Die Diplomarbeit geht um das aktuelle Diskussionsthema "Klimawandel", die von verschiedenen Interessenseiten gestellten Forderungen, sowie die Frage, ob die Automobilindustrie wirklich Schuld trägt.
Dabei wird ausgearbeitet, inwieweit sich die Automobilindustrie dieses Thema für die eigenen Interessen zum Vorteil macht.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Gang der Untersuchung
2. Klimawandel
2.1. Natürliche Antriebskräfte der Klimaänderung
2.1.1. Der Treibhauseffekt
2.2. Menschliche Antriebskräfte der Klimaänderung
2.3. Auswirkungen des Klimawandels
2.4. Klimawandel im 21. Jahrhundert
3. CO2-Kohlendioxid
3.1. Verursacher der CO2-Emissionen
3.1.1. Energie und Kraftwerke
3.1.2. Elektroindustrie
3.1.3. Kernkraftwerke
3.2. Verkehr
3.2.1. Schiffsemissionen
3.2.2. Flugzeugemissionen
3.2.3. Bahnemissionen/Schienenverkehr
3.2.4. Kfz-Emissionen
3.3. Klimazertifikate für CO2-Verursacher
4. Emissionsminderungskonzepte der Regierung
4.1. Kyoto-Protokoll
4.2. Klimaschutzpläne der Regierung
4.3. Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Autoverkehr
4.3.1. Grenzwerte für den CO2-Ausstoß
4.3.2. Kfz-Steuer
4.3.3. Tempolimit 130 Kilometer pro Stunde
4.3.4. Weniger Verkehr
5. Reaktionen von Klimaschutzorganisationen am Beispiel Greenpeace
5.1. Das Automobil aus Sichtweise der Organisation Greenpeace
5.2. Ansprüche und Forderungen an die Automobilhersteller
6. Das Automobil als CO2-Produzent
6.1. CO2-Produktionen auf deutschen Autobahnen
6.2. CO2-Produktionen in deutschen Großstädten
6.3. CO2-Produktionen durch Verkehrsstaus
6.4. Alternative Antriebe und Kraftstoffe
6.4.1. Autogas
6.4.1.1.Vorteile
6.4.1.2. Nachteile
6.4.2. Biodiesel und Pflanzenöl
6.4.2.1.Vorteile
6.4.2.2.Nachteile
6.4.3. Elektroantrieb und Solarenergie
6.4.3.1.Vorteile
6.4.3.2.Nachteile
6.4.4. Erdgas
6.4.4.1.Vorteile
6.4.4.2.Nachteile
6.4.5. Wasserstoff
6.4.5.1.Vorteile
6.4.5.2.Nachteile
6.4.6. Bewertung alternativer Kraftstoffe
7. Reaktionen und Maßnahmen der Automobilhersteller
7.1. Toyota – Japan
7.1.1. Hybridtechnologie
7.1.2. Der Toyota Prius
7.2. Volkswagen – Deutschland
7.2.1. BlueMotion
7.2.2. Der VW Polo BlueMotion
8. Beurteilung umweltfreundlicher Autos
8.1. Bewertung umweltfreundlicher Autos durch Autofachzeitschriften
8.2. ADAC Eco Test
8.3. VCD-Auto
8.4. Auswirkung umweltfreundlicher Automobile auf das Klima
8.5.Nachfragemarkt
9. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Diplomarbeit untersucht das komplexe Spannungsfeld zwischen der Automobilnutzung und dem Klimawandel, mit dem Ziel zu klären, inwieweit das Automobil tatsächlich für die globale Erderwärmung verantwortlich ist. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob die Maßnahmen zur Emissionsminderung seitens der Politik und Hersteller zielgerichtet den Klimaschutz fördern oder lediglich als Reaktion auf öffentlichen Druck und als Marketinginstrument dienen.
- Klimawandel und die Rolle des Kohlendioxids (CO2)
- Vergleich der CO2-Emissionen verschiedener Verkehrsträger
- Staatliche Emissionsminderungskonzepte (Kyoto-Protokoll, Steuern, Tempolimits)
- Reaktionen und Strategien der Automobilindustrie (z.B. Hybridtechnologie, BlueMotion)
- Kritische Analyse umweltfreundlicher Automodelle und Marktentwicklungen
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Noch nie wurde so ausführlich über unser Klima und die bestehenden Klimaveränderungen diskutiert wie im Jahr 2007, und das Thema „Klimawandel“ nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Berichte der Medien über Knappheit des Trinkwassers, Rückgang der Ernteerträge, schmelzende Eispole und Überschwemmungen unterstreichen die Folgen des Klimawandels und der globalen Erderwärmung und verdeutlichen, dass ernsthafte Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen.
Als Hauptursache für die globale Erderwärmung gilt der Eingriff des Menschen in den natürlichen Treibhauseffekt durch die Freisetzung des Treibhaus- oder auch Spurengases Kohlendioxid oder auch Kohlenstoffdioxid (CO2). Als Verursacher von CO2-Emissionen weltweit gelten die Industrie, die Energieerzeugung sowie Energieumwandlung, Haushalte, Gewerbe/Handel und Dienstleistungen, die Landwirtschaft sowie der Verkehr.
Besonders das Automobil wird von der Öffentlichkeit in jüngster Zeit, ungeachtet des bewiesenen Mitwirkens am Klimawandel, als größter „Sündenbock“ für den Ausstoß von Kohlendioxid, Feinstaub und anderen Schadstoffemissionen genannt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die wachsende Bedeutung der Klimawandel-Diskussion im Jahr 2007 und hinterfragt die Rolle des Automobils als primären Sündenbock für globale Emissionen.
2. Klimawandel: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Klima und Klimawandel, erläutert natürliche sowie menschliche Antriebskräfte der globalen Erwärmung und analysiert die weitreichenden ökologischen Auswirkungen.
3. CO2-Kohlendioxid: Hier steht das Gas CO2 als zentraler Akteur im Treibhauseffekt im Fokus, wobei sowohl die globalen Verursacher (Energie, Verkehr) als auch spezifische Emissionsdaten detailliert betrachtet werden.
4. Emissionsminderungskonzepte der Regierung: Dieses Kapitel behandelt politische Strategien wie das Kyoto-Protokoll sowie nationale Regulierungen, darunter Kfz-Steuern und Tempolimits, zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
5. Reaktionen von Klimaschutzorganisationen am Beispiel Greenpeace: Untersucht wird die kritische Haltung von Greenpeace gegenüber der Automobilindustrie sowie deren Forderungen nach strengeren Grenzwerten für Fahrzeugflotten.
6. Das Automobil als CO2-Produzent: Eine technische Analyse der Rolle des Automobils bei der CO2-Produktion, ergänzt durch eine Untersuchung alternativer Antriebsformen und Kraftstoffe wie Autogas, Wasserstoff und Elektroantrieb.
7. Reaktionen und Maßnahmen der Automobilhersteller: Das Kapitel beleuchtet konkrete Strategien führender Hersteller wie Toyota und Volkswagen, um durch technologische Innovationen (Hybrid, BlueMotion) auf den steigenden gesellschaftlichen Druck zu reagieren.
8. Beurteilung umweltfreundlicher Autos: Eine kritische Bestandsaufnahme moderner Pkw-Modelle durch Fachzeitschriften und Umwelttests, die die Diskrepanz zwischen Marketingversprechen und realem Emissionsverbrauch aufdeckt.
9. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Automobil zwar nur eine Teilschuld an der globalen Erwärmung trägt, aber dennoch im Fokus politischer und gesellschaftlicher Debatten steht, wobei eine ganzheitliche Umstrukturierung der Energieumwandlung und Industrie unabdingbar bleibt.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Kohlendioxid, CO2-Emissionen, Automobilindustrie, Verkehrspolitik, Umweltschutz, Kyoto-Protokoll, Hybridtechnologie, alternative Kraftstoffe, Feinstaub, Treibhauseffekt, Nachhaltigkeit, Schadstoffausstoß, Energiewende, Fahrzeugflotte
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen dem Klimawandel, dem CO2-Ausstoß und der Automobilbranche, um zu bewerten, inwieweit das Auto als Hauptverursacher klimaschädlicher Gase gerechtfertigt ist.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels, der Vergleich von CO2-Emissionen verschiedener Verkehrsträger, staatliche Regulierungsmaßnahmen, industrielle Innovationsstrategien und die Glaubwürdigkeit umweltfreundlicher Autokonstruktionen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, ob die pauschale Verurteilung des Automobils als Klimasünder faktisch haltbar ist und ob aktuelle Minderungsmaßnahmen von Regierung und Herstellern primär ökologisch motiviert oder rein strategisch geprägt sind.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung statistischer Emissionsdaten, dem Vergleich technischer Antriebskonzepte sowie der Analyse öffentlicher Debatten und Fachzeitschriftentests.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse natürlicher und menschlicher Klimaeinflüsse, eine detaillierte Prüfung des CO2-Ausstoßes in verschiedenen Sektoren (insbesondere Verkehr), die kritische Begutachtung politischer Konzepte und die Vorstellung technologischer Lösungen der Hersteller.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Klimawandel, CO2-Emissionen, alternative Antriebstechnologien (Hybrid, Wasserstoff), umweltpolitische Instrumente und die kritische Auseinandersetzung mit Marketingstrategien der Autohersteller.
Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Automobilindustrie?
Die Autorin betrachtet die Industrie kritisch: Einerseits liefert sie technologische Innovationen zur Emissionsreduktion, andererseits sieht sie bei vielen Modellen eine bloße Alibi-Funktion im Sinne des Green-Marketings, solange emissionsstarke Großfahrzeuge weiterhin den Markt dominieren.
Welches Fazit zieht die Diplomarbeit bezüglich der Umweltauswirkungen?
Das Fazit betont, dass das Automobil nur ein Teil des Problems ist und eine Rettung des Klimas nicht allein durch klimafreundlichere Autos gelingen wird; es bedarf einer umfassenden Umstrukturierung auch in anderen Industrie- und Energiebereichen.
- Arbeit zitieren
- Nina Heigl (Autor:in), 2007, Automobil und Umwelt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/135846