können. Lehrer sind herausgefordert, mit all diesen Nebenwirkungen des Lehrberufes umgehen zu können.
Deshalb haben sich verschiedenste Wissenschaftler mit dem Thema „Konflikte in der Schule lösen“ beschäftigt und sind zu unterschiedlichsten Ergebnissen gekommen. Manchen Autoren geht es lediglich darum Konflikte beizulegen, bei Auseinandersetzungen zu schlichten, weil sie einen Konflikt generell als schlecht einstufen. Anderen geht es hauptsächlich um die gewaltfreie Lösung von Konflikten, wobei sie teilweise das Recht auf Verteidigung gegenüber einem ungerechtfertigten Angriff unterschlagen. Andere Autoren tendieren dazu, die Streitschlichter-Programme überzubewerten. Sie haben den Blick dafür verloren, dass es bei extremen Konflikten immer noch die Aufgabe der Lehrer ist, mit der Situation vernünftig umzugehen. Andere Themen werden eher außer Acht gelassen, so zum Beispiel die strukturellen Probleme, die durch die Schule selbst ausgelöst werden, wie zum Beispiel die frühe Unterteilung in Haupt-, Realschule und Gymnasium.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Konfliktanalyseschema von Georg E. Becker, weil er ein Programm darstellt, in dem nicht eine Methode Absolutheitsanspruch erhält, sondern ein multikausaler Ansatz vorherrscht, bei dem alle Bereiche der Konfliktlösungsstrategien differenziert und offen bearbeitet werden. 1 Es geht hier weniger darum, was in welchem Fall wie zu tun ist, sondern hilft Lehrern vielmehr, die auftretenden Konflikte einzuschätzen und die daraus nötig werdenden Konsequenzen zu ziehen. Dies bedeutet eine Folge von Bearbeitungsschritten zu durchlaufen, bei der evtl. auch noch andere Personen miteinbezogen werden. Je nach Ausmaß des Konflikts müssen unterschiedlich viele Schritte durchlaufen und dem Fall entsprechend intensive Überlegungen und Nachforschungen angestellt werden. Am Ende steht eine selbst erarbeitete Lösungsstrategie, von der jeder Beteiligte sagen kann, dass sie durchdacht, begründbar und anderen gegenüber vertretbar ist.
Im ersten Teil der Arbeit werde ich klären, was ein Konflikt eigentlich ist und die erste Hälfte eines Fallbeispieles vorstellen, dadurch ergibt sich die Möglichkeit darzustellen, was ein inter- und was ein intrapersonaler Konflikt ist. Diesen Überlegungen folgt die zweite Hälfte des Fallbeispiels und der Versuch, diesen Fall in Beckers Konfliktunterteilungsschema einzuordnen. Da dies sich als schwierig gestaltet, folgt eine gewisse Modifizierung des ursprünglichen Falls, der übrigens der Realität entspricht 2 , damit wir besser mit ihm arbeiten können. Hier wird bereits deutlich, dass Theorien nur begrenzt sind, und die Wirklichkeit oft fassettenreicher ist.
1 Vgl. E. Becker (2006) S. 17 2 Erfahrung eines Realschullehrers an der Haupt- und Realschule Blaufelden.
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Um die vernünftige Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis geht es auch im zweiten Teil der Arbeit. Darin werden die einzelnen Schritte der Konfliktanalyse Beckers dargestellt. Um diese verständlicher und anschaulicher zu machen, wechselt die Theorie ständig mit der praktischen Anwendung ab. Jeder Analyseschritt wird mit der entsprechenden Teilbearbeitung des modifizierten Fallbeispiels unterstützt, das sich durch die gesamte Arbeit ziehen wird. Dabei werde ich kritisch beobachten, inwieweit Beckers Theorie praktisch ist. Um den Umfang der Arbeit nicht überzustrapazieren, bemühe ich mich ab Punkt 3.5 die kritischen Stimmen eher zu zügeln, dafür aber zügig zum Abschluss zu kommen.
2 Einführung
Ein Konflikt wird in dieser Arbeit als „eine Auseinandersetzung, Belastung und/oder Schwierigkeit verstanden, die bei der beteiligten Person oder den beteiligten Personen zu einer emotionalen Betroffenheit und zu Beeinträchtigungen von unterschiedlicher Relevanz führt.“ 3 Um die Konfliktrelevanz besser einordnen zu können ist eine Unterteilung in Schein-, Rand-, Zentral-, oder Extremkonflikt hilfreich.
„Scheinkonflikte führen nur zu einer momentanen Betroffenheit und hinterlassen keine Beeinträchtigung. Randkonflikte bewirken eine kurzzeitige und geringe emotionale Betroffenheit und hinterlassen nur geringe Beeinträchtigungen. Zentralkonflikte führen zu einer starken emotionalen Betroffenheit mit Langzeitwirkung und starken Beeinträchtigungen. Extremkonflikte hinterlassen eine sehr starke dauerhafte emotionale Betroffenheit und führen zu Beeinträchtigungen, die nicht korrigierbar sind.“ 4 Wir orientieren uns also danach, wie emotional betroffen die Beteiligten eines Konfliktes sind, und betrachten in gleichem Maße die psychischen, physischen, sozialen und kognitiven Beeinträchtigungen. 5 Damit das Vorgehen des Einteilens ein bisschen klarer wird, werde ich jetzt das Fallbeispiel, mit dem wir uns während der gesamten Arbeit beschäftigen werden, vorstellen, und später den Versuch unternehmen, dieses in eine Konfliktgruppe einzuteilen.
2.1 Erster Teil des Fallbeispiels
Der Fall ereignete sich auf einer ländlichen Haupt- und Realschule. Aufgrund dieser Vermischung kommt es durchaus vor, dass ein Realschullehrer auch in der Hauptschule 3 E. Becker (2006) S. 17 4 E. Becker (2006) S. 18 5 Vgl. E. Becker (2006) S. 17
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unterrichtet, wenn Not am Mann ist. So auch in diesem Fall. Der Lehrer, um den es sich handelt, ich benenne ihn hier mit dem Namen „Schmidt“, unterrichtet in einer 9. Klasse der Hauptschule Englisch. Der Umgang mit dieser Klasse ist nicht sonderlich anstrengend oder nervenaufreibend. Allerdings gibt es einen Schüler, nennen wir ihn Tom, der allgemein als Unruhestifter bekannt ist, er hatte bereits eine Klasse wiederholt und wurde zuvor von einer anderen Schule verwiesen. Etwa in der Mitte des Schuljahres kam es zu folgender Eskalation. Der Lehrer unterrichtete in gewohnter Weise, fühlte sich aber immer wieder von Tom gestört, weil dieser sich mit anderen Dingen beschäftigte und halblaut mit Nachbarn redete. Schmidt ermahnte ihn mehrmals still zu sein, und sich am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen. Nachdem dies aber keine Wirkung zeigte, forderte er Tom auf das Klassenzimmer zu verlassen. Nun trat aber auf, was jeden Lehrer in ein gewisses Dilemma versetzt. Der Schüler weigerte sich der Anordnung des Lehrers zu folgen und bestand darauf sitzen zu bleiben. Was nun?
2.2 Inter- und intrapersonaler Konflikt
An dieser Stelle ist es passend die Begriffe Inter- und intrapersonaler Konflikt einzuführen. Ein interpersonaler Konflikt spielt sich zwischen zwei oder mehr Personen ab 6 . In diesem Fall zwischen Herr Schmidt und Tom. Wie wir aus der zuvor beschriebenen Situation erkennen können, musste dieser Konflikt fast zwangsläufig auftreten, da das Verhalten des Schülers nicht duldbar war. Der Lehrer musste also reagieren, um zu verhindern, dass sich bald noch mehr Schüler vom unaufmerksamen und störenden Verhalten des Ignoranten anstecken lassen. Tom hingegen reagierte auf die Ermahnungen nur noch provokanter und somit musste der anfängliche Scheinkonflikt (das Ermahnen) zu einem Randkonflikt werden (der offene Widerstand).
Hier entsteht nun für den Lehrer ein echter intrapersonaler Konflikt 7 . Das bedeutet ein Widerstreit von Motiven innerhalb einer Person. Ein Motiv, das dem Lehrer als Grundrichtung gilt, ist die Vermittlung von Lerninhalten. Konflikte unterbrechen diese Vermittlung und fordern möglichst sinnvolle und nachhaltige Lösungsstrategien, um zum Hauptmotiv zurückkehren zu können. Mit sinnvoll und nachhaltig sind folgende Beispiele gemeint: Soll der Lehrer den Widerstand des Schülers akzeptieren und ihn mit einer weiteren Ermahnung im Klassenzimmer bleiben lassen? Durch dieses Verhalten würde sich der Lehrer in der Situation wahrscheinlich einigen Ärger sparen und könnte zum Unterrichtsgeschehen 6 Vgl. M. Poser / W. Schlüter (2005) S. 35 7 Vgl. M. Poser / W. Schlüter (2005) S. 104
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zurückkehren, auch wenn weiterhin gewisse Störungen von Tom zu erwarten sind. Nachhaltig wäre dieses Verhalten aber sicher nicht, denn was würde Tom aus dieser Stunde lernen? Dass er sich verhalten kann, wie er will, da es keine Konsequenzen mit sich bringt. Sein Bewusstsein, dem Lehrer nicht folgen zu müssen, würde wachsen und ihn in Zukunft höchstwahrscheinlich nur noch dreister werden lassen. Also kann diese Handlungsweise, die wohlgemerkt im Gehirn des betroffenen Lehrers innerhalb weniger Sekunden vollzogen werden muss, keine sinnvolle Reaktion sein. Was bleiben also für Alternativen? Eine Standpauke, sich ärgerlich zeigen, mit sehr lauter Stimme sprechen? Das würde bei den meisten Schülern Eindruck machen, ist aber in Toms Fall ein sehr gewagtes Mittel, denn was tut man, wenn er auch auf dieses Verhalten nur mit einem höhnischen Grinsen antwortet? Dann hat der Lehrer sein gesamtes Pulver verschossen und ist nun wirklich in einer ernsten Lage. Klein beigeben kann er jetzt erst recht nicht mehr, vernünftig zureden, abwarten, sich selber stur stellen, das Klassenzimmer selbst zu verlassen, mit einer Strafe oder einem Klassenbucheintrag zu drohen, das alles scheinen nun nur noch Notlösungen zu sein, da er als Persönlichkeit nicht ernst genommen wurde. Wenn es dem Lehrer also möglich ist, sollte er in dieser Situation ruhig bleiben und sich eine andere Variante überlegen. Herr Schmidt entschied sich dafür, den Unterricht seinerseits so lange zu boykottieren, bis der Schüler auf seine Forderung eingehen würde. Das Motiv nicht nachgeben zu wollen, seine Autorität als Lehrer nicht untergraben zu lassen, Zeit zum Nachdenken zu gewinnen und sich dennoch alle anderen Handlungsmöglichkeiten offen zu halten, scheint gegenüber der Tatsache durch diese Reaktion Zeit zu verlieren, also dem Hauptmotiv entgegenstehend, als ein akzeptabler Schachzug. In solch einer Situation muss ein Lehrer einen interpersonalen Konflikt schnell in sich austragen, um sogleich zu handeln. Spontanität und Einfallsreichtum sind an dieser Stelle hilfreich und vertretbar.
2.3 Zweiter Teil des Fallbeispiels
Nachdem nun aufgezeigt wurde, was unter inter- und intrapersonalem Konflikt zu verstehen ist, und wie solch ein innerer bzw. zwischenmenschlicher Widerstreit von Motiven aussehen kann, wenden wir uns nun wieder dem Verlauf des Falles zu. Herr Schmidt verkündet also sein Vorhaben, den Unterricht so lange nicht fortzusetzen, bis Tom das Klassenzimmer verlassen hat. Damit drängt er Tom in die Defensive, weil er nun dafür verantwortlich ist, dass seine Mitschüler nicht weiter lernen können, obwohl dies durchaus im Interesse von vielen wäre, da es sich ja immerhin um ihr Abschlusszeugnis handelt. Alle Schüler sind gespannt und blicken sowohl Tom als auch ihren Lehrer erwartungsvoll an. Tom gerät in
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Wut, wiederholt seine Behauptung, dass er doch gar nichts gemacht habe, dass es eine Unverschämtheit sei, ihn so zu behandeln und bezeichnet den Lehrer als Depp, der ihn mal am Arsch lecken könne. Er gibt diesen Aussagen Nachdruck, indem er mit verschränkten Armen und trotzigem Blick dasitzt, um ganz deutlich zu machen, dass er nicht daran denkt, das Klassenzimmer zu verlassen. Herr Schmidt, über diese Beleidigungen sichtlich erregt baut sich vor dem Schüler auf und sagt in grimmigem Ton, mit einem Arm auf die Türe zeigend, dass Tom nun auf der Stelle das Klassenzimmer verlassen solle. Dieser, ebenfalls in Anspannung geraten, erhebt sich, ballt die Fäuste und stellt sich drohend vor den Lehrer. Im Klassenzimmer ist alles ganz still und die Spannung ist zu spüren. Einige seiner Kameraden flüstern ihm zu: „Schlag zu“ andere wiederum warnen ihn davor, er solle keinen Scheiß machen.
Dies ist eine Situation, von der aus sich entscheiden wird, wie sich der Konflikt entwickelt. Noch stehen alle Türen offen. Zwischen Rand-, Zentral-, und Extremkonflikt entscheiden die darauf folgenden Sekunden. Ich bezeichne den Stand der Dinge als Situation X, weil ich im Laufe dieser Arbeit noch einige Male auf sie eingehen werde.
2.4 Einschätzung des Konflikts
Momentan sieht alles nach einem Zentral- oder Extremkonflikt aus. Das wiederholte Stören, der hartnäckige Widerstand, die Beleidigung des Lehrers und sogar dessen Bedrohung lassen ahnen, dass dieser Vorfall die Gemüter der Beteiligten nicht nur kurzzeitig und gering emotional berührt und auch mehr als nur eine geringe Beeinträchtigung hinterlässt, wie das beim Randkonflikt der Fall wäre. Nein, die starke bis sehr starke Betroffenheit der Beteiligten ist ganz deutlich nachzuvollziehen, und man kann sich nicht vorstellen, dass der Vorfall in den nächsten Tagen vergessen werden könnte. Nachdem, was vorgefallen ist, können wir davon ausgehen, dass die Beeinträchtigungen durch Sanktionen, vor allem auf Schülerseite, aber auch auf Lehrerseite, sollte er denn einknicken oder tatsächlich einen Schlag abbekommen, enorm sein werden. Ein Extrem- oder zumindest Zentralkonflikt scheint also vorprogrammiert zu sein.
Wenden wir uns wieder der Realität zu. Wir haben die beiden Rivalen vor Augen: Tom mit geballten Fäusten, Herr Schmidt innerlich höchst angespannt, aber nach Außen dem Blick und den Drohgebärden seines mindestens gleichgroßen Schülers standhaltend. Das Erfreuliche geschieht, Tom lässt seine Hände sinken, macht einen Schritt zurück, wendet sich dann ruckartig ab, marschiert zur Tür und erklärt mit erregter Stimme, dass es eine Unverschämtheit sei, so behandelt zu werden und dass er jetzt zum Rektor gehe, um sich zu
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beschweren. Herr Schmidt, erleichtert, aber auch ein bisschen belustigt über diese nicht ganz nachvollziehbare Empörung, ruft ihm noch nach: „Ja das wird das Beste sein, da hätte ich dich auch hingeschickt.“ Die Situation ist also vorerst entschärft, der Lehrer fährt, so gut es nach diesem Vorfall eben noch möglich ist, mit dem Unterricht fort. Nach zehn Minuten erscheint Tom wieder in der Tür und setzt sich auf seinen Platz. Herr Schmidt erkundigt sich, nun eher interessiert danach, was sein Wiedererscheinen zu bedeuten habe. Tom antwortet darauf nur knapp, dass der Rektor ihn wieder zurückgeschickt habe. In dieser und auch allen anderen nachfolgenden Stunden haben Tom und Herr Schmidt keine weiteren Probleme miteinander. Die bedrohliche Situation wurde von beiden Seiten stillschweigend vergessen und verziehen, aber sie blieb deswegen keineswegs wirkungslos. Herr Schmidt fühlte sich von Tom wieder als Respektsperson anerkannt und verzichtete deshalb darauf weitere Konsequenzen zu ziehen.
Dieser Fortgang der Situation X hört sich beinahe märchenhaft und unrealistisch an, aber die Realität überrascht uns nun einmal immer wieder. Es tut sich nun auch ein Problem auf, wenn man den ganzen Fall einer Konfliktgruppe zuordnen möchte. Denn die Summe der Ereignisse passt in keine der vorgegebenen Theorien. So weist die Wut und Aggression der Situation X auf einen Extremkonflikt hin. Die letztendlichen Auswirkungen, also die langfristige Betroffenheit der Beteiligten, scheint aber eher den Rang eines Randkonfliktes einzunehmen. Wir sehen also, bei aller Nützlichkeit von Theorien, die es einem erleichtern Situationen einzuschätzen, können jedoch nicht immer steif mit ihnen arbeiten.
Um aber Beckers Konzept in allen Schritten durchlaufen zu können, konstruiere ich nun den fiktiven Fall X + E, der uns die Möglichkeit gibt, einen echten Extremkonflikt zu untersuchen.
2.5 Der Fall X + E
Wir befinden uns also wieder im Klassenzimmer, Tom bebt vor Zorn, er will es dem Lehrer endlich mal heimzahlen. Die aufhetzenden Sticheleien seiner Kumpanen ermutigen ihn noch. Er kann nicht zurück, ohne sein Gesicht zu verlieren und eine Niederlage einzufahren. Ein letztes Zischen seines Banknachbars bringt das Fass zum Überlaufen, „du traust dich ja doch nicht“, und ob er sich traut. Mit ganzer Kraft holt er aus und schlägt zu, dem Lehrer mitten ins Gesicht; sofort ist überall Blut, der Lehrer hält sich in gekrümmter Haltung die Nase. „Scheiße“, flucht Tom leise, verpasst dem Lehrer noch einen Tritt ans Schienbein, sodass
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Jonas Weinmann, 2009, Georg E. Beckers Analyseschritte zur Konfliktlösung anhand eines Fallbeispiels, Munich, GRIN Publishing GmbH
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