III
INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VI
Abk ürzungsverzeichnis VII
1 Einführung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung. 3
1.3 Aufbau der Arbeit 3
1.4 Methodenbeschreibung. 4
2 Theoretische Grundlagen der internationalen Markteintrittsstrategien 5
2.1 Produkt-/Markt-Strategien. 5
2.2 Eintrittsstrategien. 7
2.2.1 Beteiligung. 8
2.2.1.1 Minderheitsbeteiligung 8
2.2.1.2 Mehrheitsbeteiligung 9
2.2.2 Tochtergesellschaft 9
2.2.2.1 Tochtergesellschaft durch Neugründung 10
2.2.2.2 Tochtergesellschaft durch Akquisition 10
2.2.3 Fusion 11
3 Die grundlegenden Betrachtungen des österreichischen Bankwesens 13
3.1 Österreichisches Bankwesen 13
3.1.1 Struktur der Kreditinstitute 13
3.1.2 Bankwesengesetz. 13
3.1.3 Bankaufsichtorgan 14
3.1.4 Anzahl der Kreditinstitute 14
3.1.5 Wirtschaftliche und wettbewerbsmäßige Lage. 15
3.1.6 Finanzkrise 2008-2009 16
3.2 Beschreibung des Beispielunternehmens 17
3.2.1 Erste Group AG 17
3.2.1.1 Profil der Erste Group AG. 17
3.2.1.2 Strategische Ausrichtung der Erste Group AG 19
3.2.2 Erste Bank AG 21
IV
3.2.2.1 Profil der Erste Bank AG. 21
3.2.2.2 Strategie der Erste Bank AG. 21
4 Märkte der Erste Bank im Osteuropageschäft 23
4.1 Tschechien 23
4.1.1 Wirtschaftliche Situation 23
4.1.2 Geschäftsprofil. 24
4.1.3 Strategie 25
4.2 Rumänien. 25
4.2.1 Wirtschaftliche Situation 25
4.2.2 Geschäftsprofil. 26
4.2.3 Strategie 27
4.3 Slowakei 27
4.3.1 Wirtschaftliche Situation 27
4.3.2 Geschäftsprofil. 28
4.3.3 Strategie 29
5 Die osteuropäischen Strategien der drei grössten österreichischen Kreditinstitute Bank
Austria , Erste Bank und Raiffeisen Zentralbank im Vergleich 30
5.1 Strategievergleich der Institute in ausgewählten Ländern. 30
5.2 Effizienzvergleich der Institute 31
6 Schluss 34
Literaturverzeichnis 37
Anhang A: Information zur Finanzkrise 2008-2009 39
Anhang B: Tabellenwerk 40
V
TABELLENVERZEICHNIS
Tab. 1: Anzahl der Kreditinstitute in Österreich 15
Tab. 2: Aktuelle wirtschaftliche Kennzahlen in Tschechien 23
Tab. 3: Aktuelle wirtschaftliche Kennzahlen in Rumänien. 25
Tab. 4: Aktuelle wirtschaftliche Kennzahlen in Slowakei 27
Tab. 5: Vergleich der Strategien der BA, Erste Bank und RZB in ausgewählten Ländern. 30
Tab. 6: Ausgewählte Kennzahlen der drei größten österreichischen Banken 31
Tab 7: Veränderungsraten für ausgewählte Kennzahlen 2007-2008 32
VI
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abb. 1: Engagement österreichischer Banken in Zentral-, Ost- und Südosteuropa (CESEE)
Abb. 2: Gegenstand von Produkt-/Markt-Strategien
Abb. 3: Gegenstand von Markteintrittsstrategien.
Abb. 4: Meilensteine - Geschichte der Erste Group
Abb. 5: Geografische Märkte der Erste Group AG
Abb. 6: Erste Group AG Struktur.
Abb. 7: Netzdiagramm: Ausgewählte Kennzahlen der BA, RZB und Erste Bank 2007-2008
Abb 8: Bankenentwicklungsstufen in Transformationsländern
VII
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
BA Bank Austria BA CA Bank Austria Creditanstalt BCR Banca Comercială Română BIP Bruttoinlandsprodukt CEE Central and Eastern Europe (Staaten Zentral- und Osteuropas) CESEE Central, Eastern and South Eastern European Countries (Staaten Zentral-, Ost-und Südosteuropas) CS Česká spořitelna CZK Tschechische Krone FDI Foreign Direct Investment FMA Finanzmarktaufsicht HVPI Harmonisierter Verbraucherpreisindex IWF Internationaler Währungsfonds KMU Kleine und mittlere Unternehmen KWG Kreditwesengesetz ÖNB Österreichische Nationalbank PMI Purchasing Managers Index (Einkaufsmanagerindex) ROE Return on Equity RON Rumänischer Leu RZB Raiffeisen Zentralbank SLSP Slovenská sporiteľna VPI Verbraucherpreisindex
1
1 EINFÜHRUNG
1.1 Problemstellung
Seit den internationalen Finanzkrisen in den 90-er Jahren ist das Thema Finanzmarktstabilität in das Zentrum des Interesses sowohl der privaten Akteure im Finanzsektor als auch der nationalen und internationalen Wirtschaftspolitik gerückt 1 . Die Banken haben auf die Herausforderungen der EU-Integration durch vermehrte Zusammenschlüsse und Übernahmen, Kosteneinsparungen und eine aktive Internationalisierung vor allem in Richtung der CESEE-Staaten (Central, Eastern and South Eastern European Countries, Staaten Zentral-, Ost- und Südosteuropas) reagiert. Die Pionierarbeit der österreichischen Banken in den CESEE-Staaten hatte bislang positive Auswirkungen auf ihr Finanzergebnis. 2 Jedoch müssen auch die Risiken der Banken in diesen Märkten genau beobachtet werden - und zwar in Hinblick auf die finanzielle Anfälligkeit der Banken, die gesamtwirtschaftlichen Risiken des Landes und die Risiken der Systemstabilität. Somit wird es möglich, negativen wirtschaftlichen Auswirkungen aufgrund der sehr starken grenzüberschreitenden Verflechtungen vorzubeugen 3 .
Die aktuelle Finanzmarktsituation in Österreich sieht folgendermaßen aus 4 : die Ertragslage der Banken sei schwächer geworden, ist aber positiv. Das Finanzergebnis vom 2008 ist um 50% geschrumpft (Stand: März 2009). Generell berge der österreichische Bankensektor aus Gläubigersicht durch sein CEE-Engagement (Central and Eastern Europe) das größte Risiko, da Osteuropa fast die Hälfte aller österreichischen Bankenbeteiligungen weltweit ausmache 5 . Auf Grund dessen droht jetzt den österreichischen Banken eine Rating-Abstufung 6 . Die österreichischen Kreditinstitute sind bereits relativ früh in das Bankgeschäft in Zentral-und Osteuropa eingestiegen und in der Region über Tochterbanken tätig geworden. „Mittlerweile sind diese Töchter für die Geschäftstätigkeit und den Erfolg ihrer österreichischen Konzernmütter und damit für das gesamte österreichische Bankwesen von besonderer Bedeutung. Zuletzt waren 12 in Österreich ansässige Banken in 16 zentral- und osteuropäischen Ländern mit Bankentöchtern vertreten, unter anderem in den EU-Mitgliedsstaaten Lettland,
1 o.V. URL:
http://www.oenb.at/de/geldp_volksw/zentral_osteuropa/bankensektor_finanzm/bankensektor_und_finanzmarktstabil itaet.jsp [04.04.09]
2 Vgl. o.V. URL: http://www.oenb.at/de/finanzm_stab/fin_stab/europa/europaeische_verflechtung.jsp [04.03.09]
3 ebenda
4 Vgl. o.V. URL: http://www.news.at/articles/0911/30/235951/oesterreichs-banken-ergebnis-2008-haelfte [09.03.09]
5 o.V. URL: http://www.news.at/articles/0908/30/234002/osteuropageschaefte-damoklesschwert-oesterreichsbanken-abstufung [09.03.09]
6 Vgl. ebenda
2
Polen, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn sowie in Albanien, Bosnien & Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Rumänien, Russland, Serbien, Ukraine und Weißrussland.
Die in Österreich ansässigen Banken sind mittlerweile die größten Investoren im zentral- und osteuropäischen Bankenmarkt, der generell von westeuropäischen Banken dominiert wird. Der Marktanteil der im Auslandseigentum befindlichen Banken liegt in der Region (ohne Russland) bei rund 80%. In der gesamten zentral- und osteuropäischen Region verfügten die Tochterbanken von in Österreich ansässigen Instituten Mitte 2007 über eine Bilanzsumme von rund 200 Mrd. EUR. Die in der Region aktivsten österreichischen Institute sind Bank Austria Creditanstalt, Erste Bank und Raiffeisen Zentralbank, die zusammen fast 90% der Gesamtbilanzsumme der österreichischen Tochterbanken in Zentral- und Osteuropa stellen. Den größten Anteil an der Gesamtbilanzsumme haben die Tschechische Republik, Kroatien, Rumänien, die Slowakische Republik sowie Ungarn“. 7
Die Abb. 1 stellt das Engagement der österreichischen Banken in CESEE-Staaten grafisch dar.
7 o.V. URL: http://www.oenb.at/de/finanzm_stab/stabilitaet/CEECs/zentral-_und_osteuropa.jsp [09.03.09]
8 o.V. URL:http://www.oenb.at/de/finanzm_stab/fin_stab/europa/europaeische_verflechtung.jsp [09.03.09]
3
Die größten österreichischen Banken (Bank Austria, Raiffeisen Zentralbank und Erste Bank AG) verfolgten bei ihrem Einstieg ins Osteuropageschäft unterschiedliche Strategien. „Während die Erste Bank im Jahr 1999 die Česká spořitelna, mit rund 15.000 Mitarbeiter in 830 Filialen die größte Bank Tschechiens, übernommen hat, ging die Raiffeisen Zentralbank mit der Gründung eigener Tochtergesellschaften zu Beginn der 90er Jahre in Osteuropa einen anderen Weg. Die Bank Austria Creditanstalt International verfolgte einen Mittelweg. Nachdem sie zu Beginn der 90er Jahre ebenfalls Tochtergesellschaften in Osteuropa gegründet hat, erwirbt sie jetzt eine Mehrheitsbeteiligung an der polnischen PBK“. 9 In den folgenden Kapiteln werden die Markeintrittsstrategien und deren Vor- und Nachteile beschrieben, sowie Beispiele aus der Praxis der drei oben genannten Banken aufgezeigt.
Wegen der hohen Komplexität des Themas wird es nicht als Gesamt-, sondern als Einzelbetrachtung der ausgewählten Banken und Ländern analysiert.
1.2 Zielsetzung
Die internationalen Markteintrittsstrategien der österreichischen Banken zu untersuchen. Einen Ausblick über das österreichische Bankwesen, seine wichtigsten osteuropäischen Märkte und dessen Zusammenhang mit der aktuellen Finanzmarktsituation zu verschaffen. Die strategischen Geschäftsfelder der österreichischen Banken zu beschreiben und zu analysieren, und die zentralen Fragestellungen der Arbeit zu beantworten. Die zentralen Fragen dieser Arbeit werden:
Welche Strategien verfolgen die österreichischen Banken in ihren Osteuropageschäften? Welche sind ihre wichtigsten Märkte? Wie stark beeinflusst das Osteuropageschäft der österreichischen Banken die Finanzmarktstabilität des Finanzplatzes Österreich?
1.3 Aufbau der Arbeit
Die Bachelorarbeit gliedert sich in sechs Kapiteln, wovon das letzte ein Fazit darstellt. Nach der Einführung in das Thema werden die theoretischen Grundlagen der internationalen Markteintrittsstrategien erläutert, wobei der Fokus auf den Banken liegen wird. Kapitel 3 beschreibt das österreichische Bankwesen und gibt einen Überblick über die Zusammenhänge der Weltwirtschaftskrise und Osteuropageschäfte der österreichischen Banken. Des Weiteren wird das Beispielunternehmen Erste Bank AG und seine Strategie vorgestellt.
9 Stickler, R. am 30.05.2000 in: URL:http://www.fh-vie.ac.at/article.aspx?ID=214&LN=DE [24.05.09]
4
Das vierte Kapitel geht auf die wesentlichsten osteuropäischen Märkte der Erste Bank AG ein.
Im fünften Kapitel werden die Strategien der drei größten österreichischen Banken in ihren wichtigsten Märkten kritisch bewertet und auf die Effizienz geprüft. Im Schlussteil werden die zusammenfassenden Schlussfolgerungen gezogen und die zentralen Fragestellungen der Arbeit beantwortet.
1.4 Methodenbeschreibung
Die aktuelle Literatur, Studien, Geschäftsberichte der Banken, Pressesendungen und Internetquellen zum Thema werden recherchiert und kritisch bewertet.
Arbeit zitieren:
BA Valeriya Polyakova, 2009, Märkte und Strategien der österreichischen Banken im Osteuropageschäft, München, GRIN Verlag GmbH
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