"
'"""
((
) ' ''"""
,,- '
/ 0
1 ''
0
2 ""
3467
2688'7
0++ 99 ::
0;<< '
0++
0 / '
0)'
0++
0 / '
0. --'' 0
0.++ 0
0. / '7
00>':' 7
00++ 7
00 / '
/ '
? '
''A99
3::A 0
''' B
/'A': """"C- D ' 9
E ' :''
"" ''9999999 B 99B ''
B : '''/ ''
---- / " B ''
B B - ,
AB E"8AA
B F ,
'F''' AAAAA6
B '' '''
: '' B ' ::''' AA
HHH : FFF ' 0
99!*'$$$=/$''A==
A
99* ''''9I ''''B / '' '''''
/ '88B ' E'' A ?
GFFF "88A '''B.7
/ 'B
/ 'B.
0 / 'A'B , ) J 88''B9,,,,,,
22 K LFFF ' 3
2'''''' / M9 ' G,, ) '' J BGB
111::: 3: '""A
*/** ''$$$ ====$$$B:** !F $'' =B:B*======= $$$$ $!' === ' * $$AAB = =====$B 33333 !***** A ::: A='A- ABA!"B + !!$$$ EEE $$$ 3 >> '''''''H , % $$= ,A ===A; A';B== ' '''' $ E 88 '' !' 9 !*'$$$ === : 99*** $ ,,,,, ===
:::''$$!'* $$$'$9'AAAA= B*+++>''***A=:** '''' $$;$ B*** '''''**NN:::: '''',E$$B A =***** ===B '' * ((( A ''$$$ ? **6 99***'B ===$$$$$$$$$$===O11====NB== 11 !"" $/===$ ++' O
''
.
-*' H'!$B! =$C9 9 'D A2 -*' :FFF K0B0.B
-*******B=*'''' 3 =, === *''B' -AAAAA++++!!**B-*' F :!! B:*C""A'' 99 '' NNN ($$ D'' 8*=-*' ! ::: 3;;:I!!!!!''0. +++'**
$$ $$$$= 07<<$ $$$$,=*' = :A===!!''* ==$ E $!""1$
/$'*'!!B K$L,, !"+'8''2""B7
0
"""" - ' ' B
"""""" 20. '' ,
'' - ' B A 0. 07 B
AA : 999999 EE - ' 7
""
/ :EEB/ 88'' B
E '''' A K0B8 " "L
KB ''''' -" L' '' "/
FFF E''' ''''' -" '':
, B/ 3 A HHHHE
22 B '' """"" ' B "' '
''B '' ?
/ B: ''' AAA''BA
''' """" AA/ '
B : ' C2 8 : DAAAB'''' :
- ' 'B - /
K L ''''7F ' "'''' AA
CD ""8'''''' '' AA ""
" : - 2 AA
' (
9? ' ::::::1''''
7 / ' B22',,,,, '' '''',,
U A '''B
/ '226B222 K L, A((
,,, 2""0B70
/ 'B7
AA ''''- G "A 999999 3 'B'
99 '' '' ' ,
"" ''G- '''' A
'' ::: '
F "B A
333 :
FFF ' E6 2 A '''''''
))) (
,,,FFF A "B 0--''
: A H '8''A ''
, A "' -' C'
L ' C 6
''' D , F B2 B
--'' , '' ''
'B 888'' ' ,
' A B 'F B
' ''' "''
0 , "" ''?'BF ''H'''' B
3 / B "
2*****(!!!$$$ ''' ,
( B : - A
''$$ B ' '
/ ' B22''/I'' FF
E "88AEEEE 222288 V 0B.
/ '222222 B 11111C222 DO,, 9 '"GFFF
1''''A= ,, B9
222222$$$@* 'K L- ' Q """"
- ' 'A''''B0P,,,,
/ ' B'/I'B7
/ '88BEEEE'' A B
0 / ' B'/I'B
- " F K G -'L 7
C2 :D / '' 2 '''''
'
' '' F '
(((
BU '' B ' ( B 00
HHHHH ' , :::I '' ' / C(((((((((
DB ' B:
B )C D A J:
'- ' ' / B ' III'' HH A
-''''' / C, "''' D"""""""""' 8G
AA 2"" : 99 B
,--/
92;A7346!AI E 9 '
: (XXXXXK F LA
'' ' 8 346 A
AI ' ( "A 7B' A A
/ ' B'/I'B
/ '222222 B11111C222 DOB
7 / '88BEEEE'' A B00
/ '222222 B11111C222 DOB7
'BEA,,, ' ' ' :: 3446 C
Q : 6 '' 4 'DKL '''B0
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kauffrau Katja Schulz, 2009, Gottlose Menschenfresser oder gute Wilde - Das Indiobild in den Amerikaberichten des 15. und 16. Jahrhunderts, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Das Täter-Opfer-Motiv in Ingeborg Bachmanns "Der Fall Franza"...
Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
Seminararbeit, 20 Seiten
Theorien der Ironie und ihre Verwendungsmotivationen
Hausarbeit (Hauptseminar), 31 Seiten
Vorbildliche Minne im Eneasroman Heinrichs von Veldeke
Ein Vergleich der beiden Minne...
Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
Hausarbeit, 18 Seiten
Wolfgang Schiffner hat den Text Gottlose Menschenfresser oder gute Wilde - Das Indiobild in den Amerikaberichten des 15. und 16. Jahrhunderts kommentiert
Katja Schulz's Text Gottlose Menschenfresser oder gute Wilde - Das Indiobild in den Amerikaberichten des 15. und 16. Jahrhunderts ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Katja Schulz hat den Text Gottlose Menschenfresser oder gute Wilde - Das Indiobild in den Amerikaberichten des 15. und 16. Jahrhunderts veröffentlicht
Hans Holbein und der Wandel in der Kunst des frühen 16. Jahrhunderts
Bodo Brinkmann, Wolfgang Schmid
Perkussionsinstrumente in der Kunstmusik vom 16. bis zur Mitte des 19....
XXXV. Wissenschaftliche Arbeit...
Monika Lustig, Ute Omonsky, Boje E Schmuhl
Constitutions of the World from the late 18th Century to the Middle of...
South Carolina - Wisconsin
Horst Dippel
Pädagogische Volksaufklärung im 18. Jahrhundert im europäischen Kontex...
Hanno Schmitt, Rebekka Horlacher, Daniel Tröhler
Wolfgang Schiffner
Es ist sicher eine interessante Aufgabe zu erläutern, welche Informationen über die Indianer in Südamerika die deutschen Leser im 16. Jahrhundert erreichten. Die Einführung lässt eine Untersuchung im Rahmen der wissenschaftlichen Diskussion erwarten. Es fällt aber auf, dass bei dieser Arbeit aus einem Hauptseminar Wissenschaftler nicht beachtet werden, die vom Faktum eines rituellen Kannibalismus der Tupinamba ausgehen. Bei den Literaturangaben werden sie auch nicht genannt.
Die Autorin zitiert, beurteilt und vergleicht bei sechs Autoren anhand von vier Paradigmen
die Stellen, die Aussagen über deren Indiobild erlauben. Um die Qualität der Arbeit zu bewerten, wurden diese Paradigmen am Beispiel der Behandlung der Warhaftigen Historia von Hans Staden überprüft. Leider kennt die Autorin die kritische Ausgabe des Textes von 2007 nicht, die mir, der sich viele Jahre mit diesem Reisebericht aus dem 16. Jahrhundert beschäftigt hat, als Grundlage für jede wissenschaftliche Arbeit gilt.
1. Äußeres Erscheinungsbild:
Hier wird Staden unterstellt (Seite 10), er beschreibe die Indianer nach „dem gleichen Schema, wie schon Kolumbus und Vespucci vor ihm.“ Muss der Autor, der jahrelang Kontakt mit Indianern hatte, auf ein „Schema“ zurückgreifen? Wer die Textstellen im Anhang liest, kann Übereinstimmungen und Unterschiede erkennen, aber kein Schema.
Bei Kolumbus und Vespucci wird im Zusammenhang mit der Nacktheit der Indianer die Vorstellung von der Paradiesesnähe dieser Gegenden betont. Ohne jeden Texthinweis wird dann formuliert: „In der Folge wird dieses Beschreibungsmuster von Münster und Staden übernommen.“ (Seite 11) Nichts davon steht bei Staden, der in seiner Zeit der Gefangenschaft, immer vom Tod bedroht, solche Gedanken wohl nicht haben konnte.
2. Charakterliche Eigenschaften:
Man ist verblüfft, dass Staden dazu gar nichts geäußert haben sollte. Auch im Textanhang steht nichts. In Stadens Werk werden aber sehr oft und differenziert das Verhalten und der Charakter der Tupinamba (positiv wie negativ) dargestellt. Man kann das nachlesen beim „Verhör“ (Kapitel 24 – 25), der Begegnung mit Cunhambebe, dem Verhalten seines „Herren“, der Frauen und an vielen anderen Stellen. Warum fehlt das?
3. Essgewohnheiten/Kannibalismus:
Bei Staden wird nur mit einigen Zitaten der Kannibalismus angeführt und anschließend behauptet, dass er dann noch „einige Erläuterungen zu der Herstellung der Getränke und der Trinkgelage der Indios“ (Seite 14/15) gebe. Es wird leider nicht zitiert oder berichtet, wie die Indianer jagen, fischen, Maniok anbauen und zubereiten, nur einen Salzersatz gebrauchen und die Speisen zubereiten (2. Teil, Kapitel 8,11-13). Das wird recht ausführlich und genau beschrieben. Die Behauptung der Autorin „dass in allen Berichten die Sitte, Menschenfleisch zu essen, im Vordergrund der Beschreibung der Essgewohnheiten steht“, kann für Staden nicht gelten. Im zweiten Teil wird zuerst ausführlich über essen und trinken berichtet (Kapitel 8,11-13,15). Erst am Ende (Kapitel 29) des zweiten Teils wird der Kannibalismus beschrieben, der nur für gefangene Feinde gilt.
4. Sexualverhalten/Ehe:
Wie alle anderen Berichte erwähnt Staden die Polygamie bei den Indianern. Verschwiegen wird von der Autorin, dass er auch kurz andeutet, wie sie gelebt wird. Dann muss er erkennen: „… und die weiber vertragen sich wol unternander“ (Kapitel 19). Auf Seite 17 steht: „So haben die meisten Männer, insbesondere die Könige, nicht nur haufenweise Frauen …. Das stimmt leider nicht, wie ein Blick auf den Quellenanhang deutlich macht, wo Staden formulierte: „Es hat der meyste Hauff vnter jnen / einer eyn weib / etliche auch mehr.“ (Kapitel 19). Verschwiegen wird, dass Staden nach der Darstellung zur Verlobung und Ehe feststellt: „ Man und Weib halten sich auch gebürlich / machen jre sachen heimlich.“ Das widerspricht der seit Vespucci so oft kolportierten Triebhaftigkeit der Indianerinnen.
Am Schluss möchte ich noch darauf hingewiesen, dass im Quellenanhang auch Texte zum Thema „Monstra“ abgedruckte wurden. Hier kann man unter Staden einen Text lesen, der gar nicht von ihm ist, denn er stammt aus dem Werk von Schmidel.
Abschießend ist festzustellen, dass diese partielle Überprüfung so viele Schwächen bei dieser Arbeit erkennen lässt, dass ich nicht verstehe, wie sie mir der Note 1,3 bewertet wurde und für so ausgereift gehalten wurde, dass eine Veröffentlichung erfolgte.
am Sunday, February 06, 2011-