Thomas Modliba Seite 2 von 23
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einleitung und Begriffsdefinition 4
1.1 Was ist Motivation? 4
1.2 Was ist Motivierung? 5
1.3 Motivierung zur Leistung 6
2 Motivationsmodelle 6
2.1 Bedürfnishierarchie von Maslow 7
2.2 Die X-Y Theorie von McGregor 10
2.3 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg 11
2.4 Equity-Theorie von Adams 12
2.5 Erweitertes Kognitives Motivationsmodell von Heckhausen 14
3 Motivationspraxis 14
3.1 Motivation durch die Person 14
3.1.1 Innere Einstellung 14
3.1.2 Stärken nutzen 15
3.1.3 Wahl des Tätigkeitsfeldes 15
3.2 Motivation durch die Situation 15
3.2.1 Demotivation vermeiden 15
3.2.2 Fordernd fördern 16
3.2.3 Freiräume eröffnen 16
4 Praxisbeispiel 17
4.1 Fallbeschreibung 17
4.2 Fallanalyse 18
4.3 Lösungsansätze 20
5 Zusammenfassung 21
Quellenverzeichnis 22
Gesetze und Rechtsverordnungen 23
Thomas Modliba Seite 3 von
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1.1: Erweitertes kognitives Motivationsmodell
Abb. 2.1: Bedürfnispyramide nach Maslow
Abb. 2.2: Adaptiertes Modell von Maslow
Abb. 2.3: XY Diagramm abgeleitet von McGregor
Abb. 2.4: Herzbergs Hygienefaktoren und Motivatoren
Abb 2 5: Equity-Theorie von Adams
Thomas Modliba Seite 4 von 23
1 Einleitung und Begriffsdefinition
Der Begriff Motivation wird heute meist in dem Kontext verwendet, dass Mitarbeiter in einem Unternehmen von sich aus Leistung erbringen wollen, bzw. ein Vorgesetzter seine Mitarbeiter dazu bewegen will, die aufgetragenen Aufgaben zu erfüllen.
Nach der Systematisierung des Begriffes Motivation behandelt diese Arbeit die etablierten Theorien dieses Bereiches und zeigt anhand eines Beispiels aus der Praxis, wie sich Verhaltensmuster von Mitarbeitern erklären lassen.
1.1 Was ist Motivation?
Motivation enthält das Wort Motiv, welches sich vom lateinischen movere = bewegen ableitet (vgl. Sprenger 2008, 12ff). Daraus ergibt sich die Frage, warum ein Individuum dazu bewegt wird, etwas zu tun. Um eine Handlung auszulösen bzw. einen Beweggrund zu haben, bedarf es einer Annahme, wie das Ergebnis ausfallen wird, wenn die Person handelnd eingreift und einer Wahrscheinlichkeit, dass es eintritt, sonst bleibt der Mensch untätig (vgl. Heckhausen, 1989 - s. Abb. 1.1).
Thomas Modliba Seite 5 von 23
Zwei Faktoren sind zur Beeinflussung der Motivation zu nennen: x Die Person: der Mensch ist motiviert durch den eigenen Willen x Die Situation: der Mensch wird motiviert durch Anregung von außen (vgl. Sprenger 2008: 13ff) Ebenso wird in der Literatur gesprochen von x Intrinsischer Motivation
Eine Handlung wird durch inneren Antrieb ausgelöst und wird auch ohne externe Belohnungen oder Bestrafungen aufrecht erhalten. x Extrinsischer Motivation
Eine Handlung wird nicht zum Selbstzweck ausgeführt, sondern für Anerkennung bzw. Entlohnung, oder um einer Bestrafung zu entgehen. (vgl. Heckhausen 1989: 455ff und Gebert / Rosenstiel 1996: 55f)
1.2 Was ist Motivierung?
Abgeleitet von den zwei Faktoren der Motivation ist der Begriff „Motivierung“ zu nennen, d.h. die Motivation eines Menschen zu lenken bzw. zu steuern. Das unternehmerische Globalziel ist die langfristige Gewinnmaximierung, welche in einem betrieblichen Leistungsprozess unter effizientem Einsatz von menschlicher Arbeit, Betriebsmitteln, Werkstoffen und Kapital erfolgt (vgl. Horsch 2008: 11).
Von den genannten Produktionsfaktoren wird in meinen Ausführungen der Schwerpunkt auf die Behandlung der menschlichen Arbeit gelegt, die in größtmöglicher Effizienz zum Erreichen einer möglichst hohen Produktivität eingesetzt werden soll.
Menschen müssen im Unternehmen daher zum Handeln veranlasst werden. Da sich Menschen jedoch nur beeinflussen aber nicht steuern lassen, sind die Mitarbeiter derart zu motivieren, dass sie eine innere Motivation entwickeln und von ihrem Handeln überzeugt sind (vgl. Sprenger 2008: 16f). Dies lässt sich besonders durch folgendes Zitat zum Ausdruck bringen:
„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die
Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“ (Saint-Exupéry 1943).
Thomas Modliba Seite 6 von 23
1.3 Motivierung zur Leistung
Aus dem Unternehmensziel der Produktivitätssteigerung lässt sich ableiten, dass es gewollt ist, dass ein Mitarbeiter eine möglichst hohe Leistung erbringt. Leistung lässt sich einteilen in x Leistungs-Bereitschaft x Leistungs-Fähigkeit x Leistungs-Möglichkeit
Die Leistung ergibt sich aus der Kombination der Faktoren: Leistung = Bereitschaft x Fähigkeit x Möglichkeit Ein Mitarbeiter muss zur Leistungsbereitschaft motiviert werden, sowie die Fähigkeit und Möglichkeit haben, um seine Leistung zu erbringen. Die Fähigkeit kann sowohl im positiven als auch negativen Sinn ausgeprägt sein, d.h. ein Mitarbeiter kann über- als auch unterfordert sein und er muss die Möglichkeit haben, diese Fähigkeit zu entfalten. Ist einer der letztgenannten Faktoren zu schwach ausgeprägt, so kann es zur Demotivation und somit zu sinkender Bereitschaft führen, die Bereitschaft selbst kann neben dem Bieten von Entfaltungsmöglichkeiten ebenso durch die Entgeltgestaltung, als auch durch das Umfeld gefördert werden. Eine optimale Leistung kann nur dann erbracht werden, wenn alle drei Faktoren ausgewogen vorhanden sind (vgl. Sprenger 2008: 21ff).
2 Motivationsmodelle
Ab ca. 1930 entstanden erste motivationstheoretische Ansätze als Gegenbewegung zum Taylorismus. Es entstand ein Menschenbild vom sozial motivierten Gruppenwesen.
Heute bekannte Modelle können in zwei Gruppen eingeteilt werden x Inhaltsmodelle
Sie beschäftigen sich mit Art, Inhalt und Wirkung von Motiven und erklären menschliches Verhalten nur aufgrund psychischer Inhalte. x Prozessmodelle
Sie versuchen Motivation losgelöst von Bedürfnisinhalten zu sehen und Verhalten auf bestimmte physische Vorgänge zurückzuführen.
Arbeit zitieren:
Thomas Modliba, 2009, Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Hausarbeit, 21 Seiten
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation
Hausarbeit, 26 Seiten
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Hausarbeit, 22 Seiten
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Wie kann eine langfristige Mot...
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Hausarbeit, 27 Seiten
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
Hausarbeit, 20 Seiten
Spezifische Anforderungen an das Rating für junge Unternehmen in Hinbl...
BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Seminararbeit, 43 Seiten
Überblick und Stand der Techni...
Hausarbeit, 12 Seiten
Unternehmenskultur - "die unsichtbare Führungskraft"
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 19 Seiten
Rating von mittelständischen Unternehmen - Optimierungsmöglichkeiten u...
Anhand eines praktischen Beisp...
BWL - Investition und Finanzierung
Diplomarbeit, 119 Seiten
Beurteilung aktueller Führungs...
Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
Seminararbeit, 26 Seiten
Entwicklung einer BASEL II-Rating-Strategie für ein mittelständisches ...
Diplomarbeit, 103 Seiten
Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis
Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft
Hausarbeit, 45 Seiten
Projektleitung als Führungsaufgabe
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 22 Seiten
Was ist mein Unternehmen wert? Unternehmensbewertungsverfahren
Seminararbeit, 83 Seiten
Konzeptionen zur Datensicherung, insbesondere mit RAID und für ununter...
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Hausarbeit (Hauptseminar), 30 Seiten
Thomas Modliba's Text Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Thomas Modliba hat den Text Von der Motivationstheorie zur Motivationspraxis veröffentlicht
Thomas Modliba hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare