Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis. 4
1 Einleitung. 6
2 Die Institution Schule 10
2.1 Die Grundfunktion der Institution Schule 10
2.2 Die kollektiven Ziele der Schule. 11
2.3 Die Lernumwelt 12
3 Definitionen von Angst 14
3.1 Definition der Angst’ 14
3.1.1 Die dispositionelle Angst. 16
3.2 Definition der Schulangst’ 16
3.3 Definition der Schulphobie’ 17
3.4 Die soziale Angst 18
4 Der Aspekt der Geschlechterrolle 20
5 Formen der Schulphobie und mögliche Verhaltensweisen. 21
5.1 Die Trennungsangst 21
5.2 Verhaltensweisen phobischer Schüler 22
5.3 Die Identitätsangst 23
5.3.1 Definition der Identität. 23
5.3.2 Die Identitätsbildung 24
5.3.3 Die Fähigkeiten zur Identitätsbildung 25
5.3.4 Die Konflikte während der Identitätsbildung. 25
5.4 Die unterschiedlichen Verhaltensweisen der ängstlichen Schüler 26
5.4.1 Die umweltverändernde’ Angstabwehr. 26
5.4.2 Die verdeckte’ Angstabwehr 28
5.5 Reduktionsmöglichkeiten bei Schulphobien 29
6 Allgemeine Erscheinungsformen der Schulangst. 32
1
7 Erscheinungen der Schulangst. 34
7.1 Das Leistungsprinzip 34
7.2 Die Definition der Leistungsangst 35
7.2.1 Die Ursachen der Leistungsangst. 35
7.2.1.1 Der objektive Standart 37
7.2.1.2 Der subjektive Standart 38
7.3 Die einzelnen Komponenten der Leistungsangstentstehung. 39
7.4 Die Verhaltensweisen der prüfungsängstlichen Schüler 40
7.5 Die Beziehung der Angst und Leistung 40
7.6 Reduktionsmöglichkeiten bei einer Leistungsangst 42
7.6.1 Reduktionsmöglichkeiten durch den Lehrer. 42
7.6.2 Reduktionsmöglichkeiten durch das Elternhaus. 43
8 Soziale Angstfaktoren 46
8.1 Die Angst vor dem Elternhaus 47
8.1.1 Das Fehlverhalten des Elternhauses 48
8.1.2 Reduktionsmöglichkeiten bei einer Angst vor Eltern. 50
8.2 Die Schüler-Lehrer-Beziehung 51
8.2.1 Das Macht -Abhängigkeits-Verhältnis 52
8.3 Die Angst vor Lehrern. 53
8.3.1 Die Verhaltensweisen der ängstlichen Schüler. 55
8.3.2 Reduktionsmöglichkeiten bei einer Angst vor Lehrern 56
8.4 Die Angst vor Mitschülern 57
8.4.1 Die Beziehungen zu Mitschülern 57
8.4.2 Die Klasse als Bezugsgruppe 58
8.4.3 Ursachen der Angst vor Mitschülern 59
8.4.4 Die Verhaltensweisen der ängstlichen Schüler. 61
8.4.5 Reduktionsmöglichkeit bei einer Angst vor Mitschülern. 61
8.4.5.1 Das Komplimentenspiel. 62
8.4.5.2 Das Spiel der Geheimnisse 62
2
9 Das Schulvermeiden. 63
9.1 Möglichkeiten des Schulvermeidens 64
9.2 Reduktionsmöglichkeiten des Schulvermeidens 65
10 Die explorative Studie 68
10.1 Ziele und Methodik der Befragung. 68
10.2 Die Ergebnisse der Befragung. 72
10.3 Auseinandersetzung mit dem Fragebogen 88
11 Schlussbetrachtung 89
Literaturverzeichnis 94
Internetadressen 95
Anhang 1: Fragebogen zur explorativen Studie. 97
Anhang 2: Fragebogen für Eltern 98
3
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 - Beziehungen und Strukturen der verschiedenen Angstformen 9
Abbildung 2 - Bezugsrahmen für Schule und Unterricht .....................................11
Abbildung 3 - Analyserichtungen in der Lernumweltforschung ........................13
Abbildung 4 - Unterscheidungsmerkmale der Schulphobie und Schulangst 18
Abbildung 5 - Mögliche Ängste von Schülern.........................................................32
Abbildung 6 - Die Standarte der Prüfungsangst.....................................................37
Abbildung 7 - Die theoretischen Wege zum Ziel ‚Abbau von Prüfungsangst’46
Abbildung 8 - Kreislauf bei der Angst vor dem Elternhaus.................................48
Abbildung 9 - Der Zusammenhang von Lehrererwartung und Schülerverhalten
.............................................................................................................................................52
Tabelle 1 - Zuordnung der befragten Schüler auf die Schulen ..........................72
Abbildung 10 - Gründe einer Schulunlust ...............................................................73
Tabelle 2 - Geschlechterspezifische Gründe einer Schulunlust .......................74
Abbildung 11 - Zusammenhang von Prüfungshäufigkeiten und vorhandenen
‚Black-Outs’......................................................................................................................75
Tabelle 3- Geschlechterspezifische Zusammenhänge von zu vielen Prüfungen
und vorhandenen ‚Black-Outs’...................................................................................76
Abbildung 12 - Beanspruchung beim Verfolgen eines Unterrichtsablaufes..77
Abbildung 13 - Bewertungen einer Zensurenvergabe..........................................78
Tabelle 4 - Geschlechterspezifische Einschätzungen eines Leistungsdrucks78
Tabelle 5 - Die Erwartungshaltungen und Hilfestellungen der Eltern..............79
Tabelle 6 - Kopplung der Erwartungshaltung und Unterstützung des
Elternhauses....................................................................................................................80
Abbildung 14 - Sanktionshäufikeiten des Elternhauses bei schlechten Noten81
4
Tabelle 7 - Geschlechterspezifisches Empfinden einer Bloßstellung durch
Lehrk örper. 82
Tabelle 8 - Geschlechterspezifische Beziehungen zu Mitschülern 83
Tabelle 9 - Häufigkeiten einer Schulangst. 84
Abbildung 15 - Gründe einer Schulangst 84
Tabelle 10 - Geschlechterspezifische Gründe einer Bedrohung an den Schulen
86
Tabelle 11 - Häufigkeiten des Schulvermeidens an den Schulen 87
5
1 Einleitung
Die Schule als Institution ist als Feld sozialer Lernprozesse und als berufliche Zu-kunftsorientierung anzusehen. Der Umgang mit dieser Sozialisationsinstanz steht in der Bundesrepublik Deutschland, aufgrund der gesetzlichen Schulpflicht, mindestens neun Jahre im Mittelpunkt eines jeden Lebens und ihre Teilbereiche gilt es für die Schüler (*) zu bewältigen. Die positiven Konsequenzen dieser Einrichtung beziehen die Bewältigung langfristig angestrebter Ziele und das Kennenlernen eigener Interessen in sich ein.
Schule heißt jedoch nicht nur lernen, sondern auch, sich in Gruppen einzufügen und mit Mitmenschen zu agieren. Dieser Blickwinkel kann sowohl positive als auch negative Erfahrungen, mit entsprechenden Folgen, hervorrufen. Gerade mit den Worten ‚Schule’ und ‚Leistung’ assoziieren junge Leute negative Faktoren wie Anspannung und Stress. Doch neben den körperlichen und physischen Anforderungen während eines Schulalltags kommen psychische Belastungen hinzu, welche zusätzlich von den Lernenden bewältigt werden müssen. In der vorliegenden Arbeit wird ergründet, inwieweit schulische und außerschulische Faktoren negative Konsequenzen bei den Schülern hervorrufen können.
In Kapitel 1 soll als Einstieg die Funktionen der Schule und ihre Aspekte für die Lernenden erläutert werden, um aufzuzeigen, welche Aufgaben, Leistungen, Erwartungen und Belastungen ein Schüler wahrnimmt und verdeutlicht zudem die Vielzahl der Überforderungsmöglichkeiten.
Im Gegensatz zur Lernumwelt eines Schülers, stehen seine subjektiven Emotionen, als private Persönlichkeit, gegenüber. Bei einem überforderten Lernenden können beispielsweise negative Aspekte auftreten, wenn er den von ihm verlangten Leistungen und Anforderungen nicht fä hig ist, standzuhalten. „Die Leistungserbringung in der Schule ist häufig dann mit negativen emotionalen Zuständen verknüpft, wenn individuelle Kompetenzen [...] den Leistungsstandards nicht genügen.“ 1 Diese negativen Erscheinungen lassen sich in die Formen der ‚Schulangst’ und ‚Schulphobie’
(*) Die Ausdrücke ‚Schüler’ und ‚Lernende’ sind, auch im folgenden, stellvertretend zu sehen für ‚Schülerinnen’
und ‚Schüler’
1 Dr. Lange, Bernward u.a.: Schulangst und Schulverdrossenheit. Eine Längsschnittanalyse von schulischen So-
zialisationseffekten. Aachen 1983, S. 3
6
unterscheiden. Sowohl ihre Definitionen, ihre Abgrenzungen voneinander, als auch die Antwort der Frage „Was ist überhaupt Angst?“, sind in dem Kapitel 3 zu finden. Annähernd jedes zehnte Schulkind leidet mittlerweile unter einer dieser Angststörungen, daher erfordert die deutliche Trennung von Schulphobien und Schulängsten demnach auch ihre Gliederung in dieser Arbeit. Abschnitt 5 schildert die Ursachen, Verhaltensweisen und Reduktionsmöglichkeiten einer Schulphobie, ohne dabei näher auf die Bereiche der Schulangst einzugehen. Ihre Aspekte sind daher in den anschließenden Kapiteln 6 und 7 zu finden.
Innerhalb dieser Ausarbeitung sollen ebenso die verschiedenen Angsterscheinungen, ihre Ursachen und Reduktionsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Einige der Verhaltensmuster von betroffenen Lernenden treten offensichtlich auf, aber andere sitzen tief in der Psyche versteckt und sind auf dem ersten Blick gar nicht als solche erkennbar. Sie verursachen nämlich Symptome, welche zu Beginn nicht mit einer Angstform in Verbindung gebracht werden. Vor allem der Zusammenhang zwischen einer ‚Ich-Bedrohung’ (Angst) und einer Aggressivität lässt sich ohne intensive Bemühungen nur sehr schlecht herstellen. Allerdings ist beobachtbar, dass aggressive Kinder oft auch ängstliche Kinder sind. Wobei diese Aussage nicht bedeuten soll, dass stille Kinder immer problemlos und angstfrei sind und aggressives Potential immer mit einer Angst oder einer Phobie zu entschuldigen ist. Schier endlos können die Missverständnisse zwischen den Schülern, ihren Eltern und den Pädagogen (**) sein, wenn die Verhaltensweisen einer Angst nicht als solche erkannt werden. Daher wird im Kapitel 5.4 sowohl auf die aggressiven, als auch stillen Schüler eingegangen, um die Beziehung zu einer Angstform aufzeigen zu können. Das Problem bei den Formen der Schulangst oder der Schulphobie ist, dass sie sich ebenfalls negativ auf den Lernerfolg und das soziale Erscheinungsbild der Schüler auswirken. Zudem korreliert die Reihe der Angstsituationen meist miteinander. Kinder mit Ängsten geraten daher, durch fehlerhaft verlaufene Lern- und Entwicklungsprozesse, in einen Teufelskreis, welcher ihre weiteres Heranwachsen behindert und den Lebensweg bedroht. „Im Schulsystem unserer Tage werden Massenlernprozesse so organisiert, dass Erreichen oder Verfehlen von Lernzielen als Leistung bzw. als
(**) Die Ausdrücke ‚Pädagoge’, ‚Lehrer’ und ‚Lehrender’’ sind, auch im folgenden, sowohl für den weiblichen
als auch für den männlichen Lehrkörper stellvertretend zu sehen.
7
Versagen definiert [...] werden.“ 2 Für immer mehr Kinder wird die Schule zu einem starken Stressfaktor, welcher das Lern- und Leistungsvermögen beeinträchtigt, ge-sundheitliche Folgen verursacht und Depressionen erzeugt. Inwiefern die Leistungserbringung mit einer vorhandenen Angst in einen Zusammenhang gebracht werden kann, beschreibt der genaue Aspekt einer ‚Leistungsangst’ in dem Kapitel 7. Für eine ‚Ic h-Bedrohung’ ist jedoch nicht nur die Schule ausschlaggebend, da das Leben eines jeden Kindes ebenso durch die drei Faktoren Familie, Schule und Gleichaltrigengruppe geprägt wird. Diese drei Faktoren korrelieren ständig miteina nder. Wenn ein Kind beispielsweise unter der Trennung oder Erziehung seiner Eltern leidet, wirkt sich dies auf sein Verhalten innerhalb der schulischen Lernumwelt aus. Die Reaktionen des Elternhauses dienen als Verstärker negativer Einflüsse aus der Schule oder schwächen sie ab. Die Gleichaltrigengruppe fängt ein Kind entweder auf oder macht es zum Außenseiter. Die Pädagogen können bei Problemen hilfreich eingreifen, sie aber auch ignorieren. Die Ursachen von Verha ltensauffälligkeiten können in jedem der drei Faktoren liegen und ihre Weichen dafür frühzeitig gestellt sein. Daher geht das Kapitel 8 auf die unterschiedlichen sozial geprägten Angstfaktoren ein.
Die Ausmaße einer ‚Ich-Bedrohung’ bei Schülern nimmt demnach unter den verschiedenen Aspekten mehrere Formen an, so dass unterschiedliche Verhaltensweisen praktiziert werden, um mit ihr im täglichen Leben umzugehen. Das Schulvermeiden ist eine Flucht, um den ausschlaggebenden Faktoren aus dem Weg zu gehen und lässt sich sowohl bei schulphobischen, als auch bei schulängstlichen Lerne nden in jüngster Zeit vermehrt beobachten. Daher wird diese Taktik speziell in dem Kapitel 9 aufgegriffen und näher erläutert.
Wie der umfangreiche Komplex der unterschiedlichen Angstformen und ihre wechselseitigen Bedingungen in einen Kontext gebracht werden kann, soll folgendes Schaubildes verdeutlichen:
2 Lange 1983, S. 1
8
Abbildung 1 - Beziehungen und Strukturen der verschiedenen Angstformen
* Quelle: eigene Darstellung
Nach dem theoretischen Teil dieser Ausarbeitung folgt abschließend eine explorative Studie, welche in zwei berufsbildenden Schulen Niedersachsens durchgeführt wurde. Durch sie soll betrachtet werden, ob die ausgewählte Anzahl der Schüler unter den beschriebenen Angstformen leidet und gesetz diesen Falles wie sie damit umgeht. Dieser realistische und gegenwärtige Bezug soll einen kleinen Einblick in die aktuelle Angstproblematik des aktuellen Schulalltags gewä hren.
9
Ziel dieser Arbeit soll es zum einen sein, die verschiedenartigen Strukturen sowohl einer Angst als auch einer Phobie innerhalb des Schulalltages aufzuzeigen und Möglichkeiten ihrer Reduzierung vorzustellen, um einen Schritt zur angstfreien Schulbewältigung beizutragen. Zum anderen werden anhand der explorativen Studie die the-oretischen Zusammenhänge überprüft.
2 Die Institution Schule
Es sollte sich bewusst gemacht werden, dass die Institution Schule von vielen ve rschiedenen Blickwinkeln aus zu sehen ist, in welcher verschiedene Persönlichkeiten, unter vorherrschenden Regeln und Pflichten, miteinander agieren. Dabei müssen sich subjektive Probleme den objektiven Regeln gegebenenfalls unterordnen. 3 Hierbei ist es dem Zufall überlassen, an welchen Lehrkörper der Schüler gerät und wie viel Subjektivität dieser dem einzelnen Lernenden überlässt. Das Zusammenspiel zwischen der Institution, ihrer Ziele und den differenzierten Sichtweisen soll in diesem Kapitel genauer betrachtet werden.
2.1 Die Grundfunktion der Institution Schule
Die Grundfunktion der Institution Schule wird in der Literatur dargestellt als ‚Verbin- dungzwischen Familie und Gesellschaft’ oder auch als ‚Qualifikationsort der Arbeitskraft’ und lässt sich auf die ‚berufliche Qualifizierung des einzelnen in Verbindung mit der Übernahme gesellschaftlich notwendiger Fähigkeiten’ 4 zurückführen. Zusätzliche Aufgaben der beruflichen Bildung sind die Erziehung, sowie die Unterstützung der Prozesse einer Vergesellschaftung und sozialen Integration und impliziert hierbei einen Bildungsauftrag. 5 Sie soll den Jugendlichen demnach eine vorbereitende Hilfestellung bieten, dass sie sich in der Welt der Erwachsenen zurechtfinden, sich orientieren sowie eingliedern können. Ebenso gilt als Zielsetzung die Subjektivität und Persönlichkeitsentwicklung.
3 Niederle 2002, S. 24
4 Andreas 1976, S. 125
5 Rebmann, Karin u.a.: Beruf- und Wirtschaftspädagogik: eine Einführung in Strukturbegriffe. Wiesbaden 1989,
S. 90
10
2.2 Die kollektiven Ziele der Schule
Das kollektive Ziel der Bildungsanstalt sollte primär sowohl auf das Erreichen von schulischen und beruflichen Qualifikationen, als auch einer Disziplinierung ausgerichtet sein, welches auf der Grundlage von zu erbringenden Leistungen beurteilt wird. Anhand dieser Beurteilung definiert sich erst die Schullaufbahn der Lerne nden und schlussfolgernd daraus ihr späteres Berufsleben. In der berufsbildenden Schule entscheiden dann die erbrachten Leistungen, nach der abgeschlossenen Ausbildung, über die Qualifikation der Arbeitsstelle.
Schule bedeutet also gerade für die Kinder und Jugendlichen einen großen Bestandteil für ihre Arbeits- und Lebenswelt und stellt gleichzeitig eine soziale Tatsache mit entscheidenden Konsequenzen und verschiedenen Belastungen dar. 6 Die Beziehungen der zentralen Schulziele lassen sich anhand des folgenden Scha ubildes verdeutlichen:
* Quelle: Ulich, Klaus: Einführung in die Sozialpsychologie der Schule. Weinheim und Basel 2001, S. 36
6 Ulich 2001, S. 14
11
Dieses vereinfachte Schema zeigt die hierarchisch untergliederten Strukturdimensionen, sowie die innerschulischen Prozesse, welche unter dem Begriff ‚Prozessdimensionen’ zusammengefasst werden. Durch die offene Darstellung, das heißt ohne eine graphische Abgrenzung zwischen den Struktur - und Prozessdimensionen, soll deutlich gemacht werden, dass alle Strukturdimensionen die Gesamtheit der innerschulischen Prozesse beeinflusst und umgekehrt. 7 In dieser Abbildung lässt sich die gegenseitigen Auswirkungen der schulischen und sozialen Aspekte erkennen, die i n-einander fließend übergehen.
Die Lernenden bezeichnen den Komplex der Institution Schule als ihre ‚Lernum welt’.
2.3 Die Lernumwelt
Die Lernumwelt in der Institution Schule kann als weiter Begriff für lernrelevante Umgebungsmerkmale aufgefasst werden und bezeichnet die ‚ Gesamtheit der Schule aus der Wahrnehmung der Schüler’. 8
Zu diesem Komplex gehören Aspekte wie die Schülerzahl, die Klassenraumgrößen, die Kommunikationsformen, aber auch unbewusste Konflikte oder Leistungsmotivationen. Dies sind die sämtlichen Erscheinungsmerkmale, welche ein Lernender im Bezugsfeld der Schule aufnehmen kann. Die Lernumweltforschung beschäftigt sich mit der Auswirkung dieser ‚subjektiven Lernumwelt’ auf die Entwicklung und den daraus resultierenden Leistungen der Schüler. Hierbei ist vor allem das Zusammenspiel der Schülereingangsmerkmale, den Lernerfolgen und der Lernumwelt genauer zu betrachten. Ihre Beziehung zueinander soll im folgendem Schaubild dargestellt werden:
7 Ulich 2001, S. 35
8 Lange 1983, S. 11
12
Abbildung 3 - Analyserichtungen in der Lernumweltforschung
* Quelle: Dr. Lange, Bernward u.a.: Schulangst und Schulverdrossenheit. Eine Längsschnittanalyse von schulischen Sozialisationseffekten.
Aachen 1983, S. 12
Die schulische Umwelt ist aus Sicht der Schüler als eine überdauernde Anforderung anzusehen. Sie entwickeln ihr gegenüber spezifische Einstellungen, um mit den, an sie gestellten, Ansprüchen umgehen zu können. Zum einen wird von ihnen gefordert, in einer Umwelt gewisse Leistungen zu erbringen und zum anderen sich sozial einzugliedern als auch anzupassen. Gelingt es dem einzelnen nicht, sich adäquat anzupassen, wird er persönlich für diesen Misserfolg verantwortlich gemacht, was schlimmstenfalls zu Sanktionen durch die Pädagogen, die Mitschüler oder dem Elternhaus führen kann. Doch nicht nur die Maßregelungen der Umwelt sind in diesem Falle zu erwarten. Meist tritt eine persönliche Bestrafung des Individuums selbst in Kraft, die schlimmere Auswirkung haben kann, als die Sanktionen von außen. Gerade das Selbstwertgefühl leidet beispielsweise unter dieser Situation und damit wird der Teufelskreis einer Angst von Neuem in Gang gesetzt.
13
3 Definitionen von Angst
Um auf die Formen, Ursachen und Reduktionsmöglichkeiten einer Schulangst näher eingehen zu können, soll an dieser Stellen die genaue Begriffsbestimmung von ‚Angst’ im allgemeinen erläutert werden, um verständlich zu machen, welche Empfindungen Lernende in den bestimmten Situationen verspüren, die bei ihnen Schulangst auslösen. Bei der genauen Definitionsbestimmung des Angstbegriffes kann es jedoch nur bei einem Versuch bleiben, da sich in der Literatur unterschiedliche Erklärungsversuche dieser Erscheinung finden lassen. Eine eindeutige und übereins timmende Aussage, was ‚Angst’ überhaupt ist, gibt es nicht. Daher werden im folgenden mehrere Definitionen vorgestellt, um einen kleinen Einblick in diesen umfassenden Bereich geben zu können. Ebenfalls findet eine Abgrenzung von Schulangst und Schulphobie statt, da diese Begriffe umgangssprachlich zwar oftmals synonym ve rwendet werden, jedoch, genauer betrachtet, nicht identisch sind.
3.1 Definition der ‚Angst’
Der Begriff ‚Angst’ wurde von Sigmund Freud 1894 erstmalig in die Psychologie eingeführt und kann aus dem Griechischen übersetzt werden mit dem Wort ‚Enge’ 9 . Es ist ein Gefühl mit vielen Gesichtern, welches in unterschiedlichen Situationen in einem unterschiedlichen Ausmaß auftritt. „Angst ist ein Signal, das uns als Warnung dient [...]. Angst ist nonverbale Kommunikation mit uns selbst, macht uns ohne Worte darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt [...]. Angst soll jedoch nicht nur von uns verstanden werden, sondern auch von unserer Umwelt.“ 10
Die Encarta Enzyklopädie schildert die Angst im allgemeinem Sinne als „eine Stimmung oder ein Gefühl der Beengtheit, Beklemmtheit und Bedrohung vor einer drohenden Gefahr, die mit einer Verminderung oder Aufhebung der willens- und ve r-standesmäßigen Steuerung der eigenen Persönlichkeit einhergeht.“ 11 Sie wird als eine Grundbefindlichkeit des Menschen; wie Hunger oder Sexualität, angesehen. 12
9 Leibold, Gerhard: Schulangst. Ursachen, Symptome, Behandlungen. Wiesbaden 1997, S. 15
10 vgl. Niederle, Monika: Schulangst. So helfen Sie ihrem Kind. Freiburg 2002, S. 10
11 vgl. CD-Rom der Microsoft Encarta Enzyklopädie 1999. Stichwort ‚Angst’
12 CD-Rom der Microsoft Encarta Enzyklopädie 1999. ‚Angst’
14
Nach dem Meyer Lexikon ist Angst das „Gefühl einer Bedrohung, das mit Symptomen wie Herzklopfen, Zittern, Schweißausbruch, Magenschmerzen, Schlaflosigkeit oder momentaner geistiger Blockierung verbunden sein kann. Es ist ein Phänomen, das von situationsbedingten Zuständen unterschiedlicher Intensität über Neurosen bis zur existentiellen Angst des Menschen überhaupt reicht.“ 13 Tücke beschreibt seine Definition in einem Satz: „Angst ist ein hochgradig unangenehm erlebter Erregungsanstieg angesichts der Wahrnehmung bestimmter Gefa hrenmomente.“ 14
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass subjektive Angst entsteht, wenn eine bedrohliche Situation mit einer Gefahr suggeriert wird. Sie dient dem Menschen als biologische Schutzfunktion. Dabei ist es jedoch zweitrangig, ob die Situation tatsächlich gefährlich ist. Relevant ist hierbei, dass das Erleben einer Situation und ein dadurch empfundene Gefühl als rein subjektiv zu sehen ist. Eine Person kann Angst empfinden, wenn sie beispielsweise mit einem Flugzeug fliegt. Eine andere empfi ndet diese Situation überhaupt nicht als gefährlich und reagiert daher nicht mit einem Angstgefühl.
Subjektiv empfundene Angst ist mit einem starken Ans tieg psychologischer Erregung gekoppelt, welcher als unangenehm und belastend erlebt wird. Oftmals beeinträchtigt dieser ebenfalls die Handlungsfähigkeit und ein Individuum reagiert anders, als wenn es sich nicht in einem Angstzustand befinden würde Eine Erklärung dafür ist der erheblich eingeschränkte Denk- und Handlungsspielraum. Im Umkreis der Angstdefinition tritt in diesem Zusammenhang häufig der Begriff ‚Stress’ auf. Dieser lässt sich als „den Sachverhalt, dass sich der Organismus in einem Zustand stark ausgeprägter psychischer [...] Erregung bzw. Spannung befindet, die mit einer erhöhten Aktivität des sympathischen Anteils des vegetativen [...] Nervensystems korrelieren“ 15 be-
zeichnen. Er tritt als Begleiterscheinung auf, wenn sich ein Individuum in einer psychischen Erregung befindet, die vor oder auch während eines Ereignisses auftreten kann. Daher sind ängstliche Personen auch einer zusätzlichen Stresssituation ausgesetzt, da sie einen Zustand psychischer Aktivation aufweisen. 16 Dies verdeutlicht, dass sich der Angstzustand auf eine Erregung zurückführen lässt.
13 vgl. CD-Rom des Meyer Lexikonverlags 1998. Stichwort ‚Angst’
14 vgl. Tücke, M.: Psychologie in der Schule - Psychologie für die Schule. Osnabrück 1998, S.197
15 vgl. Walter, Hellmuth: Angst bei Schülern. München 1981, S. 21
16 Walter 1981, S. 21
15
3.1.1 Die dispositionelle Angst
Die Angst, als biologische Schutzfunktion, nimmt einen natürlichen, menschlichen Stellenwert ein. Problematisch wird dieser Zustand allerdings, wenn ein Individuum seine Umwelt durchgängig auf Gefahrensignale durchsucht und diese überwiegend auch als Bedrohung empfindet. Er befindet sich dann in einem andauernden Angst-zustand, we lcher als ‚dispositionell’ bezeichnet wird. Dieser wird in der Psychologie mit Variablen wie Intelligenz, Schulleistung, Risikoverhalten und motorischer G eschicklichkeit in Verbindung gebracht, welche untereinander korrelieren. 17
Sämtliche Anzeichen dieses, als subjektiv unangenehm empfundenen, Zustandes der Angst lassen sich auf die spezielle Form der Schulangst projizieren.
3.2 Definition der ‚Schulangst’
„Als Schulangst bezeichnet man die Form von Angst, die im Bezugsfeld der Schule auftritt.“ 18 Von ihr betroffene Schüler sehen also eine Gefahr und Bedrohung im Bereich der Institution Schule. Meist handelt es sich dabei um Leistungs- oder soziale Ängste, wobei Mitschüler oder Lehrer als Auslöser fungieren können. Die Schulangst kann in drei Arten unterschieden werden: In die
• personenbezogene
• situationsbezogene und • dispositionelle.
Bei der personenbezogenen Schulangst fürchtet sich der Lernende vor einzelnen Personen aus seiner schulischen Umwelt. Die situationsbezogene Art wird in bestimmten Situationen verspürt, wie zum Beispiel während der Prüfungen.
17 Walter 1981, S. 23
18 Homepage des HRZ Oldenburg. Wlhelm Topsch zu den schulpädagogischen Aspekten. Nachgelesen am
12.10.2002. http:// www.member.uni-oldenburg.de/wilhelm.topsch/SS2001/schulpaedaspich.htm
16
Zu guter letzt wäre die dispositionelle Schulangst zu nennen. Diese bezeichnet den Zustand, indem die Schulumwelt ständig als Bedrohung erlebt wird. 19 Die Schulangst ist eine Verhaltensschwierigkeit, die im Laufe der Schulzeit zune hmen kann und macht sich mit den bereits genannten Symptomen, wie Magenbeschwerden, Übelkeit oder Herzklopfen, bemerkbar. Diese Erscheinungen treten typischerweise vermehrt zu Wochenbeginn, im Anschluss an die Ferien und morgens, unmittelbar nach dem Aufwachen, am stärksten auf. In der Regel verlieren sie über den Tagesverlauf an Intensität. Nicht selten verschwinden sie gänzlich, wenn das Kind überhaupt nicht in die Schule gehen muss. Am liebsten würde es den Schulbesuch ganz verweigern, weil es sich vor Demütigungen, Diskriminierung oder Ausgrenzungen seiner schulischen Mitmenschen fürchtet.
Zu den Gründen eines Angstzustandes gehören ebenfalls körperliche Beeinträchtigungen oder Leistungsdefizite. Kinder, die unter der Schulangst leiden, sind zumeist übermäßig gewissenhaft und haben unrealistische Leistungsziele. Prüfungssituationen können ebenfalls einen Auslöser von Angst darstellen. Die betroffenen Lernende versuchen oft, mit Hilfe auffälliger Verhaltensweisen, der Schule und ihren Mitschülern zu entgehen, da diese ihr übersteigertes Selbstwertgefühl bedrohen. Die Schulangst bezieht sich also im Gegensatz zu der Schulphobie auf Faktoren innerhalb der Schule, die ein geringes Selbstwertgefühl sowie eine angegriffene Persönlichkeit des Lernenden verursachen.
3.3 Definition der ‚Schulphobie’
Der Begriff ‚Phobie’ stammt aus dem Griechischen und bedeutet ‚Flucht’, ‚panische Furcht’, ‚Schrecken’ und gilt allgemein als erlernte Reaktion. 20 Von einer Schulphobie sprechen lerntheoretische Autoren in dem Sinne, wenn die Trennungssituation von den Eltern oder eine Identitätsbedrohung den Auslöser darstellt. 21 Häufig ist bei diesen Betroffenen keine emotionale Selbständigkeit vorhanden und die Bereitschaft fehlt, sich von den primären Bezugspersonen zu lösen. Da dies
19 Homepage des HRZ Oldenburg. Wilhelm Topsch zu den schulpädagogischen Aspekten. Nachgelesen am
12.10.2002
20 Dannemann, Heinz: Schulphobie - Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten. Oldenburg 1975, S.
169
21 Dialog, Information und Service in der Medizin zum Thema Schulphobie. Nachgelesen am 20.09.2002.
http://yavivo.lifeline.de/Erkrankungen/GG_Phobien/20Krankheitszeichen/20Schulphobie.htm
17
jedoch in der Schule notwendig ist, versuchen ‚Ich-bedrohte’ Schüler panisch, den Schulbesuch zu vermeiden. Sie verspüren das übermäßige Bedürfnis nach emotionaler Nähe und können nicht mit der anonymen Klassensituation umgehen. Oftmals täuschen sie Krankheiten vor und die Eltern unterstützen unbemerkt die Schulve rweigerung, indem sie immer mehr Atteste ihres Kindes zur Schule bringen. Aus dem, für den Lernenden vorhandenen, Geborgenheitsverlust entsteht die Form der Schulphobie. Es sind demzufolge die Ursachen im familiären Umfeld zu suchen. Probleme in der Institution Schule an sich verstärken nur diese Form der Phobie, sie sind j edoch nicht als ihr Auslöser a nzusehen.
Abbildung 4 - Unterscheidungsmerkmale der Schulphobie und Schulangst
* Quelle: Eigene Darstellung
3.4 Die soziale Angst
Um eine menschliche Identität zu erlangen, ist es unabdinglich, dass sich ein Individuum im Alltagsleben auf andere Menschen, Institutionen und soziale Situationen einstellen muss. Es erlernt also im Laufe seines Lebens ein soziales Verhalten, wo runter sowohl die Haltung in Leistungssituationen, die Suche nach Sicherheit als auch sozialer Bestätigung fällt.
Dies ist der ‚natürliche Prozess’ der Identitätsvermittlung. Soziale Ängste sind das Resultat eines gestörten Prozesses der Persönlichkeitsentwicklung. 22 Dieser Angst-zustand tritt dann auf, wenn ein Individuum sich für absolut inkompetent in einer Situation fühlt. Es macht sich dann Gedanken, was seine Umwelt wohl gerade von ihm
22 Andreas, Reinhard u.a.: Angst in der Schule. München, Berlin, Wien 1976, S. 29
18
hält oder denkt. Die soziale Angstform macht sich hauptsächlich bemerkbar durch das Auftreten einer Verlegenheit, eines Schamgefühls, einer Schüchternheit oder auch einer Unsicherheit, vor mehreren Menschen zu sprechen oder Fragen stellen zu müssen. Ein Vortrag vor Mitschülern kann bei dieser Angstart beispielsweise schon als bedrohlich empfunden werden, wenn der Redner sich dabei nicht selbstsicher fühlt. Schüler mit diesem Problem können sehr schlecht ein Referat halten oder trauen sich noch nicht einmal, während des Unterrichtes eine Frage zu dem gerade behandelten Thema zu stellen, aus Angst, dass die Mitschüler diese lächerlich finden und sie auslachen.
Die Lernenden mit solch ausgeprägten sozialen Ängsten können längerfristig Beeinträchtigungen ihres Selbstbildes erleiden. Selbst einfache Situationen außerhalb der Schule, wie zum Beispiel nach einem Weg zu fragen, meinen sie nicht bewältigen zu können und gehen ihnen daher aktiv aus dem Weg. Insofern kann sich dieses Angstbild nicht nur auf die schulische Laufbahn, sondern auch auf das Alltags- und spätere Berufsleben auswirken, wenn ihm nicht mit Reduktionsmöglichkeiten entgegengewirkt wird.
Auf die genauen Ursachen, Verhaltensweisen der sozialängstlichen Schüler und Reduktionsmöglichkeiten, um diese Angstform zu beheben, wird in dem Kapitel 8 näher bezug genommen.
19
4 Der Aspekt der Geschlechterrolle
Bevor auf die genauen Aspekte, den Ursachen und Folgen der Angst bei Schülern eingegangen wird, sollen noch Faktoren in Betracht gezogen werden, welche bei der genauen Untersuchung als nicht unrelevant erscheinen. Auch, wenn zwischen weiblichen und männlichen Lernenden graphologisch kein Unterschied mehr gemacht werden soll, ist der geschlechtsspezifische Aspekt nicht konform und soll daher an dieser Stelle kurz angerissen werden.
In der Literatur lässt sich aufgrund von Befragungen oftmals der Hinweis finden, dass Mädchen mehr Angst als Jungen zu haben scheinen, wobei dies im pubertären Alter von 11 bis 13 Jahren vor allem sehr akut zu beobachten sei. 23 Ebenfalls ist vermehrt die Gruppe der ruhigen und schüchternen Schülerinnen in einer Klassengemeinschaft aufzufinden, als dass Jungen diese Rolle einnehmen. Als Angstbedingungen könnten also zusätzlich Lebensalter und biologisches Geschlecht hinzugezogen werden. 24
Die größeren psychischen Probleme scheinen die Jungen aufzuweisen, da das gesellschaftliche Rollenverhalten keine Angst bei Männern zulasse und sie sich somit nicht mit einem solchen Zustand identifizieren möchten. 25 Es stellt sich also die Frage, ob Mädchen wirklich mehr Angst verspüren oder aber nur ehrlicher zu sich und ihrer Umwelt sind, weil Jungen den Zustand nicht zugeben möchten oder aber ve rdrängen. Des weiteren zeigte sich in Untersuchungen des Jahres 2001, dass meist für die Schülerinnen ein solidarisches Verhalten den Mitschülern gegenüber wichtig ist. Weniger im Vordergrund steht für sie hingegen die Schulleistung, als ein Kriterium der individuellen Anerkennung. 26 Dies würde also unterschiedliche Untersuchungen in bezug von Ängsten und Phobien verlangen, die den Aspekt des Geschlechtes miteinbeziehen. Doch diese spezifischen Unterschiede detailliert zu analysieren, wäre zu diesem Zeitpunkt zu umfangreich. Daher werden in der explorativen Untersuchung, am Ende dieser Arbeit, diese Aspekte näher betrachtet und ausgewertet.
23 Andreas 1976, S. 9
24 Andreas 1976, S. 9
25 Andreas 1976 S. 10
26 Ulich, Klaus: Einführung in die Sozialpsychologie der Schule. Weinheim / Basel 2001, S. 63
20
Arbeit zitieren:
Daniela Hadwiger, 2002, Schulangst an berufsbildenden Schulen - Ursachen und Folgen, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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Daniela Hadwiger hat den Text Schulangst an berufsbildenden Schulen - Ursachen und Folgen veröffentlicht
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