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Chicagoer Schule

Stadtmodell der US-amerikanischen Stadt

Title: Chicagoer Schule

Presentation (Elaboration) , 2007 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Laura Schmalenbach (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Die Chicagoer Schule der Sozialökologie entstand aufgrund mehrerer empirischer Studien wofür man sich mit drei klassischen Ansätzen beschäftigte. Daraus entsprangen die drei bis heute bekannten und häufig genannten Stadtmodelle: Ringmodell, Sektorenmodell und Mehrkernmodell, die oft auch als Stadt-strukturmodelle oder Modelle der Stadtentwicklung bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um Versuche zur theoretischen Durchdringung und Erklärung des Stadtwachstums und vor allem der Stadtstruktur (vgl. http://www.e-geography.de/module/stadt_4/html/intro.htm (letzter Zugriff 04.06.2007)).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen zur Untersuchung der Stadtmodelle

2.1 Warum Chicagoer Schule?

3 Modelle der Stadtstruktur in den USA

3.1 Ringmodell (Burgess)

3.2 Sektorenmodell (Hoyt)

3.3 Mehrkernemodell (Harris, Ullman)

4 Kritik an den Stadtentwicklungsmodellen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die klassischen stadtgeographischen Erklärungsansätze der Chicagoer Schule darzustellen und deren Bedeutung sowie Grenzen für das Verständnis der US-amerikanischen Stadtstruktur kritisch zu beleuchten.

  • Die Chicagoer Schule der Sozialökologie und ihr historischer Kontext
  • Detaillierte Analyse der drei klassischen Stadtmodelle (Ring-, Sektoren- und Mehrkernemodell)
  • Verständnis der räumlichen Organisation und sozialen Differenzierung in Städten
  • Kritische Würdigung der Übertragbarkeit und wissenschaftlichen Validität der Modelle

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Zonenmodell oder Ringmodell (E.W. Burgess 1925/29)

Burgess gliederte die US-amerikanische Stadt in fünf unterschiedlich strukturierte Gebiete: CENTRAL BUSINESS DISTRICT (CBD, Hauptgeschäftszentrum) ist wirtschaftlicher, kultureller und politischer Mittelpunkt der Stadt sowie Standort des tertiären Sektors. Nutzungseinrichtungen und Bevölkerungsgruppen sind nicht gleichmäßig über die gesamte Stadt verteilt, sondern in jeder Zone dominieren bestimmte Nutzungen bzw. Gruppen. Verdrängung von Einrichtungen und Nutzungen vom Zentrum zur Peripherie Konzentration der Stadt um den Stadtkern.

ZONE IN TRANSITION (Übergangszone): Zone des Verfalls und der Verslumung, die Sozialstruktur ist gekennzeichnet durch Desintegration, hohe Kriminalität, Kleinhaushalte, sehr hohe Mobilität der Bevölkerung, hoher Anteil an Massenquartieren aller Art, viele arme, alte und nicht-weiße Bevölkerungsanteile.

ZONE OF WORKINGMEN (Arbeiterwohngebiete): Bauobjekte stammen aus der Jahrhundertwende, ursprünglich Einfamilienhäuser wurden meist aufgeteilt. Während der großen Zuwandererwellen segregierte sich viertelsweise die Bevölkerung der jeweiligen Nationen.

RESIDENTIAL ZONE (Einfamilienhäusergebiete): hier leben die Mittelschichten, die Wohnviertel sind mit Geschäften und Geschäftszentren ausgestattet.

COMMUTERS ZONE (Pendlerzone): randstädtische gehobene Wohnquartiere und Pendler-Einzugsgebiet

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung der sozialökologischen Modelle der Chicagoer Schule für die Stadtgeographie und deren Zielsetzung zur Erfassung räumlicher Regelhaftigkeiten.

2 Grundlagen zur Untersuchung der Stadtmodelle: Hier wird der Ursprung der Chicagoer Schule und die methodische Herangehensweise der Soziologen an das Forschungsprojekt in Chicago beschrieben.

3 Modelle der Stadtstruktur in den USA: Dieses Kapitel stellt die drei klassischen Ansätze – das Ringmodell, das Sektorenmodell und das Mehrkernemodell – detailliert vor.

4 Kritik an den Stadtentwicklungsmodellen: Die Ausführungen beleuchten die wissenschaftliche Kritik an den Modellen hinsichtlich ihrer allgemeinen empirischen Gültigkeit und ihrer Begrenzung auf kapitalistische Gesellschaften.

5 Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht den bleibenden didaktischen Wert der Modelle für das Verständnis von Stadtentwicklungsprozessen, trotz der Notwendigkeit einer zeitgemäßen Erweiterung.

Schlüsselwörter

Chicagoer Schule, Stadtmodelle, Ringmodell, Sektorenmodell, Mehrkernemodell, Sozialökologie, Stadtgeographie, Urbanisierung, Segregation, CBD, Stadtstruktur, Stadtentwicklung, US-Städte, Burgess, Hoyt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den klassischen stadtgeographischen Modellen der Chicagoer Schule und deren Beitrag zur Erklärung der räumlichen Struktur von US-amerikanischen Städten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historisch-soziologische Begründung der Chicagoer Schule sowie die detaillierte Darstellung und kritische Analyse der Zonen-, Sektoren- und Mehrkerntheorien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Modelle als Instrumente zur Beschreibung städtischer Raumorganisation aufzuzeigen und ihre theoretischen Grundlagen sowie Grenzen kritisch zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf die Auswertung klassischer empirischer Studien der Stadtgeographie und soziologischer Literatur, um eine komparative Analyse der Modelle vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der drei maßgeblichen Stadtmodelle (Burgess, Hoyt, Harris/Ullman) und eine anschließende kritische Auseinandersetzung mit diesen Entwürfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Chicagoer Schule, Stadtmodelle, Sozialökologie, Stadtentwicklung, Segregation und die Namen der Modellentwickler wie Burgess und Hoyt.

Warum spielt die Stadt Chicago eine so zentrale Rolle für diese Modelle?

Chicago war durch den ersten soziologischen Lehrstuhl, ein hohes Bevölkerungswachstum und die Verfügbarkeit exzellenter Volkszählungsdaten ein ideales Laboratorium für die frühen Stadtsoziologen.

Wie unterscheidet sich das Mehrkernemodell von den anderen beiden Ansätzen?

Während Ring- und Sektorenmodell primär auf ein einziges Zentrum (CBD) fokussieren, postuliert das Mehrkernemodell eine Struktur, die sich um verschiedene, spezialisierte Kerne innerhalb der Stadt organisiert.

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Details

Title
Chicagoer Schule
Subtitle
Stadtmodell der US-amerikanischen Stadt
College
University of Marburg
Grade
1,3
Author
Laura Schmalenbach (Author)
Publication Year
2007
Pages
9
Catalog Number
V134235
ISBN (eBook)
9783640422203
ISBN (Book)
9783640422081
Language
German
Tags
Stadtmodell Hoyd Stadtgeographie Chicagoer Schule Burgess
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Schmalenbach (Author), 2007, Chicagoer Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/134235
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