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Der Naturbegriff des jungen Schelling

Título: Der Naturbegriff des jungen Schelling

Ensayo , 2009 , 11 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Jana Richter (Autor)

Filosofía - Filosofía de los siglos XVII y XVIII
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Friedrich Wilhelm Josef Schellings Zeit war geprägt von einem rasanten Fortschritt in den Naturwissenschaften. Newtons mechanische Physik und Kants Auffassung, die Natur bestehe nur aus miteinander verknüpften Folgeerscheinungen, bewirkte, dass man von einer Entzauberung der Natur sprach, der vor allem die literarische Gruppe der Romantiker entgegenwirken wollten.
Gleichzeitig zeigten entscheidende Fortschritte in der Elektrizitätslehre und der Chemie, dass es noch viel Rätselhaftes (wie zum Beispiel Fernwirkungen und polare Spannungen) gibt, welches den damaligen Wissenschaftlern Anreiz zu Spekulationen gab.
Auch Schelling wohnte das Sehnsuchtsbild einer natura naturans, einer schöpferischen All-Natur, inne. Wie diese für ihn beschaffen war, dass soll in dem folgenden Essay geklärt werden.
Folgende Frage steht also im Mittelpunkt: Welche Philosophie von der Natur entwickelt der junge Schelling in dem vorliegenden Textauszug? Schelling entwickelte seine wichtigsten Schriften zur Naturphilosophie um 1800.
In meinem Essay beziehe ich mich auf einen Auszug aus Schellings Werk Erster Entwurf eines Systems der Naturphilosophie aus dem Jahr 1799. Die Kapitel I und II sollen Mittelpunkt meiner Ausführungen sein.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Kapitel I: Der Begriff der Unbedingtheit in der Natur

2.2 Kapitel II: Tendenzen, Dualität und das fluide Prinzip

3. Fazit und Naturbild

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Naturphilosophie des jungen Schelling anhand seines Werkes "Erster Entwurf eines Systems der Naturphilosophie" (1799) mit dem Ziel, sein Verständnis von Natur als konstruierende Tätigkeit zu erhellen.

  • Die Konzeption des "Unbedingten" als unsichtbares Prinzip des Seins.
  • Die Ablehnung der Natur als statisches Objekt zugunsten prozesshafter Tätigkeit.
  • Die Rolle der ursprünglichen Dualität und der Hemmungspunkte in der Natur.
  • Das Verhältnis von Materie, Qualität und dem fluidisierenden Prinzip.

Auszug aus dem Buch

Das Unbedingte

Das Unbedingte kann überhaupt nicht in irgend einem einzelnen Ding, noch in irgend etwas gesucht werden, von dem man sagen kann, daß es ist. Denn was ist, nimmt nur an dem Sein Theil, und ist nur eine einzelne Form oder Art des Seins. – Umgekehrt kann man vom Unbedingten niemals sagen, daß es ist. Denn es ist das Sein selbst, das in keinem endlichen Produkte sich ganz darstellt, und wovon alles Einzelne nur gleichsam ein besonderer Ausbrut ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung bettet Schellings Naturphilosophie in den Kontext der wissenschaftlichen Umbrüche um 1800 ein und formuliert die Leitfrage nach dem Verständnis von Natur als absolute Tätigkeit.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Kernbegriffe des "Ersten Entwurfs", insbesondere die Unbedingtheit als schöpferisches Prinzip, das durch empirische Produkte gehemmt wird, sowie die atomistischen und dualistischen Strukturmerkmale der Natur.

3. Fazit und Naturbild: Das Fazit fasst die zentrale Erkenntnis zusammen, dass die Natur nach Schelling kein statisches Gegebenes ist, sondern ein unendlicher, konstruierender Prozess, der sich in der empirischen Welt lediglich in Scheinprodukten manifestiert.

Schlüsselwörter

Naturphilosophie, Friedrich Wilhelm Josef Schelling, Unbedingtheit, Naturtätigkeit, Absolute Tätigkeit, Dualität, Scheinprodukt, Fluidisierendes Prinzip, Materie, Individualität, Konstruierende Tätigkeit, Naturprodukt, Transzendentalphilosophie, Ontologie, Prozesshaftigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Schellings frühe Naturphilosophie und dessen Versuch, die Natur nicht als bloßes Objekt, sondern als lebendigen, konstruierenden Prozess zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen der Begriff des Unbedingten, die Rolle der Dualität in der Materie, das Prinzip der unendlichen Entwicklung und die prozesshafte Naturtätigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die philosophischen Grundlagen zu klären, mit denen Schelling versucht, das Unendliche in der endlichen Natur darstellbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse, die Schellings Originaltext mit zeitgenössischen Diskursen (wie der Ideenlehre Platons) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der systematischen Untersuchung der Kapitel I und II aus dem "Ersten Entwurf eines Systems der Naturphilosophie" sowie der Bedeutung von Hemmungen und Materie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Naturphilosophie, Absolute Tätigkeit, Unbedingtheit, Dualität und das fluide Prinzip.

Wie unterscheidet Schelling zwischen Materie und dem Prinzip der Natur?

Schelling sieht das Prinzip der Natur als einen unsichtbaren Geist oder eine konstruierende Tätigkeit, die stofflich nicht im Raum existiert, während die Materie ein Phänomen dieser Tätigkeit ist.

Warum lehnten viele zeitgenössische Naturwissenschaftler Schelling ab?

Sie sahen in seinem System eine willkürlich konstruierende Pseudosystematik, da er Naturereignisse spekulativ und nicht rein empirisch herleitete.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Naturbegriff des jungen Schelling
Universidad
Dresden Technical University  (Institut für Philosophie)
Calificación
2,0
Autor
Jana Richter (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
11
No. de catálogo
V136608
ISBN (Ebook)
9783640482450
ISBN (Libro)
9783640482290
Idioma
Alemán
Etiqueta
Naturbegriff Schelling
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Richter (Autor), 2009, Der Naturbegriff des jungen Schelling, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136608
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