II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. II
Darstellungsverzeichnis IV
1 Behavioural Accounting als Alternative zu den konventionellen
Ansätzen des Rechnungswesens 1
2 Ausprägungen und Nachteile der standardtheoretischen Ansätze des
Controlling 4
2.1 Grundlagen 4
2.2 Aufgaben 4
2.3 Instrumente 5
2.4 Negative Aspekte aufgrund des Konstrukts „Homo Oeconomicus“ 6
3 Rechnungswesen und Verhaltenswissenschaften 8
3.1 Geschichte der Entwicklung des Behavioural Accounting 8
3.1.1 Entstehungsphase 8
3.1.2 Entwicklungsphase 8
3.1.3 Experimentier- und Lernphase 9
3.1.4 Konsolidierungsphase 9
3.2 Gegenstandsbereich der Forschung des Behavioural Accounting 10
3.2.1 Gegenstandsbereich der Forschung gemäß Manfred Schorb (1994) 10
3.2.2 Gegenstandsbereich der Forschung gemäß Thomas Heide (2001) 11
3.2.3 Gegenstandsbereich der Forschung gemäß Bernhard Hirsch (2007) 11
3.2.4 Gegenstandsbereich der Forschung gemäß Marcell Schweitzer und
Hans-Ulrich Küpper (2008) 12
3.3 Kernbereiche der Forschung des Behavioural Accounting 13
3.3.1 Financial Accounting 13
3.3.2 Tax Accounting 13
3.3.3 Management Accounting 14
3 3 4 Auditing 14
III
4 Möglichkeit der Einführung des verhaltensorientierten Controlling
in das Konzept “Balanced Scorecard 15
4.1 Begriffsbestimmung und Aufbau der Balanced Scorecard 15
4.2 Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die
Lern- und Entwicklungsperspektive der Balanced Scorecard. 17
5 Relevanz des Behavioural Accounting in der Zukunft 18
Quellenverzeichnis 20
IV
Darstellungsverzeichnis
Darstellung 1: Bestandteile und Ablauf der Untersuchung……..………….. 3
Darstellung 2: Koordinationsinstrumente des Controlling…………………. 5
Darstellung 3: Kernbereiche des Behavioural Accounting………...………15
Darstellung 4: Perspektiven der Balanced Scorecard……………………....16
1
1 Behavioural Accounting als Alternative zu den konventionellen
Ansätzen des Rechnungswesens
Die wahrscheinlich meist zitierte Ansicht des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick lautet: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ 1 . Watzlawick bringt mit dieser Aussage zum Ausdruck, menschliche Individuen kommunizieren nicht lediglich verbal, sondern auch nonverbal.
Dies ist schwer durch wissenschaftlich fundierte, theoretische Befunde nachweisbar. Allerdings wird wahrscheinlich jede Person aufgrund des Zusammentreffens mit anderen Personen diesen Sachverhalt bestätigen. Ebenfalls aufgrund ihrer Erfahrungen werden nahezu alle Personen zustimmen, ein Mensch unterliege hinsichtlich seiner Fähigkeit der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen Restriktionen und versuche, zumindest nicht ausnahmslos seinen Eigennutz zu maximieren.
Daher ist die Tatsache zu betonen, die konventionellen (standardtheoretischen) Ansätze des Rechnungswesens haben die Annahmen der vollständigen Rationalität (perfekte Informationsverarbeitung) und die strenge Orientierung an der Maximierung des Eigennutzes zum Inhalt. 2 Somit wird bei den standardtheoretischen Ansätzen bezüglich der Annahmen des menschlichen Verhaltens das Konstrukt „Homo Oeconomicus“ vorausgesetzt. 3 Die Alternative zu diesen Ansätzen ist das Behavioural Accounting. 4 Dieses ist ein verhaltenswissenschaftlicher Ansatz, in dem der Bezug zu den Menschen primär mit psychologischen und soziologischen Ansätzen hergestellt wird. Bei dem Behavioural Accounting wird der Einfluss des Rechnungswesens auf das Verhalten der Menschen und deren Entscheidungsprozesse untersucht. 5
In das Behavioural Accounting sind sowohl das externe als auch das interne Rechnungswesen einbezogen. 6 Daher ist das sogenannte verhaltensorientierte Controlling (verhaltenswissenschaftlicher Ansatz des Controlling) dem Behavioural Accounting als Bestandteil hinzu zu zählen. 7
1 Watzlawick/Beavin/Jackson (Menschliche Kommunikation 1980), S. 53.
2 Vgl. Professur für Finanzcontrolling (Exposé o. J.), S. 1.
3 Vgl. Gillenkirch/Arnold (State of the Art o. J.), S. 1.
4 Vgl. hierzu und zum folgenden Gillenkirch/Arnold (State of the Art o. J.), S. 1.
5 Vgl. Professur für Finanzcontrolling (Exposé o. J.), S. 1.
6 Vgl. Professur für Finanzcontrolling (Exposé o. J.), S. 1.
7 Vgl. Gillenkirch/Arnold (State of the Art o. J.), S. 3.
2
Seit dem Anfang der 1960-er Jahre nimmt das Behavioural Accounting in den Vereinigten Staaten von Amerika einen hohen Stellenwert ein 8 und in den Ländern des angloamerikanischen Sprachraums ist dieses Forschungsgebiet etabliert 9 . Aufgrund der im vorherigen Absatz aufgezeigten wissenschaftlichen Akzeptanz dieses Ansatzes und dessen hervorgehobener Ausgestaltung gegenüber den standardtheoretischen Ansätzen besteht der Sinn der vorliegenden Untersuchung darin, primär den Stand der Entwicklung des Behavioural Accounting aufzuzeigen. Sekundär wird dargestellt, wie das verhaltensorientierte Controlling in das Konzept der Balanced Scorecard implementiert werden kann. Noch im Jahr 2005 herrschte in der Bundesrepublik Deutschland ein geringes Interesse an den Ergebnissen der Forschung hinsichtlich des Behavioural Accounting. 10 Da seit dem Zeitpunkt dieser Aussage bereits vier Jahre vergangen sind und dieses Themengebiet in angloamerikanischen Ländern große Beachtung findet, ist zu vermuten, in der Bundesrepublik Deutschland ist mittlerweile die Nachfrage nach wissenschaftlichen Untersuchungen bezüglich des Behavioural Accounting angestiegen. Des Weiteren liegt im deutschsprachigen Raum keine wissenschaftliche Veröffentlichung vor, in der die Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die Balanced Scorecard untersucht wird.
Daher sind die nachfolgenden Untersuchungsziele abzuleiten: Wie ist der Stand der Entwicklung des Behavioural Accounting zu beurteilen? Wie kann das verhaltensorientierte Controlling in die Balanced Scorecard implementiert werden?
Die Untersuchung ist komplett theoretisch ausgelegt. Im vorherigen Absatz erwähnte Fragen werden mit Hilfe wissenschaftlicher Literatur und daraus abgeleiteter Schlussfolgerungen beantwortet. Eine empirische Bestandsaufnahme als Bestandteil der Untersuchung ist nicht vorgesehen.
Unabdingbar bei jeder wissenschaftlichen Untersuchung ist, einen Schwerpunkt zu setzen. Dies erfolgt nicht nur, um die Untersuchungsziele präzise beantworten zu können, sondern auch, um einen vorgegebenen Umfang der Untersuchung einzuhalten.
Dem zufolge ist nicht Bestandteil der Ziele dieser Untersuchung, die standardtheoretischen Ansätze des externen und internen Rechnungswesens komplett oder teilweise mit dem Ansatz des Behavioural Accounting zu vergleichen. Jedoch werden die standardtheoretischen Ansätze des Controlling (Konzept des internen Rechnungswesens) dargestellt und die negativen Aspekte aufgrund der Annahme des Homo Oeconomicus eruiert, da das verhaltensorientierte
8 Vgl. Haller (Behavioral Accounting 1989), S. 383.
9 Vgl. Hirsch (Verhaltensorientiertes Controlling 2005), S. 282.
10 Vgl. Hirsch (Verhaltensorientiertes Controlling 2005), S. 282.
3
Controlling als Alternative zu den standardtheoretischen Ansätzen ein Bestandteil des Behavioural Accounting und somit der Untersuchung ist. Die Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die Balanced Scorecard wurde in die Untersuchung aufgenommen, um einen Bezug zu dem Thema „Entwicklung und Gestaltung von Organisationsstrukturen“ des entsprechenden Hochschulkurses herzustellen.
Im zweiten Kapitel dieser Untersuchung werden die Ausprägungen und Nachteile der stan-dardtheoretischen Ansätze des Controlling verdeutlicht. Dieses Kapitel ist vorwiegend notwendig, um exemplarisch den Unterschied zwischen den standardtheoretischen Ansätzen und dem verhaltenswissenschaftlichen Ansatz aufzuzeigen. Im Mittelpunkt des dritten Kapitels steht der Stand der Entwicklung des Behavioural Accounting. Die Fokussierung auf die Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die Balanced Scorecard ist Inhalt des vierten Kapitels. Den Abschluss der Untersuchung bildet u. a. die Beantwortung der Frage, welche Relevanz das Thema „Behavioural Accounting“ künftig haben wird. Aus der Darstellung 1 sind die Bestandteile und der Ablauf der Untersuchung zu entnehmen.
Darstellung 1: Bestandteile und Ablauf der Untersuchung
Arbeit zitieren:
Bachelor of Arts Philipp Litzkow, 2009, Stand der Entwicklung des Behavioural Accounting sowie Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die Balanced Scorecard, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Überblick über Merkmale und Konzepte des verhaltensorientierten Contro...
Seminararbeit, 46 Seiten
Behavioral Controlling - Aktuelle Ansätze zu einer verhaltenswissensch...
Seminararbeit, 30 Seiten
Philipp Litzkow's Text Stand der Entwicklung des Behavioural Accounting sowie Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die Balanced Scorecard wurde kommentiert
Philipp Litzkow's Text Stand der Entwicklung des Behavioural Accounting sowie Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die Balanced Scorecard ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Philipp Litzkow hat den Text Stand der Entwicklung des Behavioural Accounting sowie Implementierung des verhaltensorientierten Controlling in die Balanced Scorecard veröffentlicht
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Nadja Jehle
Arbeit gekauft und gelesen. Ehrlich gesagt, ist die Arbeit das Geld nicht wert. Viele leere Worthülsen, pseudowissenschaftliche Formulieren und nichts dahinter.
am Wednesday, January 27, 2010-
Philipp Litzkow
"Arbeit gekauft ..."
Freut mich"... ist die Arbeit das Geld nicht wert."
suum cuique"Viele leere Worthülsen, ..."
Bei 60 Zitationen auf 19 Seiten und 21 wissenschaftlichen Quellen?
"... pseudowissenschaftliche Formulieren und nichts dahinter."
Ich habe mehrmals explizit in dieser Arbeit betont, dass der fehlerhafte bzw. fehlende wissenschaftliche Bezugsrahmen zu bemängeln ist.
am Thursday, May 27, 2010-