Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Der Lebensabschnitt Alter. 2
2.1 Altersspanne 2
2.2 Psychosoziale Entwicklung nach Erik E. Erikson 2
2.3 Entwicklungsaufgaben im Alter. 2
3 Besonderer Entwicklungsverlauf im Alter: Demenz 3
3.1 Einführung. 3
3.2 Definition Demenz 4
3.3 Formen der Demenz 5
3.4 Symptome. 5
3.5 Diagnostik 6
4 Möglichkeiten der psychomotorischen Arbeit bei Demenz. 7
4.1 Praktische Anregungen 8
5 Schlussbetrachtung. 9
6 Literaturverzeichnis. 10
7 Neue Medien 11
Einleitung 1
Unser Gedächtnis ist unser Zusammenhalt, unser Grund, unser Handeln, unser Gefühl.
1 Einleitung
Es ist längst klar das die Entwicklung des Menschen nicht in irgendeinem Alter abgeschlossen ist, sondern das der Mensch sich ein Leben lang entwickelt. Entgegen früheren Annahmen, das zum Beispiel die Entwicklung mit der „Vollreife“ (d.h. mit dem 18. Lebensjahr) zum Abschluss gekommen ist, weiß man nicht erst seit heute, das sich die Entwicklung bis zum Tod vollzieht (vgl. Oerter & Montada 2002). Neben den physiologischen Veränderungen, die das Alter mit sich bringt kommt es mitunter auch zu pathologischen Entwicklungen, die mit körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen einhergehen können. So z.B. auch die Erscheinung der Demenz. Die Häufigkeit der demenziellen Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter an. Bezogen auf die 65jährigen und Älteren sind in Deutschland etwa eine Million Menschen von einer mittelschweren oder schweren Demenz betroffen und in der Regel nicht mehr zur selbständigen Lebensführung in der Lage. Für das Jahr 2050 ist aufgrund der demographischen Entwicklung zu erwarten das über zwei Millionen Menschen der 65jährigen und Älteren in Deutschland an einer Demenz leiden werden (vgl. Statistisches Bundesamt).
Der erste Abschnitt dieser Arbeit beschäftigt sich sehr allgemein mit dem Lebensabschnitt Alter ohne den Bezug zur Demenz. Dieser erfolgt im zweiten Kapitel, indem das Erscheinungsbild der Demenz näher betrachtet wird. Hierbei wurde sich auf die Definitionen nach dem ICD-10 und dem DSM-IV bezogen und mögliche Symptome und Formen der Demenz aufgegriffen. Die Diagnostik der Demenz wird nur sehr kurz angerissen. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Psychomotorik in der Arbeit mit demenzkranken Menschen wobei die Bearbeitung dessen auf den Ansatz der Motogeragogik von Marianne Eisenburger bezogen ist. Leider ist es mir nur möglich, gewisse Aspekte
Der Lebensabschnitt Alter 2
anzureißen, da eine ausführliche Bearbeitung der Thematik den Umfang dieser Arbeit sprengen würde und den Inhalt einer Masterarbeit füllen könnte.
2 Der Lebensabschnitt Alter
2.1 Altersspanne
Zunächst einmal soll geklärt werden von welchem Alter die Rede ist wenn hier vom Lebensabschnitt Alter gesprochen wird. In der Literatur gibt es zahlreiche und unterschiedlichste Alterseinteilungen, -angaben und Bezeichnungen für die verschiedenen Lebensabschnitte. Für verschiedene Zwecke ist diese Einteilung m.E. sinnvoll. Für den Rahmen dieser Arbeit habe ich mich entschieden auf eine Einordnung und Benennung der Lebensabschnitte zu verzichten und mich dabei auf den besonderen Entwicklungsverlauf Demenz zu beziehen. Mit dem Erreichen des 65. Lebensjahrs steigt nach Bickel (1995) die Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Erkrankung. Mit diesem Hintergrund beziehe ich mich im folgenden auf diesen Lebensabschnitt sowie auf Ältere, wenn in von dem „Alter“ die Rede ist.
2.2 Psychosoziale Entwicklung nach Erik E. Erikson
Nach der Entwicklungstheorie von Erikson befindet sich der Mensch im Lebensabschnitt Alter (ab dem 41. Lebensjahr bis zum Tod) in der Stufe der Integrität vs. Verzweiflung. In dieser Phase der Entwicklung steht die Akzeptanz der Begrenztheit des Lebens im Mittelpunkt wie auch die Bereitschaft den einen eigenen einmaligen Lebenszyklus zu akzeptieren. Das heißt die Integrität ist hier die zentrale Aufgabe. Der alternde Mensch soll zu Zufriedenheit mit seinem Leben gelangen und es eingebettet in die Gemeinschaft und die eigene Geschichte erleben. Gelingt diese Aufgabe nicht kann es zu Abscheu vor anderen Menschen, vor sich selbst sowie vor seiner Geschichte kommen. Außerdem kann sich das Gefühl einstellen, das die Zeit nun zu kurz ist um ein neues Leben zu beginnen. Der Konflikt in dieser Entwicklungsstufe kann bei Nichtlösung schließlich zur Verzweiflung führen (vgl. Flammer 2005).
2.3 Entwicklungsaufgaben im Alter
Entwicklungsaufgaben ergeben sich daraus, dass Individuen im Laufe ihres Lebens biologische Veränderungen zu bewältigen haben, mit gesellschaftlichen Anforderungen konfrontiert sind und für sich selbst Ziele setzen und Wertvorstellungen entwickeln müssen.
Arbeit zitieren:
Bachelor Melanie Könnecke, 2006, Der besondere Entwicklungsverlauf Demenz im Lebensabschnitt Alter und Möglichkeiten der Psychomotorik, München, GRIN Verlag GmbH
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