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INHALTSVERZEICHNIS
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS II
1. Einleitung 1
1.1 Zielsetzung der Arbeit 1
1.2 Aufbau der Arbeit 1
2. Anwendungsbereich des IAS 36 2
3. Durchführung des Impairment-Tests 3
3.1 Triggering Events 3
3.2 Abgrenzung des Bewertungsobjekts 5
3.3 Bestimmung des erzielbaren Betrags 7
3.3.1 Beizulegender Zeitwert 7
3.3.2 Nutzungswert 8
3.4 Erfassung der Wertminderung 11
3.5 Wertaufholung. 12
4. Angaben im Anhang 13
5. Beispiel für einen Impairment-Test 13
6. Fazit 17
LITERATURVERZEICHNIS 19
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ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS BilMoG Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz bzgl. bezüglich CAPM Capital Asset Pricing Model CGU Cash-Generating-Unit gem. gemäß ggf. gegebenenfalls GuV Gewinn- und Verlustrechnung HGB Handelsgesetzbuch i.H.v. in Höhe von IAS International Accounting Standard(s) IDW Institut der Wirtschaftsprüfer IFRIC International Financial Reporting Interpretations Committee IFRS International Financial Reporting Standard(s) o.V. ohne Verfasser Restr. Restrukturierung sog. sogenannte(n/r/s) TEUR Tausend Euro u.a. unter anderem u.U. unter Umständen vgl. vergleiche WACC Weighted Average Cost of Capital
- 1 -
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit Mit zunehmender Globalisierung sind in vielen Branchen
Konzentrationsprozesse zu beobachten, die für die beteiligten Unternehmen eine Vielzahl von Auswirkungen mit sich bringen. Die damit einhergehende Internationalisierung der Rechnungslegungsvorschriften, die sich in den letzten Jahren zunehmend an die US-amerikanischen Regelungen angeglichen haben, stellt für viele Firmen eine Herausforderung dar, zu der in besonderem Maße die Werthaltigkeitsprüfung (sog. Impairment-Test) gem. IAS 36 beiträgt. Ziel ist es auch hier, dass der IFRS-Abschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Unternehmens sowie der Zahlungsströme vermittelt. Die vorliegende Arbeit stellt die einzelnen Schritte zur Durchführung eines Impairment-Tests chronologisch dar und erläutert, inwiefern das externe Rechnungswesen hierbei auf Unterstützung angewiesen ist, welche Restriktionen zu beachten sind, welche Freiheitsgrade sich für das Management ergeben, welche generellen Nachteile ein Wertminderungstest mit sich bringt und welche Chancen sich gleichzeitig daraus ergeben.
1.2 Aufbau der Arbeit
Nach einer kurzen Abgrenzung des relevanten Anwendungsbereichs befasst sich die Untersuchung hauptsächlich mit dem Ablauf des Impairment-Tests nach IAS 36. Angefangen mit möglichen Anhaltspunkten für eine Wertminderung (sog. Triggering Events) folgen Erläuterungen zur Abgrenzung des Bewertungsobjekts und zur Bestimmung des erzielbaren Betrags. Neben den Ausführungen zum beizulegenden Zeitwert ist die Ermittlung des Nutzungswerts von besonderer Bedeutung, da diese aufgrund ihrer Komplexität regelmäßig die größte Herausforderung bei der Durchführung des Impairment-Tests darstellt. In einem weiteren Schritt
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werden die Erfassung der Wertminderung sowie der Ablauf einer eventuellen Wertaufholung dargestellt. Nach einer Erläuterung der notwendigen Angaben für den Anhang im Jahresabschluss erfolgen eine Beispielrechnung für einen Impairment-Test und ein abschließendes Fazit.
2. Anwendungsbereich des IAS 36
Im Zentrum des Impairment-Tests nach IAS 36 stehen Sachanlagen gem. IAS 16 (z.B. unbebaute Grundstücke, Gebäude, Produktionsanlagen, Transportmittel), immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter und unbestimmter Nutzungsdauer gem. IAS 38 (z.B. erworbene Patente, Lizenzen, Entwicklungsleistungen) sowie ein derivativer Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) gem. IFRS 3. Darüber hinaus unterliegen auch gewisse finanzielle Vermögenswerte, die nicht in den Anwendungsbereich des IAS 39 fallen (z.B. nicht konsolidierte Beteiligungen an Unternehmen) sowie als Finanzierungsleasing klassifizierte Vermögenswerte gem. IAS 17 dem Werthaltigkeitstest.
Die internationale Rechnungslegung hat die Bedeutung immaterieller Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer (u.a. Goodwill) erkannt und mit dem seit Frühjahr 2004 geltenden Impairment-Only-Approach verfügt, dass im Gegensatz zum deutschen Handels- und Steuerrecht
planmäßige Abschreibungen nicht mehr möglich sind. 1 Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis finden sich gleichwohl Verfechter beider Positionen. Aufgrund der seit den 1990er Jahren im Zuge strategischer Neuausrichtungen gestiegenen Zahl von Unternehmenskäufen, bei denen häufig Preise weit über dem Reinvermögen gezahlt werden, hat besonders
die Bedeutung immaterieller Vermögenswerte stetig zugenommen. 2 Nicht selten stellt heutzutage ein Goodwill den größten bilanziellen Aktivposten dar
1 Vgl. Beyer/Mackenstedt, 2008, S. 338.
2 Vgl. Küting, 2005, S. 2758.
- 3 -und kann sogar das Eigenkapital übersteigen. Als aktuelle Beispiele dienen die Goodwill-Eigenkapital-Relationen der folgenden deutschen Unternehmen: 3
• TUI AG = 104,14%
• United Internet AG = 111,54%
• Fresenius AG = 124,07%
• Curanum AG = 136,33%
• GfK AG = 163,95 %
Sollten sich die im Goodwill abgebildeten Zukunftserwartungen dann nicht erfüllen, so können in Konsequenz die hohen außerplanmäßigen Abschreibungen über den Verzehr des Eigenkapitals zu einer Überschuldung
mit drohender Insolvenz des Unternehmens führen. 4
Da spätere Wertaufholungen beim Goodwill generell nicht mehr möglich sind, haben besonders Fehleinschätzungen des Managements bzgl.
Synergiepotentialen weitreichende negative Auswirkungen. Der Impairment-Test muss hier besonders gründlich, umfangreich und gewissenhaft durchgeführt werden und langfristig vom externen Rechnungswesen in Kooperation mit dem strategischen Controlling geplant werden.
3. Durchführung des Impairment-Tests
3.1 Triggering Events
Ein Unternehmen hat an jedem Abschlussstichtag für die im vorigen Kapitel definierten Vermögenswerte einzuschätzen, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung eines Vermögenswerts vorliegen. Können solche sog. Triggering Events während einer Berichtsperiode eindeutig identifiziert werden, dann muss der Impairment-Test auch unterjährig erfolgen. Diese Prüfung kann
3 Vgl. o.V., 2008, S. 14.
4 Vgl. Küting, 2005, S. 2758.
Arbeit zitieren:
Bachelor of Arts Maximilian Vogt, 2008, IAS 36 - Wertminderung von Vermögenswerten, München, GRIN Verlag GmbH
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