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Über das Aachener Atrium

Titel: Über das Aachener Atrium

Hausarbeit , 2003 , 13 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Kristin Müller-Wenzel (Autor:in)

Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Arbeit über Grabungen im Atrium der Aachner Pfalzkapelle und den Stand der Funde. Dazu eine Zusammenfassung des rekonstruierten Atriums und seiner Kapellen. Ein Atrium ist ein "zentraler, meist nach oben geöffneter Raum“, solch einen besaß auch die Aachener Pfalzanlage. Der rechteckige Bau mit Arkadenstellungen an drei Seiten befand sich an den Eingang der Pfalzkapelle im Westen.
Über die Ausstattung des Atriums ist wenig bekannt, es sollen sich aber der bronzene Pinienzapfen und die bronzene Bärin darin befunden haben. Im 13. Jahrhundert entstanden sieben Kapellen im Atrium. Auch soll ein Thron im Atrium gestanden haben, dessen liturgische Nutzung noch Fragen aufwirft. Sein verbleiben ist ebenfalls unklar. Die Taufkapelle, die sich im Westen des Atriums befindet, lässt auch viele Vermutungen über ihre Verbindung zum Atrium oder dessen Vorgängerbauten zu, über die ebenfalls noch ausführliche Forschungen fehlen.Das Atrium ist durch die Ausgrabung von Joseph Buchkremmer gesichert, aber nicht seine liturgische Funktion und seinen Bezug zur Taufkapelle bzw. ihren Vorgängerbauten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DAS ATRIUM

2.1. Die Grabung von Joseph Buchkremmer

2.2. Die Grabung von Felix Kreusch

2.3. Der Thron im Atrium

2.4 Die Kapellen des Atriums

2.4.1 Quirinuskapelle

2.4.2 Katharinakapelle

2.4.3 Georgkapelle

2.4.4 Martinkapelle

2.4.5 Antoniuskapelle

2.4.6 Servatiuskapelle

2.4.7 Barbarakapelle

2.5. Die Taufkapelle

2.5.1. Die Position Joseph Brichkremmers

2.5.2. Die Position von Felis Kreusch

4. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Atrium der Aachener Pfalzanlage, dessen bauliche Entwicklung, architektonische Ausstattung und liturgische Nutzung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Analyse widersprüchlicher Forschungsthesen zur räumlichen Anordnung, den Kapelleneinbauten sowie der kontrovers diskutierten Position des Throns.

  • Historische Ausgrabungen und Rekonstruktionsansätze des Atriums
  • Die bauliche Entwicklung der Kapellen innerhalb des Atriums
  • Diskurs über die ursprüngliche Position und Nutzung des Throns
  • Untersuchung der Taufkapelle und ihrer möglichen Vorgängerbauten
  • Archäologische Auswertung der Funde zur Klärung der Atriumsstruktur

Auszug aus dem Buch

2.3. Der Thron im Atrium

Über eine Thronanlage im Atrium gibt es viele Spekulationen. Stand hier der Karlsthron? Und steht er jetzt in der Pfalzkapelle? Doch bis "in die Mitte des 12. Jahrhundert lassen uns unsere Zeugnisse zur Frage der Aachener Thronsetzung in Stich.“

Ernst G. Grimme vertritt die Theorie über einen mobilen Thron im Atrium und das der eigentliche Karlsthron schon immer in der Pfalzkapelle gestanden hat. "Dieser Thron ist - jenseits aller divergierenden Meinungen über seine chronologisch fixierbare Entstehungszeit - in solchem Maß integraler Bestandteil der Sinndeutung der Aachener Pfalzkapelle, dass er an der heutigen Stelle im westlichen Umgangsjoch gestanden haben muss - und zwar von Anbeginn an, sonst wäre die Einzigartigkeit der Kirchenarchitektur als der Eigenkirche Karls des Großen nicht erklärbar.“

Widukind setzt hingegen zwei Throne und zwei Thronsetzungen voraus, "deren erste in Verbindung mit Wahl und Huldigung im Atrium der Marienkapelle stattgefunden hat, während die zweite Thronsetzung auf einem Stuhl im Obergeschoss der in der Kirche vollzogen Salbung und Krönung gefolgt war.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Atrium als zentralen, meist nach oben geöffneten Raum und erläutert die Forschungsfrage bezüglich der Ausstattung und liturgischen Funktion der Aachener Pfalzanlage.

2. DAS ATRIUM: Dieses Kapitel behandelt die archäologische Erforschung des Atriums durch Buchkremmer und Kreusch sowie die Spekulationen zur Thronsetzung.

2.1. Die Grabung von Joseph Buchkremmer: Fokus auf die ersten Rekonstruktionsversuche und die Identifizierung baulicher Grundstrukturen wie des Atriumssockels und der Wandlisenen.

2.2. Die Grabung von Felix Kreusch: Analyse der zweiphasigen Planung des Atriums unter besonderer Berücksichtigung der seitlichen Exedren und ihrer baulichen Umgestaltung.

2.3. Der Thron im Atrium: Auseinandersetzung mit verschiedenen Theorien zur Mobilität des Karlsthrones und dessen ursprünglicher Verwendung im Atrium oder der Pfalzkapelle.

2.4 Die Kapellen des Atriums: Detaillierte Betrachtung der sieben im 13. Jahrhundert errichteten Kapellen, ihrer Entstehungsgeschichte und ihrer Funktion als Begräbnisstätten.

2.5. Die Taufkapelle: Untersuchung der Taufkapelle und ihrer ungeklärten Verbindung zu den Vorgängerbauten des Atriums durch die Thesen von Buchkremmer und Kreusch.

4. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenführende Betrachtung der zwei Bauphasen des Atriums und der offenen Forschungsfragen hinsichtlich der Querhalle und des Verbleibs des Throns.

Schlüsselwörter

Aachener Pfalzanlage, Atrium, Pfalzkapelle, Joseph Buchkremmer, Felix Kreusch, Karlsthron, Kapelleneinbauten, Taufkapelle, Archäologie, Bauphasen, Exedren, Liturgie, Begräbnisstätte, Westbau, Mittelalterliche Architektur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der baulichen Geschichte und der Bedeutung des Atriums innerhalb der Aachener Pfalzanlage, basierend auf archäologischen Grabungsberichten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Rekonstruktion des Atrium-Grundrisses, die Kapellenbauten, die Thron-Problematik und die bauliche Verbindung zur Taufkapelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zum Atrium zusammenzufassen und die verschiedenen, teilweise widersprüchlichen Interpretationen der Bauforschung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse archäologischer Grabungsberichte und historischer Bauforschung zur Aachener Pfalzanlage durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Grabungsgeschichte durch Buchkremmer und Kreusch, die Analyse des Karlsthrones sowie eine detaillierte Auflistung der Kapellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind Aachener Pfalzanlage, Atrium, Pfalzkapelle, Karlsthron, Bauforschung und Archäologie.

Wie sicher ist die Deutung des Throns im Atrium?

Die Deutung ist hochgradig spekulativ; es existieren kontroverse Theorien, ob der Thron mobil war oder der Karlsthron bereits immer in der Pfalzkapelle stand.

Warum wurden die Kapellen in das Atrium eingebaut?

Die Kapellen wurden ab dem 13. Jahrhundert eingebaut, da der Kirchenvorhof zu jener Zeit verstärkt für Begräbniszwecke genutzt wurde.

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Details

Titel
Über das Aachener Atrium
Hochschule
Universität Münster
Note
2,7
Autor
Kristin Müller-Wenzel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
13
Katalognummer
V133322
ISBN (eBook)
9783640401475
ISBN (Buch)
9783640401208
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aachener Atrium
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kristin Müller-Wenzel (Autor:in), 2003, Über das Aachener Atrium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133322
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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