Gliederung:
Tabellenverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Anlagenverzeichnis V
Abk ürzungsverzeichnis VI
1 Problemstellung 1
2 Aufgabenfelder der Wohnungswirtschaft und moderne Konzepte 3
2.1 historische Aufgaben der Wohnungsunternehmen 3
2.2 neue Ansprüche an den Vermieter 5
2.3 mögliche neue Dienstleistungen 8
2.3.1 Haushaltshilfe 9
2.3.2 Betreuungsdienste 10
2.3.3 Freizeitbereich - Nachbarschaftstreff 10
2.3.4 Sicherheitsdienst 11
2.3.5 Umzugshilfe und Renovierung 11
2.3.6 Fahrdienste 12
2.3.7 Beratung und sozialpädagogische Leistungen. 12
2.3.8 Sonstige Dienstleistungen 12
2.3.9 Concierge. 13
3 Wirtschaftlichkeit 15
3.1 Dienstleistungspakete 15
3.2 geeignete Rechtsformen 18
3.2.1 Einführung in die Thematik der Unternehmensformen 19
3.2.2 tabellarischer Vergleich zwischen Kapitalgesellschaft und Verein 20
3.2.3 Ergebnisse des Vergleichs. 22
4 Auswertung 25
Literaturverzeichnis VII
Anlagen
III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Vergleich zwischen Verein und GmbH ............................................. 21
IV
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Dienstleistungspakete
Abb 2: Unternehmensformen
V
Anlagenverzeichnis
Anlage 1: Beispielrechnung zur Reduzierung der Erlösschmälerung in Folge von Leerstand am Objekt Weidenstraße 5-7 bei 20% Leerstand
Anlage 2: Beispielrechnung zur Reduzierung der Erlösschmälerung in Folge von Leerstand am Objekt Weidenstraße 5-7 bei 15% Leerstand
Anlage 3: Beispielrechnung zur Reduzierung der Erlösschmälerung in Folge von Leerstand am Objekt Weidenstraße 5-7 bei 15% Leerstand
VI
Abkürzungsverzeichnis
GdW: Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen
- 1 - 1Problemstellung
Seit Mitte der 90er Jahren hat sich der Wohnungsmarkt in vielen Teilen Deutschlands von einem „Vermietermarkt“ zu einem „Mietermarkt“ gewandelt. Nun entscheidet der Mieter über den Anbieter, bei dem er seine Wohnung anmietet, sowie über die Größe, Lage und Ausstattung selbiger. Dies ist vor allem auf den demographischen Wandel und dem damit verbundenen Angebotsüberhang an Wohnungen zurückzuführen.
Da sich die Wohnungsangebote und Preise unter den verschiedenen Vermietern angenähert haben und somit zwischen den Anbietern unter diesen Gesichtspunkten kaum Unterschiede festzustellen sind, muss auf andere Dienstleistungen zurückgegriffen werden, um die Marktposition gegenüber der Konkurrenz zu verteidigen und auszubauen. Hierbei ist ein wichtiger Trend festzustellen:
„Obgleich durch die Aufnahme von jungen Familien und Personen das Durchschnittsalter der Glück Auf- Mitglieder in den vergangenen Jahren nicht
gestiegen ist, sind immerhin 45 Prozent unserer Mitglieder älter als 60 Jahre.“ 1
Auch der GdW-Präsident Lutz Freitag betonte bei einer Pressemitteilung in diesem Jahr: „Die demographische Entwicklung macht das seniorengerechte Wohnen zum Zukunftsmarkt. Die Wohnung kann sich dabei in der Zukunft sogar als dritter Gesundheitsstandort entwickeln." 2
Aufgrund der zunehmenden Alterung der Menschen und damit auftretende Einschränkungen im täglichen Leben, ist es für einen Vermieter wirtschaftlich attraktiv, spezielle Konzepte für die wachsende Altersgruppe ab 60 zu entwickeln, um diesen zahlungskräftigen Bevölkerungszweig langfristig an sich zu binden. Mit der baulichen Anpassung an diese Bedingungen, der Montage von Aufzugsanlagen und barrierefreien Wohnungen, sowie dem Neubau einer zentrumsnahen altersgerechten Wohnungsanlage wird die erste Säule der Altersorientierung aufgestellt.
1 Siehe [MAG08], S. 6
2 Siehe [GdW08]
- 2 - Dochallein altersgerechtes Wohnen genügt nicht, um die entscheidenden Impulse für einen Umzug und Anmeldung in unserer Genossenschaft zu senden. Vielmehr punktet man mit einem auf spezielle Altersgruppen zugeschnittenem Dienstleistungsprogramm.
Um ein, für die gesamte Bevölkerung Geras, passendes Angebot an Dienstleistungen anzubieten wäre es notwendig, eine Altersstrukturanalyse durchzuführen. Mit den damit gewonnenen Informationen könnte das Dienstleistungsprogramm speziell für die einzelnen Altersgruppen abgestimmt werden. Da in der Aufgabe jedoch bereits eine Zielgruppe fokussiert wird, wird in dieser Arbeit keine Analyse durchgeführt. Vielmehr wird ein Konzept erarbeitet, welches den älteren Mitgliedern angeboten werden kann.
Hierbei ist jedoch zu beachten,
1. Welche Dienstleistungen werden vermutlich von älteren Menschen angenommen? und
2. Welche Projekte sind in Verbindung mit deren Wirtschaftlichkeit durchsetzbar? Des Weiteren ist zu klären, in welcher Rechtsform die Dienstleistungen angeboten werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, ein realistisches Dienstleistungskonzept, vornehmlich für die älteren Mitglieder der Genossenschaft, zu entwickeln und dessen Wirtschaftlichkeit zu untersuchen.
Zusätzlich wird analysiert, wie und in welcher unternehmerischen Form die Leistungen am besten angeboten werden könnten.
Arbeit zitieren:
2008, Dienstleistungskonzepte für ältere Mitglieder einer Wohnungsgenossenschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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