I
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis. I
Abbildungsverzeichnis. II
1 Einleitung 1
2 Neu gegründete Unternehmen 1
2.1 Begriffsbestimmung. 1
2.1.1 Unternehmensgründung 2
2.1.2 Entwicklungsphasen 3
2.2 Controllingrelevante Charakteristika 4
2.2.1 in Bezug auf Unternehmensmerkmale. 4
2.2.2 in Bezug auf Unternehmensziele 5
2.2.3 in Bezug auf unternehmerische Kernaufgaben 5
2.3 Controllingbedarf 6
3 Controlling als Erfolgsfaktor. 7
3.1 Begriffsbestimmung. 7
3.2 Gründungsspezifische Anforderungen und Charakteristika 8
3.2.1 in Bezug auf Unternehmensmerkmale. 8
3.2.2 in Bezug auf Unternehmensziele 9
3.2.3 in Bezug auf unternehmerische Kernaufgaben 10
4 Spezifische Controllingkonzeption für neu gegründete Unternehmen. 10
4.1 Controllingziele. 11
4.2 Controllingaufgaben 11
4.2.1 Planung 11
4.2.2 Information und Kontrolle. 12
4.3 Instrumente des Controllings. 14
4.3.1 Planungsinstrumente 14
4.3.2 Informationsinstrumente 15
4.3.3 Kontrollinstrumente. 16
5 Schlussbetrachtung. 17
Anlagen III
Literaturverzeichnis V
I
Abkürzungsverzeichnis
bzgl. ………………………..bezüglich DB ………………………..Deckungsbeitrag gem. ………………………..gemäß GoB ………………………..Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung GuV ………………………..Gewinn- und Verlustrechnung GuVs ………………………..Gewinn- und Verlustrechnungen i.S.d. ………………………..im Sinne des Kap. ………………………..Kapitel Rewe ………………………..Rechnungswesen sh. ………………………..siehe sogen. ………………………..so genannt(e/en) v.a. ………………………..vor allem
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Gründungsformen
Abbildung 2: 2-Phasen-Modell
1
1 Einleitung
Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene wird jungen, innovativen Unternehmen vor allem in Bezug auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Beschleunigung des strukturellen Wandels eine hohe Bedeutung beigemessen. In Anbetracht dieser Tatsache wiegt es besonders schwer, dass ein Drittel aller in Deutschland abgewickelter Insolvenzen auf junge Unternehmen in den ersten vier Jahren nach ihrer Gründung zurückzuführen sind 1 (sh. Anlage 1). Empirische Studien haben gezeigt, dass ein wesentlicher Faktor für ein solches Scheitern in fehlenden Planungs- und Kontrollsystemen und damit in einem Mangel an Controlling begründet liegt 2 . Dies deutet darauf hin, dass Controlling in neu gegründeten Unternehmen ein Untersuchungsproblem von herausragender Relevanz ist (sh. Anlage 2). Jedoch beschränkt sich die Auseinandersetzung mit Controlling in Theorie und Praxis auch heute zumeist auf etablierte Unternehmen. Daher gilt es, eine den Anforderungen an Neugründungen entsprechende Controllingkonzeption zu entwickeln 3 . Die vorliegende Arbeit betrachtet zunächst das neu gegründete Unternehmen als solches und stellt heraus, welche controllingrelevanten Charakteristika es aufweist. Nach einer Definition des Controllingbegriffs, wird im Folgenden herausgestellt, welche gründungsspezifischen Anforderungen sich hieraus ergeben. Abschließend wird eine sich aus den zuvor gewonnenen Erkenntnissen erschließende Controllingkonzeption für neu gegründete Unternehmen erörtert.
2 Neu gegründete Unternehmen
Bevor näher auf die controllingbezogenen, spezifischen Problemfelder von neu gegründeten Unternehmen eingegangen werden kann, soll zunächst der Untersuchungsgegenstand des neu gegründeten Unternehmens definiert und abgegrenzt werden.
2.1 Begriffsbestimmung
Bei der Bestimmung des Begriffes „Neu gegründetes Unternehmen“ im Rahmen dieser Arbeit ist zunächst die Unternehmensgründung als solche zu betrachten, da bereits hier verschiedene Gründungstypen voneinander abgegrenzt werden können.
1 Vgl. CREDITREFORM (2008), S. 14
2 Vgl. BISCHOFF (1993), S. 93
3 Vgl. BISCHOFF (2002), S. 128
2
Darauf aufbauend erfolgt eine weitere Präzisierung des Begriffs auf Basis der verschiedenen Entwicklungsphasen eines Unternehmens.
2.1.1 Unternehmensgründung
In der Literatur existieren unterschiedliche Unternehmensgründungsformen, die sich durch zwei wesentliche Merkmalsausprägungen beschreiben lassen 4 : Hinsichtlich der Strukturexistenz werden originäre und derivative Gründungen unterschieden. Während bei ersteren eine völlig neue Wirtschaftseinheit entsteht handelt es sich bei zweiteren um zuvor bereits in anderer Form existente Unternehmungen, die lediglich in eine neue Unternehmenseinheit überführt werden. Das zweite wesentliche Merkmal, der Selbständigkeitsgrad, bezieht sich auf den angestrebten Selbständigkeitsstatus der Gründerperson. So genannte selbständige Gründungen erfolgen dabei zum Aufbau einer selbständigen, unternehmerischen Existenz durch eine in einem selbständigen Arbeitsverhältnis stehende Gründerperson. Unselbständige Gründungen hingegen erfolgen im Rahmen einer abhängigen Beschäftigung des Gründers für eine bereits existierende Organisation. Die sich durch Kombination dieser Ausprägungen ergebenden Gründungsformen sind in nachstehender Abbildung aufgeführt:
Abbildung 1: Gründungsformen 5
Im Rahmen dieser Arbeit soll die originäre, selbständige Gründung den Begriff des neu gegründeten Unternehmens umschreiben, da das hier typischerweise eingeschränkte Wissens- und Erfahrungspotential der Gründerperson gepaart mit fehlenden, bestehenden Unternehmensstrukturen die speziellen Problemfelder von Gründungsvorhaben besonders deutlich widerspiegelt.
4 Vgl. SZYPERSKI/NATHUSIUS (1999), S.27
5 Quelle: eigene Darstellung in enger Anlehnung an SZYPERSKI/NATHUSIUS (1999), S. 27.
3
2.1.2 Entwicklungsphasen
Die Anzahl der in der Theorie entwickelten Modelle, die den Gründungs- und Wachstumsprozess von Unternehmen in Entwicklungsphasen unterteilen, ist immens 6 . Die Variation geht diesbezüglich von 2-Phasen- bis hin zu 10-Phasenmodellen 7 . An dieser Stelle sei lediglich auf das immer wieder angewandte Grobgliederungsmuster dieser Modelle in Gründungs-, Frühentwicklungs-, Reife- 8 und Schrumpfungsphase 9 hingewiesen. Hier soll ein generelles 2-Phasenmodell der frühen Unternehmensentwicklung mit geringem Detaillierungsgrad zu Grunde gelegt werden:
Es unterscheidet zum einen die Gründungsphase, welche mit einer Gründungsidee beginnt und mit dem Markteintritt endet und zum anderen die als Synonym zur Frühentwicklungsphase anzusehende Wachstumsphase. Entsprechend des übergeordneten Untersuchungsgegenstandes dieser Arbeit soll hier ausschließlich die Gründungsphase betrachtet werden. Somit sind die Planungsphase, in der mittels eines Businessplans die Gründungsidee konkretisiert wird 11 und die Aufbauphase, in welcher der formal-rechtliche Gründungsakt vollzogen sowie die Ressourcen und Organisationsstrukturen festgelegt werden 12 , Gegenstand dieser Untersuchung. Die Gründungsphase als solche ist dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund des noch ausstehenden Markteintritts kein Unternehmenswachstum hinsichtlich des Umsatzes vorhanden ist. Sie legt jedoch den Grundstein für eine spätere Unternehmensentwicklung.
6 Vgl. FREIER (2000), S. 44
7 Vgl. KLANDT (2003), S. 101
8 Vgl. KLANDT (2003), S. 102; SCHMIDT (2002), S. 37
9 Vgl. KRUGGER (2005), S. 42
10 Quelle: eigene Darstellung in enger Anlehnung an WITTENBERG (2005), S. 29.
11 Vgl. NAGL (2006), S. 13
12 Vgl. BISCHOFF (1993), S. 94 ; HÄEUßERMANN (1997), S. 12 ; ENGEL (2003), S. 28
Arbeit zitieren:
Stefan Krogmann, 2008, Controlling als Erfolgsfaktor neu gegründeter Unternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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