Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 02
1.) Einleitung 03
2.) Quellenkritik 04
2.1) Quellenbeschreibung 04
2.2) Innere Kritik 04
2.2.1) Begriffsdefinitionen 04
2.2.2) Sachliche Aufschlüsselung 04
3.) Quelleninterpretation 05
3.1) Inhaltsangabe 05
3.2) Einordnung in den historischen Kontext 05
3.2.1) Die Geschichte des Repetundenverfahrens. 05
3.2.2) Die Propraetur Catilinas 08
3.2.3) Catilina und das Repetundenverfahren 08
3.2.4) Cicero als Verteidiger Catilinas? 09
4.) Ergebnis und Ausblick. 11
5.) Quelle und Literatur 12
5.1) Quelle 12
5.2) Literatur 12
6.) Anhang 13
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1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem besonderen Kapitel des römischen Rechtssystems. Die Prozesse gegen römische Statthalter, die die ihnen unterstellten Provinzen ausgebeutet hatten: den Repetundenprozessen. Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Quelle und dieser Arbeit liegen auf dem Repetundenprozess gegen Lucius Sergius Catilina.
Der Forschungsstand in der Literatur ist sehr umfassend und bietet ein breites Wissen um die Entstehungsgeschichte des Repetundenprozesses und dessen Wandel in der römischen Geschichte. Es gibt aber in der Literatur strittige Fälle, die unter den Historikern diskutiert werden. Ein Beispiel für diese Strittigkeit ist die Frage nach den Beweggründen Ciceros sich gegen eine Verteidigung Catilinas in dessen Repetundenprozess zu entscheiden, obwohl er dies ernsthaft in Erwägung gezogen hatte. Im Rahmen dieser Differenzen ist eine genauere Betrachtung der Quellen von Nöten, da häufig die römische Geschichtsschreibung durch subjektive Meinungen ergänzt wurde. Um einen Einblick in das Repetundenverfahren zu gewinnen und einen Bezug zu Catilina herzustellen, soll zunächst die historische Entwicklung der Re-petundenprozesse betrachtet werden. Es wird gezeigt, was der Grund für das Verfahren gegen Catilina war und wie sich der Prozess entwickelte. Hierbei soll ein Erklärungsversuch für die Motivation Ciceros, Catilina nicht zu verteidigen, gegeben werden. Abschließend wird Bilanz gezogen und die Folgen des Repetundenprozesses für Catilina dargelegt werden.
In dieser Arbeit wird nicht auf einzelne Prozesse oder auf die Auswirkungen auf das weitere Handeln Catilinas bzw. die Verschwörung eingegangen.
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2. Quellenkritik
2.1) Quellenbeschreibung
Die Quelle ist ein historisch-kritisch abgefasster Kommentar Quintus Asconius Pedianus zu einer Rede Ciceros. Diese Rede steht im Zusammenhang mit dem Repetundenverfahren gegen Catilina im Jahre 65 v. Chr.. Die Quelle liegt in gedruckter Form vor.
2.2) Innere Kritik
2.2.1) Begriffsdefinitionen -„Untersuchung“(Zeile 6)
Das consilium publicum ist ein frei gewähltes Gremium, das die Zulässigkeit einer Bewerbung für das Amt des Konsuls prüft. 1
2.2.2) Sachliche Aufschlüsselung -„Africa“ (Zeile 2)
Die römische Provinz Africa umfasste zur Zeit Catilinas das heutige Tunesien und einen Teil Algeriens. Sie war eine der wirtschaftlich bedeutendsten Provinzen im römischen Reich. 2 Der Begriff Africa ist aus der Bezeichnung des lybischen Stammes Afri abgeleitet. Nach der Zerstörung Karthagos durch den römischen Feldherrn Scipio, im Jahre 146 v. Chr., gab dieser der neu geschaffenen Provinz die Bezeichnung Africa. Unter Caesar wurde, nach dessen Sieg über Pompeius im Bürgerkrieg, die Provinz vergrößert und in Africa nova umbenannt. 3
1 Drexler, Hans: Die Catilinarische Verschwörung (Darmstadt 1989) 74
2 Gilbert, Charles-Dicard: Nordafrika und die Römer (Stuttgart 1962) 10; Huss,
Werner: Africa, DNP 1 (Weimar 1997) 222f.
3 Huss, Werner: Africa, DNP 1 (1997) 222f.
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Arbeit zitieren:
Arne Ostheim, 2006, „Der Repetundenprozess des Catilina“, München, GRIN Verlag GmbH
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Die catilinarische Verschwörung – wie gefährlich war sie wirklich?
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Conjuración de Catilina ; La guerra de Y
C Salustio Crispo
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Marcus Tullius Cicero, Gerhard Jäger, Wolfgang Flurl
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