Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. II
Abbildungsverzeichnis. IV
Tabellenverzeichnis. IV
Abk ürzungsverzeichnis V
1. Einleitung. 1
2. Begriffsdefinitionen. 2
2.1 Logistik 2
2.2 Beschaffungslogistik. 3
2.3 E-Business 4
2.4 E-Procurement 5
3. Der traditionelle Beschaffungsprozess. 6
3.1 Aufbauorganisation 6
3.1.1 Organisatorische Eingliederung der Beschaffungswirtschaft 6
3.1.1.1 Zentraler Einkauf 6
3.1.1.2 Dezentraler Einkauf 7
3.1.1.3 Zentral-Dezentrale Organisation 7
3.1.2 Organisatorischer Aufbau der Beschaffungswirtschaft. 8
3.1.2.1 Verrichtungsprinzip. 8
3.1.2.2 Objektprinzip. 8
3.1.2.3 Regionalprinzip. 8
3.2 Ablauforganisation. 9
3.2.1 Phasenkonzept der Beschaffung. 9
3.2.1.1 Anbahnungsphase. 9
3.2.1.1.1 Bedarfsermittlung. 9
3.2.1.1.2 Bestandskontrolle 10
3.2.1.1.3 Bezugsquellenermittlung 10
3.2.1.2 Vereinbarungsphase 10
3.2.1.2.1 Lieferantenauswahl und Produktauswahl 10
3.2.1.2.2 Budgetfreigabe 10
3.2.1.2.3 Bestellung 10
3.2.1.3 Abwicklungsphase. 11
3.2.1.3.1 Bestellüberwachung 11
3.2.1.3.2 Wareneingang 11
3.2.1.3.3 Rechnungsprüfung 11
3.2.1.3.4 Zahlungsabwicklung 11
3.3 Ineffizienzen des traditionellen Beschaffungsprozesses 12
II
4. E-Procurement 13
4.1 E-Procurement-Systemlösungen. 13
4.1.1. Klassifikation anhand der Technologienutzung 13
4.1.1.1 Sharing 13
4.1.1.2 Application 13
4.1.1.3 Collaboration 13
4.1.2 Klassifikation anhand der Katalogverantwortlichkeit 13
4.1.2.1 Sell-Side-Lösungen 14
4.1.2.2 Buy-Side-Lösungen 15
4.1.2.3 Intermediäre Lösung (Elektronische Marktplätze) 16
4.1.3 Klassifikation anhand der Bedeutung der Produkte 17
4.2 E-Procurement-Instrumente 18
4.2.1 EDI (Electronic Data Interchange) 18
4.2.2 Elektronische Marktplätze 18
4.2.2.1 Ausrichtung elektronischer Märkte 18
4.2.2.2 Zugang zu elektronischen Märkten 18
4.2.2.2 Preisfindungsmechanismen elektronischer Märkte 19
4.2.3 DPS (Desktop Purchasing Systems) 19
4.3 Elektronische Transaktionsformen 19
4.3.1 Katalogbestellungen 19
4.3.2 Ausschreibungen. 20
4.3.3 Auktionen. 20
4.3.3.1 Verkäuferauktion 20
4.3.3.2 Käuferauktion 20
4.4 Beschaffungsprozess unter der Verwendung eines DPS. 20
4.4.1 Bedarfsermittlung 21
4.4.2 Produkt-/Lieferantenauswahl. 21
4.4.3 Genehmigungsprozess. 22
4.4.4 Bestellung. 22
4.4.5 Bestellüberwachung 22
4.4.6 Wareneingang 22
4.4.7 Zahlungsabwicklung 23
5. Potenziale und Grenzen. 23
5.1 Vorteile der elektronischen gegenüber der traditionellen Beschaffung 23
5.3 Grenzen der elektronischen Beschaffung 25
6. Fazit. 26
Literaturverzeichnis 27
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Phasenkonzept der Beschaffung ........................................................................9 Abbildung 2: Tätigkeiten in der traditionellen Beschaffung ....................................................12 Abbildung 3: Sell-Side-Lösung ...............................................................................................14 Abbildung 4: Buy-Side-Lösung...............................................................................................15 Abbildung 5: Intermediäre Lösung (Marktplatz) .....................................................................16 Abbildung 6: Klassifizierung von Gütern anhand der E-Procurement Affinität .......................17 Abbildung 7: Prozessablauf eines DPS..................................................................................21 Abbildung 8: Tätigkeiten in der elektronischen Beschaffung..................................................24
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Vorteile und Nachteile der Sell-Side-Lösung ……………………………………….15 Tabelle 2: Vorteile und Nachteile der Buy-Side-Lösung ……………………………………….16 Tabelle 3: Vorteile und Nachteile der Intermediären Lösung ………………………………….17 Tabelle 4: Nutzenpotenziale des E-Procurement…………….………………………………….23
IV
Abkürzungsverzeichnis
B2B Business to Business B2C Business to Consumer bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise d.h. das heißt DPS Desktop Purchasing Systems E-Electronic-EDI Electronic Data Interchange ERP Enterprise Resource Planning f. folgende ggf. gegebenenfalls Hrsg. Herausgeber i.d.R. in der Regel IHK Industrie- und Handelskammer IT Information Technology MRO Maintenance, Repair Operation PC Personal Computer S. Seite SAP System Anwendung Produkte SCM Supply Chain Management USA United States of America Vgl. Vergleiche z.B. zum Beispiel
V
1 Einleitung
Durch eine Sättigung der Märkte, die Intensivierung und Internationalisierung des Wettbewerbs sowie die Verkürzung der Technologie- und Produktlebenszyklen ist die allgemeine Wettbewerbssituation angespannt. Dieser Umstand zwingt Unternehmen zunehmend neue Wege zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit einzuschlagen. 1 Unternehmen benötigen eine Supply Chain, welche durch hohe Prozesstransparenz, schnelle Antwortzeiten und die Fähigkeit auf vielfältige Anforderungen zu reagieren einen nachhaltigen Mehrwert schafft. 2 Supply Chain Management ist die integrierte prozessorientierte Planung und Steuerung der Waren-, Informations- und Geldflüsse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 3 Auf die steigende Komplexität der Produktions- und Logistikplanung reagieren viele Unternehmen indem sie Software-Systeme zum Supply Chain Management einführen und parallel die bestehenden Geschäftsprozesse durch die Realisierung von E-Business-Systemen optimieren. Diese beiden zukunftsweisenden Konzepte treffen in der industriellen Praxis aufeinander, sie sind geeignet sich wechselseitig zu ergänzen und zu optimieren. 4 Durch E-Supply Chain Management werden Methoden und Instrumente für eine ganzheitliche Steuerung und Optimierung innerbetrieblicher und unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse sowie eine verstärkte Fokussierung des Kunden vereint. Mithilfe des Internets und modernen E-Business-Technologien können Unternehmen ihre Prozessperformance hinsichtlich Kosten, Flexibilität und
Reaktionsgeschwindigkeit verbessern und nachhaltig Wettbewerbsvorteile erzielen. 5 Ein Element des Gesamtkonzeptes E-Business ist der Bereich der elektronischen Beschaffung, das sogenannte E-Procurement. Das Ziel dieser Hausarbeit ist die kritische Betrachtung des E-Procurement. Zu diesem Zweck werden in Kapitel 2 zunächst die grundlegenden Begriffe definiert. Das Kapitel 3 bildet den traditionellen Beschaffungsprozess ab und stellt anschließend Ineffizienzen heraus. Das Kapitel 4 beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema E-Procurement. Zunächst werden E-Procurement-Systemlösungen anhand verschiedener Kriterien klassifiziert und anschließend die Instrumente und Verhandlungsmodule der E-Procurement-Systeme dargestellt. Abschließend wird ein Beschaffungsprozess unter der Verwendung eines DPS abgebildet In Kapitel 5 werden die Potenziale und Grenzen der elektronischen Beschaffung aufgezeigt. Abschließend wird in Kapitel 6 ein Fazit dieser Hausarbeit gezogen.
1 Vgl. Wannenwetsch, H.H./ Nicolai, S., E-Supply-Chain-Management, 2004, S. 1.
2 Vgl. Hompel, M./ Redaktion Logistik Heute, Software in der Logistik, 2006, S. 3.
3 Vgl. Kuhn, A. / Hellingrath, B., Supply Chain Management, 2002, S. 10.
4 Vgl. Kuhn, A. / Hellingrath, B., Supply Chain Management, 2002, S. 156.
5 Vgl. Wannenwetsch, H.H./ Nicolai, S., E-Supply-Chain-Management, 2004, S. 1.
2 Begriffsdefinitionen
In diesem Kapitel werden Definitionen der Begriffe Logistik, Beschaffungslogistik, E-Business und E-Procurement aufgeführt. Die Betrachtung der Definitionen dient dem Gesamtverständnis der Thematik dieser Hausarbeit.
2.1 Logistik
Der Begriff der Logistik wurde ursprünglich bei Fragen der Nachschubgestaltung und der Truppenbewegung im Militärwesen verwendet. In den USA wurde der Begriff ungefähr im Jahr 1955 auch in zivile Bereiche übernommen. 6 In Deutschland wird der Begriff der Logistik seit etwa 1970 verwendet und weist heute verschiedene Definitionen auf:
Nach Oeldorf/ Olfert ist Logistik definiert als die Summe sämtlicher Tätigkeiten, welche sich mit der Planung, der Steuerung und der Kontrolle des gesamten Flusses innerhalb und zwischen Wirtschaftseinheiten befasst. Dieser Fluss bezieht sich dabei gleichermaßen auf Materialien, Personen, Energie sowie Informationen. 7
Durch Schulte wird Logistik als die marktorientierte, integrierte, Planung, Gestaltung, Abwicklung und Kontrolle des gesamten Materialflusses sowie des dazugehörigen Informationsflusses innerhalb eines Unternehmens, zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten, sowie zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden definiert. 8
Laut Ehrmann stellt Logistik die aus den Unternehmenszielen abgeleiteten planerischen sowie ausführenden Maßnahmen und Instrumente zur Gewährleistung eines optimalen Material-, Wert-, und Informationsflusses im Rahmen der betrieblichen Leistungserstellung dar. Dabei erstreckt sich der Prozess der Leistungserstellung von der Beschaffung der Produktionsfaktoren und Informationen über deren Bearbeitung und Weiterleitung bis zur Distribution der erstellten Leistungen Die Logistikprozesse erstrecken sich über das eigene Unternehmen bis hin zu Kunden- und Lieferantenbeziehungen. 9
Schönsleben definiert Logistik in und zwischen Unternehmen als die Organisation, Planung und Realisierung des gesamten Güter-, Daten-, und Steuerungsflusses von Beginn bis Ende des Produktlebenszyklus. 10
6 Vgl. Schulte, C., Logistik, 2009, S. 1.
7 Vgl. Oeldorf, G./ Olfert, K., Kompakt-Training Materialwirtschaft, 2005, S. 36.
8 Vgl. Schulte, C., Logistik, 2009, S. 1.
9 Vgl. Ehrmann, H., Logistik, 2008, S. 25.
10 Vgl. Schönsleben, P., Integrales Logistikmanagement, 2007, S. 7.
2
Laut Gleißner/ Femerling ist die Aufgabe der Logistik die Raum- und Zeitüberbrückung in einem System zu planen, zu organisieren, zu koordinieren und durchzuführen. 11
Die Autoren der aufgeführten Definitionen sind sich darin einig, dass Logistik die Planung, die Organisation und die Durchführung der Waren und Informationsflüsse steuert. Dieser Hausarbeit wird der umfassende Logistikbegriff von Ehrmann zugrunde gelegt.
2.2 Beschaffungslogistik
Im Rahmen der Logistik hat die Beschaffung eine strategische Bedeutung, da sie am Anfang der Materialflüsse steht. Der Bereich der Beschaffungslogistik beeinflusst daher maßgeblich den Unternehmenserfolg. 12 Der Begriff weist unterschiedliche Definitionen auf:
Durch Pfohl wird der Begriff Beschaffungslogistik definiert als ein marktverbundenes Logistiksystem, welches die Verbindung zwischen der Distributionslogistik der Lieferanten und der Produktionslogistik eines Unternehmens darstellt. Objekte der Beschaffung sind dabei Güter wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Kaufteile und Handelswaren, welche dem Unternehmen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen sind. Bedarfsträger ist das Beschaffungslager oder die erste Produktionsstufe im Unternehmen. 13
Nach Kummer/ Grün/ Jammernegg sind Beschaffung und Logistik betriebliche Organisationsbereiche. Dabei hat der Bereich der Beschaffung die Aufgabe, das Unternehmen mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu versorgen, aber auch die Versorgung mit Dienstleistungen oder Personal in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit und am richtigen Ort sicherzustellen. Der Begriff der Beschaffungslogistik wird definiert als das Kooperationsmodul zwischen den beiden Organisationseinheiten Beschaffung und Logistik. 14
Ehrmann definiert Beschaffungslogistik als die Planung und Umsetzung von Maßnahmen, welche zur optimalen Gestaltung der Beschaffung ab den Beschaffungsmärkten bis in die Fertigung bzw. bis in die Läger erforderlich sind. 15 Demnach sind der Beschaffungslogistik im weiteren Sinne die Gestaltung der Lieferantenbeziehungen im Zuge der Beschaffung ebenso zuzuordnen wie das Materiallager, die Lagerung von unfertigen Erzeugnissen und Teilen sowie das innerbetriebliche Transportwesen. 16
11 Vgl. Gleißner, H./ Femerling, J.C., Logistik, 2008, S. 4.
12 Vgl. Wannenwetsch, H., Integrierte Materialwirtschaft und Logistik, 2007, S. 105.
13 Vgl. Pfohl, H.-Chr., Logistiksysteme, 2004, S. 182.
14 Vgl. Kummer, S./ Grün, O./ Jammernegg, W., Grundzüge der Beschaffung, 2006, S. 16 f.
15 Vgl. Ehrmann, H., Logistik, 2008, S. 28.
16 Vgl. Ehrmann, H., Logistik, 2008, S. 250.
3
Arbeit zitieren:
Julia Krüger, 2009, E-Procurement, München, GRIN Verlag GmbH
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