Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
1 Einleitung 1
2 Begriffliche Absetzung und Definitionen 4
2.1 Strategische Allianzen 4
2.2 Daten, Informationen und Wissen. 5
2.3 Typologisierung von Wissen 8
2.4 Schutz von Wissen 10
2.5 Theoretische Erklärungsansätze 12
2.5.1 Knowledge-Based View of the Firm 12
2.5.2 Transaktionskostentheorie. 14
3 Wissensschutz und der Schutzbedarf von Wissen 17
3.1 Werthaltigkeit und Wettbewerbsrelevanz von Wissen 17
3.2 Wissensdiffusion 20
4 Der Einfluss der Rahmenbedingungen auf den Schutz von Wissen 25
4.1 Die Wahl des Allianzpartners 25
4.2 Die Organisationsstruktur der strategischen Allianz 27
4.3 Die Lernabsicht des Allianzpartners 30
4.4 Vertrauen in den Allianzpartner 34
5 Schutzmechanismen von Wissen in strategischen Allianzen 39
5.1 Rechtliche Schutzmaßnahmen 39
5.1.1 Vertragliche Schutzmechanismen 39
5.1.2 Gewerbliche Schutz- und Urheberrechte 43
5.2 Personenbezogene Schutzmaßnahmen. 48
5.3 Organisatorische Maßnahmen 53
5.3.1 Standortisolation 53
5.3.2 Gatekeeper. 54
5.3.3 Modularisierung von Wissen 56
6 Die Kosten des Wissensschutzes 59
7 Schlussbetrachtung 62
8 Anhang 65
Literaturverzeichnis 67
Verwendete empirische Studien: 78
I
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Begriffshierarchie - Zeichen, Daten, Informationen und Wissen
Abbildung 2: Unterscheidung Explizites Wissen und Implizites Wissen
Abbildung 3: Strukturformen Equity - und Non-Equity Alliances
Abbildung 4: Branchen nutzen den Schutzmechanismus Patent unterschiedlich
Abbildung 5: Schutzmechanismen in Abhängigkeit der Wissensart
Abbildung 6: Unterscheidung der gewerblichen Schutzrechte
II
Einleitung
1 Einleitung
1993 verließ der damalige Chefeinkäufer Jose Ignacio Lopez de Arriortua General Mo-tors (GM) zusammen mit sieben weiteren Führungskräften und wechselte zu Volkswagen (VW) - nicht ohne vorher sensitives Wissen zu entwenden. 1 Wenige Tage vor seinem Ausscheiden hatte Lopez wettbewerbsrelevante Unterlagen bei GM angefordert, die er bei seinem Wechsel unterschlug. Dieses wettbewerbsrelevante Wissen umfasste vertrauliche Daten über Einkaufspreise von Komponenten sowie die Herstellungskosten aller europäischen Fabrikationsstandorte des damals neu entwickelten Opel Corsa (B). GM kann den durch Wissensverlust verursachten Schaden nicht genau beziffern, schätzt diesen aber vorsichtig auf 300 Millionen Euro. 2 Abgesehen von dem Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und der illegitimen Entwendung von vertraulichen Daten, hatte GM obendrein durch den Abgang hochqualifizierter Führungskräfte einen bedeutenden Bestand an unternehmenseigenem, personengebundenen Wissen eingebüßt. 3
Die Ressource Wissen hat in den letzten zehn Jahren besonders in der strategischen Managementforschung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Deutlich wird dies anhand der zahlreichen Publikationen von wissenschaftlichen Aufsätzen und den vielen interdisziplinären Theorien zu unterschiedlichen Aspekten des Wissensmanagements. In der Praxis stellt die Ressource Wissen einen wesentlichen Faktor zur Differenzierung von Unternehmen dar. Nicht nur in dem Dienstleistungssektor, sondern auch in den „alten“ Industriebranchen kann Wissen zur nachhaltigen Sicherung von Wettbewerbsvorteilen beitragen.
Dabei beruht die Wettbewerbsstärke eines Unternehmens vorwiegend auf der Fähigkeit das im Unternehmen vorhandene Wissen Ertrag bringend einzusetzen, sich den im Laufe der Zeit verändernden Wettbewerbssituationen anzupassen und die Wissensbasis laufend auszubauen. Aus diesem Grund sind die Unternehmen bemüht Wissen aus allen
1 Vgl. Liebeskind (1997), S. 635.
2 Vgl. Blüthmann (1996)
3 Vgl. North (2001), S. 206.
1
Einleitung
zur Verfügung stehenden Quellen, sei es intern oder extern, aufzunehmen und weiterzuentwickeln. 4
Vor diesem Hintergrund gewinnen Unternehmenskooperationen und insbesondere strategische Allianzen eine neue strategische und wettbewerbsentscheidende Relevanz. Als Auslöser für die zunehmende Bedeutung wird vor allem auf die veränderten Umweltbedingungen hingewiesen. Diese zeichnen sich durch die zunehmende Globalisierung der Märkte und rapide technologische Entwicklungen verbunden mit großem Kostendruck aus. Die heutige Unternehmensumwelt stellt aufgrund ihrer Komplexität und Dynamik, immer höhere Ansprüche an die Effektivität der Unternehmen. 5 Um nachhaltig ihr Bestehen auf den Märkten zu sichern, ist eine Ressourcenausstattung notwendig, die nur die wenigsten Unternehmen ihr Eigentum nennen. Dies erklärt mitunter die wachsende Popularität von strategischen Allianzen. So wurden in dem Zeitraum zwischen 1988 - 1992 in den Vereinigten Staaten alleine über 20.000 strategische Allianzen gegründet. Seit 1985 lässt sich beobachten, dass die Anzahl strategischer Allianzen jährlich weltweit um 25% zu nimmt. 6
Das primäre Ziel strategischer Allianzen ist es, bestehendes Wissen zu erweitern und darüber hinaus neues Wissen vom Allianzpartner zu erwerben. Dies impliziert oftmals einen Transfer von Wissensbeständen. Der Wissenstransfer bietet den Unternehmen die Möglichkeit, das von ihnen als relevant erachtete Wissen aufzunehmen und so zur Optimierung der unternehmenseigenen Wissensbestände beizutragen. Zeitgleich birgt ebendieser Transfer von Wissen in sich jedoch ein gewisses Risiko. In einem solchen ambivalenten Umfeld hat der Allianzpartner in Regel Zugang zu Kernkompetenzen und wettbewerbsentscheidendem Wissen. Bedingt durch die in mancher Hinsicht konkurrierenden (Interessen) Zielvorstellungen und Interessen der Allianzpartner, kann es dabei zur Imitation und zu einem nicht intendierten Abfluss von Wissen kommen. Der Abfluss von wettbewerbsrelevantem Wissen entwertet mitunter den Wert des Wissens und die mit diesem Wissen verbundene exklusive Position eines Unternehmens am Markt. Der Wissensverlust kann die Funktionstüchtigkeit ganzer Unter- 4 Vgl.Justus (1999), S. 17.
5 Vgl. Bronder (1993), S. 19 ff.; Kabst (2000), S. 1.
6 Vgl. Pekar/Allio (1994), S. 54.
2
Einleitung
nehmensbereiche beeinflussen und hat mitunter weitreichende Konsequenzen, wie das Beispiel der so genannten „Lopez-Affäre“ gezeigt hat.
In diesem Fall war der Schaden des Wissensverlustes, der auf den Mangel von Schutzmechanismen zurückzuführen ist, immens. Zur Vermeidung von Wissensverlusten sollten Unternehmen in strategischen Allianzen ihr Wissen schützen. In der Managementliteratur finden sich bislang Forschungsansätze und Studien zu diversen Wissensschutzmechanismen. Diese jedoch nähern sich der Thematik lediglich aus einer organisationalen Perspektive und betrachten nur isolierte, einzeltheoretische Teilaspekte der Wissenswahrung. Es fehlt eine aggregierte Betrachtung der Zusammenhänge zwischen dem Schutz von Wissen und strategischen Allianzen.
Ziel dieser Arbeit ist es von daher, die wichtigsten Mechanismen des Wissensschutzes in strategischen Allianzen anhand der bestehenden Managementliteratur vergleichend darzustellen und zu analysieren. Mithilfe verschiedener theoretischer Ansätze soll der Schutz von Wissen in strategischen Allianzen beschrieben und eruiert werden. Hierzu werden in einem ersten Schritt die verschiedenen Wissensarten und -eigenschaften im Rahmen wissensorientierter Ansätze aufgezeigt und untersucht. In einem zweiten Schritt sollen die für die Arbeit grundlegenden themenbezogenen Begriffe definiert und die Theorieansätze des Knowledge-Based View und der Transaktionskostentheorie vorgestellt werden. Im dritten Kapitel soll mittels einer Evaluation von ausgewählten Artikeln erörtert werden, weshalb dem Schutz von Wissen vor allem in strategischen Allianzen eine so große Bedeutung zukommt. Anschließend wird auf potenzielle Risiko-faktoren eingegangen, die maßgeblich zur Wissensdiffusion zwischen Allianzpartnern beitragen. Inwiefern die gezielte Wahl von Rahmenbedingungen zum Wissensschutz in Allianzen beitragen kann, soll Thema des vierten Kapitels sein. Das fünfte Kapitel widmet sich den konkreten Schutzmechanismen, die sich in drei Kategorien, personelle, rechtliche und prozessbezogene Mechanismen, unterteilen lassen. Darüber hinaus werden gegebenenfalls die Zusammenhänge zwischen der zu schützenden Wissensart und dem jeweiligen Schutzmechanismus aufgezeigt. Abschließend soll auf den Kostenaspekt der Wissensschutzmechanismen eingegangen werden.
3
Begriffliche Absetzung und Definitionen
2 Begriffliche Absetzung und Definitionen
2.1 Strategische Allianzen
Strategische Allianzen als solches sind kein neues Phänomen in der internationalen Wirtschaft, vielmehr existieren sie bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Damals wurden sie als „Vehikel“ 7 zum effizienteren Abbau natürlicher Ressourcen benutzt wurden. Die Anzahl der Gründungen strategischer Allianzen ist innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte sprunghaft angestiegen. 8 Zurückführen lässt sich dieser Anstieg größtenteils auf die veränderten Wettbewerbsbedingungen Ende der 90er Jahre. Diese Ära wird maßgeblich durch die fortschreitende Globalisierung der Märkte, durch das veränderte Nachfrageverhalten der Konsumenten sowie den rasant fortschreitenden technischen Entwicklungen verbunden mit einem immer größeren Kostendruck seitens der Unternehmen geprägt. 9 Diese schwierige Wettbewerbssituation resultiert in einer allgemeinen Unsicherheit. Die Unsicherheit und die damit zusammenhängende Komplexität der Wettbewerbsumwelt, kann als Erklärung für den sprunghaften Anstieg in der Gründung von Allianzen herangezogen werden. 10 Justus stellt diesbezüglich fest: „Um in einem derart komplexen und dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig sein zu können, ist eine Ressourcenausstattung erforderlich, die kaum einem einzelnen Unternehmen allein zur Verfügung steht.“ 11 Unternehmen versuchen, dieser Unsicherheit durch den Zusammenschluss zu strategischen Allianzen zu minimieren. Die Gründe für einen Zusammenschluss zu einer strategischen Allianz sind oftmals vielschichtig. 12 Allianzen umfassen nicht mehr nur die Forschung und Entwicklung, sondern können darüber hinaus auch den Wissens- und Technologietransfer beinhalten. 13 Die Motive für die Bildung von strategischen Allianzen sind verschiedenartig und reichen von dem Zugang zu fachspezifischem Know-how, über Kosten- und Zeitvorteile durch die Generierung von
7 Vgl. Mowery et al. (1996), S. 79.
8 Ebd.
9 Vgl. Bronner/Mellewigt, (2001), S. 732.
10 Vgl. Burgers et al. (1993), S. 420.
11 Vgl. Justus (1999), S. 15.
12 Vgl. Geck (2001), S. 1337.
13 Vgl. Mowery et al. (1996), S. 79.
4
Begriffliche Absetzung und Definitionen
Synergieeffekten, bis hin zur Risikominimierung. 14 Marchazina/Oesterle definieren strategische Allianzen als Kooperation zwischen mindestens zwei Unternehmen, (1) die auf vertraglichen Vereinbarungen beruht, (2) bei der die Unternehmen rechtlich selbstständig bleiben und (3) die der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf bestimmten Teilgebieten dient. 15
Umstritten ist hierbei in der Literatur, wann von einem „strategischen Netzwerk“ und wann von einer „strategischen Allianz“ die Rede ist. Bislang liegt eine einheitliche Definition dieses Begriffs in der Literatur noch nicht vor. 16 Ein von Autoren häufig angeführtes Kriterium zur Abgrenzung „strategische Allianz“ und „strategisches Netzwerk“, ist die Richtung des Zusammenschlusses beziehungsweise die Ausrichtung auf ein bestimmtes Geschäftsfeld. 17 Daraus schließen Backhaus/Piltz, dass die Kooperation bei strategischen Allianzen horizontal ausgerichtet ist. Horizontale Kooperationen werden zwischen Unternehmen der gleichen Branche sowie Produktions- und Handelsstufen geschlossen. 18 Somit handelt es sich bei strategischen Allianzen um eine Kooperation zwischen aktuellen beziehungsweise potenziellen Wettbewerbern. 19 Diese Unterscheidung erscheint naheliegend, da in der Praxis tatsächlich ein Großteil der strategischen Partnerschaften zwischen Konkurrenten eingegangen wird. Nach einer Auskunft der Datenbank von Insead, Fontainebleau, werden 71% der Allianzverträge zwischen Konkurrenten abgeschlossen, wenngleich auch vertikale Unternehmenskooperationen durchaus eine strategische Ausrichtung haben können. 20
Die verschiedenen Formen strategischer Allianzen haben im Hinblick auf den Schutz von Wissen eine besondere Relevanz. Aus diesem Grund soll der Begriff der strategischen Allianzen, in Bezug auf die Richtung des Zusammenschlusses, für den weiteren Verlauf der Arbeit inhaltlich nicht eingeschränkt werden.
2.2 Daten, Informationen und Wissen
Im Folgenden sollen für die Arbeit wichtige Termini näher beleuchtet werden, da sie für die Auseinandersetzung mit dem Thema Wissensschutz in strategischen Allianzen
14 Vgl. Bronner/Mellewigt (2001), S. 735.
15 Vgl. Marchazina/Oesterle (2002), S. 542.
16 Vgl. Corsten/Reiß (1994), S. 133.
17 Vgl. Backhaus/Piltz (1989), S. 3.
18 Vgl. Backhaus/Piltz (1990, S.2 ff.
19 Vgl. Backhaus/Meier (1993), S. 3.
20 Vgl. Geck (1991), S. 1337.
5
Begriffliche Absetzung und Definitionen
unablässig sind. Die hier aufgeführten Begriffserläuterungen sind eher als ein der Arbeit zugrunde gelegter Konsens, denn als endgültige Definitionen zu betrachten. Um die unterschiedlichen Arten von Wissen in einem Unternehmen und innerhalb einer strategischen Allianz differenzieren zu können, ist eine Abgrenzung der Begriffsinhalte Symbole, Daten, Information und Wissen obligatorisch.
In der Literatur existieren zwei grundsätzliche Ansätze zur Abgrenzung des Wissensbegriffs und zwar ein informationstheoretischer Ansatz und ein handelstheoretischer Ansatz. 21 Der informationstheoretische Ansatz unterscheidet die Begriffe Zeichen, Daten, Information und Wissen und stammt ursprünglich aus der Informationswissenschaft. 22 Rehäuser/Krcmar haben zur besseren Unterscheidung eine Begriffshierarchie abgeleitet. 23 Die kleinste Ebene dieser Hierarchie bilden Symbole. Symbole setzen sich aus Buchstaben, Ziffern oder Sonderzeichen zusammen. 24 Die nächste Ebene der Hierarchie bilden die Daten. Daten entstehen „durch das mittels Ordnungsregeln festgelegte Anei-nanderfügen von Zeichen. Sie sind insofern rein syntaktischer Natur.“ 25 Ohne Codierung und Syntax bleiben es jedoch Zeichen, die für den Betrachter wertlos sind.
Abbildung 1: Begriffshierarchie - Zeichen, Daten, Informationen und Wissen 26
21 Vgl. Schreyögg/Geiger (2003), S. 8.
22 Vgl. Rehäuser/Krcmar (1996), S. 5.
23 Vgl. Rehäuser/Krcmar (1996), S. 3.
24 Ebd.
25 Euglem (1998), S. 24.
26 Abbildung nach Rehäuser /Krcmar (1996), S. 7.
6
Begriffliche Absetzung und Definitionen
Auf der dritten Stufe der Begriffshierarchie befinden sich die Informationen. Daten werden erst zu Informationen, wenn diese in einen Kontext beziehungsweise Problembezug eingeordnet werden und zur Erreichung eines Ziels beitragen. 27 Der Wert beziehungsweise Nutzen einer Information hängt davon ab, ob der Empfänger die Information verstehen oder bewerten kann. 28 „Daten und Informationen unterscheiden sich dadurch, dass die in Daten angelegte Semantik durch den Empfänger erschlossen wird.“ 29 Auf der obersten Stufe der Hierarchie steht der Begriff Wissen. Wissen entsteht durch die zweckorientierte Verknüpfung von Informationen durch ein Subjekt. 30 Im Mittelpunkt des handelstheoretischen Ansatzes zur Abgrenzung des Wissensbegriffs steht „die ausschließliche Verankerung des Handelns im Wissen.“ 31 Der Wissensbegriff umfasst hierbei sämtliche Fähigkeiten, Normen und Emotionen des Menschen. 32 Wissen kann hierbei in Anlehnung an das Verständnis von Probst et al. wie folgt definiert werden. „Wissen bezeichnet die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Personen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse als auch praktische Alltagsregeln und Handlungsweisungen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist jedoch im Gegensatz zu diesen immer an Personen gebunden.“ 33 Informationen stellen somit den „Rohstoff“ 34 dar, aus dem Wissen generiert wird und mit dem Wissen transportiert und kommuniziert wird. Aufgrund dieser notwendigen Vernetzung von Informationen ist die Entwicklung von Wissen immer an Personen gebunden. Wissen entsteht als individueller Prozess in einem spezifischen Kontext und manifestiert sich in Handlungen. 35 Wissen umfasst somit alle Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zur Problemlösung eingesetzt werden können. Es setzt sich dabei nicht nur aus theoretischen Erkenntnissen zusammen, sondern schließt auch Erwartungen, Erfahrungen, Wahrnehmungen, praktische Alltagsregeln und Handlungs-
27 Vgl.Rehäuser/Krcmar (1996), S. 4.
28 Vgl. Al-Laham (2003), S. 28.
29 Euglem (1998), S. 24.
30 Vgl. Schreyögg/Geiger (2003), S. 8.
31 Schreyögg/Geiger (2003), S. 9.
32 Ebd.
33 Probst et al. (2006), S. 22.
34 Vgl. North (2001), S. 40.
35 Ebd.
7
Begriffliche Absetzung und Definitionen
anweisungen mit ein. 36 Demzufolge steigt mit der Erhöhung der Wissensbasis eines Unternehmens auch sein Problemlösungspotenzial. 37
In dieser Arbeit soll im weiteren die Wissensdefinition nach Probst et al. zugrunde gelegt werden.
Nachfolgend sei an dieser Stelle auf Schreyögg/Geiger verwiesen, die ebendiesen unpräzisen und teilweise zu weit gefassten Begriff des Wissens kritisieren. Sie machen auf die Problematik aufmerksam, dass jede Verwendung von Informationen, die einem bestimmten Zweck dient, als Wissen bezeichnet wird. Des Weiteren wird Wissen als basaler Ausgangspunkt für jede erfolgreiche Handlung betrachtet. 38 Eine Reihe von Autoren 39 hat in diesem Zusammenhang kritisiert, dass die Frage nach einer einheitlich gültigen Definition des Begriffs „Wissen“ aus betriebswirtschaftlicher Sicht bis heute un-beantwortet bleibt. 40 Aufgrund der unzureichenden Abgrenzung des Wissensbegriffs ist eine klare Trennung zwischen Wissen und Nichtwissen nur bedingt möglich. Der Verzicht auf ein eindeutiges Wissensverständnis führt, so die Autoren Schreyögg/Geiger, sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis zu einer gewissen Ratlosigkeit. 41
2.3 Typologisierung von Wissen
So uneinheitlich die Definitionen von Wissen sind, so unterschiedlich sind auch die Versuche, Wissensarten zu klassifizieren. Dabei überschneiden sich die Systematisierungen zwar, nähern sich der Thematik aber immer aus verschiedenen Perspektiven. In der Literatur sind die verschiedenen Ansätze hinlänglich diskutiert und kritisch gewürdigt worden, weshalb sich die folgenden Ausführungen auf die wesentlichen Wissens-kategorien beschränken werden.
Ein in der Literatur der Betriebswirtschaftslehre weit verbreiteter Systematisierungsansatz ist auf die wissenschaftstheoretischen Reflexionen von Polanyi zurückzuführen. Polanyi unterscheidet zwischen explizitem (artikulierbarem) Wissen und implizitem
36 Vgl. Probst/Romhardt (1997), S. 6.
37 Vgl. Probst/Knaese (1998), S. 25.
38 Vgl. Schreyögg/Geiger (2003), S. 10.
39 Vgl. ebd.; im Original hervorgehoben; Tsoukas/Vladimirou (2001), S. 974f.;Alvesson/Kärreman(2001), S. 998 f.
40 Vgl. Al-Laham (2003), S. 27.
41 Ebd.
8
Begriffliche Absetzung und Definitionen
(nicht artikulierbarem) Wissen. 42 Explizites Wissen ist „methodisch, systematisch und liegt in artikulierter Form vor.“ 43 Es kann aufgrund seiner artikulierbaren Eigenschaft zwischen Individuen transferiert werden, zum Beispiel durch den Einsatz von Sprache oder Schrift. Darüber hinaus zeichnet sich explizites Wissen dadurch aus, dass es sich dabei in der Regel um nicht kontextgebundenes, dokumentationsfähiges und relativ leicht imitierbares Wissen handelt, das außerhalb der Köpfe einzelner Personen in Medien gespeichert wird. 44
Abbildung 2: Unterscheidung Explizites Wissen und Implizites Wissen 45
Demgegenüber steht das implizite Wissen, das zwar gemäß dem wohlbekannten Ausspruch von Polanyi „we can know more than we can tell“ 46 vorhanden ist, aber durch einen Wissensträger nicht ohne Weiteres artikuliert werden kann. 47 Implizites Wissen ist in den Köpfen einzelner Personen gespeichert und daher nur bedingt formalisierbar, kommunizierbar und teilbar. 48 Es beruht dabei oftmals auf unmittelbar Erlebtem oder Erfahrenem und ist somit auf erfahrungsbasierte Lernprozesse zurückzuführen. Diese Lernprozesse können sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und an einen be-
42 Vgl.Al- Laham (2003), S. 32.
43 North (2001), S. 49.
44 Vgl. Al- Laham (2003), S. 31.
45 Leicht modifizierte Abbildung entnommen aus Bullinger et al. (2000), S. 208.
46 Polanyi (1966), S. 4.
47 Vgl. Amelingmeyer (2004), S. 47.
48 Vgl. Rehäuser/Krcmar S. 6.
9
Begriffliche Absetzung und Definitionen
stimmten Kontext gebunden sein. 49 Zur Veranschaulichung dieser Form von Wissen nutzt Polanyi die Fähigkeit eines Menschen, ein Gesicht unter Tausenden von Gesichtern wiederzuerkennen, ohne dass dieser seine Fähigkeit genauer erläutern kann. 50 Implizites Wissen umfasst subjektives Können, Fähigkeiten und Kompetenzen zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe, die sich aber nicht vollständig beschreiben lässt und zudem auch nicht frei zugänglich ist. 51
Im weiteren Verlauf der Arbeit wird die Unterscheidung in explizites und implizites Wissen maßgeblich sein. Durch diese gezielte Unterscheidung soll untersucht werden, ob sich im Kontext von strategischen Allianzen für die unterschiedlichen Wissensarten verschiedenartige Schutzmechanismen identifizieren lassen. Mithilfe dieser Wahl können bestimmte Themen und Problemstellungen in strategischen Allianzen wie Vertragsinhalte und technologische Kenntnisse einerseits und der Transfer von prozessualen Kenntnissen andererseits am besten analysiert werden.
2.4 Schutz von Wissen
Die Ressource Wissen wird zum einen für die strategische Ausrichtung eines Unternehmens und zum anderen für die Konkurrenzfähigkeit immer bedeutsamer. 52 North begreift Wissen gar als die „Schlüsselressource der postindustriellen Ära“. 53 Im Mittelpunkt jüngster Managementdiskussionen zum Thema Wissen stehen vor allem Themen wie die Generierung, die Akquisition und der Transfer von Wissen. 54 Obwohl die Relevanz von Wissen für Unternehmen erkannt und der Umgang mit Wissen durch Wissensmanagement gefördert wird, findet der Schutz dieser wertvollsten Ressource bisher nur marginale Berücksichtigung. 55 Dabei kann der Verlust von wettbewerbsrelevantem Wissen die Funktionstüchtigkeit ganzer Unternehmensbereiche beinträchtigen. 56 Vor diesem Hintergrund gewinnt der Schutz von Wissen an besonderer Bedeutung, denn mit der steigenden Relevanz von Wissen nimmt gleichsam auch die Gefahr des Verlustes
49 Vgl. Al-Laham (2003), S. 33.
50 Vgl. Polanyi (1985), S. 14.
51 Vgl. Bullinger et al. (2000), S. 208.
52 Vgl. Scholz/Schubert (2006), S. 14.
53 North (2001), S. 12.
54 Vgl. ebd., S. 145.
55 Vgl. Liebeskind (1997), S. 624.; Liebeskind (1996), S. 93. ;Norman (2001), S. 52.; Norman (2002), S. 178.;Jordan/Lowe (2004), S. 248.
56 Vgl. Probst et al. (2006), S. 190.
10
Begriffliche Absetzung und Definitionen
von Wissen zu. 57 Der Argumentationslinie des Knowledge-Based View folgend ist wettbewerbsrelevantes Wissen innerhalb des Unternehmens einer latenten Imitations-oder Substitutionsgefahr ausgesetzt. 58
Dies wirft jedoch die Frage auf, warum dem Schutz von Wissen bisher so wenig Aufmerksamkeit zuteilwurde? 59 Randeree bemerkt in diesem Zusammenhang kritisch: „If knowledge is determined to be the most important resource of the firm, then clearly the need to secure that resource must be a primary responsibility.” 60 Als Schutz bezeichnet man Maßnahmen, die eine Gefährdung abhalten oder einen Schaden abwehren können. 61 Im Rahmen von strategischen Allianzen lässt sich Schutz von Wissen nach Bloodgut/Salisbury wie folgt definieren: „… knowledge protection focus[es] on maintaining knowledge in its original and constructive state (i.e. not losing it or allowing it to become altered or obsolete) and keeping knowledge from unauthorized transfer to other organizations (i.e. using security and legal measures).” 62 In Anlehnung an diese Definition umfasst der Wissensschutz demzufolge sämtliche Maßnahmen gegen den Verlust von firmenspezifischem Wissen gegenüber einem Allianzpartner. 63 Somit ist Wissen dann als geschützt anzusehen, wenn der unbeabsichtigte Transfer nach außen nicht gelingt oder wenn transferiertes Wissen nicht genutzt werden kann oder darf. 64
Der Fokus des Schutzes von Wissen liegt dabei auf dem strategischen Wissen. Strategisches Wissen ist Teil der organisationalen Wissensbasis und beinhaltet all diejenigen Fähigkeiten, spezifischen Kenntnisse und organisationalen Routinen, die für die gegenwärtige Strategie als wettbewerbsrelevant eingeordnet wurden. 65 Entscheidend ist die Auswahl, welches Wissen geschützt werden soll, wie Wissen geschützt werden soll und vor wem es geschützt werden soll. 66 Wenn es nicht gelingt geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren, wird riskiert dieses Wissen in Form von Diebstahl, Miss-
57 Vgl.Scholz/Schubert (2006), S. 14.
58 Vgl. Al-Laham (2003), S. 373.
59 Vgl. Knaese (2004), S. 15.
60 Randeree (2006), S. 146.
61 Vgl. Duden (2001), S. 281.
62 Bloodgut/Salisbury (2001), S. 59.
63 Vgl. Kumar/Seth (1998), S. 579.
64 Vgl. Niemojewski (2005), S. 209.
65 Vgl. Al-Laham (2003), S. 373.
66 Vgl. Voigt (2002), S. 118.
11
Begriffliche Absetzung und Definitionen
brauch, Spionage, Unfall 67 und unbeabsichtigtem Wissenstransfer zwischen Partnern (zum Beispiel Kunden und Lieferanten) zu verlieren. 68 Der Ausprägungsgrad des Wissensschutzes hängt dabei von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel die Art, in der das Wissen vorliegt, die Notwendigkeit Wissen zu transferieren und die generelle Unternehmensstrategie. 69 Das zeigt, dass ein integriertes Wissensschutzkonzept, welches die Basiskonzepte für Daten- und Informationsschutz voraussetzt, über alle Ebenen im Unternehmen erforderlich ist. Der Schutz von Wissen sollte demnach ein fester und integraler Bestandteil des Wissensteilungsprozesses innerhalb einer Allianz sein. 70
2.5 Theoretische Erklärungsansätze
Vor dem Hintergrund, dass Unternehmenskooperationen und insbesondere strategische Allianzen in Wissenschaft und Praxis eine zunehmende Bedeutung besitzen, ist es ver-wunderlich, dass es keine einheitliche Kooperationstheorie gibt. 71 Neben dem Transaktionskostenansatz, der als der am häufigsten verwendete Theorieansatz zur Erklärung von strategischen Allianzen gilt, soll ferner der wissensbasierte Ansatz zur Erklärung des Wissensschutzes in strategischen Allianzen herangezogen werden. 72
2.5.1 Knowledge-Based View of the Firm
Die grundlegende Frage ob und warum Wissen in strategischen Allianzen geschützt werden soll lässt sich mit einem Blick durch die Theoriebrille des Knowledge-Based Views beantworten. Dieser Theorieansatz bietet sich aufgrund seiner Betonung von Wissen als Quelle von Wettbewerbsvorteilen an.
Nachfolgend gilt es, den Knowledge-Based View, nach der Identifizierung seines historischen Ursprungs, auf seine Prämissen und sein theoretisches Fundament hin zu analysieren. In einem zweiten Schritt soll ein Bezugsrahmen abgeleitet werden, der im vierten und fünften Kapitel als Grundlage für die Ausrichtung des Wissensschutzes in Allianzen herangezogen werden kann.
Der Knowledge-Based View of the Firm ist eine Weiterentwicklung des Ressource-Based View, bei dem die Erzielung von dauerhaften Wettbewerbsvorteilen über unter-
67 Vgl.Desouza/Awazu (2005), S.30.
68 Vgl. Voigt (2002), S. 117.
69 Vgl. Hurmelinna et al. (2007), S. 142.
70 Vgl. Probst/Knaese (1998), S. 86 ff.
71 Vgl. Sydow (2005), S. 127 ff.
72 Vgl. Bronner/Mellewewigt (2001), S. 730.
12
Begriffliche Absetzung und Definitionen
nehmungsinterne Ressourcen im Vordergrund steht. Gemäß dem Verständnis von Barney sind Ressourcen: „all assets, capabilities, organizational processes, firm attributes, information, knowledge, etc. controlled by a firm that enable the firm to conceive of and implement strategies that improve its efficiency and effectiveness.” 73 Zur dauerhaften Erzielung von Wettbewerbsvorteilen müssen die Ressourcen vier Bedingungen erfüllen. Sie müssen zunächst einen Wert besitzen (1), sie müssen (2) knapp sein, sie dürfen darüber hinaus (3) nicht substituierbar und (4) nicht imitierbar sein. 74 Erst wenn alle vier Kriterien erfüllt sind, kann von einer „strategischen Ressource“ oder von einer „Kernkompetenz“ 75 innerhalb einer Unternehmung gesprochen werden. Kernkompetenzen stellen eine spezifische Ausprägung der strategischen Ressourcen dar. Prahalad/Hamel haben in diesem Zusammenhang die strategische Bedeutung von Kernkompetenzen herausgearbeitet: „Core competencies are the collective learning in the organization, especially how to coordinate diverse production skills and integrate multiple streams of technologies.” 76 Der Kernkompetenzen-Ansatz, der als „ein weniger formales managementorientiertes Derivat des Ressource-Based View“ 77 verstanden werden kann, konzentriert sich insbesondere auf die prozessualen, organisationalen und integrativen Aspekte der Generierung und Sicherung von unternehmensinternen Wett-bewerbsvorteilen. 78
Parallel dazu versteht der Knowledge-Based View of the Firm die Wissensbasis einer Unternehmung als die strategische Ressource, die zu einem nachhaltigen, nicht imitierbaren und einzigartigen Wettbewerbsvorteil führt. 79 Grant merkt in diesem Zusammenhang an: „Fundamental to a knowledge-based theory of the firm is the assumption that the critical input in production and primary source of value is knowledge.” 80 Im Mittelpunkt des sog. wissensbasierten Ansatzes stehen im Grunde zwei Kernfragen. (1) Inwiefern kann unternehmensspezifisches Wissen zur Erzielung strategischer Wettbewerbs- 73 Barney(1991), S. 101.
74 Vgl. Barney (1991), S. 105 ff.
75 Prahalad/Hamel (1991), S. 79.
76 Prahalad/Hamel (1990), S. 82.
77 Duschek/Sydow (2002), S. 427.
78 Vgl. ebd.
79 Vgl. Grant (1996), S. 110.
80 Ebd., S. 112.
13
Begriffliche Absetzung und Definitionen
vorteile beitragen? (2) Welche Auswirkung hat die Wettbewerbsrelevanz von Wissen auf die Theorie und Praxis des strategischen Managements? 81 Kennzeichnend für Wissen als strategische Ressource sind dabei nach Grant die folgenden Merkmale: Die Transferierbarkeit von Wissen ist eine wichtige Determinante, die Aufschluss darüber gibt, ob das jeweilige Wissen zur Erzielung nachhaltiger Wettbe-werbsvorteile herangezogen werden kann. Hierbei wird grundsätzlich implizites und explizites Wissen unterschieden. Diese unterscheiden sich sowohl in der Transferierbarkeit als auch zum Teil in den Mechanismen des Wissensschutzes, wie sich an späterer Stelle noch zeigen wird. Gelingt es den Unternehmen nicht, das Wissen, insbesondere das implizite Wissen, zu kodifizieren und zu veranschaulichen, wird es nur partiell möglich sein Wissen zwischen und in Unternehmen zu transferieren. 82 Die Aggregationsfähigkeit, welche eng mit der Transferierbarkeit in Zusammenhang steht, charakterisiert die Fähigkeit eines Unternehmens, sowohl auf individueller als auch auf organisatorischer Ebene neues und vorhandenes Wissen zu verbinden. 83 Ein weiteres Kriterium zur Merkmalsabgrenzung von Wissen als strategische Ressource ist die Fähigkeit zur Aneignung. Hierbei steht die Problematik des Wissensträgers, einen dem Wert der Ressource angemessenen Rückfluss anzueignen im Fokus. 84 Schließlich ist die Spezialisierung als weiteres Kriterium zu nennen. Der Annahme von Simonins begrenzter Rationalität kommt Grant zu folgendem Ergebnis: Wissen ist komplex. Das menschliche Gehirn ist jedoch nur in der Lage eine begrenzte Menge an Wissen aufzunehmen, zu speichern und zu verarbeiten. Dies machte eine Spezialisierung in der Wissensverarbeitung erforderlich. 85
2.5.2 Transaktionskostentheorie
In den folgenden Abschnitten soll näher auf die Transaktionskostentheorie eingegangen werden, da sie im fünften Kapitel zum besseren Verständnis bezüglich der Wahl von Schutzmechanismen in strategischen Allianzen verhilft und im sechsten Kapitel die Betrachtung des Schutzes von Wissen aus Kostensicht ermöglicht. 86
81 Vgl. Al-Laham (2003), S. 132.
82 Vgl. Grant (1996), S. 111
83 Vgl. Grant (1996), S. 111.
84 Vgl. ebd.
85 Vgl. Grant (1996), S. 112.
86 Vgl. Rindfleisch/Heide (1997), S. 32.
14
Arbeit zitieren:
Marc Curtis, 2008, Schutz von Wissen in strategischen Allianzen - Eine kritische Bestandsaufnahme der Managementliteratur, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Zum Verhältnis von Qualifikationsentwicklung und Curriculumkonstruktio...
Pädagogik - Berufserziehung, Berufsbildung, Weiterbildung
Diplomarbeit, 152 Seiten
Einflüsse aktueller Web-Technologien auf Wissensmanagement in Organisa...
Fallbeispiel Einführung eines ...
Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
Magisterarbeit, 172 Seiten
Konzeptionelle Entwicklung eines Orientierungsmusters zur Evaluation v...
BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik
Diplomarbeit, 146 Seiten
Wissensmanagement und Web 2.0 - Potenziale, Hindernisse, Beispiele
Informatik - Internet, neue Technologien
Seminararbeit, 28 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Wissensmanagement - Managementkonzept zur Nutzung von Wissen als zentr...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 53 Seiten
Resourced-Based-View: Darstellung des Strategieinstruments
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 12 Seiten
Unternehmensnetzwerke als Reaktion auf die Umwelt: Potentiale und Risi...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 16 Seiten
Zu den Begriffen 'Bildung und Qualifikation'
Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
Hausarbeit, 11 Seiten
Ansätze des Wissensmanagements als Instrument der vertikalen Kooperati...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 13 Seiten
Coopetition - Eine resourcenbasierte Perspektive
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 19 Seiten
Bewertung individueller Arbeitsmethoden (Zeitmanagement/Selbstorganisa...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Studienarbeit, 43 Seiten
Vertrauen als Integrationsmedium in internationalen strategischen Netz...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Seminararbeit, 25 Seiten
Michel Foucault - Der Wille zum Wissen
Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
Seminararbeit, 13 Seiten
Joint Ventures als Instrument des Wissensmanagements
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Diplomarbeit, 79 Seiten
Organisatorische Kompetenz und Soziales Kapital
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit (Hauptseminar), 20 Seiten
Möglichkeiten und Probleme der Netzwerkbildung industrieller Unternehm...
Seminararbeit, 21 Seiten
Marc Curtis's Text Schutz von Wissen in strategischen Allianzen - Eine kritische Bestandsaufnahme der Managementliteratur ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Marc Curtis hat den Text Schutz von Wissen in strategischen Allianzen - Eine kritische Bestandsaufnahme der Managementliteratur veröffentlicht
Marc Curtis hat einen neuen Text hochgeladen
Wettbewerbsrechtliche Beurteilung Strategischer Allianzen nach dem Tra...
Moritz F. Scharpenseel
Mehr Erfolg mit dem neuen Part...
Stefan Odenthal, Hannes Säubert, Andreas Weishaar
DIE DTHIOPISCHE JOHANNES-APOKA
J Hoffmann
0 Kommentare