Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Biographie. 3
3 Begriffsabgrenzungen 4
4 Das Phasenmodell 5
4.1 Vorraussetzungen des Modells 5
4.2 Die sensomotorische Stufe ( 0 - 2 Jahre ) 5
4.2.1 Erstes Stadium: Betätigung und Übung der Reflexe (ca. 0-1 Monate) 5
4.2.2 Zweites Stadium: Bildung erster Gewohnheiten und die primäre
Kreisreaktion (ca. 1-4 Monate) 5
4.2.3 Drittes Stadium: Sekundäre Kreisreaktionen. Verstärkte Hinwendung
zur Außenwelt (ca. 4-8 Monate) 6
4.2.4 Fünftes Stadium: Tertiäre Kreisreaktionen. Experimentelles Vorgehen.
Suche und Entdeckung neuer Mittel-Schemata (ca. 12-18 Monate) 7
4.2.5 Sechstes Stadium: Übergansstadium: Die Erfindung neuer Mittel durch
geistige Kombination (ca. 18-24 Monate) 7
4.3 Die voroperationale Stufe ( ca. 2-7 Jahre) 8
5 Bedeutung für Erziehung und Bildung. 9
6 Kritik 11
Literaturverzeichnis 12
2
1 Einleitung
Die geistige Entwicklung des Menschen von dem Zeitpunkt seiner Geburt bis hin zum Kleinkindesalter besitzt verschiedene Facetten und ist auch aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Genau damit beschäftigte sich der Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget, der auch zahlreiche Bücher über die geistige Entwicklung des Kindes verfasste. Zu den wesentlichsten und am meisten bekannt gewordenen Bestimmungsstücken der Piaget´schen Theorie der kognitiven Entwicklung gehört die Auffassung von der gesetzmäßigen Abfolge strukturell jeweils verschiedenen Entwicklungsstufen, um die es sich -in Bezug auf die Elementarpädagogik- in meiner Seminararbeit handelt. Zum besseren Verständnis möchte ich nun in meiner Seminararbeit mit dem Titel „Piagets Stufenmodell der kognitiven Entwicklung“ zunächst eine Biographie von Jean Piaget aufzeigen, einige Grundbegriffe, die im Zusammenhang mit dem Stufenmodell auftauchen, erklären, um anschließend den Aufbau des Stufenmodells und dessen Grenzen genauer zu betrachten.
2 Biographie
Jean Piaget wurde am 9. August 1886 als Sohn eines Literaturprofessors in Neuchâtel geboren. Seine Universitätsausbildung konzentrierte sich auf die Gebiete der Biologie und der Philosophie. Zwischen 1911 und 1925 veröffentlichte er etwa 25 Studien über auf dem Land oder im Wasser lebende Mollusken. In Zürich begann er anschließend sein zweites Studium im Schwerpunkt der Psychologie. Dort beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Kinderpsychologie und der Erziehung. Zusätzliche beschäftigte er sich mit der Intelligenzentwicklung des Kindes. 1921 wurde er nach Genf berufen um dort am Institut Jean-Jaques Rousseau zu lehren, dessen Leiter er 1933 wurde und es bis 1971 blieb. Aus seiner 1935 geschlossenen Ehe gingen 3 Kinder hervor, die unter anderem geeignete Studienobjekte für seine wegweisende Forschung zur Entwicklung der Intelligenz von der Geburt bis zum Spracherwerb waren. Im Jahre 1951 erschien sein Grundlagenwerk: „Das Wachsen des logischen Denkens von der Kindheit bis zur Pubertät“. In seiner Beschäftigung mit der genetischen Psychologie und der Erkenntnistheorie interessierte sich Jean Piaget für den Aufbau der Erkenntnis. Sein bedeutendste Ergebnis in der Erkenntnistheorie betraf den Nachweis der spezifischen wissenschaftlichen
3
Denkform des Kindes, das in erheblichen Unterschied zu der Denkart von Erwachsenen steht. Er hat mehr als 30 Ehrendoktorwürden von Universitäten aus aller Welt. An seinen Forschungen orientieren sich noch heute die Wissenschaftler der Psychologie, Philosophie und Soziologie, sowie der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Jean Piaget war ein höchst beachteter und ausgezeichneter Wissenschaftler. Er starb am 16. September 1980 in Genf.
3 Begriffsabgrenzungen
Die Aufnahme eines Gegenstandes in ein geistiges Schema nennt Piaget Assimilation. Bemerkt das Kind, dass seine Assimilation falsch war, muss es die Schemata der Wirklichkeit anpassen. Diesen Vorgang nennt man Akkommodation. Ein Schemata sind verfügbare Handlungen, die der Mensch in der Wirklichkeit effektiv wiederholen kann.
Quelle: http://art.ph-freiburg.de/Piaget/PNG/Prinzipien/Prinz_abb7.png
4
Arbeit zitieren:
Stephanie Schneider, 2007, Piagets Stufenmodell der kognitiven Entwicklung, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Die Funktion des medizinischen Dienstes der Krankenkassen
Darstellung und kritische Anal...
Pflegemanagement / Sozialmanagement
Hausarbeit, 26 Seiten
Grundlagen der Psychologie / Entwicklungspsychologie
Psychologie - Entwicklungspsychologie
Skript, 10 Seiten
Loyalitätskonflikte in der Heimerziehung - systemische Ansätze als Cha...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Diplomarbeit, 91 Seiten
Elternarbeit ernst nehmen! Entwicklung einer sozialpädagogischen Konze...
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Diplomarbeit, 113 Seiten
Stephanie Schneider hat den Text Piagets Stufenmodell der kognitiven Entwicklung veröffentlicht
Stephanie Schneider hat einen neuen Text hochgeladen
Der Stellenwert der Ethik in der Pflegeausbildung: Stufenmodell der En...
Francisco Cazorla Albrecht
Piagets Theorie der geistigen Entwicklung
Herbert P. Ginsburg, Sylvia Opper, Hainer Kober, Georgia Hanenberg
The Essential Piaget: An Interpretive Reference and Guide
Jean Piaget, Howard E. Gruber, J. Jacques Voneche
The Origin of Intelligence in the Child: Jean Piaget: Selected Works
Jean Piaget, Margaret Cook
Mental Imagery in the Child: Jean Piaget: Selected Works
Jean Piaget, Barbel Inhelder, P. A. Chilton
0 Kommentare