Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 3
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN 4
2.1 SEMIOTIKIN DER LINGUISTIK 4
2.1.1 Syntaktik 5
2.1.2 Semantik 6
2.1.3 Pragmatik 6
2.2 INTEROPERABILITÄT 6
2.2.1 Technische Interoperabilität 7
2.2.2 Syntaktische Interoperabilität 7
2.2.3 Semantische Interoperabilität 8
2.2.4 Pragmatische Interoperabilität 8
3 PROBLEME UND LÖSUNGEN DER SEMANTISCHEN INTEROPERABILITÄT 9
3.1 PROBLEME 9
3.1.1 Unterschiede in der Datenmodellierung 9
3.1.2 Unterschiede im Inhalt und Umfang von Funktionen 9
3.1.3 Unterschiede in Prozessabläufen. 10
3.2 LÖSUNGEN 10
3.2.1 RDF 11
3.2.2 OWL 12
3.2.3 OWL-S/ WSMO 12
4 FAZIT 14
5 LITERATURVERZEICHNIS 15
2
1 Einleitung
Mit der Einführung von EAI im eigenen Unternehmen verbinden die meisten Unternehmer positive Ergebnisse und Wirkungen beim Betrieb ihrer IT-Systeme. Die Koexistenz vieler verschiedener Anwendungssysteme, Betriebssysteme und/oder Hardware spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Lauffähigkeit der Geschäftsprozesse wird durch EAI gewährleistet, und das nicht nur unternehmensintern, sondern auch -extern. Vergleichbar mit einem Plug & Play wird den Unternehmen suggeriert, dass eine EAI einfa ch und schnell eine homogene Umgebung - wenn auch virtuell - erzeugt.
Die Architekturen und die existierenden Werkzeuge dazu sind viel versprechend. Die Anwendungen können miteinander kommunizieren, aber verstehen sie sich auch?
Hier kommt die Semantik ins Spiel, die den Zeichen und Symbolen, die bei der Kommunikation ausgetauscht werden, ihre Bedeutung verleiht. Wie auch in der natürlichen Sprache können Wörter mehrere Bedeutungen haben. Das Gemeinte geht erst aus dem Kontext hervor. Hier spielen nicht nur Grammatik und Wortschatz, sondern auch das kognitive und intellektuelle Vermögen des Senders und Empfängers eine Rolle.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Problemen und Lösungen der semantischen Interoperabilität bei EAI-gestützten IT-Systemen.
Zunächst werden einige Begriffe anhand ihres theoretischen Hintergrunds näher erläutert, die Grundlage für das Verständnis der Thematik sind. Anschließend werden die heute bekannten Probleme mit der semantischen Verständigung aufgezeigt, die bei IT-Systemen evident sind. Im nächsten Schritt wird gezeigt, dass Ontologien ein Instrument sind, die semantischen Probleme in den Griff zu bekommen. Zur Beschreibung solcher Ontologien existieren diverse Lösungen auf dem Markt. Ein Ausschnitt dessen wird vorgestellt.
In einem Fazit werden abschließend die Errungenschaften kritisch beleuchtet und ein möglicher Ausblick gegeben.
3
2 Theoret tische G Grundlag gen
2. .1 Semiot tik in der Linguisti ik
Se eámioátik, die; -, kein e Mehrzahl l allgemein ne Theorie d der sprachlic chen und ensysteme 1 ni ichtsprachlic chen Zeiche
Sp prachwissen nschaftlich gesehen en nthält die Se emiotik u.a. folgende Te eilbereiche: : - Pragmati ik (Interpre etation der Zeichen)
- S Semantik (B Bedeutung der Zeiche en)
- S Syntaktik ( formale Or rdnung der Zeichen)
B evor die ei inzelnen T Teilbereich e näher er rläutert we erden, soll mit dem s o
ein nen Gedank ken / Bezug g (Begriff) d direkt mit d dem Referen nt (Objekt) in Beziehu ung ge esetzt werde en kann.
D iese formal le Sicht erle eichtert die Erkenntnis, , dass ein A Ausdruck ni icht per se a auf ein nen Sachve erhalt hinw weisen muss s (gestriche elte Linie). Die Bedeu utung muss in ei nem weite eren Eleme ent dargele egt werden n. Bestes Beispiel fü für den ob ben au ufgezeigten Zusamme nhang sind d Synonym me - versch hiedene Wö örter, die d den gl leichen Beg griff bezeich hnen.
2 N
4
Be eispiel für e ein Synonym m : D as Wort „T Tarif“ kann n den Preis einer Leist tung bezeic chnen, aber r auch die G ehaltsstufe eines Ange estellten.
Ei ine andere Art der Un neindeutigk keit sind Ho omonyme -- gleichartig ge Wörter, die un nterschiedli iche Bedeu utung haben n (z.B. „Po osition“ als Rechnungs sposition o oder al s Bestellpo sition).
Er rst durch de en Bezug re esp. Begriff f wird der A Ausdruck ein ndeutig.
Er rgänzt man das semiot ische Dreie eck um die e eingangs ge elisteten Tei ilbereiche, n 3 : er rgeben sich folgende Zu uordnungen
2. .1.1 Synta aktik
D ie Syntakti ik befasst s ich mit Bez ziehung zw wischen Zei ichen selbs st und legt Re egeln für de eren Korrek ktheit fest.
Be eispiel: In n diversen Pr rogrammier rsprachen be ezeichnet /* den Beginn n und */ das Ende eines K Kommentars s.
[ R Reiner] 3
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Arbeit zitieren:
Murat Ertugrul, 2009, Probleme und Lösungen zur semantischen Interoperabilität, München, GRIN Verlag GmbH
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