Inhaltsverzeichnis
1 Ausgangssituation
1.1 Ausbildungsvoraussetzungen Seite 2
1.2 Betriebliche Situation Seite 2
2 Ziel der Unterweisung
2.1 Thema Seite 2
2.2 Feinlernziel Seite 3
2.3 Teillernziele Seite 3
3 Lernzielbereiche
3.1 psychomotorischer Bereich Seite 3
3.2 kognitiver Bereich Seite 3
3.3 affektiver Bereich Seite 3
4 Organisation
4.1 Ort der Unterweisung Seite 4
4.2 Ausbildungsmittel Seite 4
5 Geplanter Verlauf der Unterweisung
5.1 Zweckmäßigkeit der Unterweisungsmethode Seite 4
5.2 Ablaufplan der Unterweisung nach 4-Stufen-Methode Seite 4
5.3 Erfolgskontrolle und Abschlussbesprechung Seite 4
6 Anhang
6.1 Anlage 1 (Unterweisungsablaufplan) Seite 6
6.2 Anlage 2 (Handout „Beschreibung Festwiderstände“) Seite 13
6.3 Anlage 3 (Handout „Widerstandsfarbcode) Seite 14
6.4 Anlage 4 (Messprotokoll) Seite 16
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1 Ausgangssituation
1.2 Ausbildungsvoraussetzungen
Der Auszubildende Thomas Muster ist 17 Jahre alt und befindet sich im 6 Monat des ersten Ausbildungsjahres. Vor seiner Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Informations-und Telekommunikationstechnik, hat er die Realschule besucht und dort den Abschluss der mittleren Reife erlangt.
Herr Muster wird im dualen System ausgebildet und besucht die Berufliche Schule der Hansestadt Rostock für -Elektrotechnik/Elektronik-.
Der Auszubildende befindet sich jetzt im 2. Halbjahr des 1. Ausbildungsjahres. Die ersten 4 Monate des 1. Ausbildungshalbjahres wurde der Auszubildende, gemäß dem betrieblichen Ausbildungsplan, in der Werkstatt des Berufsbildungszentrum ( BBZ ) Rostock ausgebildet. Dort sind ihm die Grundkenntnisse und -fertigkeiten der Metallverarbeitung, im Rahmen eines Lehrgangs mit abschließender Beurteilung, vermittelt worden. Die verbleibende Zeit des 1. Ausbildungshalbjahres wurde darauf verwandt, ihm die Wichtigkeit der Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften ( UVV ) aufzuzeigen, sowie den Auszubildenden im sorgfältigen Umgang mit Werkzeugen, seiner PSA (Persönliche Schutzausstattung) und berufstypischen Arbeitsmitteln zu schulen, zu dem wurden ihm Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs erläutert.
Herr Muster ist sehr belastbar und beherrscht die für die vorangegangenen Ausbildungsabschnitte geplanten Fertigkeiten sicher.
In den vorlaufenden Ausbildungen, in der Berufschule, sowie im Berufsbildungszentrum, zeigte er sich stets motiviert und somit hohe Lernbereitschaft. Er ist sehr konzentriert und kann auch komplizierte Zusammenhänge schnell erfassen. Seine Aufgaben führt er ordentlich und gewissenhaft aus.
Sein Auftreten gegenüber den Ausbildern und den mitausbildenden Fachkräften ist freundlich und hilfsbereit.
1.3 Betriebliche Situation
Herr Muster absolviert seine Ausbildung bei Elektro-Zelck Meisterbetrieb, einem mittelständischen Unternehmen in Rostock. Im Betrieb begleitet ihn während der gesamten Ausbildungszeit ein Ausbilder. Der Betrieb verfügt über eine kleine Lehrwerkstatt, wo dem Auszubildenden der überwiegende Teil der Ausbildung vermittelt wird. Zu dem kann die Lehrwerkstatt auch als Unterrichtsraum genutzt werden und ist entsprechend ausgerüstet, so dass berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten fachgerecht vermittelt werden können.
2 Ziel der Unterweisung
2.1 Thema
Messen von Ohmschen Widerständen mit dem Digitalmultimeter.
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2.2 Feinlernziel
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, einen Widerstandswert selbst zu ermitteln und den gemessenen Wert einzuordnen.
2.3 Teillernziele
3. Lernzielbereiche
3.1 psychomotorischer Bereich
Im psychomotorischen Bereich zeigt der Auszubildende den richtigen Umgang mit Arbeitsmitteln und die professionelle Handhabung von Werkzeug. Damit ist der Auszubildende imstande, selbstständig einen Ohmschen Widerstand mit einem Messgerät zu verbinden, den Wert eines Festwiderstandes mit einem Multimeter zu messen und den gemessenen Wert mit der Widerstandsuhr zu überprüfen.
3.2 kognitiver Bereich
Der Auszubildende ist in der Lage, den Widerstandsfarbcode der E-Reihe von Festwiderständen zu erklären und er weiß, worauf bei der Messung von Ohmschen Widerständen zu achten ist. Er ist befähigt, den gemessenen Wert rechnerisch zu überprüfen und kann Arbeits- und Hilfsmittel, sowie Werkzeuge, welche für diese Arbeit benötigt werden, benennen. Dieser Lernzielbereich steht bei der Unterweisung im Vordergrund.
3.3 affektiver Bereich
Er kennt die Gefahren, die im Umgang mit Arbeitsmitteln und Werkzeug entstehen und beachtet deshalb die Vorschriften. Er weiß, dass er die Arbeit sorgfältig und fachmännisch durchzuführen hat.
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4. Organisation
4.1 Ort der Unterweisung
Die Unterweisung wird in der Lehrwerkstatt des Unternehmens, am Ausbildungsplatz von Herrn Muster, durchgeführt. Dieser Ort eignet sich besonders für die Vermittlung der neuen Kenntnisse und Fertigkeiten, da es sich für den Auszubildenden um eine vertraute Umgebung handelt und es dort ruhig ist.
4.2 Ausbildungsmittel
Die erforderlichen Ausbildungsmittel werden durch den Ausbilder vor der Unterweisung vorbereitet und liegen am Arbeitsplatz des Auszubildenden bereit.
Für die Unterweisung werden zwei unterschiedliche Handouts verwandt. Die Handouts dienen zur Veranschaulichung einzelner Sachverhalte bei der Bestimmung von Widertandswerten, sie können darüber hinaus aber auch als Hilfsmittel zum Lernen von dem Auszubildenden genutzt werden.
Zusätzlich werden ein Digitalmultimeter, verschiedene Widerstände und eine Widerstandsuhr als Ausbildungsmittel bereitgestellt, an diesen werden die fachpraktischen Lerninhalte vermittelt. Das Messprotokoll und ein Stift dienen zum protokollieren der Messergebnisse.
5 Geplanter Verlauf der Unterweisung
5.1 Zweckmäßigkeit der Unterweisungsmethode
In dieser Unterweisung werden vorrangig fachliche Kenntnisse vermittelt. Der Auszubildende wird durch die Gesprächsführung des Ausbilders Schritt für Schritt an die Erreichung des Feinlernziels herangeführt. Da das in Gesprächsform stattfindet und der kognitive Lernzielbereich im Vordergrund steht, wird als Methode das Lehrgespräch verwendet. Es werden auch fachpraktische Lernzielinhalte vermittelt, wie etwa der Umgang mit dem Multimeter. Dieses Element ist dem psychomotorischen Lernzielbereich zuzuordnen.
5.2 Ablaufplan der Unterweisung als Lehrgespräch
siehe Anlage 1 „Unterweisungsablaufplan“
5.3 Erfolgskontrolle und Auswertung
siehe Anlage 1 „Unterweisungsablaufplan“
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Arbeit zitieren:
Michael Sauer, 2009, Messen von Ohmschen Widerständen mit dem Digitalmultimeter (Unterweisung Elektroniker/in, Fachrichtung Informations- u. Telekommunikationstechnik), München, GRIN Verlag GmbH
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