Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Pedagogic Psychology

Gewalt in der Schule - Präventionsprogramme

Title: Gewalt in der Schule - Präventionsprogramme

Term Paper , 2007 , 20 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Stephanie Machate (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit stellt unterschiedliche Möglichkeiten vor, der Gewalt an Schulen entgegenzuwirken. Dabei werden insbesondere konkrete schulische Präventionsprogramme betrachtet, die sich entweder an verschiedene Zielpersonen richten oder die institutions- bzw. systemorientiert aufgebaut sind. Da die Institution Schule nicht allein der dem Sozialisierungsprozess von Kindern und Jugendlichen gerecht werden kann, wird auch die Möglichkeit präsentiert, der Gewalt an Schulen durch Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen entgegenzuwirken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1 Gewalt an Schulen

1.1 Was versteht man unter Gewalt?

1.2 Steigt die Zahl der Gewaltvorfälle an Schulen?

1.3 Konsequenzen für die Schule

2 Schulische Programme der Prävention

2.1 Programme für Schüler

2.1.1 Streit-Schlichter- Programme

2.1.2 Konflikttraining nach Gordon

2.1.3 Programm für jüngere Schüler –„Faustlos“

2.2 Programm für Lehrer – Das Konstanzer Trainingsmodell

2.3 Institutionsbezogene Programme

2.3.1 Das Olweus-Programm

2.3.2 „Lebenswelt Schule“

3 Außerschulische Präventionsmaßnahmen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Gewalt an Schulen und stellt verschiedene Interventions- sowie Präventionsstrategien vor, um das soziale Klima und die Sicherheit innerhalb der schulischen Lebenswelt nachhaltig zu verbessern.

  • Definition und Klassifizierung von Schulgewalt
  • Diskurs über die Zunahme von Gewaltvorfällen
  • Schülerzentrierte Programme (Mediation, Konflikttraining)
  • Lehrerspezifische Interventionsmodelle
  • Institutionsbezogene Gesamtkonzepte
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Streit-Schlichter-Programme

Da Streit-Schlichter-Modelle in den Schulen am stärksten verbreitet sind, sollen sie hier auch an erster Stelle genannt und betrachtet werden. Die Streit-Schlichter-Modelle beruhen grundsätzlich auf Interaktionsspielen, die im sozialen Lernen Anwendung finden und zielen darauf hin, dass Kinder sich soziale Fähigkeiten aneignen und auf deren Basis Konflikte gewaltfrei lösen können (Schubarth&Ackermann 1998, S. 81). Diese Form der Intervention und Prävention wurde in den späten 80er Jahren bzw. 90er Jahren in Deutschland durch Jamie Walker getestet. Sein Projekt nannte sich „Gewalt- und Konfliktlösung unter Kindern: Entwicklung eines pädagogischen Konzepts zur Überwindung gewaltförmiger Konfliktaustragung in der Schule“ (Schubarth&Ackermann 1998, S.81). Um bei den Schülern überhaupt erst einmal die Vorraussetzungen für die gewaltfreie Lösung eines Konflikts zu schaffen - wie beispielsweise Einfühlungsvermögen, Kritikfähigkeit an sich und anderen, Kreativität bei der Lösung von Problemstellungen, Teamfähigkeit, etc. – wurden Spiele zu sechs verschiedenen Themenbereichen durchgeführt.

Der erste Bereich ist hierbei das „Kennenlernen“: Dabei werden zum Beispiel Namensspiele, Phantasiereisen und Kennenlernspiele durchgeführt um zunächst eine gemeinsame Basis zu finden, so dass sich niemand bei bestimmten Aufgabenstellungen vor den anderen genieren muss (Schubarth&Ackermann 1998, S.81). Der zweite Themenbereich befasst sich mit der Steigerung des Selbstwertgefühls. Dabei werden vor allem Übungen zur Identitätsfindung und zur Selbstbestätigung durchgeführt, da dies notwendig ist um sich in einer Konfliktsituation bei Bedarf behaupten zu können (Schubarth&Ackermann 1998, S.81). Der dritte Themenkomplex befasst sich mit Übungen zur Kommunikation, was sowohl verbale wie auch nonverbale Übungen beinhaltet (Schubarth&Ackermann 1998, S.81). Die Themenkomplexe vier und fünf beschäftigen sich mit der Teamfähigkeit der Schüler, wobei der Unterschied der Übungen darin besteht einerseits alle Schüler gemeinsam arbeiten zu lassen, andererseits die Übungen getrennt nach Geschlecht durchzuführen (Schubarth&Ackermann 1998, S.81). Der letzte Bereich befasst sich erstmalig direkt mit Konflikten. Hier geht es darum, Kindern und Jugendlichen zu vermitteln was man unter Konflikten versteht und wie man diese ohne Anwendung von Gewalt durch Schlichtung austragen kann (Schubarth&Ackermann 1998, S.81).

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über den inhaltlichen Fokus der Arbeit, die sich mit verschiedenen schulischen Präventionsmöglichkeiten und der Einbindung externer Partner befasst.

1 Gewalt an Schulen: Analysiert den Gewaltbegriff, die aktuelle Diskussion über die Zunahme von Gewaltvorfällen und erörtert die daraus resultierenden Notwendigkeiten für die Institution Schule.

2 Schulische Programme der Prävention: Stellt konkrete Programme für unterschiedliche Zielgruppen vor, darunter Schüler, Lehrer sowie ganzheitliche, institutionsbezogene Ansätze.

3 Außerschulische Präventionsmaßnahmen: Beleuchtet die Notwendigkeit, Schule nach außen zu öffnen und mit externen Institutionen wie Jugendämtern oder Vereinen zu kooperieren, um Gewalt effektiv zu mindern.

Schlüsselwörter

Gewalt an Schulen, Präventionsprogramme, Interventionsmodelle, Schulgewalt, Konfliktlösung, Mediation, Peer-Mediation, Konflikttraining, Faustlos, Schulklima, Sozialisation, Aggressionspotenzial, Lehrerfortbildung, Jugendhilfe, Gewaltprävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Problem von Gewalt in der Schule und stellt verschiedene pädagogische Ansätze zur Prävention und Intervention vor.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Sie behandelt den Gewaltbegriff im schulischen Kontext, die mediale Wahrnehmung von Gewalt, schülerorientierte Programme wie Mediation, Lehrer-Trainingsmodelle und ganzheitliche Systemprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Darstellung von Möglichkeiten zur Gewaltprävention, die sowohl das Handeln der Akteure (Lehrer/Schüler) beeinflussen als auch die Struktur der Schule optimieren sollen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse bereits bestehender Modelle, Studien und Konzepte zur Gewaltprävention an Schulen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in konkrete Präventionsprogramme für Schüler (z.B. Faustlos, Mediation), Programme für Lehrer (Konstanzer Modell) und systemische Ansätze wie das Olweus-Programm.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Gewaltprävention, Schulalltag, Konfliktlösung, Soziales Lernen, Peer-Mediation und Schulentwicklung.

Wie unterscheidet sich die "Peer-Mediation" von klassischen Disziplinarmaßnahmen?

Bei der Peer-Mediation klären Schüler Konflikte untereinander mit Hilfe eines neutralen Mediators, anstatt dass eine Autoritätsperson von oben entscheidet, was die Eigenverantwortung stärkt.

Warum ist das "Konstanzer Trainingsmodell" für Lehrer relevant?

Es bietet Lehrern ein Selbsthilfemodell, um in konflikthaften Situationen im Unterricht kompetenter zu agieren, unterstützt durch kollegiale Trainings-Tandems.

Was ist das Besondere an dem Programm "Faustlos"?

Es ist ein explizit auf jüngere Kinder zugeschnittenes Programm, das den Fokus auf Empathiefähigkeit, Impulskontrolle und den Umgang mit Wut legt, um aggressivem Verhalten präventiv zu begegnen.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Gewalt in der Schule - Präventionsprogramme
College
Dresden Technical University
Grade
1,5
Author
Stephanie Machate (Author)
Publication Year
2007
Pages
20
Catalog Number
V134079
ISBN (eBook)
9783640416783
ISBN (Book)
9783640413621
Language
German
Tags
Gewalt Schule Präventionsprogramme
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Machate (Author), 2007, Gewalt in der Schule - Präventionsprogramme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134079
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  20  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint