I
INHALTSVERZEICHNIS
Seite
Abbildungsverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis. IV
Symbolverzeichnis. VII
1. Einleitung. 1
1.1. Problemstellung. 1
1.2. Eingrenzung/Gang der Untersuchung. 2
2. Rechtliche Grundlagen. 2
2.1. Gesellschaftsrecht der Niederlande. 2
2.2. Steuerrecht der Niederlande. 3
2.2.1. Einkommenssteuer. 3
2.2.2. Körperschaftssteuer. 4
3. Doppelbesteuerung. 4
3.1. Was ist Doppelbesteuerung ? 4
3.2. Vermeidung von Doppelbesteuerung. 5
3.3. Doppelbesteuerungsabkommen. 5
3.3.1. Freistellungsmethode. 6
3.3.2. Anrechnungsmethode. 6
4. Methodische Grundlagen der Vorteilhaftigkeitsanalyse. 7
4.1. Zielsetzung und Kriterien. 7
4.2. Prämissen für die Analyse. 8
5. Möglichkeiten des Auslandsengagements in den Niederlanden. 8
5.1. Direktgeschäft. 8
5.1.1. Definition. 8
5.1.2. Besteuerung. 8
5.2. Betriebsstätte. 9
5.2.1. Definition. 9
5.2.2. Besteuerung. 9
Frank Uesbeck
II
Seite
5.3. Tochterkapitalgesellschaft. 10
5.3.1. Definition. 10
5.3.2. Besteuerung. 10
6. Vorteilhaftigkeitsanalyse. 11
6.1. Vergleich Direktgeschäft - Betriebsstätte. 11
6.2. Vergleich Direktgeschäft - Tochterkapitalgesellschaft. 12
6.3. Vergleich Betriebsstätte - Tochterkapitalgesellschaft. 12
7. Ergebnis. 13
7.1. Zusammenfassung. 13
7.2. Fazit. 14
7.3. Wertung. 15
Anhang Nr. 1: Aktionsparameter und Prämissen der Analyse. VII
a) Festgelegte Aktionsparameter. VII
b) Methodische Vorgaben. IX
Literaturverzeichnis. XII
Verzeichnis der amtlichen Drucksachen. XIV
Verzeichnis der Gesetze. XV
Frank Uesbeck
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS Abb. Abbildung abzgl. abzüglich AfA Absetzung für Abnutzung (handelsrechtliche Abschreibung) Art. Artikel AStG Außensteuergesetz ausl. ausländisch bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft BGB Bürgerliches Gesetzbuch (Deutschland) BMG Bemessungsgrundlage BMF Bundesministerium der Finanzen BRD Bundesrepublik Deutschland B.V. Vennootschap met beperkte aansprakelijkheid (Niederländische GmbH) BW Niederländisches Bürgerliches Gesetzbuch (nl.: Burgerlijk Wetboek) bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise C.V. Commanditaire Vennootschap (Niederländische KG) DE Deutschland DBA Doppelbesteuerungsabkommen DBA-NL Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden d.h. das heißt dt. deutsch ESt Einkommenssteuer EStG Einkommenssteuergesetz (Deutschland) etc. et cetera (in etwa dt.: „und so weiter“) EU Europäische Union eventl. eventuell f. folgende ff. fortfolgende
Frank Uesbeck
FR Finanz-Rundschau (Wirtschaftszeitschrift) gem. gemäß GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung HEK Halbeinkünfteverfahren i.d.R. in der Regel i.H.v. in Höhe von inl. inländisch intern. international IWB Internationale Wirtschafts-Briefe (Zeitschrift) Kap. Kapitel KapG. Kapitalgesellschaft KEst Kapitalertragssteuer KG Kommanditgesellschaft KPMG Abkürzung aus Initialen der Gründerväter von
KSt Körperschaftssteuer KStG Körperschaftssteuergesetz (Deutschland) lfd. laufende max. maximal mind. mindestens NL Niederlande nl. niederländisch Nr. Nummer NRW Nordrheinwestfalen N.V. Naamloze Vennootschap (Niederländische Aktiengesellschaft) o.ä. oder ähnliches OHG Offene Handelsgesellschaft PersU Personenunternehmen s. siehe S. Seite s.o. siehe oben sog. so genannte staatl. staatliche
Frank Uesbeck
s.u. siehe unten Tab. Tabelle URL Uniform Ressource Locator (engl. „einheitlicher Quellenanzeiger“) vgl. vergleiche V.O.F. Vennootschap onder Firma (Niederländische OHG) Wib Wet op de inkomstenbelasting (nl. Einkommenssteuergesetz) Wvb Wet op de vennotschapsbelasting (nl. Körperschaftssteuergesetz) WvK Niederländisches Handelsgesetzbuch (nl. Wetboek van koophandel) z.B. zum Beispiel
Frank Uesbeck
SYMBOLVERZEICHNIS E Einkommen; Ertrag; zu versteuerndes Einkommen E i inländische Einkommen E a ausländische Einkommen oder Einkommen aus dem Ausland i Zinssatz (Zinsfuß); Mischkalkulationszinssatz n Anzahl der Perioden des Planungszeitraums S Steuerschuld; Steuerbelastung (Zahlungsgröße) S DG Steuerbelastung des Direktgeschäftes S BS Steuerbelastung der Betriebsstätte S p Steuerbelastung durch Progressionsvorbehalt S TG Steuerbelastung der Tochterkapitalgesellschaft SN DG Steuerersparnis bei negativen Einkünften aus dem Direktgeschäft SN BS Steuerersparnis bei negativen Einkünften aus der Betriebsstätte SN TG Steuerersparnis bei negativen Einkünften aus der Tochterkapitalgesellschaft S t Jahressteuerbelastung des Jahres t se intrigierter Steuersatz unter Einbezug der dt. Einkommenssteuer und des Solidaritätszuschlag se’ Grenzsteuersatz zu se senl Steuersatz der niederländischen Einkommenssteuer senl’ Grenzsteuersatz zu senl sep Steuersatz des Progressionsvorbehaltes sep’ Grenzsteuersatz zu sep sknl Steuersatz der niederländischen Körperschaftssteuer sknl’ Grenzsteuersatz zu sknl sol Solidaritätszuschlagssatz t Zeitindex für alle Jahre der Planungsdauer q Diskontierungsfaktor (1+i)
Frank Uesbeck
1. Einleitung 1.1. Problemstellung
Die Bundesrepublik Deutschland 1 und das Königreich der Niederlande 2 pflegen als direkte Nachbarstaaten umfangreiche wirtschaftliche Beziehungen. So ist Deutschland in den Niederlanden das Hauptabnehmer-, als auch das Hauptlieferland. Importe nach Deutschland kommen am zweithäufigsten aus den Niederlanden. Bei den Exporten liegen die Niederlande in Deutschland auf Platz Fünf. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Umsätze der beiden Länder untereinander und auch die grenzüberschreitenden Investitionen in
den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen sind. 3 International tätig zu werden ist für viele Unternehmen notwendig geworden um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, neue Märkte zu erschließen und somit Erträge ausbauen zu können. Bei der Wahl des optimalen Standortes für eine Expansion in neue Märkte spielen für die Unternehmen eine Reihe von Standortfaktoren wie Marktzugang, Infrastruktur, Arbeitskosten oder Ausbildungsniveau eine Rolle. Steuern sind nur ein Standortfaktor unter Vielen 4 . Allerdings hat das Ruding-Komitee der Europäischen Kommission schon im Jahr 1992 mit Umfragewerten belegt, dass Unternehmen bei der Wahl des
Standortes ein deutliches Augenmerk auf Steuern legen. 5 Bei internationalen Aktivitäten werden nicht nur Staatsgrenzen überschritten, sondern es werden auch zwei Steuerhoheiten berührt. Hieraus ergeben sich Fragestellungen und Probleme, von denen folgende im Laufe der Untersuchung beantwortet werden sollen.
- Welchem Land steht für welche Erträge das Besteuerungsrecht zu?
- Besteht die Gefahr der Besteuerung der gleichen Erträge in beiden Staaten? - Welche Rechtsformen gibt es in den Niederlanden und wie werden diese unterschiedlich besteuert? - Welche Möglichkeit in den Niederlanden tätig zu werden, ist aus steuerlicher Sicht die Attraktivste?
1 im folgenden: Deutschland (DE)
2 im folgenden: Niederlande (NL)
3 vgl. bfai, Wirtschaftsdaten 2007a, S.2-4 und bfai, Wirtschaftsdaten 2007b, S.2
4 vgl. Kaminski/Strunk, Steuern 2006, S. 71
5 vgl. EU-Kommission, Ruding-Bericht 1992, S.114
Frank Uesbeck
Arbeit zitieren:
Diplom-Kaufmann Frank Uesbeck, 2008, Steuerpolitik bei internationalen Aktivitäten deutscher Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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am Monday, November 29, 2010-