriff „Institution“ 2
2.1.1. Institutionen als formlose Beschränkungen 3
2.1.2. Institutionen als formgebundene Beschränkungen 4
2.2. Wirkungskanäle auf das Wirtschaftswachstum 5
2.2.1. Tauschhandel und Transaktionskosten 5
2.2.2. Regel- und Sanktionskomponente 6
2.3. Notwendigkeit von Institutionen für die Märkte 7
2.3.1. Eigentumsrechte 7
2.3.2. Regulative Institutionen 8
2.3.3. Institutionen für makroökonomische Stabilisation 8
2.3.4. Sozialversicherungen als Institutionen 9
2.3.5. Institutionen zur Konfliktbewältigung 9
3. INSTITUTIONEN IN DER PRAXIS 10
3.1. Demokratie und Wirtschaftswachstum 10
3.1.1. Vorteile der Demokratie im Hinblick auf Wirtschaftswachstum 10
3.1.2. Demokratisierung und effizientes Wirtschaftswachstum 11
3.2. Institutionen und Wirtschaftswachstum am Beispiel Korea 11
3.2.1. Ausgangssituation Koreas 11
3.2.2. Unterschiedliche Entwicklung Nord- und Südkoreas 12
///
3.3. Institutionen und Wirtschaftswachstum am Beispiel Bolivien 13
3.3.1. Ausgangssituation in Bolivien 13
3.3.2. Umsetzung von Regeln und Ordnungen in Bolivien 13
3.4. Institutionen und Wirtschaftswachstum am Beispiel China 14
3.4.1. Ausgangssituation in China 14
3.4.2. Erklärungen für das Wirtschaftswachstum
3.4.2.1. Regional geschützte Eigentumsrechte 15
3.4.2.2. Anlagerechte und individuelle Eigentumsrechte
4. FAZIT
LITERATURVERZEICHNIS
/s
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung. 1: Eigene Darstellung in Anlehnung an Acemoglu, D. et al. (2005): Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Nord- und Südkorea (1950 - 1998),…………………12
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
BIP Bruttoinlandsprodukt
1. EINLEITUNG
Ein angemessenes Wirtschaftswachstum zu erreichen ist das Ziel einer jeden Volkswirtschaft. Allerdings kann nicht immer eindeutig bestimmt werden wodurch das Wirtschaftswachstum einer Volkswirtschaft zustande kommt. Genauer gesagt sind die Faktoren, die einer Volkswirtschaft zum Wachstum verhelfen, oft schwer zu bestimmen. Allerdings können als einer dieser Faktoren Institutionen benannt werden. Institutionen sind in jeder Volkswirtschaft in einer gewissen Form vorhanden und tragen einen wichtigen Teil zu der wirtschaftlichen Entwicklung dieser bei. Ob die in einer Volkswirtschaft vorherrschenden Institutionen dabei einen positiven oder negativen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum ausüben, hängt von der Beschaffenheit der Institutionen ab. In diesem Zusammenhang ist zu betrachten wie Institutionen das Wirtschaftswachstum beeinflussen. Es stellt sich also die Frage welche Bedingungen Institutionen schaffen müssen, damit das Wirtschaftswachstum eines Landes gefördert wird.
Das Ziel dieser Arbeit ist zu erläutern, was Institutionen sind und verschiedene Formen von Institutionen vorzustellen. Des Weiteren wird auch aufgezeigt wie die Institutionen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum von Volkswirtschaften nehmen. Dabei wird auch auf eine unterschiedliche Ausprägung von Institutionen in Volkswirtschaften eingegangen. Die Arbeit ist in zwei Hauptkapitel untergliedert. Im ersten Hauptkapitel wird dabei untersucht, was genau Institutionen sind und Wirkungskanäle zwischen den Institutionen und dem Wirtschaftswachstum einer Volkswirtschaft aufgezeigt. Abschließend wird im ersten Hauptkapitel auf die Notwendigkeit von Institutionen für Märkte eingegangen. Im zweiten Hauptkapitel der Arbeit wird auf die Folgen von Institutionen auf das Wirtschaftswachstum von Volkswirtschaften anhand von Beispielen näher eingegangen. Die Frage, inwiefern Institutionen unter demokratischen Regierungssystemen Wirtschaftswachstum beeinflussen, wird ebenso behandelt wie die Frage ob autoritäre Regime Nachteile für Institutionen im Bezug auf Wirtschaftswachstum aufweisen. Letzteres wird insbesondere am Beispiel Koreas und Boliviens verdeutlicht. Ob aber autoritäre Regime grundsätzlich schlechte Bedingungen für die Einflussnahme von Institutionen auf das Wirtschaftswachstum liefern, soll am Beispiel China untersucht werden.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
Um den Zusammenhang zwischen Institutionen und Wirtschaftswachstum zu erläutern, wird zunächst aufgezeigt was genau unter dem Begriff „Institution“ zu verstehen ist. Dabei soll ebenfalls durch Beispiele begleitend, der Begriff „Institution“ verständlicher gemacht werden. Abschließend wird betrachtet über welche Wirkungskanäle die Institutionen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum nehmen können und die Notwendigkeit von Institutionen für die Märkte thematisiert.
2.1. Der Begriff „Institution“
Gemäß North sind Institutionen „die Spielregeln einer Gesellschaft, oder förmlich ausgedrückt, die von Menschen erdachten Beschränkungen menschlicher Interaktion“ (North, D. (1992), S. 1). Da in einer Gesellschaft unterschiedliche Arten von Spielregeln anzutreffen sind wird aus der obigen Definition ersichtlich, dass Institutionen vielfältig sein können und somit auch in verschiedener Weise in der Gesellschaft verankert sind. So können sich Institutionen länder- oder kulturbedingt unterscheiden. Trotz der erkennbaren Vielfalt an Institutionen haben sie gemeinsam, dass sie das Handeln des Menschen beschränken bzw. gegebenenfalls lenken. Der Zweck die Interaktion des Menschen zu beschränken und zu lenken besteht darin, dass sich die Unsicherheit verringert da Richtlinien für menschliche Interaktion festgelegt werden. Somit wird durch Institutionen ein Umfeld geschaffen, welches für die Gesellschaft ein rationelleres vorgehen und interagieren ermöglicht, da die Verhaltensweisen der einzelnen Individuen den Spielregeln der Institution unterliegen bzw. sich nach ihnen richten. Institutionen bestehen sowohl aus förmlichen, schriftlich festgehaltenen Regeln, wie der Verfassung der Vereinigten Staaten, als auch aus ungeschriebenen Verhaltenskodizes. Letztere können auch als Gepflogenheiten verstanden werden, wie z.B. das Verhalten bei Begrüßungen. Diese Regeln und Gepflogenheiten müssen bei Nichtbeachtung durch ein Individuum sanktionierbar sein, was von den Kontrollmöglichkeiten, der Feststellung einer Übertretung von Regeln, der Institutionen abhängt. Somit ist auch die Festlegung der Strafhöhe von erheblicher Bedeutung um für die Individuen einen Anreiz zur Beachtung der Regeln und Verhaltenskodizes zu schaffen. Institutionen ermöglichen somit eine stabile Ordnung in einer Gesellschaft durch die Verringerung der Unsicherheit menschlicher Interaktion. Dabei muss diese Ordnung nicht unbedingt effizient sein. Wie
Arbeit zitieren:
Aleksander Pesut, 2009, Institutionen und Wirtschaftswachstum, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Ökonomie der (Selbst-) Aufmerksamkeit - Aus der Perspektive der Moral ...
Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation
Seminararbeit, 16 Seiten
Aufbau einer Kostenrechnung zur Beurteilung der wirtschaftlichen Situa...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Studienarbeit, 40 Seiten
Die EU als internationaler Akteur in Afrika: Kooperation zwischen Mens...
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Seminararbeit, 35 Seiten
Kostenrechnung - Klassische Teil- und Vollkostenrechnung im Vergleich ...
Hausarbeit, 38 Seiten
Die Mittelmeerpolitik der Europäischen Union und die Euro-Mediterrane ...
Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik
Magisterarbeit, 80 Seiten
Inhaltliche Motive und marktwirtschaftliche Aspekte eines Blockbusters...
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Hausarbeit, 15 Seiten
Kostenrechnung - Ein Überblick über die Teilgebiete Kostenarten-, Kost...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Hausarbeit, 12 Seiten
Die Industrialisierung Südkoreas
Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie
Seminararbeit, 17 Seiten
Kinodebatte (1909-1929): Egon Friedell, Georg Lukács, Hugo von Hofmann...
Medien / Kommunikation - Mediengeschichte
Hausarbeit, 21 Seiten
Nutzungsmotive, Filmauswahl un...
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Magisterarbeit, 139 Seiten
Schatten: Wesen, Funktionen und Verwendung im Film
Analyse anhand von Fritz Langs...
Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Hausarbeit, 35 Seiten
Methodische Vorgehensweise bei der Erfolgsfaktorenforschung mit PIMS-D...
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 21 Seiten
"Die freudlose Gasse" - Expressionismus im deutschen Film
Referat (Ausarbeitung), 20 Seiten
Filmfinanzierung in Deutschland
Eine Darstellung zweier Förder...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Seminararbeit, 27 Seiten
Sonderwirtschaftszonen Chinas Intention und praktische Entwicklung
VWL - Fallstudien, Länderstudien
Hausarbeit, 22 Seiten
Erfolgsfaktorenforschung - Der Einfluss unbeobachteter Einflussgrössen
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 22 Seiten
Ökonomie der Aufmerksamkeit von George Franck und ihre Anwendung auf d...
Hausarbeit, 21 Seiten
Aleksander Pesut's Text Institutionen und Wirtschaftswachstum ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Aleksander Pesut hat den Text Institutionen und Wirtschaftswachstum veröffentlicht
Aleksander Pesut hat einen neuen Text hochgeladen
Six Sizzling Markets: How to Profit from Investing in Brazil, Russia, ...
How to Profit from Investing i...
Pran Tiku
Asian Ingredients: A Guide to the Foodstuffs of China, Japan, Korea, T...
Bruce Cost, Alice Waters
Emerging Patterns of East Asian Investment in China: From Korea, Taiwa...
Sumner J. LaCroix
Advances in Ring Theory - Proceedings of the 4th China-Japan-Korea Int...
J. L. Chen, N. Q. Ding, H. Marubayashi
Birds of East Asia: China, Taiwan, Korea, Japan, and Russia
Mark Brazil, Dave Nurney, Per Alstrom
Birds of East Asia: China, Taiwan, Korea, Japan, and Russia
Mark Brazil, Dave Nurney, Per Alstrom
Ring Theory 2007: Proceedings of the Fifth China-Japan-Korea Conferenc...
H. Marubayashi, K. Masaike, K. Oshiro
Shakespearean Adaptations in East Asia: A Critical Anthology of Shakes...
Minami Ryuta, Ryuta Minami
Lost Modernities: China, Vietnam, Korea, and the Hazards of World Hist...
Alexander Woodside
0 Kommentare