Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Was bedeutet Analphabetismus? 4
2.1 Totaler Analphabetismus 4
2.2 Funktionaler Analphabetismus 5-6
3. Ursachen für Analphabetismus. 6-7
3.1 Ursachen in der Schule 7-8
4. Alphabetisierung. 9
4.1 Die Rolle der Neuen Medien in der Alphabetisierung 9-10
4.2 Computer in der Alphabetisierung 10
4.3 www.ich-will-schreiben-lernen.de. 11
5. Resümee 12
6. Forschungsliteratur 13
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1. Einleitung
„Analphabeten sind dumm und selbst schuld daran, dass sie nicht lesen und schreiben können.“ Das ist, was noch heutzutage einige Menschen über Analphabeten denken. Dieses Vorurteil ist ein ‚Überbleibsel’ aus längst vergangenen Zeiten. Bei der Zählung der Analphabeten im Jahre 1912, galt als alphabetisiert, wer seinen Namen schreiben konnte. Nur ‚Schwachsinnige’ waren dazu nicht in der Lage. 1 Da Analphabetismus noch heute oft mit Schwachsinn gleichgesetzt wird, sind die Analphabeten stets darum bemüht ihre Unkenntnis zu verstecken. Diese Hausarbeit soll dazu beitragen, das Vorurteil des ‚dummen Analphabeten’ zu entkräften.
Für die Hausarbeit ergeben sich daraus drei Hauptteile. Zunächst werde ich den Begriff Analphabetismus näher erklären und die verschiedenen Formen des Analphabetismus aufweisen. Dann werde ich auf die Ursachen für funktionalen Analphabetismus eingehen. Dabei lege ich meinen Schwerpunkt auf die Ursachen in der Schule. Den letzten Teil meiner Hausarbeit werde ich der Alphabetisierung widmen. Hier stellt sich die Frage, wie die Alphabetisierungsarbeit vorgeht? Welche Möglichkeiten gibt es, um Schreiben und Lesen zu lernen? Um einen Bogen zum Seminar zu spannen, werde ich in diesem Punkt auf die Rolle der Medien eingehen, und ganz speziell auf die Frage eingehen, welche Rolle der Computer in der Alphabetisierung spielt. Zum Schluss werde ich die Internetseite www.ich-will-schreiben-lernen.de kurz vorstellen.
1 Vgl. Kretschmann Rudolf u. v. a.: Analphabetismus bei Jugendlichen. Ursachen, Erscheinungsformen, Hilfen.
Stuttgart; Berlin; Köln: Kohlhammer 1990. S. 12.
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2. Was bedeutet Analphabetismus?
Das Wort ‚Analphabet’ kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „Ohne Kenntnisse des Alphabets“. Eine Person, die des Schreibens und Lesens unkundig ist. 2 Diese Definition ist zwar treffend, aber sie ist nicht ausreichend. Sie lässt zum Beispiel die verschiedenen Formen des Analphabetismus außer Acht. In den folgenden Punkten werde ich die unterschiedlichen Formen des Analphabetismus beschreiben.
2.1 Totaler Analphabetismus
Totaler Analphabetismus heißt, dass ein Mensch nicht in der Lage ist einzelne Buchstaben zu erkennen. Heutzutage gibt es jedoch nur sehr wenige totale Analphabeten. Zum Personenkreis der totalen Analphabeten gehören zum einen Menschen, die aufgrund von körperlichen oder anderen Behinderungen keine Schriftsprachkenntnisse erwerben können, zum anderen, Menschen, die nach Deutschland immigrieren und in ihrem Heimatland keine Schule besuchen konnten. 3 Wenn jemand nie die Schule besucht hat und aufgrund dessen nie lesen und schreiben gelernt hat, so spricht man von primären Analphabetismus. Von sekundärem Analphabetismus ist die Rede, „wenn nach mehr oder minder erfolgreichem Schulbesuch ein Prozess des Vergessens einsetzt, bei dem einmal erworbene Schriftkenntnisse wieder verloren gehen.“ 4
Ob eine Person als Analphabet gilt, hängt nicht nur von ihren individuellen Lese- und Schreibkenntnissen ab. Es muss darüber hinaus berücksichtigt werden, „welcher Grad an Schriftsprachbeherrschung innerhalb der konkreten Gesellschaft, in der die Person lebt, erwartet wird.“ 5 Wenn die individuellen Kenntnisse der Personen niedriger sind als die erforderlichen und in der konkreten Gesellschaft als selbstverständlich vorausgesetzten Kenntnisse, dann liegt funktionaler Analphabetismus vor.
2 Neues Universal Lexikon. Nachschlagwerk in drei Bänden. Band I. Lingen Verlag Köln.
3 Vgl.: Döbert, Marion; Hubertus, Peter: Ihr Kreuz ist die Schrift. Analphabetismus und Analphabetisierung in
Deutschland. Hg: Bundesverband Alphabetisierung e. v. . Stuttgart: Klett 2000. S. 20.
4 http://www.alphabetisierung.de/static/cat-infos--cid-35/index.html
5 Ebd.
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Arbeit zitieren:
2005, Analphabetismus, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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erotif schmitz hat den Text Analphabetismus kommentiert
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erotif schmitz
wieso steht da immer nur der anfang...wie kann ich das alles lesen ?
am Friday, December 24, 2010-
Antje Bärmann
Hallo, um alles lesen zu können, müssen Sie den Text kaufen und herunterladen. Sie können sich gerne an mich wenden, wenn Sie Fragen zum Kauf des Texts haben. Freundliche Grüße, Antje Bärmann (ab@grin.com)
am Thursday, January 13, 2011-