Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Gleichungsverzeichnis. III
Abkürzungsverzeichnis IV
Symbolverzeichnis. V
1. Einleitung 1
2. Risiko in der Unternehmensbewertung 1
2.1 Wirkung von Risiken in der Unternehmensbewertung 2
2.2 Modelle zur Ermittlung der Eigenkapitalkosten. 3
2.2.1 Capital Asset Pricing Modell. 4
2.2.2 „Three-Factor Model“ nach FAMA/FRENCH 7
2.2.3 Aribtrage Pricing Theory. 9
2.3 Bestimmung der Fremdkapitalkosten. 11
2.4 Zusammenführung zu den Weighted Average Cost of Capital. 12
3. Aktuelle diskutierte Risiken 13
3.1 Risiko im Kontext finanziell angeschlagener Unternehmen 14
3.2 Equity Premium. 15
4. Abschließende Bemerkung. 16
Literaturverzeichnis 18
II
Gleichungsverzeichnis
Gl.1: Standardgleichung: Capital Asset Pricing Model 4
Gl.2: Gleichung zur Errechnung des Beta-Faktors 5
Gl.2a: Modifizierte Gleichung zur Errechnung des Beta-Faktors. 5
Gl.3: Standardgleichung: Three-Factor Model 7
Gl.4: Standardgleichung: Arbitrage Pricing Theory 9
Gl.4a: Modifizierte Gleichung zur Arbitrage Pricing Theory 10
Gl.6: Standardgleichung Weighted Average Cost of Capital 13
III
Abkürzungsverzeichnis
Anm. d. Verf. Anmerkung des Verfassers
APT. Arbitrage Pricing Theory
bzw. beziehungsweise
CAPM. Capital Asset Pricing Model
DCF Discounted Cash Flow
Dr. Doktor
f. folgende (eine)
ff. folgende (mehrere)
Gl. Gleichung
No. Number (Nummer)
Prof. Professor
ROIC. Return on Invested Capital
S.
Vgl. vergleiche
Vol. Volume (Ausgabe)
WACC Weighted Average Cost of Capital
z.B. zum Beispiel
IV
Symbolverzeichnis
α i Faktorunabhängiger Renditebestandteil
β i Beta-Faktor
β ij Sensitivität des Faktors j
b market, size, book-to-market jeweiliges Beta zu den Faktoren
cov i,m Kovarianz von i zu m
D Wert des Fremdkapitals
ε i unsystematisches Risiko „noise“
E. Wert des Eigenkapitals
E(R i ) Erwartungswert von Ri
F 1 , F 2 , , F n Faktoren bis n
k E erwartete Rendite
r book-to-market Buchwert/Marktwert- Effekt
r D Fremdkapitalkosten
r E Eigenkapitalkosten
r f ,R f risikolose Rendite (risikoloser Zinssatz)
r m Rendite Marktportofolio
r market factor Marktrisikoprämie
r size factor Prämie des Größeneffekts
s Varianz von m 2
m
T c Grenzsteuersatz
V Wert des Gesamtvermögens (D E)
V
1. Einleitung
„Wer jedes Risiko ausschalten will, der zerstört auch alle Chancen.“ - HANS-OLAF HENKEL
Der deutsche Topmanager Hans-Olaf Henkel beschreibt mit diesem Zitat den Trade-Off zwischen Risiko und Rendite, dem sich Unternehmer täglich stellen. Unzählige Risiken werden von Beratungen, Unternehmensabteilungen oder Wissenschaftlern
diskutiert. Welche Relevanz besitzen sie? Wie wirken sie? Wie gefährlich sind sie?
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über den Einfluss von Risiken auf die Unternehmensbewertung darzustellen, und dabei speziell die Rolle der Kapitalkosten herauszustellen. Dabei werden die gängigen Methoden zur Ermittlung der Kapitalkosten vorgestellt und diskutiert. Ebenso wird erläutert an welchen Punkten im
Bewertungsprozess, Risiken ihren Einfluss auswirken können. Abschließend wird ein Auszug aus Themen vorgestellt, die innerhalb des Risikokalküls im aktuellen
Brennpunkt der Wissenschaft stehen.
2. Risiko in der Unternehmensbewertung
Steht man vor der Aufgabe ein Unternehmen bzw. Investitionsprojekte zu bewerten, sieht man sich vielen Einflussgrößen gegenübergestellt, die es gilt innerhalb des Bewertungsprozesses miteinander in Wechselwirkung zu bringen. Da der Fokus dieser Arbeit auf die Wirkungen von Risikofaktoren auf die Kapitalkosten und somit auf den Unternehmenswert gelegt wird, sind hierfür nur Bewertungsansätze nach dem Discounted Cash Flow- Verfahren (DCF) und dem Ertragswertverfahren (economic profit model) relevant. 1
„In particular, a company’s value is driven, first, by its ability to earn a return
on invested capital (ROIC) greater than its weighted average cost of capital
(WACC), and second, by its ability to growth. High returns and growth result
in high cash flows, which in turn drives value.“ 2
Das folgende Kapitel thematisiert, wie Risiken grundsätzlich Einfluss in den Unternehmensbewertungsprozess nehmen, definiert die Rolle der Kapitalkosten in der
1 Vgl. KOLLER, T./GOEDHART, M./WESSELS, D. (2005), S.101.
2 KOLLER, T./GOEDHART, M./WESSELS, D. (2005), S.101.
1
Unternehmensbewertung und stellt Modelle zu deren Berechnung vor, um sie
abschließend zu diskutieren.
2.1 Wirkung von Risiken in der Unternehmensbewertung
Risiken sind nach BALLWIESER,W. (2008), S. 90 in zwei Fällen relevant für die
Unternehmensbewertung. „Im ersten Fall macht man vom Erwartungswert der Erträge einen Abschlag, um auf das Sicherheitsäquivalent einer Ertragsverteilung zu gelangen. Dieses wird mit dem risikolosen Zins diskontiert (Sicherheitsäquivalenzmethode). Im zweiten Fall erhöht man den risikolosen Zins um eine Risikoprämie [...] und diskontiert mit dem risikoangepassten Zins den Erwartungswert einer Ertragsverteilung.“ Da diese Arbeit primär auf die Wechselwirkungen zwischen Risiken, Kapitalkosten und Unternehmenswert eingeht, wird die Sicherheitsäquivalenzmethode nicht näher
beleuchtet.
BREALEY, R. A./MYERS, S. C./ALLEN, F. (2008), S.241 präzisiert oben genannte Begrifflichkeiten der Diskontierzinsfüße vor dem Vordergrund einer
Unternehmensbewertung nach dem DCF- oder Ertragswertverfahren. „The company cost of capital is defined as the expected return on a portfolio of all the company’s existing securities. It is the opportunity cost of capital for investment in the firm’s assets, and therefore the appropriate discount rate for the firm’s average risk projects. [...] the cost of capital is estimated as a blend
of the cost of debt (the interest rate) and the cost of equity (the expected rate of return demanded by investors in the firm’s common stock).“ 3
Diese Arbeit basiert nicht auf der Fiktion von komplett eigenfinanzierten Unternehmen. Es gilt also gemäß der oben genannten Definition der Unternehmenswertsteigerung den
WACC als Diskontierzinsfuß für die Bewertungen heranzuziehen. Darüber hinaus
finden Risiken, sowohl auf der Eigenkapital-, als auch auf der Fremdkapitalseite ihren
spezifischen Einfluss. Finanzielle Risiken die nur innerhalb der Fremdkapitalkosten verrechnet werden, werden somit berücksichtigt.
Der Schlüssel zu einer risikoadjustierten Bewertung, der zudem die kompletten Vermögensverhältnisse des Unternehmens abbildet, ist demnach die Weighted Average Cost of Capital (WACC), die wiederum ein gewichteter Mischzins aus den
3 BREALEY, R. A./MYERS, S. C./ALLEN, F. (2008), S.242f .
2
Arbeit zitieren:
Manuel Niederhofer, 2008, Risiko in der Unternehmensbewertung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Unternehmensbewertung nach dem IDW S 1 i.d.F. 2008
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