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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.............................................................................................. 2
1 Allgemeines 3
2 Schlagtechnik Gerader Lob - Vorhand und Rückhand 3
2.1 Taktische Absichten und Ballflug 3
2.2 Die Hauptaktion 3
2.3 Die Hilfsaktionen 4
2.4 Mängel und Fehler 4
3 Schlagtechnik Schmetterball 5
3.1 Taktische Absichten und Ballflug 5
3.2 Die Hauptaktion 5
3.3 Die Hilfsaktionen 6
3.4 Mängel und Fehler 6
4 Protokoll der Lehrprobe 7
5 Auswertungen der Lehrprobe 9
5.1 Erwärmung 9
5.2 Hauptaktion I - Gerader Lob 9
5.3 Hauptaktion II - Schmetterball 10
5.4 Abschluss 11
6 Literatur 12
2
1 Allgemeines
Die Entwicklung des Tennispiels beinhaltet eine Vielfalt von Techniken. Sie orientieren sich im einzelnen an unterschiedlichen Merkmalen:
§ Räumliche Position des Spielers
§ Treffpunkt beim Schlagen
§ Raumorientiertes Ziel des Balles
§ Rotationsverhalten des Balles
§ Flugbahn des zu schlagenden Balles
§ Form der Bewegungsausführung hinsichtlich der Schlag- und Ausschwungphase
2 Schlagtechnik Gerader Lob - Vorhand und Rückhand
2.1 Taktische Absichten und Ballflug
Der gerade Lob wird vom Grundlinienbereich aus geschlagen. In Ausnahmefällen geschieht dies auch im Bereich zwischen Grund- und T-Linie. Der Ball soll so geschlagen werden, dass er möglichst nahe an der Grundlinie aufspringt und vom Gegner nicht zurückgeschlagen werden kann. Der Lob wird zum Beispiel meist dann gespielt, wenn der Gegner sehr nahe am Netz steht oder gegen die Sonne spielt. Manchmal kann er auch eingesetzt werden, wenn der Gegner aus dem Rhythmus gebracht werden soll oder um sich kurzfristig vom Spieldruck des Gegenspielers zu befreien. Der Ball sollte weder zu niedrig noch zu hoch ohne deutlichen Vorwärts- oder Rückwärtsdrall fliegen, damit er vom Gegner nicht geschmettert bzw. erlaufen werden kann.
2.2 Die Hauptaktion
Die zur Lösung einer bestimmten Bewegungsaufgabe notwendige Hauptaktion ist festgelegt, ein Abweichen ist fehlerhaft und muß korrigiert werden. Die Technik des geraden Lobs wird mit der Kennzeichnung der Hauptaktion innerhalb der Schlagphase erklärt. Der Schläger wird steil vorwärts-aufwärts mit geöffneter Schlagfläche sowie möglichst weit in Schlagrichtung geschwungen. Der Ball wird seitlich und vor
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dem Körper mit weit geöffneter Schlagfläche getroffen, um eine optimale Energieübertragung zu erzielen. Damit eine möglichst hohe Genauigkeit erreicht wird, sollte das Handgelenk unmittelbar vor dem Treffen in eine entsprechende Position gebracht werden. Im Treffpunkt dann fixiert man das Handgelenk kurz, um dem Ball Wiederstand zu leisten.
2.3 Die Hilfsaktionen
Die Hilfsaktionen unterstützen zweckmäßig die Hauptaktion, sie ist allerdings in ihrer Form nicht exakt vorgeschrieben. Im Rahmen der Hilfsaktionen sind Bewegungsspielräume gegeben, Grenzen können aber nicht markiert werden. Sie sind deshalb erst fehlerhaft, wenn durch sie die Hauptaktion nicht zweckmäßig unterstützt, sondern negativ beeinflusst oder behindert wird. Man unterscheidet bei den Hilfsaktionen die Ausholphase, die Schlagphase und die Ausschwungphase. In der Ausholphase des Vorhandlobs wird der Schläger mit dem Vorhandgriff gefasst, so dass der Ball weit genug vor dem Körper getroffen werden kann. Dann wird der Oberkörper zur rechten Seite gedreht und der Schläger mit flachem Bogen nach hinten-oben zurückgeführt. Die Knie werden dabei deutlich gebeugt. Somit ist ein fließender Übergang in die Schlagbewegung möglich. Beim Lob mit Rückhand wird der Schläger mit Rückhandgriff gefasst und die linke Hand führt den Schläger am Schlägerhals zurück. Somit wird die Ausholbewegung stabilisiert und der Oberkörper weiter nach links zurückgedreht.
In der Schlagphase wird der Schläger unter den voraussichtlichen Treffpunkt gesenkt. Das linke Bein wird in die Schlagrichtung vorgesetzt, dabei werden die Füße zur Erhaltung des Gleichgewichts mehr als hüftbreit auseinander gesetzt. Zur Unterstützung der Aufwärtsbewegung werden die Beine gestreckt und der Schlagarm bleibt leicht gebeugt.
Die Schwungbewegung des Schlägers klingt in der Ausschwungphase relativ weit in Schlagrichtung und steil nach vorne-oben aus. Am Ende befindet sich der Schläger deutlich über Kopfhöhe.
2.4 Mängel und Fehler
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Kristin Retzlaff, 2001, Stabilisierung des geraden Lobs (Vorhand - Rückhand) und des Schmetterballs, Munich, GRIN Publishing GmbH
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