I N H A L T S V E R Z E I C H N I S I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis....................................................................................................... I
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis II
1 PIMS - WAS IST DAS? 1
2 PIMS - HISTORY. 1
3 STRUKTUR VON PIMS UND DER PIMS-DATEN 3
3.1 PIMS-Struktur 3
3.2 Art der PIMS-Daten 3
3.3 PIMS-Vorgehensweise. 4
3.4 Typische Fragestellungen. 4
4 ZIELE UND EIGENSCHAFTEN VON PIMS. 6
4.1 PIMS - Paradigma. 6
4.2 PIMS - Principles of Strategic Planning 7
5 ERGEBNISSE DER PIMS-FORSCHUNG 9
6 PIMS - KRITIK 10
6.1 Datengrundlage. 10
6.2 Untersuchungsmethodik 10
6.3 Strategieempfehlungen 10
7 PIMS - ANWENDUNG UND MODELLE. 11
7.1 Par-Report 11
7.2 Rola-Report 12
7.3 Strategy Analysis Report Optimum Strategy Report 12
7.4 PIMS-Qualitätsprogramm 13
P I M S II
7.5 Weitere Anwendungen 14
7.5.1 PIMS Customer Marketing Innovation Datenbank. 14
7.5.2 PIMS Business Overheads Database. 14
7.5.3 PIMS Business Operations Database 14
7.5.4 PIMS Organisation Culture Database 15
8 ANWENDUNG IM BANKING FINANCE 15
8.1 Klassisches PIMS in ausgesuchten SBUs. 15
8.2 Bewertung von Unternehmen 16
8.3 Benchmarking der Overhead-Kosten 17
8.4 Führungskräfteentwicklung. 17
Literaturverzeichnis 18
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Das PIMS Modell zur Führungskräfteentwicklung 17
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Marktanteil vs. ROI 5
Tabelle 2: Entscheidende Einflüsse auf ROI 5
1 PIMS - Was ist das?
Bei Profit Impact of Market Strategy (PIMS) handelt es sich wie beim Erfahrungskurvenmodell und dem Lebenszyklusmodell um eine Theorie der strategischen Planung, welche die Identifikation strategischer Erfolgsfaktoren im Markt zum Ziel hat, um damit eine Strategie zur Bearbeitung des Marktes abzuleiten. Diese Theorien lassen sich in das Gebiet der empirischen Planungsforschung einordnen. PIMS ist auch oft kein Stand-Alone-Instrument, sondern wird kombiniert z.B. mit Portfolio-Analysen, SWOT-Profilen, Technologie-Szenarien und dient somit als flankierendes Planungsinstrument 1 . Die PIMS-Organisation verfügt zudem über die größte strategische Info-Datenbank der Welt, die zu vielerlei Zwecken genutzt wird, wie wir im Folgenden noch sehen werden.
2 PIMS - History
In den 50er Jahren begann General Electric - damals eines der am stärksten diversifizierten Unternehmen der Welt - eine Datenbank mit Kennzahlen zur Charakterisierung der strategischen Positionen der einzelnen Geschäftseinheiten (Strategic Business Units - SBUs) aufzusetzen. Der Fokus liegt auf SBUs als kleinster Einheit eines Unternehmens, für die eine eigene Strategieempfehlung noch sinnvoll ist. Auf diesem Level entscheidet sich die Entwicklung des Shareholder Value und das operationelle Finanzergebnis wird bestimmt. 2 Außerdem bietet eine SBU die beste Umgebung für Kapital- und Marketing-Entscheidungen. Sie ist eindeutig definiert über ihre Produkte, Kunden und Konkurrenten und charakterisiert durch spezielle Marketing-Skills, Technologie, Wettbewerbsposition und Finanzergebnisse. Es war vor allem von Interesse, wie die Auswirkungen der einzelnen Kennzahlen auf den Erfolg der jeweiligen Geschäftsbereiche zu interpretieren sind. Man war auf der Suche nach allgemeingültigen Determinanten des Erfolgs bzw. den Gesetzen des Marktes. 3 Diese Bemühungen führten 1965 zu PROM (Profit Optimization Model), einem Regressionsmodell zur Erklärung der Rentabilität (Return on Investment ROI) einer SBU. Nun war es möglich, die Profiteffekte einer Strategie zu beurteilen und
1 Vgl. Homburg C. (1991), S. 49
2 Vgl. Buzzell R.D. (1987), S. 32
3 Vgl. Homburg C. (1991), S. 50
Suboptimalitäten mittels Wahl einer alternativen Strategie in den Griff zu bekommen. 1972 schließlich wurde das PROM-Projekt aus General Electric ausgegliedert und avancierte unter der Leitung der Harvard Business School zu einem Mehrfirmenprogramm. Dies sollte gleichzeitig der Startschuss zur Gründung des PIMS-Projekts sein, das im selben Jahr mit Daten zu 620 SBUs von 57 US-Unternehmen seine Arbeit aufnahm. Weitere Eckpfeiler der PIMS-Geschichte waren 1975 die Gründung von SPI (Strategic Planning Institute), einer Non-Profit-Organisation, sowie 1978 die Gründung von PIMS Associates, einer Unternehmensberatung, die PIMS-Anwendungen und -erkenntnisse auf konsultatorischer Ebene in Unternehmen einsetzte. 1986 enthielt die PIMS-Datenbank schon bis zu 200 quantifizierbare Angaben zu 2.600 SBUs aus allen Bereichen von Konsumgütern über Investitionsgüter bis hin zu Dienstleistungen, jedoch noch hauptsächlich aus den USA. Dies hat sich mittlerweile geändert. Heute zählt man bereits über 3.500 weltweit verteilte SBUs aller Größenordnungen aus allen Branchen. 4 Neben der Bestimmung der Determinanten der Profitabilität einer SBU existieren insgesamt sechs Forschungsschwerpunkte von PIMS 5 :
• Die Untersuchung von Marktanteilen und Marktstrukturen mit der Bestimmung typischer Marktanteilsverteilungen.
• Die Verbindung von PIMS zu den einschlägigen Portfoliomodellen.
• Der Einfluss kontextueller Faktoren (z.B. die Lebenszyklusanalyse) auf die Beziehung zwischen Strategie und Erfolg.
• Der Einfluss situativer Faktoren wie z.B. Ein- und Austrittsbarrieren oder Vor-und Nachteile der vertikalen Integration auf die Strategieformulierung.
• Die Erarbeitung von Typologien von Strategien unter Verwendung multivariater Analyseverfahren.
• Die Erfolgsfaktoren und Strategien von Start-Ups unter Berücksichtigung von Reaktionen der etablierten Konkurrenz.
4 Vgl. Homburg C. (1991), S. 50
5 Vgl. Homburg C. (1991), S. 59
Arbeit zitieren:
Ralph Karels, 2002, Rolle und Bedeutung von PIMS für strategische Entscheidungen der Banking & Finance Industrie, München, GRIN Verlag GmbH
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