Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG 3
2 SERVICEORIENTIERTE ARCHITEKTUREN 4
2.1 BEGRIFFSKLÄRUNG UND DEFINITION 4
2.2 MERKMALE VON SERVICEORIENTIERTEN ARCHITEKTUREN 5
2.3 PRINZIP UND AUFBAU VON SERVICEORIENTIERTEN ARCHITEKTUREN. 6
3 WEBSERVICES 8
3.1 BEGRIFFSKLÄRUNG UND DEFINITION 8
3.2 MERKMALE VON WEBSERVICES. 10
3.3 ARCHITEKTUR UND FUNKTIONSWEISE VON WEBSERVICES 11
4 FAZIT UND AUSBLICK 13
LITERATURVERZEICHNIS 14
Abk ürzungsverzeichnis
FTP File Transfer Protocol)
HTTP Hypertext Transfer Protocol)
XML Extensible Markup Language)
SaaS Software as a Service
SMTP Simple Mail Transfer Protocol)
SOAP Simple Object Access Protocol)
TCP /IP Transmission Control Protocol / Internet Protocol)
UDDI U n i v e r s a l D e s c r i p t i o n , D i s c o v e r y a n d I n t e g r a t i o n )
WSDL Web Service Description Language)
2
1 Einleitung
Serviceorientierte Architektur und Webservice sind gängige Schlagworte in der IT-Branche. Auch Unternehmen erkennen die Chancen der Entwicklung. Unter den Zielen befinden sich neben rein betriebswirtschaftlichen Nutzen, wie etwa
IT-Kosteneinsparung durch Wiederverwendung von Services 1
N
Kunden- und Marktaquisitionen N
auch informationstechnische Vorteile, wie etwa
Dieser Trend lässt sich auch an nachfolgendem Diagramm veranschaulichen, in dem der aktuelle Stand und die Investitionen in serviceorientierte Architekturen gezeigt werden.
Abbildung 1: Ergebnis einer Studie zum Thema serviceorientierte Architekturen 3
In dieser wissenschaftlichen Arbeit geht es mir um einen Überblick über das Thema serviceorientierte Architektur und Webservices. Dabei behandle ich folgende Fragestellungen: Was versteht man unter dem Begriff serviceorientierte Architektur? N
1 Vgl. Sondermann Karin, Ott Felix, Vollmar Friedrich: Nutzen und Notwendigkeit, httpi/soaknow-how.de/index.php?id=45&txbccatsandauthors[catid]=14, Abrufdatum: 07.02.2009, Ausdruckdatum: 07.02.2009
2 Vgl. Eilers Markus: SOA (Serviceorientierte Architektur), o.O 2006, httpi/www.itxg.com/cms/fileadmin/assets/download/itxsoa2006-10-18.pdf,
Abrufdatum: 07.02.2009, Ausdruckdatum: 07.02.2009
3 Aus: Martin Wolfgang, Repp Nicolas, Fritsch Werner: SOA etabliert sich, o.O. 2008,
http://www.informationweek.de/soa/showArticle.jhtml?articleID=212101143&pgno=1, Abrufdatum: 07.02.2009, Ausdruckdatum: 07.02.2009
3
Wie kann man eine serviceorientierte Architektur anhand von Merkmalen N
charakterisieren?
Wie ist eine serviceorientierte Architektur aufgebaut und wie funktioniert N
diese?
Wie ist der Begriff Webservice definiert und was kennzeichnet Webservices? N
Welche Komponenten haben Webservices und wie funktionieren diese? N
Diese Fragen werde ich im Laufe der Arbeit beantworten und mit Quellen aus Literatur, Zeitschriften und dem Internet hinterlegen.
In den beiden folgenden Kapiteln werde ich näher auf serviceorientierte Architekturen und Webservices eingehen. Abschließend werde ich ein Fazit vornehmen und einen kurzen Ausblick darlegen.
Die Vorgehensweise der Arbeit orientiert sich am Grundsatz vom Allgemeinen zum Besonderen. Insofern werde ich zunächst das IT-Konzept serviceorientierte Architekturen behandeln und darauf aufbauend die darin enthaltene Technik, die Webservices, genauer beschreiben.
2 Serviceorientierte Architekturen
Die wissenschaftliche Arbeit beginne ich mit der Erarbeitung von
serviceorientierte Architekturen, da diese eine Art Konzept darstellen. Dieses lässt sich in der Praxis mithilfe der Webservices umsetzen. Insofern stellen diese eine Möglichkeit der Implementierung von serviceorientierte
Architekturen dar. Die aufeinander aufbauende Gliederung bietet sich daher an.
2.1 Begriffsklärung und Definition
„Eine service-orientierte Architektur (engl.: service oriented architecture, Abkürzung: SOA) ist eine Form einer verteilten Informationsarchitektur, deren Fokus auf der Ankündigung, dem Auffinden, und dem dynamischen Aufrufen von hoch stehenden, anwendungsnahen und in sich abgeschlossenen Diensten liegt.” 4 Nach Hansen und Gustaf kann man mit
serviceorientiere Architekturen Dienste dynamisch finden und nutzen. Diese werden als hoch stehend, anwendungsnah und in sich abgeschlossen beschrieben. Eine andere Umschreibung dafür ist, dass diese Dienste einsatzfähige Funktionalitäten bereitstellen, die auf höheren
Schichten, wie etwa der Applikationsschicht und Anwendungsschicht, angesiedelt sind.
4 Hansen Robert Hans, Neumann Gustaf: Wirtschaftsinformatik 2 -Informationstechnik, 9., neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 2005, Seite 782
4
Im engeren Sinn sind serviceorientierte Architekturen ein Konzept einer logisch verteilten Informationstechnologie. Darin können autonome, plattformunabhängige Module und Dienste zu kollaborativen Applikationen vernetzt werden. 5
Diese Module und Dienste unterliegen einer losen Kopplung, sind wiederverwendbar und erfüllen Standards. Damit kann man oben genannte kollaborative Applikationen schneller und leichter an geänderte Anforderungen anpassen. 6
Eine mehr betriebswirtschaftlichere und praxisnahe Begriffsbeschreibung liefern Beckert, Moser, Sondermann, Vollmar und Ziegler in ihrem Kapitel SOA Definition und Abgrenzung auf http://www.soa-know-how.de.
„Eine Service-orientierte Architektur (SOA) ist ein Konzept, welche das
Geschäft und die IT eines Unternehmens nach Diensten strukturiert,
welche modular aufgebaut sind und flexibel zur Umsetzung von Geschäftsprozessen genutzt werden können .“ 7
Dabei wird eine serviceorientierte Architektur und die darin bereitgestellten Dienste für die Umsetzung von einem Geschäftsprozess genutzt. Ebenso wird in dieser Definition Wert darauf gelegt, dass eine SOA ein Konzept ist.
Dies besagt implizit, dass die Implementierung von serviceorientierten Architekturen mit verschiedenen Methoden geschehen kann. Eine dieser Methoden stelle ich in Kapitel drei vor, die Webservices.
2.2 Merkmale von serviceorientierten Architekturen
In diesem Kapitel werde ich die grundlegenden Merkmale von serviceorientierten Architekturen nennen und beschreiben. Aufgrund des nicht eindeutig definierten Konzepts von SOA treffen die Merkmale unterschiedlich stark auf die gefundenen Definitionen zu. Folgende
charakteristischen Merkmale stehen für serviceorientierte Architekturen.
5 5 Vgl. Abramowicz Witold, Eymann Torsten: Serviceorientierte Architekturen und Webservices, in: Wirtschaftsinformatik, hrsg. von Buhl Ulrich
Hans, König Wolfgang, 50. Jg., Januar 2009, S. 1-3
6 6 Vgl. SOA, http://www2.informationweek.de/soa/ , Abrufdatum: 14.02.2009, Ausdruckdatum: 14.02.2009
7 7 Beckert Sebastian, Moser Joachim, Sondermann Karin, Vollmar Friedrich, Ziegler Staphan: SOA Definition und Abgrenzung,
http://www.soa-knowhow.de/index.php?id=45&txbccatsandauthors[catid]=11, Abrufdatum: 08.02.2009, Ausdruckdatum: 08.02.2009
5
Arbeit zitieren:
Murat Ertugrul, 2008, Serviceorientierte Architekturen und Webservices, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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