- I -
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis. II
Symbolverzeichnis. III
Abbildungsverzeichnis. IV
I Einleitung 1
I.1 Begriffsabgrenzungen. 1
I.2 Aquisitionen als Maßnahme marktwertorientierter Unternehmensführung 2
II Der Akquisitionsprozess. 3
II.1 Grundmodell für Entscheidungsprozesse 3
II.2 Prozessdarstellung einer Unternehmensakquisition 4
II.2.1 Akquisitionsziele und -strategien. 5
II.2.2 Due Diligence und Business-Plan. 7
II.2.3 Unternehmensbewertung. 9
II.2.4 Verhandlung/ Kaufpreisermittlung 9
II.2.5 Vertragsabschluß/ Closing (und Kauf) 10
II.2.6 Integration in den Konzern/ Erfolgskontrolle. 10
II.3 Komplexität des Akquisitionsprozesses 11
III Unternehmensbewertung von Akquisitionsobjekten 11
III.1 Gegenstand und Zweck der Unternehmensbewertung bei Akquisitionen. 11
III.2 Objektive vs. subjektive vs. funktionale Unternehmensbewertung 12
III.3 Verfahren der Unternehmensbewertung. 14
III.3.1 Einzelbewertungsverfahren 15
III.3.2 Gesamtbewertungsverfahren 16
III.3.2.1 Investitionstheoretische Verfahren 16
III.3.2.2 Vergleichsverfahren. 18
III.3.3 Mischverfahren 19
III.4 Kritische Würdigung der Verfahren im Rahmen von Akquisitionen. 20
IV Fazit 21
Literaturverzeichnis 22
- II - Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Aufl. Auflage bspw. beispielsweise BW Barwert CAPM Capital Asset Pricing Model CCA Comparative Company Approach CF Cash Flow DCF Discounted Cash Flow d.h. das heißt durchges. durchgesehen EK Eigenkapital etc. et cetera f. folgende FK Fremdkapital ggf. gegebenenfalls GK Gesamtkapital Hrsg. Herausgeber i.d.R. in der Regel i.S.d. im Sinne des/der Kap. Kapitel konst. konstant LW Liquidationswert o.ä. oder ähnliche/-r/-s Orga Organisation S. Seite sog. sogenannte/-r/-s SW Substanzwert U.E.C. Union Européenne des Experts Comptables Economiques et Financiers UN Unternehmen u.U. unter Umständen UW Unternehmenswert Vggst. Vermögensgegenstand vgl. vergleiche
- III -vs. versus WACC Weighted Average Costs of Capital z.B. zum Beispiel zzgl. zuzüglich
Symbolverzeichnis
f(x) Zielwert der Alternative x E konstanter Unternehmensertrag E t Unternehmensertrag zum Zeitpunkt t i Kalkulationszinsfuß MP A Potentieller Marktpreis für das Akquisitionsobjekt MP V aktueller Marktpreis bzw. Börsenkurswert des Vergleichsunternehmens n Ende der Laufzeit r Rendite der Alternativinvestition bzw. Kalkulationszinsfuß r EK Rendite(forderung) der Eigenkapitalgeber r FK Rendite(forderung) der Fremdkapitalgeber t Zeitpunkt bzw. Zeitpunkt-Index V A Vergleichsgröße des Akquisitionsobjekts V V Vergleichsgröße des Vergleichsunternehmens x Alternative X Menge der Alternativen
- IV -
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Einordnung des Akquisitionsbegriffs.
Abb. 2: Grundmodell des mehrstufigen Entscheidungsprozesses.
Abb. 3: Strategisch ausgerichteter Akquisitionsprozess
Abb. 4: Akquisitionsprozess.
Abb. 5: Akquisitionen als Mittel zur Erreichung strategischer Ziele
Abb. 6: Struktur einer umfassenden Due Diligence
Abb. 7: Verhandlungsspielraum bei der Kaufpreisermittlung
Abb. 8: Integration eines Akquisitionsobjektes.
Abb. 9: Überblick über die Bewertungsverfahren.
Abb. 10: Angewandte Unternehmensbewertungsverfahren in der Akquisitions-Praxis
Abb 11: Ermittlung der Unternehmenswerte nach Mischverfahren
- 1 - I Einleitung
Für viele Unternehmen werden Akquisitionen in zunehmendem Maße zum festen Bestandteil der Unternehmensentwicklung. Mitte der neunziger Jahre von Unternehmensvorständen verwendete Schlagworte wie Shareholder Value, Global Player oder Stärkung der Kernkompetenzen finden offensichtlich auch in der steigenden Zahl von Akquisitionen konkreten Niederschlag in der Geschäftstätigkeit. In einem Atemzug mit der fortschreitenden Entwicklung der Akquisitionstätigkeit ist ihre hohe Misserfolgsquote zu nennen. Empirische Erhebungen zum Akquisitionserfolg ermitteln in Abhängigkeit von der jeweiligen Untersuchungsmethodik Misserfolgsquoten zumeist zwischen 30% und 60%. Die zentralen Problembereiche werden allgemein in unzureichenden strategischen Analysen der Akquisition, in der Ermittlung überhöhter Unternehmenswerte sowie in der mangelhaften Integration des Akquisitionsobjekts in den Unternehmensverbund des Akquisiteurs gesehen. 1
I.1 Begriffsabgrenzungen
In den letzten Jahrzehnten haben immer wieder bestimmte Begriffe, Entwicklungen und Trends eine überragende Popularität in der internationalen Wirtschaftswelt erlangt. Einer dieser Begriffe ist sicherlich der des „Mergers & Acquisitions“. Wie häufig bei solchen Phänomenen ist darin nicht etwa eine inhaltliche und konzeptionelle Innovation unserer Zeit zu vermuten, sondern eher eine durch die Medien verliehene Prominenz. 2
Die Unterscheidung zwischen „Merger“ (= Fusion) und „Acquisition“ (= Übernahme, Erwerb, Kauf als 100-prozentiger Erwerb der Anteile) wird nicht immer einheitlich verwendet. Eine Ursache kann in der fehlenden Definition des Unternehmensbegriffes im deutschen Recht liegen. Häufig wird ein Unterscheidungskriterium bezüglich der rechtlichen Selbständigkeit der beteiligten Akteure vorgeschlagen. Bleiben die Unternehmen weiterhin rechtlich selbständig, handelt es sich um eine Akquisition. Bei _____________________________
1 Vgl. Rockholtz, Carsten: Marktwertorientiertes Akquisitionsmanagement: Due diligence-Konzeption zur
Identifikation, Beurteilung und Realisation akquisitionsbedingter Synergiepotentiale; Frankfurt am Main
1999; S. 1 f..
2 Vgl. Jansen, Stephan A.: Mergers & Acquisitions: Unternehmensakquisitionen und -kooperationen; eine
strategische, organisatorische und kapitalmarkttheoretische Einführung; 2. durchges. Auflage ; Wiesbaden
1999; S. 30.
- 2 -einer Neugründung und somit Aufgabe der Rechtspersönlichkeiten der beiden Gesellschaften spricht man von einer Fusion. Die folgende Abbildung soll die Abgrenzung der (Unternehmens-)Akquisition zu verwandten Begriffen verdeutlichen:
I.2 Aquisitionen als Maßnahme marktwertorientierter Unternehmensführung
„Wertorientiertes Management ist in aller Munde. [...] In der Betriebswirtschaftslehre herrscht kaum Zweifel, dass eine langfristige Steigerung des Unternehmenswertes die Voraussetzung dafür ist, die Überlebensfähigkeit zu sichern. [...] Die Steigerung des Shareholder Value verschafft Unternehmen den Zugang zu den Kapitalmärkten, damit diese den zunehmenden Kapitalbedarf für Investitionen und Übernahmen decken können. Diese Entwicklung verschärft sich durch die zunehmende Internationalisierung der Kapitalmärkte.“ 4 Vor dem Hintergrund sich ständig ändernder Umfeldbedingungen sowie zunehmenden Wettbewerbsdrucks ist die Unternehmenszielsetzung der Marktwertmaxi-_____________________________
3 Gerpott, Torsten J.: Integrationsgestaltung und Erfolg von Unternehmensakquisitionen; Stuttgart 1999,
S. 39.
4 Horváth, Peter / Minning, Frank: Wertorientiertes Management in Deutschland, Großbritannien, Italien
und Frankreich; in: Controlling; Heft 6; Juni 2001; S.273.
Arbeit zitieren:
Nina Brill, 2002, Unternehmensbewertung als Entscheidungsgrundlage im Akquisitionscontrolling, München, GRIN Verlag GmbH
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