II
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Soziale Beziehungen als Grundlage sozialer Netzwerke 3
3 Ursprünge der soziologischen Netzwerkanalyse 7
4 Ebenen der Netzwerktheorien 11
4.1 Netzwerktheorie als strukturalistische Handlungstheorie 11
4.2 Netzwerktheorie als konstruktivistische Gesellschaftstheorie 12
5 Ausblick 16
Literaturverzeichnis 18
Internetverzeichnis 21
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Zum Aufbau der Arbeit
Abb. 2: Dimensionen sozialer Beziehungen
Abb. 3: Merkmale sozialer Netzwerke
Abb. 4: Historie vom Strukturfunktionalismus zur sozialen Netzwerkanalyse.
Abb. 5: Soziogramm einer Kleingruppe
Abb. 6: Partielle versus globale Netzwerke
Abb. 7: Methoden zur Entwicklung von Netzwerktheorien
Abb 8: Ansätze zur Theoretisierung sozialer Netzwerke
1
1 Einleitung
„Netzwerke“ sind in aller M Munde und beschreiben Verbindungen zw zwischen Personen, Organisationen, Computern rn u.ä. Im Rahmen dieser Arbeit werden den Netzwerke aus soziologischer Perspektive b betrachtet: ⇒ Dabei ist der erste e Schritt der Einsatz der soziologischen Ne Netzwerkanalyse als statistisches Instrume mentarium (Jansen, 2006, S. 11). ⇒ Der zweite Schritt ist st die Interpretation der erhobenen Daten über er soziale Netzwerke durch die Verwendun ung / Generierung von Netzwerktheorien. Da abei werden jeweils unterschiedliche Sich ichtweisen der Beziehungsstrukturen zwisch chen den Akteuren miteinander in Verbin indung gebracht (Stegbauer, 2008, S. 12). Entsprechend dieser Chrono nologie erfolgt der Aufbau der Arbeit in vier Sch chritten:
Abb. 1: Zum Aufbau der Arbeit
Quelle: Eigene Darstellung.
Im folgenden Kapitel werd erden einschlägige Definitionen des Begrif riffes der „sozialen Netzwerke“ beschrieben. D Dabei spielen soziale Beziehungen jeweils ils eine wesentliche Rolle, daher erfolgt auch ein eine Charakterisierung ihrer Dimensionen. Auf ufgrund der Vielzahl der vorhandenen Definition ionen für soziale Netzwerke werden zusät sätzlich auch deren Merkmale beschrieben, die ie im Rahmen empirischer Untersuchungen en erhoben werden.
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Ergänzend zu diesen Hintergrundinformationen wird in Kapitel 3 ein Überblick über die historische Entwicklung gegeben. Dabei werden - ausgehend von Gestalttheorie und Strukturfunktionalismus - die wesentlichen Meilensteine bis hin zur heute bekannten Netzwerkanalyse genannt.
Aufbauend auf den Grundlagen der vorangegangenen Abschnitte werden in Kapitel 4 verschiedene Perspektiven der Netzwerktheorie erörtert. Dabei wird zuerst auf die Mikroebene eingegangen. Diese interpretiert die Netzwerktheorie als strukturalistische Hanldungstheorie, bei welcher soziale Netzwerke jeweils Einfluss auf das soziale Handeln der Individuen haben. Dieser Ansatz wird an einer empirischen Studie belegt. Den Gegenpol bildet dazu Kapitel 4.2. Hier wird die Netzwerktheorie aus der Makroebene interpretiert. Die Netzwerktheorie ist damit eine konstruktivistische Gesellschaftstheorie. Um eine Verknüpfung zur Praxis herzustellen, wird auch dieser Ansatz im Anschluss an die theoretischen Ausführungen durch eine empirische Studie verdeutlicht. Im Ausblick wird schließlich anhand von kurzfristig anstehenden Fachtagungen zu den Themen
Netzwerkanalyse und Netzwerktheorie ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung im deutschsprachigen Raum gegeben.
3
2 Soziale Beziehung ngen als Grundlage sozialer Netz etzwerke
Im Rahmen dieser Arbeit we erden soziale Netzwerke und die soziologisch che Netzwerktheorie erörtert. Der zugrundelieg iegende Sachverhalt ist nicht neu, die ie wissenschaftliche Auseinandersetzung mit di diesem Thema jedoch noch sehr jung un und territorial sehr unterschiedlich. Daher gib ibt es derzeit noch keine einheitlichen wissenschaftlichen Definitionen. Um sich dem m Thema trotzdem auf diesem klassischen en Weg anzunähern folgen nun einige Beispiele: Soziale Netzwerke beschreib eiben: ⇒ „soziale Beziehungen en zwischen Personen“ (Holzer, 2006, S. 6). ⇒ „relationships among ng social entities, and on the patterns and im implications of these relationships” (Wasse serman & Faust, 2008, S. 3). ⇒ “a specific set of lin linkages among a defined set of persons, w , with the additional property that the ch characteristics of these linkages as a whole ole may be used to interpret the social be behavior of the persons involved” (Mitchell, 196 1969, S. 2). Von soziologischem Interess esse werden soziale Netzwerke, wenn sich h aus gelegentlichen Kontakten zwischen besti stimmten Personen ein relativ stabiles s und erwartbares Beziehungsmuster entwicke kelt hat (Holzer, 2006, S. 9). Wobei jed edoch nur reflexive Erwartungen eine Rolle spiel ielen, d.h. Erwartungen, die auf der Grundlage ge von Erwartungen gebildet werden (Schützeiche chel, 2003, S. 116). Im Rahmen von sozialen Bez eziehungen werden drei Dimensionen untersc schieden:
Arbeit zitieren:
Antje Reichert, 2009, Grundzüge der Netzwerktheorie, München, GRIN Verlag GmbH
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