Inhaltsverzeichnis
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Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Didaktische Legitimation für die Erstellung einer
Sch ülerhomepage 3
3. Darstellung der Situation an der Barbaraschule Herten 5
3.1. Technische Ausstattung 5
3.2. Medienpädagogisches Konzept der Barbaraschule 5
3.3. Bisherige Internetpräsenz der Barbaraschule 6
3.4. Organisatorische Aspekte zur Realisierung einer
Computer -AG 6
3.5. Angaben zur Lerngruppe 6
4. Beschreibung des Homepagegenerators Primolo 7
5. Darstellung des zugrundeliegenden Beratungskonzepts 9
5.1. Prinzipien und Konzepte der Medienerziehung 9
5.2. Definition von Beratung im pädagogischen Kontext 10
5.3. Folgerungen für die Begleitung von Schülern bei der Arbeit
mit digitalen Dokumenten 11
5.3.1. Das Prinzip des autonomen Lernens 11
5.3.2. Das Prinzip des Expertentums 11
5.3.3. Das Prinzip der minimalen Hilfe 12
5.3.4. Das Prinzip des offenen Arbeitens 13
5.3.5. Das Prinzip der Arbeitsteilung 13
I
1. Einleitung
Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob und inwiefern neue Medien ihre Berechtigung in der Grundschule finden. VON HENTIG etwa kritisiert, dass der Einsatz von Computern in der Schule dafür sorgt, dass das Kind an seinem Stuhl festgehalten wird, seine anderen Kontakte ausgeschaltet werden und sein Geist auf das Frage-und-Antwort-Schema des Programms gebannt wird. 1 Fest steht aber, dass Schule auf die veränderten Lebensbedingungen der Schüler und Schülerinnen 2 reagieren muss, wenn sie ihrem Auftrag gerecht werden will, Schüler zu mündigen Mitgliedern der Gesellschaft zu erziehen, da der Umgang mit Medien immer stärker zu den Voraussetzungen des Alltagslebens gehört. 3 Ich schließe mich daher der Meinung von KOHLHOF an: „Wenn es zum Bildungsauftrag der Grundschule gehört, Kindern ihre Lebenswelt zu erschließen und ihre Erfahrungen aufzuarbeiten, dann dürfen Erfahrungen mit der Informationstechnik nicht ausgeschlossen werden.“ 4 Die vorliegende Arbeit knüpft an diese Überlegungen an und setzt sich mit der Beratung von Viertklässlern bei der Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von digitalen Bild- und Textdokumenten am Computer auseinander.
Mein Interesse am Gegenstand der vorliegenden Arbeit entwickelte sich auf der gemeinsamen Klassenfahrt nach Reken im Sommer 2007, in deren Rahmen die Schüler der Klasse 4b der Barbaraschule in Herten selbst Fotos mit ihren eigenen Digitalkameras machten und überlegten, wie sie die Fotos auf unkomplizierte Weise allen Interessierten zugänglich machen könnten. Es entwickelte sich ein Gespräch zwischen mir und den Schülern, in welchem deutlich wurde, dass häufig Erlebnisse des gemeinsamen Schullebens zwar in Form von Texten (etwa Klassentagebüchern) oder Bildern (wie in diesem Fall selbst gemachte Fotos) festgehalten werden, die Ergebnisse aber häufig nicht allen Beteiligten und Interessierten zugänglich sind. Aus diesem Gespräch heraus entstand die Idee, im Rahmen einer freiwilligen Computer-Arbeitsgemeinschaft (im Folgenden: Computer-AG) im Nachmittagsbereich mit interessierten Schülern des vierten Jahrgangs eine eigene Schülerhomepage zu entwickeln, auf der schulbezogene Erlebnisse anhand von Texten und Fotos festgehalten und so einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden können. Als mögliche Zielgruppe kommen nicht nur die Mitschüler in Betracht, sondern z.B. auch die eigenen Eltern oder Verwandte, Schüler anderer Klassenstufen oder Eltern, deren Kinder in der nächsten Zeit an der Barbaraschule eingeschult werden. Die Gründung einer Computer-AG für die vierte Jahrgangsstufe mit dem Ziel, Schüler bei der Erstellung einer Schülerhomepage zum
1
2 Im Folgenden wird aus Gründen der Übersichtlichkeit immer nur die männliche Form verwendet.
3 Vgl. Moser, Heinz: Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im Medienzeitalter, 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage, GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, 2006, S. 215.
4 Kohlhof, Christiane: Erste Schritte am PC. In: Sacher, Werner: Medienerziehung konkret. Konzepte und Praxisbeispiele für die Grundschule, Klinkhardt, Bad Heilbrunn, 2003, S. 33.
1
Schwerpunktthema „das Schulleben der Barbaraschule“ zu beraten und darüber ihre Fähigkeiten zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von digitalen Dokumenten im Sinne von Medienkompetenzerwerb zu stärken, basiert somit zum einen auf dem Interesse der Schüler am Umgang mit digitalen Dokumenten und deren Veröffentlichung, zum anderen aber auch auf meinem eigenen Interesse an der Thematik der Nutzung von neuen Medien in der Grundschule und legitimiert sich u.a. durch die veränderte Lebenswirklichkeit der Kinder.
Im Laufe dieser Arbeit werde ich bei der Entwicklung und Anwendung eines Beratungskonzeptes zur Prozessbegleitung bei der Arbeit mit digitalen Dokumenten immer wieder praktische Beispiele aus meinen eigenen Erfahrungen einfließen lassen, die ich während meiner Arbeit mit den Schülern der Klasse 4b gesammelt habe. Das Ergebnis der Arbeit der Klasse 4b ist einsehbar unter www.primolo.de/home/Herten. 5
Um ein übersichtliches Gesamtbild über die pädagogische Problemstellung zu schaffen, die dieser Arbeit zugrunde liegt, werden im Folgenden die einzelnen Teilbereiche, welche in dieser Arbeit thematisiert werden, skizziert:
Zunächst erfolgt eine Beschreibung der Lernziele sowie die didaktische Legitimation für die Erstellung einer Homepage mit Schülern, basierend auf Fachliteratur, Richtlinien und Lehrplänen. Anschließend wird auf die technische Ausstattung der Schule, das bestehende medienpädagogische Konzept, die bisherige Internetpräsenz der Barbaraschule, organisatorische Aspekte und Voraussetzungen zur Gründung einer Computer-AG sowie auf Angaben zur Lerngruppe eingegangen. Weiterhin werden die wesentlichen Funktionen des Homepage-Generators Primolo erläutert, da die Schüler über diesen ihre Dokumente im Internet veröffentlichen. Es folgt die Entwicklung eines Beratungskonzepts für die Begleitung der Schüler bei der Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Dokumenten anhand bestehender Prinzipien der Medienerziehung sowie einer Definition des Beratungsbegriffs im Sinne der Lehrerfunktion „Beraten“. Daran schließt die Anwendung des Beratungskonzepts auf die Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Bild- und Textdokumenten an. Es folgen Überlegungen zur Weitergabe von Expertenwissen an nachfolgende Schüler anderer Jahrgänge, so dass neben der Lehrerfunktion „Beraten“ die Lehrerfunktion „Innovieren“ durch die Weiterentwicklung des schulinternen Medienkonzepts in den Fokus gestellt wird. Zuletzt erfolgt ein Fazit dieser Arbeit sowie ein Ausblick auf die weitere Arbeit.
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2. Didaktische Legitimation für die Erstellung einer Schülerhomepage
Die Durchführung einer Computer-AG, welche das Erstellen, Überarbeiten und Veröffentlichen von Bildern und Texten in den Mittelpunkt stellt, ist aus folgenden Gründen didaktisch legitimiert:
„Der Begriff Medienkompetenz ist heute in aller Munde, wenn es darum geht, Eigenschaften und Fähigkeiten eines Menschen zu beschreiben, der in der heutigen und zukünftigen Informationsgesellschaft leben und handeln soll.“ 6 Das Ziel der Medienerziehung in der Schule ist demnach der Erwerb von Medienkompetenz.
TULODZIECKI beschreibt fünf Aufgabenfelder der Medienpädagogik:
Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen Verstehen und Bewerten von Medienbotschaften Auswählen und Nutzen verschiedener Medienangebote unter Abwägung von Handlungsalternativen Selbst gestalten und Verbreiten von Medien Analysieren und Beeinflussen von Medien bzgl. ihrer gesellschaftlichen Bedeutung 7
Das Erstellen einer Homepage mit Schülern gehört primär zum Aufgabenfeld der eigenen Mediengestaltung und -verbreitung. Im Rahmen der handlungsorientierten Beschäftigung mit diesem Aufgabenfeld erwerben die Schüler folgende Fähigkeiten:
Produktionsfähigkeit Gestaltungsfähigkeit Veröffentlichungsfähigkeit 8
Dieser Prozess von der Produktion über die Gestaltung zur Veröffentlichung spiegelt sich auch im Aufbau der dieser Arbeit zugrunde liegenden Computer-AG wider. Im Rahmen dieser AG erfahren die Schüler handelnd die technischen Möglichkeiten von Medien, sie werden in sozialen Verhaltensweisen gestärkt und für ästhetische Ausdrucksmöglichkeiten der Medien sensibilisiert. 9 Da die Schüler sich als Produzenten bei der Erstellung der Homepage jedoch immer wieder auch in die Empfängerseite hineinversetzen müssen, um erkennen zu können, wie ihr Produkt auf andere wirkt, verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen von TULODZIECKI genannten Aufgabenfeldern. Insofern bietet die Erstellung
6
7 Vgl. Tulodziecki, Gerhard u.a.: Handlungsorientierte Medienpädagogik in Beispielen. Projekte und Unterrichtseinheiten für Grundschulen und weiterführende Schulen, Klinkhardt, Bad Heilbrunn, 1995, S. 23 ff.
8 Vgl. Pöttinger, Ida: Lernziel Medienkompetenz. Theoretische Grundlagen und praktische Evaluation anhand eines Hörspielprojekts, KoPäd, München, 1997, S. 85 ff.
9 Vgl. Six, Ulrike / Frey, Christoph / Gimmler, Roland: Medienerziehung im Kindergarten. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde, Leske + Budrich, Opladen 1998, S. 26 f.
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einer Schülerhomepage vielfältige Möglichkeiten, medienpädagogische Aufgabenfelder abzudecken. Diese Vielfalt, die die aktive Auseinandersetzung mit neuen Medien bietet, spiegelt sich auch in den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen wider. Laut Richtlinien ist es „Aufgabe der Grundschule, die Fähigkeiten, Interessen und Neigungen der Kinder aufzugreifen“.
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Da der Umgang mit
Computern in heutiger Zeit Teil der Lebenswirklichkeit der Kinder ist, ist es legitim, die Arbeit mit Computern in die schulische Arbeit zu integrieren. „Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind [...] Hilfsmittel des Lernens und Gegenstand des Unterrichts. Der Unterricht in der Grundschule [...] leitet [die Schüler] an, die Informations- und Kommunikationsmedien sinnvoll zu nutzen. [...] Die systematische Arbeit mit Medien trägt dazu bei, die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln.“
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Bezüglich der Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen sieht der Lehrplan Deutsch vor, dass die Schüler „Texte am Computer schreiben, überarbeiten und gestalten“
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und Methoden verwenden, „um Wörter richtig schreiben zu
können, z. B. Ableiten, Nachfragen, Computer-Korrektur, Nachschlagen.“
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Der Lehrplan Sachunterricht fordert, dass Schüler „eigene Medienangebote erstellen und verbreiten“.
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Die Schüler lernen im Sachunterricht „wichtige
Gestaltungsmöglichkeiten kennen, die die neuen Medien für die Verarbeitung und Präsentation von Informationen und für die Gestaltung von eigenen Produkten bieten. Besonders für Grundschülerinnen und Grundschüler entwickelte Informationsplattformen und Lernwerkzeuge können eine sinnvolle Funktion übernehmen.“ 15 Die Arbeit mit Bildern wird durch den Lehrplan Kunst legitimiert, da er fordert, dass Schüler im Rahmen des Gestaltens mit technisch-visuellen Medien Erfahrungen „mit Kameras und Bildbearbeitung“ 16 sammeln.
Aufgrund der vorgenannten Ausführungen ist die Durchführung der dieser Arbeit zugrunde liegenden Computer-AG didaktisch legitimiert.
10 Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Ritterbach Verlag, Frechen, 2003, S. 15.
11 Ebd., S. 18.
12 Ebd., S. 37.
13 Ebd., S. 48.
14 Ebd., S. 64.
15 Ebd., S. 58.
16 Ebd., S. 120.
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3. Darstellung der Situation an der Barbaraschule Herten
3.1 Technische Ausstattung
Die Barbaraschule verfügt über einen eigenen Computerraum mit 14 Computern. Alle Computer verfügen über die notwendige Hardware (Rechner, Bildschirm, Tastatur, Maus) und sind über ein lokales Netzwerk mit dem Internet verbunden, so dass die Schüler durch einfaches Anklicken des Internet Explorers Webseiten besuchen können. Die Computer sind mit dem Betriebssystem Windows XP ausgestattet und verfügen über das Textverarbeitungsprogramm „Word 2003“ sowie das Bildbearbeitungsprogramm „IrfanView“. Auch in den Klassenräumen stehen jeweils zwei Computer, zum Teil mit Internetanschluss, zur Verfügung. Nachdem die Lehrperson die Stromversorgung aktiviert hat, können die Schüler den Computer hochfahren und sich mit einem Schülerkennwort anmelden. Im Anschluss an diese Anmeldung stehen den Schülern alle notwendigen Funktionen zur Verfügung.
3.2 Medienpädagogisches Konzept der Barbaraschule
Das Schulprogramm der Barbaraschule sieht vor, dass alle Kinder der dritten Jahrgangsstufe im Rahmen des Sachunterrichts einen Grundkurs im Umgang mit dem Computer erhalten. Die Kurse orientieren sich dabei an den Vorerfahrungen der Kinder. Im Rahmen dieses Grundkurses lernen die Schüler anhand des Übungsheftes „KLiCK“ 17 u.a.,
welche Hardware zur Grundausstattung des Computers gehört, einen Computer zu starten und herunterzufahren, die Tastatur und die Maus zu bedienen, wie der Desktop aufgebaut ist, mit der Fenstertechnik umzugehen, Programme zu starten und zu beenden, wie das Dateien- und Ordnersystem aufgebaut ist, Dateien zu speichern und zu öffnen, das Textverarbeitungsprogramm Word zu bedienen, mit Lernsoftware zu arbeiten,
Software und Suchmaschinen im Internet zur Informationsfindung zu nutzen. 18
Somit haben am Ende der dritten Jahrgangsstufe alle Schüler Grundkenntnisse, die zur elementaren Bedienung eines Computers notwendig sind. Die Computer-AG kann somit an diese Vorkenntnisse anknüpfen. Im Rahmen dieser Arbeit wird das bestehende medienpädagogische Konzept der Barbaraschule aufgegriffen und im Sinne der Lehrerfunktion „Innovieren“ weiter entwickelt.
17 Vgl. Kraft, Dieter: KLiCK. Kinder lernen ihren Computer kennen. Das Computerheft, Schroedel, Braunschweig, 2006.
18 Vgl. Schulprogramm der Barbaraschule Herten.
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3.3 Bisherige Internetpräsenz der Barbaraschule
Bisher wurde der Computerraum außerhalb des Grundkurses der dritten Klassen selten und nur unregelmäßig genutzt. Eine Computer-AG mit dem Ziel, eine Homepage zu erstellen, wurde bisher nicht angeboten. Eine Schülerhomepage unter Beteiligung von Schülern wurde somit bisher nicht entwickelt. Insofern ist die Entwicklung einer durch Schüler produzierten Internetpräsenz der Barbaraschule innovativ.
3.4 Organisatorische Aspekte zur Realisierung einer Computer-AG
Zunächst müssen zur Gründung einer Computer-AG schulinterne Gespräche geführt werden, da u.U. die Beteiligung anderer Lehrkräfte benötigt wird (etwa bei Fragen der Aufsichtspflicht). Weiterhin muss ein fester wöchentlicher Termin gefunden werden, an dem kein Unterricht ausfällt und alle interessierten Schüler die Möglichkeit haben, an der AG teilzunehmen. Weiterhin sollte gewährleistet sein, dass jeder Schüler seinen eigenen Arbeitsplatz erhält.
Eine Computer-AG lebt vom Interesse und Engagement der Schüler. Somit sind die nächsten Schritte, Schüler und Eltern anhand eines Elternbriefes (siehe Anlage 1) über das Angebot und die Zielsetzung, den wöchentlichen Termin und weitere organisatorische Aspekte der AG zu informieren und den Eltern die Möglichkeit zu geben, ihr Kind bei Interesse für die Teilnahme an der AG anzumelden.
3.5 Angaben zur Lerngruppe
Die Schüler, die an der Realisation der dieser Arbeit zugrunde liegenden Schülerhomepage der Barbaraschule in Herten mitgewirkt haben, sind zwischen 9 und 11 Jahre alt und besuchen die Klasse 4b der Barbaraschule. Insgesamt sind es 11 Schüler, vier Mädchen und sieben Jungen. Bei einer schriftlichen Befragung der beteiligten Schüler gaben alle 11 Schüler an, zuhause Zugang zu einem Computer zu haben. Zwei der Schüler gaben an, täglich mindestens eine halbe Stunde vor dem Computer zu verbringen, vier weitere Schüler nutzen ihn an mehreren Tagen in der Woche (siehe Anlage 2).
Die Auswertung eines solchen Fragebogens im Vorfeld erstellt ein umfassendes Profil der Lerngruppe und gibt der Lehrkraft wertvolle Hinweise über die Lernvoraussetzungen der Schüler, auf welche im weiteren Verlauf der Arbeit an der Homepage zurückgegriffen werden kann.
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Arbeit zitieren:
Johanna Sandvoß, 2008, Schüler einer Grundschule dokumentieren ihr Schulleben auf einer Schülerhomepage bei Primolo, München, GRIN Verlag GmbH
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