INHALTSVERZEICHNIS
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1. Einleitung 3
1.1 Intime Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtung, Auflösung 3
2. Hauptteil 3
2.1 Glückliche vs. unglückliche Paare oder: Wodurch unterscheiden sich glückliche
von unglücklichen Paaren? 3
2.2 Zufriedenheit in Beziehungen oder: Was beeinflusst die Zufriedenheit in engen
Beziehungen ? 4
2.3 Verpflichtung oder: Was beeinflusst die Stabilität enger Beziehungen? 5
2.4 Die Folgen des Abbruchs einer Beziehung 6
3. Diskussion 7
3.1 Scheidung im gesellschaftlichen Wandel 7
4. Literaturverzeichnis
- 3 - 1.Einleitung
1.1 Enge Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtung, Auflösung In folgender Ausarbeitung möchte ich mich mit engen Beziehungen genauer mit Zufriedenheit, Verpflichtung und Auflösung in bzw. von engen Beziehungen beschäftigen.
Zuerst befasse ich mich mit Zufriedenheit in engen Beziehungen. Dabei geht es um die Frage, warum sich manche Beziehungen zu einer harmonischen und glücklichen andere wiederum zu konflikthaften und eher unglücklichen Beziehungen entwickeln.
Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Frage, unter welchen Umständen und in welchem Umfang sich die Partner in Beziehungen einander verpflichtet fühlen und welche Bedingungen die Stabilität von Beziehungen beeinflussen können. Im letzten Teil befasse ich mit der Beendigung bzw. der Auflösung von engen Beziehungen. Insbesondere geht es dabei um die eventuellen Folgen, die sich im Falle einer Scheidung, für die Betreffenden ergeben können.
2. Hauptteil
2.1 Glückliche vs. unglückliche Paare oder: Wodurch unterscheiden sich glückliche
von unglücklichen Paaren?
Nicht alle Beziehungen verlaufen in ihrer Entwicklung gleich. Einige entwickeln sich zu einer harmonischen und glücklich verlaufenden Beziehung, in dem sich eine wechselseitige und das Verhältnis vertiefende Partnerschaft herausbildet. Andere dagegen entwickeln sich zu einer konfliktreichen und mit Problemen belasteten Beziehung. (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 386) Aber was sind die Ursachen für solch unterschiedliche Verläufe von Beziehungen? Eine Ursache scheint darin zu liegen, wie die Paare miteinander kommunizieren. Beziehungen verlaufen beispielsweise glücklicher, wenn sich die Partner um eine offene und lösungsorientierte Kommunikation bemühen. Dabei sind Paare umso
- 4 -glücklicher, desto eher sich die Partner ihre Gedanken offen mitteilen, sich ihre Gefühle eröffnen, sich Zuneigung und Verständnis zeigen, dem anderen zeigen, wie sehr sie mit ihm oder ihr empfinden und um so mehr sie in der Lage sind, die Perspektive des Partners einzunehmen. (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 386 f.) Bei Paaren, die weniger glücklich miteinander sind, konnte man folgende Eigen-schaften feststellen: Konfliktvermeidung, indem sie problematische Themen z. B. nicht ansprechen oder bestehende Konflikte nur indirekt zu Sprache bringen, be-sänftigen, d. h. sie Unterschiede ignorieren oder verdecken, destruktive Kommuni-kation, d. h. sich die Partner gegenseitig kritisieren, sich uneinig sind, sich be-schweren und sarkastische Bemerkungen machen (s. Noller und Fitzpatrick 1990; Schaap et al. 1988), weiter stellte man bei diesen Paaren eine sogenannte negative Reziprozität fest, d. h. die Betreffenden eine negative Bemerkung des Partners mit einer negativen Bemerkung erwidern (Levenson und Gottman 1985). (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 387)
Eine weitere Ursache scheint in der Art, wie Paare Beziehungsprobleme erklären, zu liegen. Demnach neigen weniger glückliche Paare nach der sogenannten Attri-butionstheorie eher zu dysfunktionalen Attributionen, d.h. sie neigen dazu, die Schuld für ihre Beziehungsprobleme beim Partner zu suchen und das problembezogene Verhalten des Partners und der eigenen Person als global und stabil zu betrachten. Folglich bewerten Personen in glücklichen Beziehungen das Verhalten des Partners positiver als ihr eigenes Verhalten (Thompson und Kelley 1981). (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 387)
2.2 Zufriedenheit in Beziehungen oder: Was beeinflusst die Zufriedenheit in engen Beziehungen?
Die Zufriedenheit in engen Beziehungen wird laut der sozialen Austauschtheorie von Thibaut und Kelley (1959) vom sogenannten Vergleichsniveau abhängig gemacht. Demnach determinieren Vergleiche mit dem Partner die Zufriedenheit in Partnerschaften. (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 388)
Arbeit zitieren:
Sandra Richter, 2000, Enge Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtungen und Auflösung, München, GRIN Verlag GmbH
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