Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 3
2 HISTORISCHER ZEITBOGEN UND FRÜHE ANSÄTZE 4
2.1 ERZIEHUNG IM WANDEL 4
2.2 FRÜHE ANSÄTZE 5
3 AKTUELLER STAND DER FORSCHUNG 6
4 ERZIEHUNGSSTILE UND IHRE AUSWIRKUNGEN 7
4.1 DEFINITION VON AUTORITATIV 8
4.2 AUTORITATIVER ERZIEHUNGSSTIL: Ä)REIHEIT IN GRENZEN 9
4.2.1 Auswirkungen 9
4.3 AUTORITÄRER ERZIEHUNGSSTIL: Ä RENZEN OHNE FREIHEIT 10
4.3.1 Auswirkungen 10
4.4 PERMISSIVER ERZIEHUNGSSTIL: )REIHEIT OHNE GRENZEN 10
4.4.1 Auswirkungen 11
4.5 VERNACHLÄSSIGENDER ERZIEHUNGSSTIL 11
4.5.1 Auswirkungen 11
5 ERZIEHUNG UNTER DEN GESICHTSPUNKTEN MORAL, DELINQUENZ UND
KREATIVIT ÄT 12
5.1 VERGLEICH UNTER DEM MORALISCHEN ASPEKT 12
5.1.1 Fazit 13
5.2 ELTERLICHER ERZIEHUNGSSTIL UNTER BETRACHTUNG DER DELINQUENZ 13
5.2.1 Fazit 14
5.3 KREATIVITÄT IN ABHÄNGIGKEIT VON ELTERLICHEM ERZIEHUNGSSTIL 14
5.3.1 Väterliche Einschätzung. 14
5.3.2 Mütterliche Einschätzung 14
5.3.3 Fazit 15
6 ABSCHLIEßENDE BEMERKUNGEN 15
6.1 AUSBLICK 17
7 LITERATURVERZEICHNIS 18
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1 Einleitung
Die Erziehung scheint in der heutigen Zeit weit wichtiger denn je, um Werte und Normen an Kinder weiterzugeben. Es gibt Regeln in unserer Gesellschaft, die das Zusammenleben ermöglichen. Diese Regeln sollten eingehalten werden, um ein soziales Chaos in unserer Umwelt zu vermeiden. Es gibt unterschiedliche Methoden der Erziehung, und man sollte sich für die bestmögliche entscheiden. Dadurch gibt man den Kindern eine Hilfestellung zum Erlernen der Normen und Werte. Die Praktiken der Erziehung hängen von verschiedenen Umweltfaktoren und Kulturen der Gesellschaft ab. Sie sind maßgeblich von der Einstellung der Erziehenden, doch auch vom Temperament des Kindes abhängig. Kinder sind die Zukunft, und ein Großteil von Heranwachsenden bringen wenig Perspektiven dafür mit. Um den Schwierigkeiten gewachsen zu sein, müssen Eltern, Vater oder Mutter ein ganz besonderes Augenmerk darauf legen, dass man sich mit der Erziehung schon frühzeitig auseinandersetzt und sich auch immer wieder reflektiert. Die Methoden der Sozialisation eines Menschen setzen Wissen und Information voraus. Wissenschaftliche Erkenntnisse und die Möglichkeiten dies in die Praxis zu übernehmen, sollte das Ziel sein die positive und zugewandte Interaktion zwischen Kind und Eltern so zu fördern, dass optimale Voraussetzungen geschaffen werden. Die Abschlussarbeit zum psychologischen Berater beschäftigt sich deshalb mit dem 7KHPDÄHOWHUOLFKH(U]LHKXQJVVWLOH³,QGHU%HUXIVSUD[LVDOVSV\FKRORJLVFKHU%HUDWHU ist es äußerst wichtig, bei auftretenden Problemen mit Klienten zwischen den Erziehungsstilen und ihren Auswirkungen differenzieren zu können, um eine fachliche Beratung durchzuführen.
Es wird zuerst der historische Hintergrund beleuchtet, denn frühe Ansätze führen auf Methoden hin, die sich besonders bewährt haben, wie z.B. der autoritative Erziehungsstil. 'LH(UNOlUXQJGHV:RUWHVÄDXWRULWDWLY³XQGGLH+HUNXQIWwerden in einem der nächsten Kapitel folgen. Die Beschreibung der verschiedenen Erziehungsstile sowie die Wirkungen zielen auf das Ergebnis dieser Abschlussarbeit. Als nächsten Schritt werden einige fundierte wissenschaftliche Beispiele zu den einzelnen Erziehungsstilen recherchiert und interpretiert. Der Schlussteil fasst meine persönlichen Eindrücke und Erkenntnisse der empirischen Untersuchungen zusammen.
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2 Historischer Zeitbogen und frühe Ansätze
2.1 Erziehung im Wandel
Die Erziehung hatte bis ins 18. Jahrhundert eine untergeordnete Rolle. Kinder waren kleine Erwachsene, die je nach Gesellschaftsschicht oft zur Arbeit gezwungen wurden. Eltern vermittelten kaum Wärme und Emotionalität, es zählten ausschließlich Strenge und Gehorsam. Nach dem Zeitalter der Aufklärung kam nach und nach eine andere Denkweise des Erziehungsverhaltens auf. Die Kinderarbeit war rückläufig, und die Kindheit wurde als Lebensabschnitt betrachtet. Nun prägten preußische Verhältnisse die Heranwachsenden. Es galt gottes- und obrigkeitswürdige Menschen zu erziehen, im Zweifelsfall mit körperlicher Gewalt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam die Reformpädagogik auf. Es war die Zeit der Auflehnung namhafter Pädagogen wie Pestalozzi, Montessori und Neill. Sie betrachteten das Kind als Individuum, um es zu achten und seine Kreativität zu I|UGHUQ1HLOOZDU*UQGHUGHVEHNDQQWHQ,QWHUQDWVÄ6XPPHUKLOO³LQ*UREULWDQQLHQ (vgl. Heidenfelder, 2007). Die Selbsttätigkeit, das freie Gespräch und das Lernen durch Handeln waren markante Ziele von Neill. Mit dem Nationalsozialismus verschwand die Reformpädagogik leider wieder von der Bildfläche. Es wurde erneut absoluter Gehorsam verlangt, und körperliche Gewalt an Kindern war wieder eine gängige Maßnahme, um die Interessen der Erwachsenen durchzusetzen. Diese Zeit prägte maßgeblich die weiteren Schritte der 68er-Bewegung. Es wurde das Experiment gestartet Kindern möglichst viel Freiraum zu verschaffen und wenig bis gar nicht einzugreifen. Man achtete auf Kritikfähigkeit zur Lösung von Problemen und freute sich über die grenzenlosen Aktionen des Nachwuchses. Das war ohne Zweifel eine Rebellion an autoritäre Strukturen und im Prinzip der Vorreiter unserer heutigen demokratischen Erziehungsmethode, die sich durch Regeln und Grenzen vom antiautoritären Stil unterscheidet.
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2.2 Frühe Ansätze
Offensichtlich sind das Interesse und auch die Notwendigkeit über die Auswirkungen von erzieherischem Handeln ständig gewachsen. Die veränderte Erziehungseinstellung durch den gesellschaftlichen Wandel von Werte und Normen treibt diese Forschung weiter voran. Es sind nicht mehr die Werte und Normen wie Gehorsam, Fleiß und Höflichkeit, sondern Selbstständigkeit, soziale Kompetenz und eigene Meinung, die in unserer Bevölkerung gefordert und gefördert werden. Die Typologien der Erziehungsstile grenzte man in den frühen 70ern in Europa noch QLFKWHLQKHLWOLFKDE(VZLUGYRQÄHOWHUOLFKHU :lUPH³XQGYRQ=XUFNZHLVXQJ JHVSURFKHQDXFKZHUGHQGLH:RUWHÄ*HERWVRULHQWLHUXQJXQG9HUERWVRULHQWLHUXQJ³
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Arbeit zitieren:
Silvia Himmelseher, 2009, Warum ist der autoritative Erziehungsstil erfolgreicher als andere?, München, GRIN Verlag GmbH
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