Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 1
1.3 Vorgehensweise 1
2. Grundlagen des Diversity Managements 2
2.1 Definition 2
2.2 Entstehung. 3
2.3 Aspekte von Vielfalt 3
2.3.1 Einteilung der Vielfalt in Dimensionen 3
2.3.2 Kultur als wesentliches Merkmal. 5
3. Das Konzept im Unternehmen 6
3.1 Voraussetzungen 6
3.2 „Diversity and Inclusion“ 7
3.3 Umsetzung 7
3.4 Aufgaben für das Personalmanagement. 8
4. DiM unter Berücksichtigung von Erfolgsaspekten 10
4.1 Unternehmenserfolg. 10
4.2 Beitrag des DiM 10
4.3 Die Diversity Scorecard als Instrument zur Messbarkeit. 13
5. Fazit und Ausblick 14
6. Literaturverzeichnis. 16
- I -
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Darstellung der Faktoren der Vielfalt
Abbildung 2: Tabelle zur Einteilung von Unterschieden.
Abbildung 3: Einflussgrößen der Kultur.
Abbildung 4: Aufgaben des Diversity Managers.
- II -
Abkürzungsverzeichnis
AGG allgemeines Gleichbehandlungsgesetz BSC Balanced Scorecard EU Europäische Union DiM Diversity Management
- III -
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
Durch die fortschreitende Globalisierung agieren Unternehmen heutzutage nicht mehr nur auf lokalen oder nationalen Märkten, sondern weltweit. Im Rahmen von Kosteneinsparungen werden Produktionsstätten ins Ausland verlagert, auch Fusionen und Zusammenschlüsse finden längst grenzübergreifend statt. Dies bedeutet, dass Menschen verschiedener Herkunftsländer, Rasse, Religion und Kultur innerhalb eines Unternehmens zusammenarbeiten müssen. Für die Unternehmen birgt dies nicht nur enormes soziales Konfliktpotenzial zwischen den Mitarbeitern, sondern auch die Herausforderung, niemanden zu benachteiligen oder zu bevorzugen. In diesem Zusammenhang fällt immer öfter der Begriff des Diversity Managements.
1.2 Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit soll es sein aufzuzeigen, wie Unternehmen sich diese Unterschiede, die Vielfalt und Einzigartigkeit ihrer Mitarbeiter, zu Nutzen machen können. Außerdem soll gezeigt werden, welche Aufgaben sich dabei für das Personalmanagement ergeben. Dabei sollen die Möglichkeiten und Grenzen herausgearbeitet werden, die Diversity Management mit sich bringt und inwieweit das Konzept den Unternehmenserfolg beeinflussen kann.
1.3 Vorgehensweise
Zunächst soll geklärt werden, was sich hinter dem Konzept Diversity Management verbirgt und in welchen Dimensionen von Diversity in einem Unternehmen gesprochen wird. Anschließend soll das Konzept in den unternehmerischen Kontext eingeordnet und untersucht werden, inwieweit es praktiziert wird, welche Voraussetzungen dafür erbracht werden müssen, wie es innerhalb des Unternehmens umgesetzt wird und welche Aufgaben sich daraus für die Personalabteilung ergeben. Schließlich soll betrachtet werden, wie sich die Diversity Management auf den Unternehmenserfolg auswirkt und wie dies gemessen werden kann. In einem abschließenden Fazit sollen Möglichkeiten und Grenzen des Konzepts aufgezeigt werden.
- 1 -
2. Grundlagen des Diversity Managements
2.1 Definition
Der Begriff Diversity bedeutet übersetzt soviel wie Vielfalt, aber auch Verschiedenheit, Ungleichheit, Andersartigkeit, Heterogenität oder auch Individualität sind zutreffende Übersetzungen. 1
Dabei gibt es zwei Ansatzpunkte der Begriffsbestimmung: Einerseits die reine Betrachtung der Unterschiede zwischen Menschen und andererseits die Betrachtung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen. Insbesondere der zweite Ansatz soll verdeutlichen, dass alle Individuen, so sehr sie sich auch unterscheiden, stets Gemeinsamkeiten aufweisen, die sie innerhalb einer Gruppe wiederum mit anderen
verbinden. 2 Innerhalb eines Unternehmens erscheint es daher sinnvoll, Diversity nicht nur einseitig zur Betonung von Unterschieden zwischen Menschen zu nutzen, sondern
auch die verbindenden Elemente in der Organisation zu nutzen 3 . Der Begriff Management leitet sich aus dem Lateinischen ab: „manum agere“ bedeutet übersetzt „an der Hand führen“. Der Begriff weist folglich daraufhin, dass Diversity Management (DiM) eine Führungsaufgabe ist, 4 bei der es nicht nur darum geht, dass die Mitarbeiter 5 sich im Unternehmen an die Gegebenheiten anpassen, sondern dass ein Unternehmensumfeld geschaffen wird, dass sich auch an die Besonderheiten seiner Mitarbeiter anpasst um so zu gewährleisten, dass jeder seine individuellen Fähigkeiten bestmöglich entfalten kann 6 .
Die Aufgaben des DiMs innerhalb eines Unternehmens bestehen folglich darin, aus Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Mitarbeiter Vorteile zu ziehen. Der Fokus wird darauf gerichtet, personelle Vielfalt für das Unternehmen zu nutzen und eine Organisation zu schaffen, die die Probleme dieser Vielfalt reduziert. 7 Dabei sollen
1 Vgl. Aretz, Hansen ( 2003), S.9ff.
2 Vgl. Krell (2004), S.41ff.
3 Vgl. Stuber ( 2003), S.16f.
4 Vgl. Vedder (2006), S.12.
5 Der Einfachheit wegen wird in dieser Arbeit nur die männliche Form verwendet.
6 Vgl. Thomas (2001), S.28.
7 Vgl. Cox (1991), S.34ff.
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Arbeit zitieren:
Ariane Katharina Bischoff, 2008, Möglichkeiten und Grenzen von Diversity Management unter der Perspektive der Erfolgsorientierung, München, GRIN Verlag GmbH
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