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Enge Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtungen und Auflösung

Title: Enge Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtungen und Auflösung

Seminar Paper , 2000 , 9 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sandra Richter (Author)

Psychology - Social Psychology
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In folgender Ausarbeitung möchte ich mich mit engen Beziehungen genauer mit Zufriedenheit, Verpflichtung und Auflösung in bzw. von engen Beziehungen beschäftigen.
Zuerst befasse ich mich mit Zufriedenheit in engen Beziehungen. Dabei geht es um die Frage, warum sich manche Beziehungen zu einer harmonischen und glücklichen andere wiederum zu konflikthaften und eher unglücklichen Beziehungen entwickeln.
Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Frage, unter welchen Umständen und in welchem Umfang sich die Partner in Beziehungen einander verpflichtet fühlen und welche Bedingungen die Stabilität von Beziehungen beeinflussen können.
Im letzten Teil befasse ich mit der Beendigung bzw. der Auflösung von engen Beziehungen. Insbesondere geht es dabei um die eventuellen Folgen, die sich im Falle einer Scheidung, für die Betreffenden ergeben können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Intime Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtung, Auflösung

2. Hauptteil

2.1 Glückliche vs. unglückliche Paare oder: Wodurch unterscheiden sich glückliche von unglücklichen Paaren?

2.2 Zufriedenheit in Beziehungen oder: Was beeinflusst die Zufriedenheit in engen Beziehungen?

2.3 Verpflichtung oder: Was beeinflusst die Stabilität enger Beziehungen?

2.4 Die Folgen des Abbruchs einer Beziehung

3. Diskussion

3.1 Scheidung im gesellschaftlichen Wandel

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Determinanten enger zwischenmenschlicher Beziehungen, wobei der Fokus auf den Faktoren Zufriedenheit, Verpflichtung und den Prozessen bei einer Beziehungsauflösung liegt. Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen zu identifizieren, die über das Gelingen oder Scheitern einer Partnerschaft entscheiden.

  • Kommunikationsmuster als Differenzierungsmerkmal zwischen glücklichen und unglücklichen Paaren
  • Soziale Austauschtheorie und der Einfluss des Vergleichsniveaus auf die Beziehungszufriedenheit
  • Die Rolle von Investitionen und Alternativen für die Stabilität von Beziehungen
  • Gesundheitliche und psychosoziale Auswirkungen einer Scheidung auf die Betroffenen
  • Wandel der gesellschaftlichen Bewertung von Scheidungen im Zeitverlauf

Auszug aus dem Buch

2.1 Glückliche vs. unglückliche Paare oder: Wodurch unterscheiden sich glückliche von unglücklichen Paaren?

Nicht alle Beziehungen verlaufen in ihrer Entwicklung gleich. Einige entwickeln sich zu einer harmonischen und glücklich verlaufenden Beziehung, in dem sich eine wechselseitige und das Verhältnis vertiefende Partnerschaft herausbildet. Andere dagegen entwickeln sich zu einer konfliktreichen und mit Problemen belasteten Beziehung. (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 386)

Aber was sind die Ursachen für solch unterschiedliche Verläufe von Beziehungen? Eine Ursache scheint darin zu liegen, wie die Paare miteinander kommunizieren. Beziehungen verlaufen beispielsweise glücklicher, wenn sich die Partner um eine offene und lösungsorientierte Kommunikation bemühen. Dabei sind Paare umso glücklicher, desto eher sich die Partner ihre Gedanken offen mitteilen, sich ihre Gefühle eröffnen, sich Zuneigung und Verständnis zeigen, dem anderen zeigen, wie sehr sie mit ihm oder ihr empfinden und um so mehr sie in der Lage sind, die Perspektive des Partners einzunehmen. (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 386 f.)

Bei Paaren, die weniger glücklich miteinander sind, konnte man folgende Eigenschaften feststellen: Konfliktvermeidung, indem sie problematische Themen z. B. nicht ansprechen oder bestehende Konflikte nur indirekt zu Sprache bringen, besänftigen, d. h. sie Unterschiede ignorieren oder verdecken, destruktive Kommunikation, d. h. sich die Partner gegenseitig kritisieren, sich uneinig sind, sich beschweren und sarkastische Bemerkungen machen (s. Noller und Fitzpatrick 1990; Schaap et al. 1988), weiter stellte man bei diesen Paaren eine sogenannte negative Reziprozität fest, d. h. die Betreffenden eine negative Bemerkung des Partners mit einer negativen Bemerkung erwidern (Levenson und Gottman 1985). (vgl. Buunk. In: Stroebe 1996, S. 387)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenbereiche Zufriedenheit, Verpflichtung und Auflösung in engen Beziehungen ein und stellt die Relevanz der Untersuchung dar.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert wissenschaftliche Theorien zu Beziehungsqualität, Kommunikationsmustern, Stabilitätsfaktoren und den Auswirkungen von Trennungen.

3. Diskussion: Das Kapitel reflektiert den Wandel der gesellschaftlichen Scheidungsraten und deren veränderte Wahrnehmung im Vergleich zu früheren Jahrzehnten.

Schlüsselwörter

Sozialpsychologie, Enge Beziehungen, Beziehungszufriedenheit, Verpflichtung, Beziehungsauflösung, Scheidung, Investitionsmodell, Equitytheorie, Kommunikation, Partnerschaft, Konfliktmanagement, Soziale Austauschtheorie, Attributionstheorie, Partnerschaftsstabilität, Paardynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den sozialpsychologischen Faktoren, die die Stabilität und Qualität von engen zwischenmenschlichen Beziehungen bestimmen und wie diese bei einer Trennung beeinflusst werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Unterschiede zwischen glücklichen und unglücklichen Paaren, die Ursachen für Beziehungszufriedenheit, die Faktoren für langfristige Verpflichtung sowie die Folgen von Scheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf Basis psychologischer Theorien zu verstehen, warum Beziehungen unterschiedlich verlaufen und unter welchen Bedingungen Paare ihre Partnerschaft aufrechterhalten oder beenden.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse bestehender sozialpsychologischer Modelle, insbesondere die soziale Austauschtheorie, die Equitytheorie und das Investitionsmodell nach Rusbult.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Kommunikationsmustern, die Faktoren der Zufriedenheit, das Investitionsmodell zur Bindung sowie die gesundheitlichen Auswirkungen bei Beziehungsabbrüchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Beziehungszufriedenheit, Verpflichtung, Investitionsmodell, Kommunikation und Scheidung im gesellschaftlichen Wandel.

Wie wirken sich dysfunktionale Kommunikationsmuster laut Text aus?

Diese führen laut Arbeit zu einer destruktiven Beziehungsdynamik, gekennzeichnet durch Konfliktvermeidung, gegenseitige Kritik, sarkastische Bemerkungen und negative Reziprozität.

Welche Bedeutung hat das Investitionsmodell für die Paardynamik?

Das Modell erklärt, dass die Bereitschaft, eine Beziehung aufrechtzuerhalten, maßgeblich durch die Zufriedenheit, die Qualität der Alternativen und das Ausmaß der getätigten Investitionen bestimmt wird.

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Details

Title
Enge Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtungen und Auflösung
College
Technical University of Chemnitz  (Psychologie)
Course
Proseminar Prosoziales Verhalten
Grade
1,7
Author
Sandra Richter (Author)
Publication Year
2000
Pages
9
Catalog Number
V13399
ISBN (eBook)
9783638190688
Language
German
Tags
Enge Beziehungen Zufriedenheit Verpflichtungen Auflösung Proseminar Prosoziales Verhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Richter (Author), 2000, Enge Beziehungen: Zufriedenheit, Verpflichtungen und Auflösung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13399
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