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1. Begründung der Themenwahl
1.1 Abgrenzung des Themas
Zu den Grundfertigkeiten und -kenntnissen einer Medizinischen Fachangestellten gehört es auch, Untersuchungen und Behandlungen vorzubereiten. Die Bestimmung von Vitalwerten beim Patienten ist dabei von besonderer Bedeutung.
Die manuelle Pulsmessung am Handgelenk stellt eine wichtige Methode dar, die Funktionsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems zu beurteilen und ermöglicht Aussagen über den allgemeinen Gesundheitszustand eines Patienten.
Die vollständige Pulsmessung beinhaltet neben der Pulsfrequenzbestimmung zusätzlich die Pulsbeurteilung hinsichtlich der Pulsqualität und des Pulsrhythmus. Diese wird Bestandteil einer zweiten Unterweisung in den folgenden Tagen sein.
1.2 Richtlinienbezug
÷Verordnung über die Berufsausbildung zum Medizinischen Fachangestellten / zur Medizinischen Fachangestellten vom 26. April 2006ò¡ä Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten lt. § 4 Ausbildungsberufsbild Nr. 8.1 -Assistenz bei ärztlicher Diagnostik.
Genauer festgeschrieben im Ausbildungsrahmenplan in der Anlage 1 zu § 5 der AV - sachliche ÷ Gliederung: ngen vorbereiten, insbesondere
Patientenbeobachtung durchführen, Vitalwerte bestimmen, åòväzäsä Einordnung lt. Ausbildungsrahmenplan Anlage 2 zu § 5 der AV - zeitliche Gliederung: vor der Zwischenprüfung im 1.-18. Ausbildungsmonat 4. Ausbildungsabschnitt in einem Zeitraum von fünf bis sechs Monaten (§ 4 Nr. 8.1, Lernziel b). (s. Anlage 1: Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan)
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2. Rahmenbedingungen
2.1 Vorstellung der ausbildenden Arztpraxis
Die Ausbildung findet in der Allgemeinärztlichen Gemeinschaftspraxis von Herrn Dr. Immer und Frau Dr. Fröhlich statt. Die Praxis hat seit ihrer Eröffnung vor vier Jahren die gleiche Personalbesetzung und bildet erstmalig aus.
Zum Praxisteam gehören neben der Ausbildungsbeauftragten drei weitere Medizinische Fachangestellte und seit über einem Jahr die Auszubildende Lisa N. á ÷-òòä
Die allgemeinärztliche Arztpraxis ist als Ausbildungspraxis besonders geeignet, da hier alle Prüfungsrelevanten Inhalte vermittelt werden können.
Dennoch sind Ausbildungspraktika in kooperierenden Facharztpraxen vorgesehen. Die Auszubildende soll die Möglichkeit erhalten, ihr Fertigkeitsspektrum zu erweitern. Im ÷ ò Grundfertigkeiten innerhalb der allgemeinärztlichen Praxis vermittelt.
2.2 Vorstellung der Auszubildenden
Die Auszubildende Lisa N. ist 19 Jahre alt und befindet sich z. Zt. im 3. Monat des 2. Lehrjahres in der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten.
Lisa zeigt sich sehr zuverlässig, wissbegierig und ehrgeizig. Sie beweist organisatorisches Talent, Kontaktfähigkeit sowie manuelles Geschick.
An sie gestellte Aufgaben und Anforderungen setzt sie gewissenhaft, sorgfältig und zügig um. Ihr aufgewecktes, freundliches und dennoch zurückhaltendes Wesen hinterlässt sowohl bei den Patienten als auch bei allen Praxismitgliedern einen angenehmen Eindruck. Ihre Intelligenz und ihr großes Interesse für die vielseitigen und anspruchsvollen Tätigkeiten einer Medizinischen Fachangestellten sind der Vermittlung auch von komplexen Handlungsabläufen äußerst förderlich. Aufgrund der von Lisa mitgebrachten berufsspezifischen Schlüsselqualifikationen, steht dem positiven Verlauf der Ausbildung aus jetziger Sicht nichts entgegen.
2.3 Vorkenntnisse
Lisa hat ihre schulische Ausbildung erfolgreich mit dem Abitur beendet. Ihr Entschluss für die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten reifte bereits in der 9. Klasse während eines Berufspraktikums in einer gynäkologischen Arztpraxis.
Das 1. Ausbildungsjahr galt der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten insbesondere im verwaltungstechnischen und kommunikativen Bereich.
Sie ist u. a. vertraut im Umgang mit der speziellen PC-Arzt-Software, bearbeitet selbständig den Posteingang und -ausgang, Vordrucke und Formulare, kann notwendige Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden. Weitere Unterweisungen beinhalteten z. B. ÷ òá ÷é òá ÷ òá÷ ëòä
Im 2. Ausbildungsjahr erlernt Lisa Fertigkeiten, mit denen sie in direkten körperlichen Kontakt im Rahmen einer Patientenuntersuchung tritt.
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Sie hat bereits gelernt, Patienten situationsgerecht zu empfangen, sie ins Behandlungszimmer zu begleiten und sie vor und nach einer Behandlung zu betreuen. Inhalt der letzten Unterweisung war wiederholt die Anwendung von Hygienemaßnahmen, speziell die ÷ ¡ò wiederholt deshalb, da sie jetzt bei der Arbeit am Patienten gezielt erforderlich ist und die Notwendigkeit noch einmal verdeutlicht werden sollte. ÷ò Patienten.
Theoretische Grundlagen bezüglich des Herz-Kreislauf-Systems wurden in der schulischen Ausbildung im Unterrichtsfach Biologie vermittelt. In der Berufsschule konnte Lisa im Fach Anatomie (s. Lernfeld 5 / 2. Ausbildungsjahr) ihre Grundkenntnisse vertiefen und hat dort in Lernerfolgskontrollen gute bis sehr gute Leistungen erbracht.
2.4 Lernort
Die geplante Unterweisungseinheit findet in einem praxiseigenen, separaten Schulungsraum statt.
Der Raum ist hell, modern und gemäß ergonomischen Richtlinien eingerichtet. Alle Praxismitglieder sind von der Ausbilderin über Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung informiert, ein reibungsloser Betriebsablauf ist gewährleistet. Eventuell hemmende, neugierige Blicke Dritter sind ausgeschlossen und das Telefon der Ausbilderin ist umgestellt.
Eine lernförderliche, störungsfreie Umgebung ist somit geschaffen.
2.5 Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung
Die Unterweisung findet am Dienstagvormittag um 09:30 Uhr nach der Frühstückspause statt. Die Auszubildende hat den Einstieg in die Arbeitswoche gefunden. Die Minuten der Pause dienen der Entspannung und neuer Energiegewinnung.
Die Erfahrung bzw. Beobachtung der Auszubildenden hat gezeigt, dass sie zu diesem Zeitpunkt über ein höheres Maß an Konzentration und eine schnellere Auffassungsgabe verfügt als beispielsweise 14:00 Uhr nachmittags (-> durchschnittliche Leistungskurve des Menschen). Insgesamt soll die Unterweisung nicht länger als 15-20 Minuten dauern.
Arbeit zitieren:
Annekathrin Müller, 2009, Manuelle Bestimmung der Pulsfrequenz am Handgelenk (Unterweisung Medizinische/r Fachangestellte/r), München, GRIN Verlag GmbH
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Rezension / Literaturbericht, 18 Seiten
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