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Inhaltsverzeichnis:
Inhaltsverzeichnis S. 2
Abbildungsverzeichnis S. 3
Tabellenverzeichnis S. 3
Abk ürzungsverzeichnis 4
S. 5
1 Vorbemerkung
S. 5
2 Entdeckungszusammenhang
2.1 Ausgangslage 5
2.2 Zielsetzung der Untersuchung 6
2.3 Andere Untersuchungen 6
S. 7
3 Begründungszusammenhang
3.1 Untersuchungsmethode 7
3.1.1 Inhaltsanalyse im Allgemeinen 7
3.1.2 Beantwortung der Forschungsfragen durch die Inhaltsanalyse 9
von Stellenanzeigen
3.2 Festlegung von Grundgesamtheit und Stichprobe S.11
3.3 Analyseeinheiten S.12
3.4 Kategorisierung S.13
3.4.1 Kategoriensystem S.13
3.4.2 Codierung S.15
3.4.3 Konzept der beruflichen Handlungskompetenz (Codieranleitung) S.17
3.5 Pretest S.19
S.20
4 Verwertungszusammenhang
4.1 Ergebnisse der Inhaltsanalyse S.21
4.1.1 Beschreibung der Basisdaten S.21
4.1.2 Anforderungen an Pflegedienstleitungen der stationären Altenhilfe S.21
4.1.3 Gewichtung der fachlichen zu den überfachlichen Anforderungen S.23
an die Pflegedienstleitungen
4.2 Interpretation der Resultate S.26
4.3 Qualitätsaspekte S.27
4.4 Schlussfolgerungen für Bewerber S.28
S.29
5 Resümee
Literaturverzeichnis S 30
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Abbildungsverzeichnis:
Tabellenverzeichnis:
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Abkürzungsverzeichnis:
BIBB
BSHG BWL EDV FB FH MA Mitarbeiter PDL
PFK PR QM
Reha SGB
WB
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1 Vorbemerkung
Die vorliegende empirische Studie soll, entsprechend dem gewählten Studienschwerpunkt, dazu beitragen, den Bestand an gesicherten Wissen für den Bereich der stationären Altenhilfe zu erweitern (vgl. Bortz; Döring 2006: 36). Im forschungslogischen Ablauf dieser Arbeit bilden Entdeckungs-, Begründungs- und Verwertungszusammenhang eine Einheit (vgl. Friedrichs 1990: 50).
2 Entdeckungszusammenhang
„Unter <
2.1 Ausgangslage
Betrachtet man die Ausführungen zu den Themen Pflegemanagement und Personalmanagement von Pflegeorganisationen in der Literatur, so stellt man fest, dass sich ein großer Teil davon auf die Bedingungen im stationären Krankenpflegebereich, also auf die Institution Krankenhaus fokussiert. Zum Thema der Führungskräfteentwicklung sind durchaus vielfältige Literaturausführungen allgemeiner Art erhältlich. Bezogen auf Führungskräfte der Institution Krankenhaus ist dagegen nur noch ein kleiner Ausschnitt an Literatur erhältlich, bezogen auf die stationäre Altenhilfe reduzieren sich Veröffentlichungen nochmals signifikant.
Aufgrund der Veränderungen im Marktumfeld stationärer Einrichtungen, sowie der sich entwickelnden Besonderheiten der Dienstleistung Pflege, kommen auf das Pflegemanagement, insbesondere auf die Position Pflegedienstleitung, vielfältige Herausforderungen zu. Da eine Pflegedienstleitung heute zunehmend Managementaufgaben hat (vgl. Kämmer 2008: 451), reichen Fachkenntnisse für diese Stelle nicht mehr aus. Weitere, managementbezogene, überfachliche Fähigkeiten erscheinen zusätzlich zur Fachqualifikation zwingend erforderlich; gemeinsam ergeben diese Qualifikationen die berufliche Handlungskompetenz. Doch wie wird die adäquate Besetzung der Stelle Pflegedienstleitung sichergestellt? Üblicherweise wird ein Anforderungsprofil entwickelt, das dem Qualifikationsprofil des Bewerbers gegenübergestellt wird, um die festgestellte Qualifizierungslücke zu bewerten und ggf. zu überbrücken (vgl. Steinmann,
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Schreyögg 2005: 821). Dieses Anforderungsprofil, genauer gesagt, dessen Einzel-anforderungen der beruflichen Handlungskompetenz rücken nun ins Zentrum dieser Untersuchung.
2.2 Zielsetzung der Untersuchung
Auf Basis der geschilderten Ausgangslage soll diese Untersuchung nun empirisch gesicherte Antworten auf die folgenden zwei Fragen geben: 1. Welche Einzelanforderungen stellen Einrichtungen der stationären Altenhilfe an die berufliche Handlungskompetenz ihrer Führungskräfte, hier konkret: an die Pflegedienstleitungen? 2. Überwiegen fachliche oder überfachliche Anforderungen der Einrichtungen an die Pflegedienstleitungen? Insgesamt ließen sich zu der Ausgangslage noch mehr interessante Fragestellungen ableiten, wie z.B. nach der Heterogenität der Anforderungsprofile verschiedener Träger. Ebenso interessant wäre es, die gleiche Untersuchung in zeitlichem Abstand erneut durchzuführen, um mögliche Veränderungen zu finden und zu interpretieren. Aufgrund des vorgegebenen Rahmes dieser Arbeit muss es allerdings bei der Beantwortung der geschilderten zwei Fragen bleiben. Das nun folgende Forschungsverfahren der Inhaltsanalyse ist, wie von Atteslander gefordert, vollständig auf das Untersuchungsziel ausgerichtet (vgl. Atteslander 2008: 195).
2.3 Andere Untersuchungen
Eine Forschungsidee, die während der Studienzeit, durch Gespräche mit Lehrenden und Mitstudierenden, heranreift, bietet eine gute Ausgangsbasis für eine empirirsche Untersuchung (vgl. Bortz, Döring 2006: 36). So geschah es auch in diesem Fall, dass Lieb über eine eigene empirische Untersuchung zu den Managementanforderungen an Chefärzte berichtete. Diese Untersuchung (vgl. Lieb 2004: 149 ff) bildete eine Ideengrundlage für die hier vorliegende Arbeit, da sie sehr gut mit der beschriebenen Ausgangslage harmoniert. Darüber hinaus sind verschiedene Studien zu finden, die Elemente beruflicher Handlungskompetenz in Stellenanzeigen untersuchen, so z.B. durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in einer Nachfrage nach überfachlichen Qualifikationen in Stellenanzeigen (vgl. BIBB 2008). Diese Untersuchung konnte auf eine sehr große Stichprobe (n=23499) zurückgreifen, analysierte aber nicht
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berufsgruppenspezifisch. Auch Inhaltsanalysen von Stellenanzeigen bestimmter Berufsbilder sind zu finden, z.B. zu PR-Stellenanzeigen durch Bartnik (vgl. Bartnik 2009). Diese Studien fanden jedoch keine Berücksichtigung in dieser Arbeit. Untersuchungen zu Anforderungen an Pflegedienstleitungen stationärer Einrichtungen waren in der gängigen Literatur nicht auszumachen, so dass mit der hier vorliegenden Studie Neuland beschritten wurde.
3 Begründungszusammenhang
„Unter <
3. der erforderlichen Informationsqualität und 4. den Zeit- und Kostenrestriktionen abhängig gemacht werden (vgl. Kaya 2007: 51)
Entsprechend diesen Entscheidungskriterien findet für diese Untersuchung das nun folgende Design Anwendung.
3.1 Untersuchungsmethode
3.1.1 Inhaltsanalyse im Allgemeinen
Eine der ersten Definitionen der Inhaltsanalyse (content analysis) stammt von Bernard Berelson, der diese als “research technique for the objective, systematic, and quantitative description of the manifest content of communication“ (Berelson 1952: 18) beschreibt. Diese frühe Definition wurde oft kritisiert (insbesondere aufgrund der quantitativen Festlegung) und vielfach weiterentwickelt. So spricht Kromrey in einer weit gefassten, aber durchaus gängigen Definition der empirischen Inhaltsanalyse, von einer Forschungstechnik, mit der man aus jeder Art von Bedeutungsträgern durch systematische und objektive Identifizierung ihrer Elemente Schlüsse ziehen kann. Diese sind über das einzelne analysierte Dokument hinaus verallgemeinerbar (vgl. Kromrey 2002: 311).
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Etwas konkreter definiert Früh: „Die Inhaltsanalyse ist eine empirische Methode zur systematischen, intersubjektiv nachvollziehbaren Beschreibung inhaltlicher und formaler Merkmale von Mitteilungen, meist mit dem Ziel, einer darauf gestützten interpretativen Inferenz auf mitteilungsexterne Sachverhalte.“ (Früh 2007: 27). Dieser Definition schliesst sich Diekmann an (vgl. Diekmann 2008: 578), ebenso soll sie leitend für diese Arbeit sein. Die Definition von Früh verzichtet bewusst auf Begriffe wie ‚manifest’, ‚objektiv’ und ‚quantitativ’, wie sie die klassische Definition von Berelson enthält. Diese sind sicherlich nicht falsch, aber sie haben in der Vergangenheit oft mehr zur Verwirrung als zur Klärung beigetragen (vgl. Früh 2007: 27). Das andererorts als zentraler Be-standteil enthaltene Kriterium ‚Inferenz‘ (Inferenz: zusätzliche Schlussfolgerungen (vgl. Diekmann 2008: 580)) ist in dieser Definition nur als häufiges Ziel, nicht aber als fester Bestandteil angefügt (vgl. Früh 2007: 133). Grundsätzlich kann die Inhaltsanalyse unter zweierlei Gesichtspunkten gesehen werden, denn sie wird zuweilen als Datenerhebungsmethode, dann wieder als Auswertungsverfahren bezeichnet; beide Sichtweisen haben ihre Berechtigung (vgl. Bortz, Döring 2006: 149). Ähnlich beschreibt Früh zwei Ebenen der Inhaltsanalyse: Ebene 1: Inhaltsanalyse als Forschungsstrategie: Logik und Güte der Beweisführung; Ebene 2: Inhaltsanalyse als Methode. Beide Ebenen greifen im konkreten Forschungsablauf immer ineinander, die methodenspezifischen, inhaltsanalytischen Arbeitsschritte sind in das forschungslogische Grundmuster eingebettet (vgl. Früh 2007: 97ff).
Weiterhin wird in der Literatur oft die Unterscheidung zwischen quantitativer und qualitativer Inhaltsanalyse getroffen. In diesem Sinn stehen sich, aus anderer Sicht, also die reduktive, sich auf manifeste Kommunikationsinhalte beschränkte Inhaltsanalyse und die explikative, zusätzlich an latenten Kommunikationsinhalten interessierte Inhaltsanalyse extremtypisch gegenüber (vgl. Lamnek 1995: 191). Beide Sichtweisen erscheinen nachvollziehbar und doch sollte das Augemerk auf die verbindenden Merkmale gerichtet werden. So stellt sich Mayring bezüglich der Inhaltsanalyse gegen eine Dichotomisierung qualitativ versus quantitativ und sieht die Möglichkeit, ja teilweise die Notwendigkeit der Verbindung qualitativer und quantitativer Analyseschritte (vgl. Mayring 2002: 117; Mayring 2004: 474). Krippendorf gibt zu bedenken, dass the quantitative/ qualitative distinction is a mistaken dichotomy between to kinds of justifications of content analysis designs (vgl. Krippendorff 2004: 87). Auch Früh lehnt die
Arbeit zitieren:
Robert Althier, 2009, Planung, Durchführung und Auswertung einer Inhaltsanalyse von Stellenanzeigen zu den Anforderungen der beruflichen Handlungskompetenz von stationären Einrichtungen der Altenhilfe an Pflegedienstleitungen, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
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