Inhaltsverzeichnis 2
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis......................................................................................................... 2
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis. 4
1 Einleitung 5
2 Heiratsverhalten und Eheschließung 7
2.1 Institution Ehe - Begriffsbestimmung 7
2.2 Analyse möglicher Einflussfaktoren. 7
3 Arbeithypothesen 10
4 Der Datensatz. 12
5 Logistische Regressionsanalyse. 13
5.1 Aufbereitung der Daten 13
5.1.1 Abhängige Variable 13
5.1.2 Unabhängige Variablen 14
5.2 Rechnerische Vorgehensweise 16
6 Prüfung des Gesamtmodells. 17
6.1 Klassifikationsergebnisse 17
6.2 Güte der Modellanpassung 19
6.3 Güte des Gesamtmodells / Pseudo-R 19
6.4 Residuendiagnostik - Ausreißer 20
6.5 Analyse einflussreicher Fälle. 21
6.6 Prüfung der Pradiktorvariablen / Modellrelevanz. 22
6.7 Multikollinearitätsdiagnose 23
6.8 Autokorrelation 23
7 Ergebnisse 24
8 Interpretation 25
9 Fazit 27
Anhang A: Daten und Tabellen 28
A.1 Klassifizierungstabellen. 28
A.2 Kontingenztabellen für Hosmer-Lemeshow-Test 29
A.3 Variablen der Gleichung. 31
A 4 Logistische Funktionskurve 32
Inhaltsverzeichnis 3
Literaturverzeichnis.................................................................................................... 34
Abbildungsverzeichnis 4
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Eheschließungen und Ehelösungen 1965 - 2004. 5
Abbildung 2: Erstheiratsalter in Ost und West Deutschland 1991-2003. 8
Abbildung 3: Streudiagramm der Ausreißer 21
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Familienstand / Häufigkeit. 13
Tabelle 2: Verheiratet / Häufigkeit 14
Tabelle 3: Geschlecht / Häufigkeit 14
Tabelle 4: Allg. Schulabschluss / Häufigkeit 15
Tabelle 5: Schulabschluss / Häufigkeit 15
Tabelle 6: Prozent der richtigen Zuordnung 17
Tabelle 7: Zufallswahrscheinlichkeiten 17
Tabelle 8: Press´s Q-Test. 18
Tabelle 9: Hosmer-Lemeshow-Test. 18
Tabelle 10: -2log-Likelihood. 19
Tabelle 11: Likelihood-Ratio-Test 19
Tabelle 12: Nagelkerke´s-R 20
Tabelle 13: Cox und Snells-R 20
Tabelle 14: McFadden´s-R 20
Tabelle 15: Cook´s Distanzen. 21
Tabelle 16: Likelihood-Quotienten-Test. 22
Tabelle 17: Kollinearitätsdiagnose. 23
Tabelle 18: Regressions- und Effektkoeffizienten 24
1 Einleitung 5
1 Einleitung
Die Pluralisierung der familialen Lebensformen, die sich seit den 70er Jahren vollzogen hat, ist am traditionellen Modell der Ehe nicht spurlos vorbei gegangen. So lässt sich z.B. eine starke Veränderung im Heiratsverhalten in Deutschland feststellen: Waren in der Zeit von 1950 bis Mitte der 70er Jahre noch fast 95% eines Altersjahrgangs verheiratet, so ging die Heiratsneigung von da an erheblich zurück 1 .
Abbildung 1: Eheschließungen und Ehelösungen 1965 - 2004 2
Dieses Phänomen ist jedoch nach Nave-Herz nicht auf den von Lenz 3 postulierten Bedeutungsverlust von Ehe und Familie zurück zu führen. Nach ihrer Auffassung „bleiben Ehe und Familie für die Mehrzahl (…) die ideale Lebensform. (…) Das bürgerliche Familienmodell [hat] (…) an subjektiver Wertschätzung keinesfalls ver-loren. Das gilt selbst für viele derjenigen, die zurzeit in einer anderen Daseinsform leben.“ 4
Wenn dieser Bedeutungsverlust jedoch nicht das ausschlaggebende Moment für den Rückgang der Eheschließungen ist, stellt sich die Frage nach den Einflussfaktoren, die diese Entwicklung begünstigen oder hervorrufen.
1 vgl. Hradil, Stefan: Die Sozialstruktur Deutschlands im internationalen Vergleich. 2. Aufl., Wiesbaden: VS
Verl., 2006, S. 100-101
2 Quelle: Statistisches Bundesamt, Datenreport 2004, S. 40
3 vgl. Lenz, Karl: Ehe? Familie? - beides, eines oder keines?. In: Böhnisch, Lothar [Hrsg.]: Familien. 2.,
korrigierte Aufl., Weinheim [u.a.]: Juventa-Verl., 1999, S. 188
4 Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Weinheim [u.a.]: Juventa-Verl., 2004, S. 73
1 Einleitung 6
In den folgenden Ausführungen sollen, anhand einer Sekundäranalyse, mögliche Fak-toren herausgearbeitet werden, die das Heiratsverhalten beeinflussen könnten 5 . Anschließend sollen diese dann mit Hilfe einer multivariaten Analyse anhand eines selbst gewählten Datensatzes (ALLBUS 2006) auf ihre Einflussstärke hin untersucht werden.
5 Hierbei handelt es sich lediglich um eine begrenzte Auswahl aus einer Vielzahl möglicher Fak- toren.
2 Heiratsverhalten und Eheschließung 7
2 Heiratsverhalten und Eheschließung
2.1 Institution Ehe - Begriffsbestimmung
Als Ehe bezeichnet man eine auf Dauer angelegte Form der gegengeschlechtlichen sexuellen Partnerschaft, die durch Sitte und Gesetz anerkannt ist 6 . Mit dem Eingehen der Ehe erkennen beide Partner gewisse Regeln an, die durch Tradition, Brauchtum, Gesetz, Religion etc. abgesichert sind und sanktioniert werden können. 7 Daher kann man auch von der Ehe als einer Institution reden.
2.2 Analyse möglicher Einflussfaktoren
Im Lauf der Jahre hat die Ehe ihre Monopolstellung verloren, denn sie ist heute nicht mehr die einzige legitime Form der Mann-Frau-Beziehung 8 . Es sind mittlerweile vermehrt nichteheliche Lebensgemeinschaften vorzufinden, die ein ähnliches Maß an Intimität und Emotionalität erlauben, aber nicht mit den gleichen Regeln und Sanktionen verbunden sind wie die Ehe. Wie das Zitat von Nave-Herz und auch die Ausführungen von Müller/Sommer/Timm 9 zeigen, wird diese Form des Zusammenlebens nicht als adäquater Ersatz für die Ehe gesehen und kann somit auch nicht ausschließlich für den Rückgang der Heiratsziffer verantwortlich gemacht werden. Einen möglichen Erklärungsansatz bietet das gestiegene Erstheiratsalter.
Wie aus der folgenden Abbildung ersichtlich ist, hat sich das Erstheiratsalter im Zeitraum von 1991 bis 2003 für Frauen 2,9 und für Männer um 3,5 Jahre erhöht. Diese Entwicklung ist jedoch nicht erst seit den neunziger Jahren zu verzeichnen. Seit 1950 ist das Erstheiratsalter in Westdeutschland kontinuierlich angestiegen. 10 Als Begründung dieses Sachverhaltes lassen sich die verlängerten Ausbildungszeiten, die sich im Zuge der Bildungsexpansion für einen breiten Teil der Bevölkerung ergeben haben, anführen. Daraus ergeben sich für die jungen Erwachsenen gewisse ökonomi(Nesthocker-Generation) 11 . sche Unsicherheiten und Abhängigkeiten
6 vgl. Nave-Herz, Rosemarie: Ehe- und Familiensoziologie. Weinheim [u.a.]: Juventa-Verl., 2004, S. 24
7 vgl. ebd. S. 137
8 vgl. Lenz, Karl: Ehe? Familie? - beides, eines oder keines?. In: Böhnisch, Lothar [Hrsg.]:
Familien. 2., korrigierte Aufl., Weinheim [u.a.]: Juventa-Verl., 1999, S. 188
9 vgl. Müller, Rolf: Nichteheliche Lebensgemeinschaft oder Ehe?. Bremen: Univ., 1999, S. 11
10 vgl. http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelder/Familienpolitik/Datensam-
mlung/PDF-Dateien/tabVII5.pdf (19.02.09, 15:45)
11 vgl. http://kops.ub.uni-konstanz.de/volltexte/2002/770/pdf/Ap33.pdf (19.02.09, 16:14), S. 3-4
Arbeit zitieren:
Dipl. Soz-Wiss Janina Tatan, 2009, Die Beeinflussung des Heiratsverhaltens durch die Merkmale Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Marlene Maierhofer folgt nun Die Beeinflussung des Heiratsverhaltens durch die Merkmale Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen
Janina Tatan hat den Text Die Beeinflussung des Heiratsverhaltens durch die Merkmale Alter, Geschlecht, Bildungsabschluss und Einkommen veröffentlicht
Janina Tatan hat einen neuen Text hochgeladen
OECD-Beschftigungsausblick 2006: Mehr Arbeitspltze, Hhere Einkommen
OECD Publishing, Publi Oecd Published by Oecd Publishing
Heiratsverhalten und Partnerwahl im Einwanderungskontext
Eheschließungen der zweiten Mi...
Gaby Straßburger
0 Kommentare