Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis : III
1. Einleitung 1
2. Charakteristika von Kleinen und mittelständischen Unternehmen: 2
2.1. Quantitative Merkmale: 2
2.2. Qualitative Merkmale: 3
2.3. Volkswirtschaftliche Bedeutung von KMU: 3
3. Internationalisierung von KMU 4
3.1. Der Begriff Internationalisierung 4
3.2. Ursachen von Internationalisierung: 4
3.3. Relevanz der Internationalisierung für KMU: 7
3.3.1. Unternehmensexterne Motivation zur Internationalisierung 8
3.3.2. Unternehmensinterne Motivation zur Internationalisierung: 10
3.4. Internationalisierung von KMU 10
4. Stärken-Schwächen-Analyse: 12
4.1. Schwächen der KM.U 12
4.2. Stärken von KMU 16
5. Internationalisierungsstrategien der KMU 17
5.1. Mögliche Internationalisierungsformen für KMU 17
5.2. Internationale Kooperationen: 20
5.2.1. Strategische Allianzen (Horizontal und vertikal): 20
5.2.2 Strategische Netzwerke 21
5.2.3. Netzwerkkooperationen 21
5.2.4. Problemfelder von Netzwerkorganisationen: 23
5.2.5.Modell einer proaktiven Internationalisierungsstrategie für KMU 28
6. Fazit der Internationalisierungsmöglichkeiten von KMU 29
Literaturverzeichnis. III
II
Abbildungsverzeichnis :
Abbildung 1: Definition von KMU
Abbildung 2:Einflussfaktoren der Internationalisierung von KMU
Abbildung 3: Barrieren beim Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen
Abbildung 4:Grundformen der Internationalisierung
III
1. Einleitung
Kleine und mittelständische Unternehmen stellen mit 99,7% der deutschen Unternehmen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft dar 1 . Im Zuge der Internationalisierung und der Sättigung des Binnenmarktes nimmt daher auch für die KMUs die Relevanz von Auslandstätigkeiten stetig zu. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich im Rahmen des Moduls Internationales Marketing im Master-Studiengang BWL der Hochschule Wismar mit den Problemen, die KMU im Rahmen der Internationalisierung erfahren. Hierzu werden in den folgenden Kapiteln die Begrifflichkeiten KMU und Internationalisierung erläutert sowie die Ursachen für
Internationalisierungsmaßnahmen und die Relevanz derselben für die klein-und mittelständischen Unternehmen aufgezeigt. Anschließend wird eine Stärken-Schwächen-Analyse der deutschen KMUs in Bezug auf ihre Internationalisierung durchgeführt. Basierend auf diesen Daten werden mögliche Internationalisierungsoptionen aufgezeigt und ihre Eignung für KMU beleuchtet. In diesem Zusammenhang gewinnen
Netzwerkkooperationen zur Optimierung der Wertschöpfungskette zwischen internationalen KMU an Bedeutung. Sie formen daher einen Schwerpunkt dieser Arbeit, die die folgenden Fragen klären soll: Was bedeutet Internationalisierung für KMU? Inwieweit können sie hiervon profitieren und welche Hürden gilt es zu überwinden auf dem Weg in ein erfolgreiches Auslandsgeschäft? Welche Internationalisierungsformen gibt es und welche sind für KMU besonders geeignet und abschließend: wie können kleine und mittelständische Unternehmen Internationalisierungsstrategien implementieren, wo bekommen sie Hilfe?
1 Vgl. IfM Bonn, 2007, S.8
1
2. Charakteristika von Kleinen und mittelständischen Unternehmen:
Derzeit gibt es noch keine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition der KMU. Einige Merkmale sollen die Abgrenzung zu anderen Unternehmensarten verdeutlichen.
2.1. Quantitative Merkmale:
In dieser Arbeit wird die Definition des IfM zugrunde gelegt. Demnach gehören zu KMU Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten und weniger als 50 Mill. Jahresumsatz.
Abbildung 1: Definition von KMU
Quelle: Hauser/Wolter; 2007
Neben der Betriebsgröße werden auch folgende quantitative Merkmale zur Definition der KMU herangezogen:
2.2. Qualitative Merkmale:
Zur Abgrenzung gegenüber Großunternehmen werden weiterhin folgende Merkmale genutzt:
• Selbstständigkeit ( keine Konzernzugehörigkeit oder -abhängigkeit)
• Personenbezogene Unternehmensführung und -organisation
• Begrenzte Rationalität bei Entscheidungen
• Begrenzte Finanzierungsmöglichkeiten
• Geringe Risikobereitschaft 2
2.3. Volkswirtschaftliche Bedeutung von KMU:
Der Anteil der KMU an der Gesamtzahl deutscher Unternehmen (folgend der Definition von KMU des IfM Bonn) betrug 2003 99,7 %. Diese generierten 42% des Gesamtumsatzes deutscher Unternehmen und beschäftigten 57,3 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland 3 . Aus diesen Zahlen kann die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der KMU in Deutschland abgeleitet werden. Obwohl Großunternehmen per Einzelfall unproportional größere Umsätze erzielen, stellen KMU das Rückgrat der deutschen Wirtschaft dar und sind deshalb von unverzichtbarem Belang für den deutschen Staat 4 .
2 Vgl. D.Ernst, 1999, S.56ff
3 Vgl. F. Wallau, L. Haunschild, 2007, S.11; H. Bass, 2006, S.9
4 Vgl. Deutscher Bundestag, 2002, S. 129
3
3. Internationalisierung von KMU
In dieser Arbeit sollen die Problemfelder und Erfolge der Internationalisierung von KMU beleuchtet werden. Hierzu wird im Folgenden der Begriff Internationalisierung erläutert und die Ursachen sowie die Relevanz der Internationalisierung für KMU begründet.
3.1. Der Begriff Internationalisierung
Unter Internationalisierung als Oberbegriff versteht man die wirtschaftliche Verflechtung und die daraus resultierende Interdependenz verschiedener Länder und ihrer Wirtschaftssubjekte in unterschiedlichen Bereichen und Ausmaßen 5 Ergebnis der Internationalisierung ist die Erweiterung des
Organisationsraumes von Produktion und Konsum zu einem tendenziell weltumspannenden räumlichen Beziehungsgefüge, in dem geographische Distanzen an Gewicht zu verlieren scheinen 6 .
Aus Sicht der Unternehmen bedeutet Internationalisierung eine nachhaltige und für das Unternehmen bedeutsame Auslandstätigkeit mit
gesamtunternehmensbezogenem Charakter 7
Nach Dietmar Ernst gilt ein Unternehmen als international tätig, wenn die Auslandsaktivitäten zur Erreichung und Sicherung der Unternehmensziele von wesentlicher Bedeutung sind 8 .
3.2. Ursachen von Internationalisierung 9 :
Durch die Entstehung und Verbreitung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien verringern sich Zeit- und Raumdimensionen, wodurch Internationalisierung erst möglich und attraktiv wurde. Das weltumspannende Transport- und Personenbeförderungssystem ermöglicht es außerdem die Beschaffung und den Absatz nach den Weltmärkten auszurichten und somit zu optimieren. Durch den internationalen Wettbewerb und moderne Technologien beschleunigt sich der technologische Fortschritt
5 Vgl. H. Germann, B. Ruerup, M.Setzer, 1996, S. 24
6 Vgl. S. Kraetke, 1995, S.207
7 Vgl. M. Perlitz, 1997, S. 9
8 Vgl. D. Ernst, 1999, S.20f
9 Vgl. D. Ernst, 1999, S. 16ff
4
Arbeit zitieren:
Stefanie Schroeer, 2009, Internationalisierung von KMU - Problemfelder und Chancen, München, GRIN Verlag GmbH
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