Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Grundlagen 2
2.1 Definition von Informationssystemen 2
2.2 Definition von „Erfolg“ 3
3 Vergleich der Modelle zur Messung von „IS Success“ 4
3.1 Auswahl der Modelle 4
3.2 Beschreibung der Modelle 5
3.2.1 Das DeLone and McLean Model of IS Success 5
3.2.2 Das IS-Impact Measurement Model 9
3.3 Aufstellung eines Kriterienkatalogs 13
3.4 Gegenüberstellung der Modelle anhand des Kriterienkatalogs 14
3.4.1 Richtigkeit und Grundlagen der Modelle. 14
3.4.2 Konkrete Anwendbarkeit und Universalität 19
3.4.3 Grad der Komplexität und Einfachheit der Modelle 21
3.4.4 Popularität und Aufgreifung der Modelle 23
4 Fazit und Ausblick 24
Literaturverzeichnis V
I
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: ursprüngliches DeLone McLean Modell
Abbildung 2: überarbeitetes DeLone McLean Modell
Abbildung 3: konzeptuelle Grundlage des IS-Impact Modells
Abbildung 4: Ausarbeitung des IS-Impact Modells
Abbildung 5: Zyklen des IS-Impact Modells
Abbildung 6: Endgültiges IS-Impact Modell
Abbildung 7: Validierungsphasen des IS-Impact Modells
II
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Bewertung der einzelnen D&M Dimensionsbeziehungen ................. 16
III
Abkürzungsverzeichnis
d. h. das heißt bzw. beziehungsweise IS Information Systems IT Informationstechnologie D&M DeLone and McLean E-Book Electronic Book o. ä. oder ähnliches PC Personal Computer z. B. zum Beispiel
IV
1 Einleitung
Seitdem die Verwendung von Informationstechnologie Einzug in Unternehmen und Organisationen gehalten hat, werden große Investitionen in Informationssysteme getätigt, in der Hoffnung, dass diese Systeme einen positiven Effekt auf die Organisation haben. Doch häufig werden nach dem Implementierungsprozess diese Investitionen nicht auf ihren tatsächlichen Ertrag, den IS Success, überprüft, dabei ist Erfolg nicht automatisch gewährleistet. 1
Einer Studie zufolge, die 8.000 Softwareprojekte in 352 amerikanischen Unternehmen untersuchte, scheitert mehr als die Hälfte dieser Projekte, woraus eine Verschwendung von Milliarden von Dollar jährlich resultiert. 2 Gerade in Zeiten von wirtschaftlicher Anspannung, wie man sie heute feststellen kann, in denen es nötig ist, Ausgaben zu reduzieren, ist es wichtig, Nutzen und Kosten von Technologie zu messen und zu untersuchen. Die Auswirkungen eines Informationssystems können allerdings nicht einer einzelnen Zahl oder Variablen entnommen werden, da die Einflüsse eines solchen Systems nicht immer ersichtlich und fassbar, sondern meistens von komplexer und nicht evidenter Natur sind. 3 Deshalb ist die Anwendung von vielschichtigen Modellen ratsam, um den tatsächlichen Erfolg eines Informationssystems zu messen. In dieser Seminararbeit soll daher nach einer Auseinandersetzung mit den facettenreichen Begriffen „Informationssystem“ und „Erfolg“ das DeLone und McLean Modell dem IS-Impact Measurement Modell gegenübergestellt und deren Fähigkeit, Erfolg zu messen, anhand eines Kriterienkatalogs verglichen werden.
1 Vgl. Gable, G. G.; Sedera, D.; Taizan, C., Re-conceptualizing Information System Success: The IS-Impact Measurement Model, 2008, S. 378.
2 Vgl. Briggs, R. O.; De Vreede, G.-J.; Nunamaker Jr, J. F.; Sprague Jr, R. H., Special Issue: Information Systems Success, 2003, S. 6.
3 Vgl. Petter, S.; DeLone, W.; McLean, E., Measuring information systems success: models, dimensions, measures, and interrelationships, 2008, S. 236.
1
2 Grundlagen
2.1 Definition von Informationssystemen
Um die Bedeutung des IS Success genauer betrachten zu können, ist es nötig eine Vorstellung davon zu bekommen, was unter dem Begriff Informationssystem, dessen Erfolg gemessen werden soll, zu verstehen ist.
In der Wirtschaftsinformatik lässt sich ein betriebliches Informationssystem als Kombination aus den Elementen Mensch, Aufgabe, Informationstechnik und or-ganisatorischer Kontext sehen, die das Ziel verfolgt, unternehmerische und betriebliche Beschlüsse zu verbessern. Dabei stellt der Mensch den Nutzer des Systems dar, der eine bestimmte Aufgabe, d. h. eine betriebliche Problemstellung in einem betrieblichen Umfeld zu lösen hat. Umgesetzt wird das System möglichst sinnvoll durch IT, d. h. durch Hard- und Software unter Berücksichtigung bestehender Aufgabenträger, Auf- und Ablauforganisation und Geschäftsprozesse im Unternehmen. 4
Damit kann ein Informationssystem als soziotechnisches System gesehen werden, das unternehmensintern in weitere Untersysteme zerteilt werden kann, die zum Beispiel je nach Verwendungszweck verschiedenen Rubriken zugeordnet werden können. 5
Administrationssysteme beispielsweise beschäftigen sich mit der Automatisierung und Rationalisierung von Massendaten, wie es sich unter anderem in der Finanzbuchhaltung eines Unternehmens vorfinden lässt. Dispositionssysteme wirken entscheidungsunterstützend z. B. im Bereich der Bestellabwicklung oder Materialbeschaffung, beispielsweise bei Erreichen einer kritischen Bestellmenge. Planungssysteme sollen managementunterstützend bei Problemen bezüglich schlecht strukturierter Entscheidungen agieren, exemplarisch im Zusammenhang mit einer Absatzmengenproblematik. Dahingegen werden Kontrollsysteme zur Einhaltung
4 Vgl. Bächle, M.; Kolb, A., Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 2007, S. 7-8; vgl. Alpar, P., Anwendungsorientierte Wirtschaftsinformatik. Strategische Planung, Entwicklung und Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen, 2008, S. 26; vgl Hichert, R., Management-Informationssysteme. Praktische Anwendungen, 1995, S. 1.
5 Vgl. Krcmar, H., Informationsmanagement, 2005, S. 26.
2
der erstellten Pläne verwendet, häufig in Form von Managementreports oder anderen Berichten. 6
2.2 Definition von „Erfolg“
Hinsichtlich einer Messung von IS Success bedarf es weiterhin einer Auseinandersetzung mit dem Begriff des Erfolgs im Zusammenhang mit Informationssystemen. Hierbei handelt es sich um ein vielschichtiges Konstrukt mit vielen unterschiedlichen Betrachtungsebenen.
So lässt sich Erfolg zum einen unter dem Aspekt der verschiedenen Stakeholder, d. h. der Akteure eines Informationssystems betrachten. Aus Sicht der Softwareentwickler beispielsweise kann eine zeitgerechte Fertigstellung, eine Einhaltung des Budgets und Vollständigkeit bzw. korrekte Funktionalität des Produkts als Erfolg gewertet werden. 7
Betrachtet man das Informationssystem aus der Perspektive des Managements, also aus einer Firmen- bzw. Organisationssicht, ergibt sich Erfolg beispielsweise aus dem Beitrag des Systems zu Profitabilität, Marktanteilen und Renditen des Unternehmens. Darüber hinaus spielen auch Aspekte wie die Vermeidung von Unsicherheiten, Minimierung von Risiken, Betriebskosten des Systems, Effizienz im Vergleich zu Systemen von Konkurrenten oder der Grad der Ausrichtung der technologischen Strategie auf eine bestehende Unternehmensstrategie eine Rolle bei der Definition des Erfolgs. 8
Eine weitere wichtige Sichtweise ist die des Endnutzers auf der individuellen Ebene, der letztendlich die Aufgabe hat, sich mit dem System auseinanderzusetzen und es zu verwenden. Hierbei stellt sich die Frage, ob durch die Einführung des Informationssystems die Jobperformance verbessert wird, ohne dass der Benutzer Unzufriedenheit oder Frustration bei Verwendung des Systems erleidet. Die Benutzerzufriedenheit bezüglich der Handhabbarkeit spielt eine gewichtige Rolle, da ohne die Akzeptanz des Benutzers Informationssysteme nicht die erhoff-
6 Vgl. Bächle,M.; Kolb, A., Einführung in die Wirtschaftsinformatik, 2007, S. 9-10.
7 Vgl. Briggs, R. O.; De Vreede, G.-J.; Nunamaker Jr, J. F.; Sprague Jr, R. H., Special Issue: Information Systems Success, 2003, S. 6.
8 Vgl. Briggs, R. O.; De Vreede, G.-J.; Nunamaker Jr, J. F.; Sprague Jr, R. H., Special Issue: Information Systems Success, 2003, S. 6; vgl. Garrity, E. J., Information systems success measurement, 1998, S. 2.
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Arbeit zitieren:
Patrick Richter, 2009, Gegenüberstellung von Modellen zur Messung von "IS-Success", München, GRIN Verlag GmbH
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