Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1. Begriffsdefinitionen 4
1.1.1. Altenpflege 4
1.1.2. Prophylaxen 4
1.1.3. Pneumonie 4
1.1.4. Dekubitus 4
1.1.5. Kontraktur 5
2. Zielsetzung und Fragestellung 5
3. Methodik 5
3.1. Suchprotokoll 6
3.2. Qualitätsprüfung der Studien und Artikel 7
4. Darstellung der Ergebnisse 8
4.1. Pneumonieprophylaxe 8
4.1.1. Einschätzung des Risikos 8
4.1.2. Prophylaktische Maßnahmen 9
4.2. Dekubitusprophylaxe 11
4.2.1. Einschätzung des Risikos 12
4.2.2. Prophylaktische Maßnahmen 13
4.3. Kontrakturprophylaxe 15
4.3.1. Einschätzung des Risikos 15
5. Zusammenfassung 17
6. Diskussion 18
7. Literaturverzeichnis 20
8. Anhang 23
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1. Einleitung
Die Autorin dieser Seminararbeit hat selbst praktische Erfahrung in der Arbeit mit alten Menschen. Dadurch und durch ihre Tätigkeit als Lehrerin für Gesundheits-und Krankenpflege wurde sie auf dieses Thema aufmerksam.
Die Qualität der stationären Altenpflege steht und fällt mit der Qualität der pflegerischen Prophylaxen und der Intensität mit der sie angewendet werden. Prophylaxen sind dazu da, der Entstehung von Krankheiten mit sehr negativer Auswirkung auf die Lebensqualität, die Selbstständigkeit und die Lebenserwartung vorzubeugen, sie sind nicht nur, aber vor allem für alte Menschen von großer Notwendigkeit. Gerade der alte Mensch ist vielfach von einer Bewegungseinschränkung und einer Belastungsintoleranz betroffen.
„Bewegungsmangel ist ein Risikofaktor für viele Pflegeprobleme [… ]“ (Hartwanger, 2004, S.22).
In der Pflegepraxis sind der Autorin am häufigsten die Pflegeprobleme Dekubitus, Pneumonie und Kontraktur begegnet. Die Ursache dafür ist keinesfalls, dass Prophylaxen nicht angewendet werden, die Art und Weise ihres Einsatzes macht den Unterschied. „Prophylaxen zum Nutzen des Patienten anzuwenden ist eine große pflegerische Kunst. Es ist nicht ausreichend, vorbeugend wirksame Maßnahmen aufzulisten und unreflektiert am Patienten anzuwenden. Falsch verstandene Prophylaxen können überflüssig sein und dadurch Zeit und Arbeitskraft der Pflegepersonen verschwenden“ (Kamphausen, S. 12, 2008).
Gerade deswegen ist es für die Autorin von Bedeutung, herauszufinden, welche Prophylaxen Sinn machen und in der Altenpflege anwendbar sind.
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1.1. Begriffsdefinitionen
1.1.1. Altenpflege
„Altenpflege, auch Pflege alter Menschen genannt, als professionelles Berufsbild, befasst sich mit der Betreuung und Pflege von betagten Personen in Institutionen und Organisationsformen, wie Hauskrankenpflege, Tageszentrum, Altenheim, Pflegeheim, Gerontopsychatrie, sowie bedingt auch Palliativstation und stationärem Hospiz. Ziel der Altenpflege, als Langzeitpflege, ist eine stabile Lebensqualität […]“ (wikipedia, 2008).
1.1.2. Prophylaxen
„Das Wort besteht aus dem lateinischen Anteil „pro“ mit der Bedeutung vor, bevor, und dem griechischen Anteil „phylattein“ mit der Bedeutung behüten, beschützen. In der Pflege und Medizin wird der Begriff als Sammelbezeichnung für alle Maßnahmen verwendet, die geeignet sind, Krankheiten und Komplikationen vorzubeugen“ (Kamphausen, 2008, S.12).
1.1.3. Pneumonie
„Der Begriff stammt aus dem Griechischen: pneum-, pneumo- oder pneumonat- = Luft, Atem oder auch Lunge. Es handelt sich um eine Entzündung des Lungenparenchyms, hervorgerufen durch Bakterien, Viren oder Pilze“ (Kamphausen, 2008, S.41).
1.1.4. Dekubitus
„Dekubitus (Druckgeschwür): Eine durch länger anhaltenden Druck entstandene Schädigung der Haut und des darunter liegenden Gewebes. Die Schädigung wird je nach Schema in 4-5 verschiedene Schweregrade unterteilt und reicht von der Ischämie bis zur Nekrose und zum offenen, teilweise infizierten Geschwür“ (Berning, 2007, S. 25).
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1.1.5. Kontraktur „Als Kontraktur bezeichnet man anhaltende Funktions-und
Bewegungseinschränkungen von Gelenken, die durch Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Bändern und/ oder Schrumpfung der Gelenkkapsel und/oder Verwachsungen der Gelenkflächen bedingt sind. Letztendlich kann es zur völligen Gelenkversteifung kommen“ (Seel et al., 2001, S. 129).
2. Zielsetzung und Fragestellung
Die Zielsetzung dieser Studie ist es, Literatur zum Thema Prophylaxen in der Altenpflege, genauer gesagt zu den Themen Dekubitusprophylaxe, Pneumonieprophylaxe und Kontrakturprophylaxe sowohl in deutsch- als auch in englischsprachigen Datenbanken zu finden und unter folgender Fragestellung zu analysieren:
Welche prophylaktischen Maßnahmen sind sinnvoll, um den Pflegeproblemen Dekubitus, Kontraktur und Pneumonie beim alten Menschen entgegenzuwirken?
3. Methodik
Im Zeitraum zwischen Anfang Dezember 2007 und Mitte Jänner 2008 erfolgte die Literaturrecherche in den Datenbanken „google-scholar“ und „EBSCOHOST“, sowie in den Datenbanken der Bibliotheken der UMIT und des Rudolfinerhauses. In der Datenbank „EBSCOHOST“ erfolgte die Suche auf Englisch, in den anderen Datenbank in der deutschen Sprache. Die Literatur wurde dann teils bei „Subito“ bestellt und teils aus der Mediathek der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege entliehen.
Probleme bei der Literaturrecherche ergaben sich einerseits durch die vielen medizinischen Publikationen zum Thema, andererseits durch die wenigen Treffer mit dem Schlagwort „Altenpflege“ in der Verknüpfung zu anderen Schlagwörtern. Die besten Ergebnisse ließen sich in der Datenbank des Rudolfinerhauses erzielen, dort wurde eine zusätzlich Filterung nach dem Erscheinungsjahr 2000-
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2008 durchgeführt. Das Schlagwort „Prophylaxe“ ergab weder im Zusammenhang mit „Kontraktur“ noch „Pneumonie“ einen Sucherfolg. Zu den Themen „Pneumonieprophylaxe“ und „Kontrakturprophylaxe“ gab es nur wenige relevante Treffer.
3.1. Suchprotokoll
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Arbeit zitieren:
Bakk. Marina Amann, 2008, Prophylaxen in der Altenpflege, München, GRIN Verlag GmbH
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