Inhalt
1. Einleitung 3
2. Asturias 4
3. Der magische Realismus bei Asturias 5-6
4. Der Vergleich von Mayamyhtos und der Leyenda de la tatuana 7
4.1. Der Kosmos 7
4.2. Die vier Wege 7-8
4.3. Der Baum 8-9
5. Resümee 10-11
6.Bibliographie……………………………………………………………………. 12
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1. Einleitung
Das Thema meiner Hausarbeit lautet: Der Bezug zur Mayakultur in Asturias` „Leyenda de la tatuana“. Speziell werde ich auf die Frage eingehen, wie Asturias den Mayamythos 1 in seiner Leyenda einsetzt. Da mir bei der Lektüre der Leyenda aufgefallen ist, dass Asturias Elemente der alten Mythen der Maya in seine Leyenda einfließen lässt, interessiert mich, wie er das macht, das heißt, welche Elemente das sind, was er verändert oder weglässt und wie er mit Hilfe der alten Mythen etwas Neues schafft. Hierbei werde ich textanalytisch vorgehen. Zunächst werde ich kurz vorstellen, wer Asturias war. Da er der Strömung des Magischen Realismus angehörte, werde ich erläutern, was genau der Magische Realismus ist, und wo er sich in der Leyenda wieder findet. Danach vergleiche ich den alten Mayamythos mit der Leyenda de la tatuana. Konkret werde ich mich mit den Punkten: Der Kosmos; die vier Wege und der Baum beschäftigen, da es bei diesen Punkten die größten Ähnlichkeiten zum Mayamythos gibt. Die Literaturforschung streitet sich darum, ob Asturias die Mayakultur in seinen Werken dokumentarisch abbildet, oder ob die Werke als eine poetische Neuschaffung einzuordnen sind. Einig ist man sich jedoch darüber, dass Asturias sich in einigen seiner Werke auf die Mayakultur bezieht.
1 Anm. Für die Schreibweise von „Mayamythos“ habe ich mehrer Optionen gefunden. Ich habe mich
für diese entschieden und werde sie auf den folgenden Seiten beibehalten.
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2. Asturias
Miguel Ángel Asturias wird am 19. Oktober 1899 in Guatemala-Stadt geboren. Sein Vater ist ein mestizischer Rechtsanwalt, und seine Mutter arbeitet als Lehrerin. Die Mutter Asturias` ist indianischer (Maya) Abstammung. Aufgrund der politischen Verfolgung durch die Diktatur Estrada Caberas, verbringt Asturias Teile seiner Kindheit bei indianischen Verwandten. 1923 schließt er sein Jurastudium mit der Examensarbeit „El problema social del indio“ ab, und geht nach London und Paris, wo er sich dem Studium der Mayakultur widmet. Kindheitserlebnisse, kulturelle Erfahrungen und die Begegnung mit Surrealisten und deren Technik écriture automatique, eröffnen ihm Zugang zum Wesen seiner indianischen Landsleute. In seiner Jugend verfasst Asturias modernistische Gedichte und übersetzt die Maya-Schöpfungsmythologie, das Popol Vuh, ins Spanische. 1930 veröffentlicht er die „Leyendas de Guatemala“, die auf breite Anerkennung treffen. Erst 1933 kehrt Asturias nach Guatemala zurück. Zeit seines Lebens ist Asturias politisch engagiert. Asturias ist ein Vertreter des Magischen Realismus in der Lateinamerikanischen Literatur, der in seinem Werk die Mythen und Legenden der Indios seiner Heimat verarbeitet. Er thematisiert auch die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Lateinamerikas, die negativen Auswirkungen der Diktatur und die Rolle der USA in dieser Weltregion. Asturias stirbt 1974 in Madrid.
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Arbeit zitieren:
2005, Der Bezug zur Mayakultur in Asturias 'Leyenda de la tatuana', München, GRIN Verlag GmbH
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