Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abk ürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1. Meinungsportale als Baustein im Kaufentscheidungsprozess 1
1.2. Web 2.0: Der Katalysator für neue Ideen. 2
1.3. Klassische Sekundärmarktforschung 3
1.4. Durchführung. 4
2. Allgemeine Funktionsweise. 4
2.1. Consumer Benefit 6
2.1.1. Punktesysteme für Bewertungen 7
2.1.2. Wissenschaftliche Qualität der Daten 7
2.2. Merchant Benefit 9
2.3. Meinungsportale im Überblick 10
3. Finanzierungsmodelle von Meinungsportalen am Beispiel: „Ciao“ 11
3.1. Marktforschung Online-Umfragen 12
3.2. Provisionen von Online-Shops 12
4. Meinungsportale versus Klassische Sekundärforschung 13
4.1. Vorteile durch Forschung mit Hilfe von Meinungsportalen. 13
4.2. Nachteile durch Forschung mit Hilfe von Meinungsportalen. 13
5. Schluss 14
Anhang. 16
Literaturverzeichnis 22
II
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: …………………………………………………………. Seite 2 Meinungsportale im Kaufentscheidungsprozess
Abbildung 2: …………………………………………………………. Seite 3 Mögliche Quellen der Sekundärforschung
Abbildung 3: …………………………………………………………. Seite 5 Bewertungsbeispiel - Ciao.de
Abbildung 4: …………………………………………………………. Seite 6 Bewertung von Nutzermeinungen bei Kaufentscheidungen
Abbildung 5: …………………………………………………………. Seite 8 Einschätzungen der Nutzer von „UGC“
Abbildung 6: …………………………………………………………Seite 10 Umsatzsteigerung nach Einführung von Nutzermeinungen
Abbildung 7: …………………………………………………………Seite 11 Newsletter-Abonnements als Finanzierungszweig
Abbildung 8: …………………………………………………………Seite 15 Wachstum einzelner Altersgruppen online
Abkürzungsverzeichnis
Abb.: Abbildung bzw.: beziehungsweise E-Mail: Electronic Mail e.V.: eingetragener Verein FAQ: Frequently Asked Questions Hrsg.: Herausgeber http: Hypertext Transfer Protocol i.H.v.: in Höhe von LCD: Liquid Crystal Display Mrd.: Milliarden n/a: nicht angegeben Nr.: Nummer NRW: Nordrhein-Westfalen o.a.: oder andere(s) o.g.: oben genannte(n) o.S.: ohne Seite o.V.: ohne Verfasser o.J.: ohne Jahr PC: Personal Computer S.: Seite sog.: so genannte(n) Tab.: Tabelle UGC: user-generated content US: United States of America vgl.: vergleiche WWW: World Wide Web z.B.: zum Beispiel
1. Einleitung
Als im Jahre 2000 das US-amerikanische Meinungsportal „About.com“ von dem Unternehmen PRIMEDIA für die atemberaubende Summe von 690 Mio. $ erworben wurde (vgl. Seelye, K. Q. 2005), machten sich Entrepreneure in Deutschland und Europa an die Arbeit, um eigene Meinungsportale ins Leben zu rufen. Rund 10 Jahre später haben Meinungsportale eine wichtige Rolle im Kaufentscheidungsprozess eingenommen. Es sind Internetseiten wie: „ciao.de“, „dooyoo.de“ oder „yopi.de“, die der moderne Konsument besucht, um sich ein genaueres Bild des Produktes zu machen, welches er oder sie erwerben möchte. Ich persönlich gehöre zu den Menschen, die kaum ein Gerät erwerben oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen ohne mir vorher die Rezensionen auf Meinungsportalen durchgelesen zu haben. Die Pioniere der späten neunziger Jahre sind auch heute noch die Spitzenreiter, die den Markt der Meinungsportale beherrschen. In ihrer Form leicht unterschiedlich haben sie jedoch alle das gemeinsame Ziel, unsichere oder unentschlossene mit erfahrenen Konsumenten zusammenzuführen und somit bei deren Kaufentscheidungen Hilfe zu leisten. Während sich „ciao.de“ und „dooyoo.de“ durch ein breites Bewertungsspektrum definieren, bieten sich allerdings auch diverse „Spezialisten“ im Bereich juristischer Fragen (vocatus.de), Hotelbewertungen (tripadvisor.com), Filmdatenbanken (imdb.com) und Buchrezensionen (amazon.com) zur Bewertungshilfe an. Durch ihre immense Menge an Kundendaten, ihre Kanäle zu einer Vielzahl potentieller Kunden sowie täglich hohen Besucherzahlen, sind Meinungsportale zu einer beliebten Anlaufstelle für Kapitalgeber herangewachsen.
1.1. Meinungsportale als Baustein im Kaufentscheidungsprozess Bis zum Ende der neunziger Jahre des letzen Jahrhunderts und teilweise über die Jahrtausendwende hinweg galten beim komplexen Kaufentscheidungsprozess schlichtweg die Meinung der Freunde und Bekannten, sowie die des Kundenberaters in Kaufhäusern oder Fachgeschäften als
ausreichend informativ und meinungsbildend. Trotz der Kompetenz der Fachleute sowie der Überzeugungskraft der Freunde blieb oft ein Zweifel bezüglich der Aussagekraft aufgrund möglicher verschiedener Motive bestehen. So konnte z.B. ein Freund vorgeben mit einem Produkt zufrieden zu sein, um sich selbst besser zu fühlen. Ebenso konnte ein Kundenberater ein bestimmtes Produkt besonders stark empfehlen, da er Provisionen auf den Verkauf erhielt. Das Problem des „fehlenden Ansprechpartners“ wird durch die Entwicklung des Internets zunehmend behoben.
Abb.1 (Quelle: In Anlehnung an: Haller, S. 2005, S. 25-28)
„Bei der aktiven Informationssuche, bei der ein potentieller Konsument aus eigener Motivation heraus verschiedene Informationsquellen nutzt, um sich über mögliche Alternativen zu informieren“ (Steiner, M. 2007, S.21) haben Meinungsportale seit der Einführung des Web 2.0 eine große Rolle eingenommen.
1.2. Web 2.0: Der Katalysator für neue Ideen
„Das Internet entwickelt sich im Rahmen des Web 2.0 weg von einer starren Informationsquelle, hin zu einem - eigentlich schon zu Zeiten des ersten Internethypes versprochenen - interaktiven „Mitmachmedium“.“ (Hass, B./ Walsh, G./ Kilian, T. 2008, S.4) Der unermüdliche Vormarsch zur Weiterentwicklung der Web-Tools und der allgemeinen Infrastruktur des Internets verbessern nahezu täglich die Interaktionsmöglichkeiten und den Handlungsspielraum der User. Portale und soziale Netzwerke gewinnen zunehmend an Attraktivität und erfreuen sich dadurch über
steigende Besucherzahlen. Dies schlägt sich als eine Art Wertschöpfung auf den Besucher von Meinungsportalen nieder, denn nun kann sich eben dieser über mehr Auswahl an vorhandenen Meinungen zu dem gesuchten Produkt erfreuen. Nach eigenen Angaben beinhaltet das Meinungsportal „Ciao“ Preisvergleiche und Tests zu über 2 Millionen Produkten und hat jeden Monat mehr als 38 Mio. Besucher. Im Juni des Jahres 2000 - ein halbes Jahr nach dem Online-Start von Ciao - hatte das Portal 200.000 registrierte Nutzer. 2007 stieg die Anzahl der Mitglieder durch erhöhte Popularität und die Expansion in mehrere europäische Staaten auf 800.000 Mitglieder. (vgl. Langner, S. 2007, S.33)
1.3. Klassische Sekundärmarktforschung
Die klassische Sekundärmarktforschung unterscheidet sich von der Primärforschung dadurch, dass hierbei bereits vorhandene Daten, die für andere Zwecke erhoben wurden, bezogen und verwendet werden. In der englischen Sprache wird die Sekundärforschung auch „desk-research“ genannt, da die Aufbereitung und Recherche am „Schreibtisch“ stattfindet und die gesuchten Informationen nicht wie bei der Primärforschung neu erhoben werden. Der Auftraggeber kann sich sowohl interner als auch externer Datenquellen bedienen. (vgl. Jung, H. 2006, S.596)
Abb. 2 (Quelle: Kroeber, D. 2003)
Arbeit zitieren:
Kresimir Lazeta, 2009, Meinungsportale im Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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